literatur
Edit Schlaffer
Österreicher | frau | frauenrechtler | geboren 1950 | literatur | wissenschaftlerWerke
Piers Paul Read
20. jahrhundert | katholizismus | literatur | mannLeben
Read ist der Sohn des Dichters Herbert Read und entstammt einer gläubigen katholischen englischen Familie. Er studierte an der Universität Cambridge, wo er 1962 mit einem M. A. (Master of Arts) abschloss. 1963-64 verbrachte er ein Jahr in West-Berlin, was ihn zu seinem zweiten Roman The Junkers (1968) inspirierte und seine Sympathien für Deutschland entscheidend prägte. 1967-68 lebte er in New York - eine Zeit, die er in The Professor's Daughter (1971) aufarbeitete. Read bekleidete in weiterer Folge mehrere Ehrenpositionen in Kunstinstituten. 1992-97 war er Vorsitzender der Catholic Writers' Guild, einer Vereinigung katholischer britischer Schriftsteller. Read ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Er lebt in London.Poetizität
literaturBegriffsherkunft
Der Begriff der Poetik entstammt dem Griechischen (poetike techne) und bedeutet die Erschaffung eines Textes unter Verwendung bestimmter sprachlicher Gestaltungsmittel. Im Mittelpunkt stehen nach Aristoteles sowohl die Mimesis (Nachahmung) als auch die Katharsis (Reinigung).Fragment (Literatur)
literaturInsbesondere literarische Werke des Altertums und des Mittelalters (vgl. Pergamentmakulatur) sind oft nur bruchstückhaft überliefert.
Tektonik (Dichtung)
literaturKategorie:Literatur
NaNoWriMo
literaturRegeln
Im ersten Jahr von NaNoWriMo, als nur einige von Chris Batys Freunden am Wettbewerb teilnahmen, gab es noch fast keine Vorschriften. Schon im zweiten Jahr zeigte sich jedoch die Notwendigkeit, einige grundlegende Regeln aufzustellen.Mord am Hellweg
hellweg | literaturMaH – wird alle zwei Jahre als Biennale veranstaltet, ist ==Literatur==
- Harald Kimpel: documenta, Mythos und Wirklichkeit, Köln 1997, ISBN 3-7701-4182-2
- Harald Kimpel: documenta. Die Überschau. Fünf Jahrzehnte Weltkunstaustellung in Stichwörtern, Köln 2002, ISBN 3-8321-5948-7
- Dirk Schwarze: Meilensteine: 50 Jahre documenta, 2005, ISBN 3-9369-6223-5
- Glasmeier, Michael / Stengel, Karin (Hrsg.): 50 Jahre/Years documenta 1955 – 2005; 2 Bände: Diskrete Energien / archive in motion; Kassel 2005 ISBN 3-86521-146-1
Erotismus
erotik | kunst | literatur | psychologieIm weiteren Sinne kann der Begriff auch als erotische Besessenheit oder schlichtweg als Synonym für besonders intensive Erotik definiert werden. Das große Wörterbuch der deutschen Sprache von DUDEN bezeichnet den Erotismus kurz als „Überbetonung des Erotischen“.
Intellektueller Hintergrund
Vor allem die französischen Intellektuellen diskutierten in der 2. Hälfte des XX Jh. verschiedene Facetten des Erotismus in der Kunst sowie seine Stellung in kulturell-literarischen Strömungen, politisch-moralischen Doktrinen und religiösen Denkansätzen, wobei sowohl der Surrealist Andre Breton als auch der Existentialist Jean Paul Sartre jeweils andere Positionen bezogen. Marcel Duchamp setzte den Erotismus als theoretischen Leitbegriff ein, mit ihm möchte er in der Kunst ähnliches erreichen, was Georges Bataille als Transgression beschreibt. Bataille sprach von einer Angst-Neurose als dem Nährboden für alle andere große Gefühle, deren äußerstes Ausmaß er als göttlich begriff, als notwendig für das Erleben jedweder Ekstase. Für jeden zugänglich sei die mystische Erfahrung in der Liebe, die ekstatische Liebe, so dass der Erotismus als ein Seitenzweig der Mystik erscheint. Michel Foucault schrieb zu Batailles Studien zur Erotik: "Und wenn es gelte, dem Erotismus - im Gegensatz zur Sexualität - einen präzisen Sinn zu geben, dann sicher diesen: Eine Erfahrung der Sexualität, die, um ihrer selbst willen, das Überschreiten der Grenzen mit dem Tod Gottes verbindet."
Intention (Literatur)
literaturIm Text kann schließlich auch der Eigenwille der Schrift begründet sein, nicht auf eine intentio operis zu zielen, sondern auf die Verhandelbarkeit jeder Intention; dies hat der Wiener Germanist Martin A. Hainz als intentio scripturae bezeichnet - der Begriff soll dem von Derrida formulierten Sachverhalt Rechnung tragen, dass Schrift Temporalisation und Mittelbarkeit zeitigt, Lektüre also immer auch Intervention - mit Derrida: "Messianisches ohne Messianismus" - bedeutet.
Der Rechenmeister (Roman)
literaturTartaglias Charakter und Leben wird in einem Spannungsfeld von einem Streben nach Anerkennung als genialer Mathematiker, seiner Angst vor Fremden auf Grund seines Stotterns und seiner Liebe zur venezianischen Jüdin Sara Rossi beschrieben und von Dieter Jörgensen in zahlreichen Details ausgearbeitet. Den historischen Kontext bildet das mittelalterliche Venedig, das sich zunächst eine relative Unabhängigkeit vom Heiligen Stuhl in Rom und der Inquisition bewahrt hatte, jedoch zunehmend in kriegerischen Auseinandersetzungen an Macht und Selbständigkeit verlor. Ein besonderes Thema ist dabei die Situation der Juden, die im Getto Venedigs einerseits ihren durchaus lukrativen Geschäften nachgingen, andererseits um ihren Fortbestand als Gemeinschaft innerhalb der Serenissima kämpfen mussten.

