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Die Wikipedia Einträge des Tages

literatur (persisch)

Baba Taher

autor | geboren im 10. jahrhundert | geboren im 11. jahrhundert | iraner | literatur (persisch) | mittelalter (literatur)


Grabmal des Baba Taher in seiner Heimatstadt Hamadan (Iran) Baba Taher, auch Baba Tahir bzw. Oryan genannt, ( Pers. باباطاهر) war ein persischer Dichter des 11. Jahrhunderts.

Baba Taher, der in Hamadan aufwuchs, ist einer der ersten bedeutenden Schriftsteller in der Persischen Literatur.

Er starb vermutlich im Jahr 1019.

Kategorie:Autor Kategorie:Mittelalter (Literatur) Kategorie:Iraner Kategorie:Literatur (Persisch) Kategorie:Geboren im 10. Jahrhundert Kategorie:Geboren im 11. Jahrhundert

Ayyuqi

autor | iraner | iranistik | literatur (11. jahrhundert) | literatur (persisch) | mann | perser


Ayyuqi ist ein persischer Dichter des 5./ 11. Jahrhundert (isl./christl. Zeitrechnung), der die romantische Erzählung von Warqa und Gulschah (Varqa o Golshah) in Verse brachte. Hier gab er selbst seinen Namen als Ayyuqi an, doch gibt es ansonsten so gut wie keine Informationen über ihn.

Nach dem sich manifestierenden Einfluss durch Firdausis Stil im Schahnameh, der sich in vielen Passagen Ayyuqis Werkes Warqa und Gulschah nachweisen lässt, liegt die Vermutung nahe, dass Warqa und Golshah nach dem Schahnameh erschienen ist. Die Verwendung archaischer Wörter, deren Aussprache (vokalisierte Niederschrift) sowie der Nachweis spezifischer grammatischer Eigenheiten verweisen auf das frühe 5. Jh/11. Jh. als Erscheinungszeitpunkt seines Werkes.

Warqa und Gulschah

literatur (persisch)


"Warqa und Gulschah (Varqa o Golshah) des Dichters Ayyuqi (11. Jh) gehört zu den frühesten persischen Liebesepen. Seine Schilderung des kriegerischen Nomadenlebens und des Luxus bei Hofe machten es berühmt." (s. Link 2)

Handlung

"Warqa und Gulscha lieben einander seit ihrer Kindheit. Als jedoch die Vorbereitungen zum Hochzeitsfest getroffen werden, überfällt ein benachbarter Beduinenstamm das Lager und raubt die Braut. Warqa und Gulschah bleiben sich trotz aller Hindernisse treu, und ihre Liebe über den Tod hinaus erfährt eine märchenhafte Belohnung." (s. Link 1)

Parvin E'tesami

frau | iraner | literatur (persisch)


Parvin E'tesami ( persisch: پروین اعتصامی) eine der herausragendsten Dichterinen der persischen Sprachliteratur wurde am 16.03.1906 in Tabriz, Iran geboren und verstarb im jungen Alter von 35 Jahren am 05.04.1941 in Teheran.

Parvin Etesami wurde in eine religiös und kulturell reiche Familie geboren. Ihr Vater Etesamolmolk, zudem sie eine besonders innige Verbindung hatte, lehrte ihr in frühen Jahren arabisch und persische Literatur. Die Grundschule besuchte sie in der amerikanischen Mädchenschule in Tabriz welche sie im Alter von 9 Jahren abschloss. Ihr Vater war ein aktives Mitglied der Mashruteh Bewegung (konstitutionelle Revolution 1905-1911). Desweiteren waren Persönlichkeiten wie Dehkhoda oder Malekolshoara Bahar ihre Lehrer. Sie war einer der ersten Vertreter einer intelektuellen Frauenbewegung im Iran.

Sadegh Hedayat

autor | literatur (20. jh.) | literatur (persisch) | mann | perser | schriftsteller


Sadegh (oder Sadeq) Hedayat (*17. Februar 1903 in Teheran, †9. April 1951 in Paris).

Leben

in einer Aristokratenfamilie geboren und besuchte das französische Gymnasium (Lycée Francais). 1925 mit einer Gruppe von Studenten nach Belgien und später nach Frankreich gereist. Hedayat lebte und studierte in Paris. Er übersetzte Werke von Guy de Maupassant, Anton Tschechow, Rainer Maria Rilke, Edgar Allan Poe, Arthur Schnitzler, Gaston Sarreau, Jean-Paul Sartre und Franz Kafka. Er schrieb zwei historischen Dramen, mehrere Kurzgeschichten, eine Theaterstück einen Reisebericht und verschiedene Übersetzungen von Mittelpersischen ins Moderne. Sein Meisterwerk, der Kurzroman Blinde Eule hat er 1936/37 geschrieben. Die Blinde Eule beginnt mit den Sätzen: „Es gibt im Leben Wunden, die wie die Lepra, langsam, in der Einsamkeit an der Seele zehren.“ Das Buch berichtet von eigenartigen Gefühlssituationen und von Menschen, die noch viel eigenartiger sind. Sie alle vermitteln dem Leser eine Art Beklommenheit abgründiger Erfahrungen. Hedayat beendete sein Leben in Paris und wurde in Pére Lachaise begraben.

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