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Die Wikipedia Einträge des Tages

literatur (französisch)

Babar

kinder- und jugendbuch | literarisches werk | literatur (französisch) | serie (literatur) | zeichentrickserie


Der Elefant Babar ist der Held einer Kinderbuch- und Zeichentrickserie. Zum ersten mal taucht er in Jean de Brunhoffs Buch L'Histoire de Babar von 1931 auf (auf Deutsch als Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten erschienen). Es basiert auf einer Geschichte, die sich Jean de Brunhoffs Frau Cecile für ihre Kinder ausgedacht hat.

Bis zu seinem Tod 1937, veröffentlichte de Brunhoff sieben Babar-Geschichten. Danach setzte sein Sohn Laurent die Serie fort.

Die Geschichte von Babar, dem kleinen Elefanten

Nach der Ermordung seiner Mutter durch Jäger landet Babar in einer Stadt. Dort nimmt ihn eine alte Frau unter ihre Fittiche, und erzieht ihn wie eine Menschenkind. Als junger Mann kehrt er in den Urwald zurück. Da der alte König der Elefanten an einer Pilzvergiftung gestorben ist, nimmt Babar dessen Platz ein. Er macht seine Cousine Celeste zur Königin. Er gründed die Stadt Celesteville, wo die Elefanten nach den Vorbild der menschlichen Zivilisation leben.

Pierre Louÿs

erotische literatur | franzose | geboren 1870 | gestorben 1925 | literatur (französisch)


Henri Bataille : Portrait von Pierre Louÿs, in: Têtes et Pensées; 1901, Paris, Bibliothèque de l'Arsenal

Pierre Louys (* 10. Dezember Gent; † 4. Juni 1925 war ein französischer Lyriker und Romanschriftsteller. Neben de Sade, Verlaine und Mirabeau gilt er als Meister der erotischen Literatur Frankreichs.

Leben

Pierre Louÿs besuchte die École Alsacienne in Paris zur gleichen Zeit wie André Gide, mit dem er befreundet war. Bereits als Schüler schrieb er literarische Texte und gab eine Zeitschrift heraus. Schon während seiner Jugend hatte er Kontakte mit der Literaturbewegung Parnasse und deren Protagonisten, wie Leconte de Lisle, José-Maria de Heredia, (dessen Tochter Louise er 1899 heiratete und mit deren jüngeren Schwester Marie, der Frau von Henri de Régnier er ein Verhältnis hatte).
Auch zu den französischen Symbolisten hatte er Kontakte.

Le Livre de la Cité des Dames

literarisches werk | literatur (15. jahrhundert) | literatur (französisch) | mittelalter (literatur)


Abbildung aus dem Das Buch von der Stadt der Frauen Le Livre de la Cité des Dames (Das Buch von der Stadt der Frauen) ist ein Werk der mittelalterlichen Schriftstellerin Christine de Pizan, das um 1405 erschien. Es kann als eines der ersten feministischen Werke überhaupt bezeichnet werden.

Das Werk wurde nach Angaben von Christine de Pizan geschrieben, nachdem sie das Buch Lamentationes Matheoli des geistlichen und frauenfeindlichen Matthaeus aus Boulogne-sur-Mer gelesen hatte. Christine de Pizan beschreibt darauf ihre Wut und Verzweifelung, worauf ihr drei vornehme Frauen erscheinen. Es sind die Tugend, die Rechtschaffenheit und die Gerechtigkeit. Sie machen ihr Mut und verkünden den Bau einer Stadt der Frauen, die eine Zuflucht gegen die Verleumder und Hasser des weiblichen Geschlechts werde solle.

Antoine-Marin Lemierre

autor | franzose | geboren 1723 | gestorben 1793 | literatur (18. jahrhundert) | literatur (französisch) | mann


Antoine-Marin Lemierre (* 12. Januar 1723 in Paris; † 4. Juli 1793 ebenda) war ein französischer Bühnendichter. Mitglied der Académie française (seit 1780, Fauteuil 37).

Werke

Theater Hypermnestre (1758), La veuve du Malabar ou L'Empire des coutumes (1770), Guillaume Tell (1766).

Gedichte La Peinture (1769), Les Fastes (1779).

Michel Guérard

autor | koch | kochbuch | literatur (20. jahrhundert) | literatur (französisch) | mann


Michel Guérard (* 27. März 1933 in Vétheuil im Department val d'Oise) ist ein französischer Koch und einer der Erfinder der Nouvelle Cuisine.

Leben

Nach dem Besuch des Lyzeums Corneille in Rouen begann er 1950 seine Konditorenausbildung bei Kléber Alix. 1957 folgte eine Anstellung als Chefkonditor bei Crillon, wobei er 1958 für seine Leistungen den französischen Orden Bester Arbeiter Frankreichs im Gebiet Konditorei erhielt, den drei Jahre später auch Paul Bocuse erhalten sollte. Nach seiner Tätigkeit als Chefkonditor im Lido, eröffnete er 1965 sein Restaurant "Le Pot au Feu" in Asnières für das er 1970 2 Sterne des Guide Michelin erhält.

L’École des filles

erotische literatur | literarisches werk | literatur (17. jahrhundert) | literatur (französisch)


L’Escole des Filles ou la Philosophie des dames ist ein erstmals 1655 in Paris erschienenes erotisches literarisches Werk eines unbekannten Autors, in dem zwei Cousinen über sexuelle Themen diskutieren.

Geschichte

Erstauflage und Gerichtsprozess

Über die Umstände, unter denen L’Escole des Filles erschien, ist dank den Forschungen des Historikers Frédéric Lachèvre, der auch die Akten des Gerichtsprozesses über die Veröffentlichung des Werks im Archiv entdeckte, näheres bekannt.

Im Frühling 1655 willigte der Pariser Drucker Louis Piot ein, 300 Exemplare von L’Escole des Filles, davon 50 auf hochwertigem Papier, zu setzen und zu verlegen. Die Herausgeber waren Jean L’Ange und Michel Millot. Das Manuskript stammt aus der Feder L’Anges, was aber nicht bedeuten muss, dass er der Autor war. Millot, der die Kosten zu drei Vierteln trug, war unter Ludwig XIV. entweder Steuerprüfer oder für die Bezahlung der Schweizer Soldaten zuständig. L’Ange war nach eigenen Angaben 1610 in Paris geboren und als Stallmeister ebenfalls für den König tätig. Das Titelblatt stammte aus der Werkstatt des Illustrators und Kupferstechers François Chauveau. Der zuständige Buchbinder war Louis Framery.

Gédéon Tallemant des Réaux

autor | geboren 1619 | gestorben 1692 | literatur (17. jahrhundert) | literatur (französisch) | mann


Gédéon Tallemant des Réaux (* 2. Oktober 1619 in La Rochelle; † 10. November 1692 in Paris) war ein französischer Schriftsteller.

Leben

Gédéon Tallemant war der Sohn von Pierre Tallemant und seiner zweiten Frau Marie Rambouillet. Die aus Tournai in Flandern stammende protestantische Familie war seit 1561 in La Rochelle ansässig und wurde durch Bank- und Versicherungsgeschäfte sehr wohlhabend.

Pierre Benoit

académie française | autor | franzose | geboren 1886 | gestorben 1962 | literatur (20. jh.) | literatur (französisch) | mann | roman


Pierre Benoit, *16. Juli 1886 in Albi (Tarn); † 3. März 1962 in Ciboure (Pyrénées-Atlantiques), war ein französischer Romancier.

Leben

Raoul de Houdan

autor | literatur (13. jahrhundert) | literatur (französisch) | mann | mittelalter (literatur))


Raoul de Houdan oder Raoul de Houdenc (* wohl vor 1200 vermutlich in Houdan im Artois, † vermutlich vor 1226) war ein Dichter in altfranzösischer Sprache. Über sein Leben ist weniges und nur vage bekannt. Er scheint ursprünglich eine Ausbildung als Schreiber erhalten zu haben, eventuell in einem Kloster seiner Heimat. Es gibt in seinen Werken Anhaltspunkte dafür, dass er später seinen Lebensunterhalt als Jongleur bestritt und nur gelegentlich seine dichterischen Werke mit eher bescheidenem Erfolg in großen Häusern vortragen konnte. Seine Werke lassen ebenfalls darauf schließen, dass er sehr gut mit der Stadt Paris vertraut war, und sich dort einen wesentlichen Teil seines Lebens aufgehalten haben dürfte. Ein Teil seiner überkommenen Werke steht in der Tradition eines Chrétien de Troyes, dessen Duktus er in seinen beiden Artus-Romanen erfolgreich aufgreift. Seine beiden anderen Werke haben allegorischen Charakter, eine Neuerung für seine Zeit und könnten Guillaume de Lorris Rosenroman beeinflußt haben.

Werke

  • Meraugis de Portlesguez, Roman aus dem Artus-Sagenkreis
  • Vengeance Raguidel, Roman aus dem Artus-Sagenkreis
  • Songe d'Enfer ("Traum der Hölle"), Allegorischer Roman über einen Höllenaufenthalt des Dichters
  • Li Romanz des Ailes de la Proèce, ein "Roman von den Flügel der Trefflichkeit" über die ritterlichen Tugenden

Camara Laye

afrikanische literatur | autor | geboren 1928 | gestorben 1980 | guineer | literatur (20. jh.) | literatur (französisch) | mann


Camara Laye (* 1. Januar 1928 in Kouroussa; † 4. Februar 1980 in Dakar) war ein guineischer Schriftsteller der Négritude.

Leben

Camara Laye erhielt an einer Koranschule und an einer französischen Schule seine Ausbildung, die er in Conakry fortsetzte. Er emigrierte 1947 nach Argenteuil in Frankreich, wurde Automechaniker und arbeitete in Paris bei dem Automobilhersteller Simca. Gleichzeitig besuchte er die technische Hochschule, und 1953 veröffentlichte er seinen ersten Roman L'enfant noir. Im selben Jahr heiratete er Marie Lorifo. 1956 kehrte er über Benin und Ghana in seine 1958 unabhängig gewordene Heimat Guinea zurück und arbeitete für das Informationsministerium unter dem Diktator Ahmed Sékou Touré, dessen Gewaltherrschaft er in seinem Roman Dramouss (1966) anprangerte. 1963 emigrierte er nach Dakar, wo er 1980 an einer Niereninfektion starb.

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