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Die Wikipedia Einträge des Tages

literatur (18. jh.)

Fanny de Beauharnais

franzose | frau | geboren 1738 | gestorben 1813 | literatur (18. jh.)


Fanny de Beauharnais, geborene Marie Anna Françoise Mouchard, (* 1738 in Paris; † 1813) war eine französische Dichterin.

Fanny Mouchard heiratete 1753 den Seeoffizier Claude de Beauharnais, Comte des Roches Baritaud, (1717-1784). Sie war eine der Großmütter der Stéphanie de Beauharnais, der Adoptivtochter Napoleons, und hatte aufgrund der Einheirat in die Familie Beauharnais über ihrem eigenen und in den übrigen Pariser Salons erheblichen gesellschaftlichen Einfluß.

Wu Jingzi

autor | chinese | geboren 1701 | gestorben 1754 | literatur (18. jh.) | literatur (chinesisch) | qing-dynastie


Wu Jingzi Wu Jingzi ( chin. 吴敬梓; auch bekannt als Mǐn Xuān 敏軒 oder Wén Mù 文木; * 1701 in Quanjiao; † 12. Dezember 1754 in Yangzhou) war ein chinesischer Schriftsteller.

Leben

Wu wurde als Sohn eines selbst unbedeutenden, aber aus einer berühmten Beamtenfamilie stammenden Schulinspektors aus Anhui geboren, der überdies wegen Streitigkeit mit seinen Vorgesetzten entlassen wurde. Er vermittelte seinem Sohn frühzeitig umfangreiches Wissen auf konfuzianischer Grundlage, aber auch eine Abneigung gegen das Beamtenwesen und das offizielle Prüfungssystem, das Wu später in seinem Hauptwerk karikieren sollte. Mit 20 Jahren absolvierte Wu erfolgreich das Lizentiatenexamen und errang den Xiucai-Titel, verzichtete später aber auf weitere Bemühungen.

Wu Jingzi

autor | chinese | geboren 1701 | gestorben 1754 | literatur (18. jh.) | literatur (chinesisch) | qing-dynastie


Wu Jingzi Wu Jingzi ( chin. 吴敬梓; auch bekannt als Mǐn Xuān 敏軒 oder Wén Mù 文木; * 1701 in Quanjiao; † 12. Dezember 1754 in Yangzhou) war ein chinesischer Schriftsteller.

Leben

Wu wurde als Sohn eines selbst unbedeutenden, aber aus einer berühmten Beamtenfamilie stammenden Schulinspektors aus Anhui geboren, der überdies wegen Streitigkeit mit seinen Vorgesetzten entlassen wurde. Er vermittelte seinem Sohn frühzeitig umfangreiches Wissen auf konfuzianischer Grundlage, aber auch eine Abneigung gegen das Beamtenwesen und das offizielle Prüfungssystem, das Wu später in seinem Hauptwerk karikieren sollte. Mit 20 Jahren absolvierte Wu erfolgreich das Lizentiatenexamen und errang den Xiucai-Titel, verzichtete später aber auf weitere Bemühungen.

Die inoffizielle Geschichte des Gelehrtenwalds

literarisches werk | literatur (18. jh.) | literatur (chinesisch) | roman, epik


Die inoffizielle Geschichte des Gelehrtenwalds ( chin. 儒林外史 Rúlín wàishǐ) ist ein Roman von Wu Jingzi aus dem Jahre 1749, der sich satirisch mit dem Leben und Wirken der Gelehrten- und Beamten-Oberschicht des kaiserlichen China und auch dem kaiserlichen Examenssystem auseinandersetzt.

Inhalt

Die Handlung spielt in den Städten des Yangzi-Deltas, insbesondere Nanking, Yangzhou, Suzhou und Hangzhou in der frühen Ming-Dynastie. Sie besteht aus einer losen Abfolge in sich abgeschlossener, lose ineinandergreifender, jeweils um eine Zentralfigur gruppierter Erzählungen, die verschiedene Aspekte des konfuzianischen Gelehrtenlebens beleuchten. Insgesamt treten in dem vielfältigen epischen Universum des Gelehrtenwaldes 35 Haupt- und mehr als 200 Nebenfiguren auf.

Sarah Kemble Knight

autor | frau | geboren 1666 | gestorben 1727 | literatur (18. jh.) | literatur (englisch)


Sarah Kemble Knight (*19. April 1666 in Boston; †25. Dezember 1727 bei Norwalk, Connecticut) war eine Geschäftsfrau in der Kolonie Neuengland.

Sie wurde als Tochter des Bostoner Händlers Thomas Kemble und seiner Frau in bürgerliche Verhältnisse geboren. Sie heiratete den Schiffskapitän Richard Knight. Nach dessen Tod (wohl um das Jahr 1703) arbeitete sie unter anderem als Lehrerin, Händlerin, Maklerin, Wirtin und Geschäftsberaterin, um ihre Familie zu ernähren. 1706 eröffnete sie eine Schule in Boston; zu ihren Schülern zählte Samuel Mather, möglicherweise auch Benjamin Franklin. 1713 ließ sie sich in Norwalk nieder, wo sie mit dem Gesetz in Konflikt kam, weil sie Indianern Schnaps verkauft hatte.

František Martin Pelcl

autor | geboren 1734 | gestorben 1801 | historiker | literatur (18. jh.) | literatur (tschechisch) | mann | tscheche


František Martin Pelcl (auch Pelzel) (* 11. November 1734 in Reichenau an der Knieschna; 24. Februar 1801 in Prag), war tschechischer Schriftsteller, Historiker und Philologe.

Leben

Pelcl studierte bei den Jesuiten, später in Prag Philosophie, Theologie und Recht. 1757 setzte er sein Studium der Ästhetik und Geschichte in Wien fort. 1761 bis 1769 arbeitete er als Erzieher beim Grafen Sternberg und weiteren Familien. Seit 1773 lehrte er in Wien Tschechische Sprache und Geschichte. 1793 ging er nach Prag und hielt Vorlesungen in den Fächern Tschechisch und Literatur an der Karls-Universität.

Eberhard Friedrich von Gemmingen

autor | deutscher | deutscher komponist | geboren 1726 | geheimrat | gestorben 1791 | jurist | komponist (klassik) | kunstliteratur | literatur (18. jh.) | literatur (deutsch) | mann | reichsritter


Otto Heinrich Reichsfreiherr von Gemmingen (* 5. November 1726 in Heilbronn; † 19. Januar 1791 in Heidelberg) gehört zu dem Geschlecht der Herren von Gemmingen. Er war Lyriker, Komponist und württembergischer Politiker.

Leben

Eberhard Friedrich war jüngstes von drei Kindern und zweiter Sohn von Eberhard, Obervogt zu Balingen, und Friederike Katharina Justine von Wallbronn. Er zeigte sich als ausgesprochen sprachbegabt und erwarb während seiner Ausbildung rasch gründliche Kenntnisse in Englisch, Französisch, Italienisch und Latein; letztere berherrschte er wie seine zweite Muttersprache. Auch entwickelte er schon in jungen Jahren eine Leidenschaft für die Jagd und das Schachspiel.

The School for Scandal

literatur (18. jh.) | literatur (englisch)


The School for Scandal ist eine englische Komödie von Richard Brinsley Sheridan. 1777 wurde das Stück im Drury Lane Theater Uraufgeführt.

Sheridan, der damals der führende Partner im Management des Theaters war, schrieb das Stück in eine Eile und unter enormen Druck, trotz alledem es ist die erfolgreichste Sittenkomödie des 18. Jahrhunderts geworden.

Handlung

Der alternde Sir Peter Teazle heiratet Maria eine junge und geschickte Frau, neu in London und geblendet durch ihren sozialen Erfolg.

Hesperus oder 45 Hundposttage

literarisches werk | literatur (18. jh.) | literatur (deutsch) | roman, epik


Jean Paul
*1763 †1825 Hesperus oder 45 Hundposttage ist ein Roman von Jean Paul, erschienen 1795 und 1798. Im Roman, aus vier Heftlein bestehend, erzählt Jean Paul die Liebesgeschichte von Viktor und Klotilde. Die Handlung läuft in der Zeit vom 30. April 1792 bis zum 31. Oktober 1793. Hesperus ist der Morgen- und Abendstern Venus. Hesperus ist auch für Viktor seine Klotilde.
Eine Zahl in runden Klammern verweist auf die Seite in der Quelle oder in der Literaturstelle. Die Schreibung "Hund[s]posttage" ist in der Literatur nicht einheitlich.

Handlung

Hundpost

Der Verfasser, Berg-Hauptmann Jean Paul (32), wohnt am Aequator auf der Insel St. Johannis in den ostindischen Gewässern, die ganz vom Fürstenthum Scheerau umgeben sind (31). An 45 Tagen bringt ihm ein Hund namens Spitzius Hofmann Post. In den Papieren wird der biographische Berghauptmann von einem einem gewissen Knef gebeten, das Material zu einer Biographie des Arztes Viktor zu verarbeiten. Jean Paul kommt der Bitte nach, weiß aber beim Schreiben nicht, wie die Geschichte weitergeht, da er auf die nächste Hundpost warten muss.

Ebenezer Cook

autor | geboren 1631 | gestorben 1705 | literatur (18. jh.) | literatur (englisch) | lyrik | mann


Ebenezer Cook (*um 1667 vermutlich in London, † um 1732) war ein englischer Dichter. Sein Nachname wird auch häufig Cooke geschrieben; tatsächlich verwendete er selbst beide Schreibungen.

Leben

Über Cooks Leben ist nur wenig bekannt. Neben den wenigen urkundlichen Erwähnungen lassen seine Schriften einige Schlüsse auf sein Leben zu, doch muss eine werkgestützte Rekonstruktion seiner Biografie spekulativ bleiben.

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