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Die Wikipedia Einträge des Tages

literatur

Edit Schlaffer

Österreicher | frau | frauenrechtler | geboren 1950 | literatur | wissenschaftler


Edit Schlaffer (* 25. September 1950) ist eine österreichische Sozialwissenschaftlerin und Leiterin der Ludwig Boltzmann Forschungsstelle für Politik und zwischenmenschliche Beziehungen in Wien. Als Vorsitzende der Organisation Frauen ohne Grenzen setzt sie sich für einen verbesserten internationalen Dialog der Frauen und ihrer Rechte ein. Im Rahmen ihrer Arbeit versucht sie die Männer aktiver mit einzubeziehen. Sie hat zusammen mit Cheryl Benard mehrere Werke über das Thema Männer und Frauen verfasst.

Werke

Piers Paul Read

20. jahrhundert | katholizismus | literatur | mann


Piers Paul Read (* 7. März 1941 in Beaconsfield, Buckinghamshire, Vereinigtes Königreich) ist ein britischer Schriftsteller.

Leben

Read ist der Sohn des Dichters Herbert Read und entstammt einer gläubigen katholischen englischen Familie. Er studierte an der Universität Cambridge, wo er 1962 mit einem M. A. (Master of Arts) abschloss. 1963-64 verbrachte er ein Jahr in West-Berlin, was ihn zu seinem zweiten Roman The Junkers (1968) inspirierte und seine Sympathien für Deutschland entscheidend prägte. 1967-68 lebte er in New York - eine Zeit, die er in The Professor's Daughter (1971) aufarbeitete. Read bekleidete in weiterer Folge mehrere Ehrenpositionen in Kunstinstituten. 1992-97 war er Vorsitzender der Catholic Writers' Guild, einer Vereinigung katholischer britischer Schriftsteller. Read ist verheiratet und Vater von vier Kindern. Er lebt in London.

Poetizität

literatur


Poetizität (Neologismus des 20. Jh.; Lehnwort vom russischen Wort [poeticnost']) bezeichnet die besondere Verwendung der Sprache in der Dichtkunst. Ihr zufolge gibt es sprachliche Formen und Ausdrücke, die eine poetische Wirkung auf den Leser besitzen.

Begriffsherkunft

Der Begriff der Poetik entstammt dem Griechischen (poetike techne) und bedeutet die Erschaffung eines Textes unter Verwendung bestimmter sprachlicher Gestaltungsmittel. Im Mittelpunkt stehen nach Aristoteles sowohl die Mimesis (Nachahmung) als auch die Katharsis (Reinigung).

Fragment (Literatur)

literatur


Beim Fragment in der Literatur handelt es sich entweder um ein unvollständig überliefertes oder auch unvollendetes literarisches Werk, oder um eine vom Künstler bewußt gewählte literarische Gattung.

Insbesondere literarische Werke des Altertums und des Mittelalters (vgl. Pergamentmakulatur) sind oft nur bruchstückhaft überliefert.

Tektonik (Dichtung)

literatur


In der Dichtkunst spricht man von Tektonik bei einem strengen, dramatischen Aufbau einer Dichtung.

Kategorie:Literatur

NaNoWriMo

literatur


NaNoWriMo, oder National Novel Writing Month, ist ein kreatives Schreibprojekt, das im Jahr 1999 von dem Amerikaner Chris Baty ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, während der 30 Tage des Monats November einen Roman mit mindestens 50.000 Worten zu verfassen. Trotz seines Namens ist das Projekt längst international geworden und in vielen Ländern der Welt versuchen jedes Jahr tausende von Menschen, in 30 Tagen ein Buch zu schreiben. Auf diese Weise wurden während dem NaNoWriMo 2005 insgesamt 714.227.354 Worte geschrieben, nach 428.164.975 Worten im Vorjahr.

Regeln

Im ersten Jahr von NaNoWriMo, als nur einige von Chris Batys Freunden am Wettbewerb teilnahmen, gab es noch fast keine Vorschriften. Schon im zweiten Jahr zeigte sich jedoch die Notwendigkeit, einige grundlegende Regeln aufzustellen.

Mord am Hellweg

hellweg | literatur


Mord am Hellweg, in der Kurzform auch als MaH bezeichnet ist das größte internationale Krimifestival Europas und knapp nach der LitCologne die zweitgrößte Literaturveranstaltung in Nordrhein_Westfalen

MaH – wird alle zwei Jahre als Biennale veranstaltet, ist ==Literatur==

  • Harald Kimpel: documenta, Mythos und Wirklichkeit, Köln 1997, ISBN 3-7701-4182-2
  • Harald Kimpel: documenta. Die Überschau. Fünf Jahrzehnte Weltkunstaustellung in Stichwörtern, Köln 2002, ISBN 3-8321-5948-7
  • Dirk Schwarze: Meilensteine: 50 Jahre documenta, 2005, ISBN 3-9369-6223-5
  • Glasmeier, Michael / Stengel, Karin (Hrsg.): 50 Jahre/Years documenta 1955 – 2005; 2 Bände: Diskrete Energien / archive in motion; Kassel 2005 ISBN 3-86521-146-1

Erotismus

erotik | kunst | literatur | psychologie


Der Erotismus (von franz. l'érotisme) wird meist als ein Begriff für die Sublimation des Geschlechtstriebes in literarische, künstlerische bzw. kulturelle Leistung verwendet.

Im weiteren Sinne kann der Begriff auch als erotische Besessenheit oder schlichtweg als Synonym für besonders intensive Erotik definiert werden. Das große Wörterbuch der deutschen Sprache von DUDEN bezeichnet den Erotismus kurz als „Überbetonung des Erotischen“.

Intellektueller Hintergrund

Vor allem die französischen Intellektuellen diskutierten in der 2. Hälfte des XX Jh. verschiedene Facetten des Erotismus in der Kunst sowie seine Stellung in kulturell-literarischen Strömungen, politisch-moralischen Doktrinen und religiösen Denkansätzen, wobei sowohl der Surrealist Andre Breton als auch der Existentialist Jean Paul Sartre jeweils andere Positionen bezogen. Marcel Duchamp setzte den Erotismus als theoretischen Leitbegriff ein, mit ihm möchte er in der Kunst ähnliches erreichen, was Georges Bataille als Transgression beschreibt. Bataille sprach von einer Angst-Neurose als dem Nährboden für alle andere große Gefühle, deren äußerstes Ausmaß er als göttlich begriff, als notwendig für das Erleben jedweder Ekstase. Für jeden zugänglich sei die mystische Erfahrung in der Liebe, die ekstatische Liebe, so dass der Erotismus als ein Seitenzweig der Mystik erscheint. Michel Foucault schrieb zu Batailles Studien zur Erotik: "Und wenn es gelte, dem Erotismus - im Gegensatz zur Sexualität - einen präzisen Sinn zu geben, dann sicher diesen: Eine Erfahrung der Sexualität, die, um ihrer selbst willen, das Überschreiten der Grenzen mit dem Tod Gottes verbindet."

Intention (Literatur)

literatur


Die Literaturtheorie unterscheidet wesentlich zwischen der intentio auctoris (der dem Verfasser eines Textes unterstellten Absicht) sowie der intentio operis (der genuinen Absicht des Textes selbst); oft wird ferner auch die intentio lectoris, womit die Absicht des jeweiligen Lesers bezeichnet ist, in der Literaturtheorie berücksichtigt.

Im Text kann schließlich auch der Eigenwille der Schrift begründet sein, nicht auf eine intentio operis zu zielen, sondern auf die Verhandelbarkeit jeder Intention; dies hat der Wiener Germanist Martin A. Hainz als intentio scripturae bezeichnet - der Begriff soll dem von Derrida formulierten Sachverhalt Rechnung tragen, dass Schrift Temporalisation und Mittelbarkeit zeitigt, Lektüre also immer auch Intervention - mit Derrida: "Messianisches ohne Messianismus" - bedeutet.

Der Rechenmeister (Roman)

literatur


Der Rechenmeister ist der 1999 erschienene Erstlingsroman des 1936 geborenen Ingenieurs und Schriftstellers Dieter Jörgensen über das Leben des Mathematikers Niccolo Tartaglia in Venedig, von der Zeit seiner Ankunft in der Lagunenstadt bis zum Verlust des berühmten Wettstreits mit Lodovico Ferrari und Gerolamo Cardano im August 1548.

Tartaglias Charakter und Leben wird in einem Spannungsfeld von einem Streben nach Anerkennung als genialer Mathematiker, seiner Angst vor Fremden auf Grund seines Stotterns und seiner Liebe zur venezianischen Jüdin Sara Rossi beschrieben und von Dieter Jörgensen in zahlreichen Details ausgearbeitet. Den historischen Kontext bildet das mittelalterliche Venedig, das sich zunächst eine relative Unabhängigkeit vom Heiligen Stuhl in Rom und der Inquisition bewahrt hatte, jedoch zunehmend in kriegerischen Auseinandersetzungen an Macht und Selbständigkeit verlor. Ein besonderes Thema ist dabei die Situation der Juden, die im Getto Venedigs einerseits ihren durchaus lukrativen Geschäften nachgingen, andererseits um ihren Fortbestand als Gemeinschaft innerhalb der Serenissima kämpfen mussten.

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