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literatur (17. jahrhundert)

L’École des filles

erotische literatur | literarisches werk | literatur (17. jahrhundert) | literatur (französisch)


L’Escole des Filles ou la Philosophie des dames ist ein erstmals 1655 in Paris erschienenes erotisches literarisches Werk eines unbekannten Autors, in dem zwei Cousinen über sexuelle Themen diskutieren.

Geschichte

Erstauflage und Gerichtsprozess

Über die Umstände, unter denen L’Escole des Filles erschien, ist dank den Forschungen des Historikers Frédéric Lachèvre, der auch die Akten des Gerichtsprozesses über die Veröffentlichung des Werks im Archiv entdeckte, näheres bekannt.

Im Frühling 1655 willigte der Pariser Drucker Louis Piot ein, 300 Exemplare von L’Escole des Filles, davon 50 auf hochwertigem Papier, zu setzen und zu verlegen. Die Herausgeber waren Jean L’Ange und Michel Millot. Das Manuskript stammt aus der Feder L’Anges, was aber nicht bedeuten muss, dass er der Autor war. Millot, der die Kosten zu drei Vierteln trug, war unter Ludwig XIV. entweder Steuerprüfer oder für die Bezahlung der Schweizer Soldaten zuständig. L’Ange war nach eigenen Angaben 1610 in Paris geboren und als Stallmeister ebenfalls für den König tätig. Das Titelblatt stammte aus der Werkstatt des Illustrators und Kupferstechers François Chauveau. Der zuständige Buchbinder war Louis Framery.

Gédéon Tallemant des Réaux

autor | geboren 1619 | gestorben 1692 | literatur (17. jahrhundert) | literatur (französisch) | mann


Gédéon Tallemant des Réaux (* 2. Oktober 1619 in La Rochelle; † 10. November 1692 in Paris) war ein französischer Schriftsteller.

Leben

Gédéon Tallemant war der Sohn von Pierre Tallemant und seiner zweiten Frau Marie Rambouillet. Die aus Tournai in Flandern stammende protestantische Familie war seit 1561 in La Rochelle ansässig und wurde durch Bank- und Versicherungsgeschäfte sehr wohlhabend.

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