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Die Wikipedia Einträge des Tages

literarische figur

Chryses

griechische mythologie | literarische figur


Chryses versucht seine Tochter Chryseis von Agamemnon zu befreien

Chryses (grch. Χρύσης, Khrýsēs) war in der der griechischen Mythologie ein Priester des Apollon in Chryse.

Agamemnon nahm während des Trojanischen Krieges Chryses Tochter Chryseis als Kriegsbeute. Chryses flehte Agamemnon an, dass er seine Tochter freilasse, aber Agamemnon weigerte sich. Apollon strafte daraufhin die griechische Armee mit einer Plage und Agamemnon war gezwungen, Chryseis zurück zu geben, verlangte jedoch stattdessen die Tochter von Chryses Bruder Briseus.

Eurysakes

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Der griechischen Mythologie nach war Eurysakes der Sohn des Ajax und der Tecmessa. Seinen Name übernahm vom berühmten Schild seinen Vaters. In der Tragödie Ajax des Dichters Sophokles der einzige Gegenstand den Ajax seinem Sohn übergab bevor er Selbstmord beging.

Ob es sich bei Eurysakes auch um eine historische Person handelt lässt sich nicht mehr eindeutig rekonstruieren.

Kategorie:Griechische Mythologie Kategorie:Literarische Figur

Ligeia (Poe)

erzählung | horrorliteratur | literarische figur | literarisches werk | literatur (19. jh.) | literatur (englisch)


Ligeia ist eine 1838 erschienen Erzählung von Edgar Allan Poe, in deren Mittelpunkt die Reinkarnation einer Person in einer anderen steht.

Handlung

Der namenlose Ich-Erzähler hat in einer „alten, verfallenen Stadt am Rhein“ Ligeia kennen- und lieben gelernt und geheiratet, eine Frau von ebenso großer Schönheit wie Klugheit und Bildung. Er beschreibt sie als überaus groß gewachsen, Haare und Augen schwarz, Haut weiß, mit tiefer Stimme und von unglaublicher Ruhe und Gelassenheit, unter der ein Vulkan von Leidenschaft brodelt. Der Ich-Erzähler wird zu ihrem Schüler und überlässt dich ihrer Führung durch alle Gebiete des Geistigen. Besonders fasziniert ist sie von der Idee, dass alles Leben Wille ist und dass Sterben nur auf einem Mangel an Willenskraft beruht. Dennoch erkrankt sie, siecht dahin, schreibt noch ein resigniertes Gedicht über den „Sieger Wurm“ – und stirbt. Der verwitwete Ich-Erzähler hält es daraufhin in der alten Stadt am Rhein nicht mehr aus und kauft von dem reichen Erbe, das Lady Ligeia ihm hinterlassen hat, eine alte Abtei in England, die er antikisierend und ägyptisierend prachtvoll ausstattet, besonders das Eheschlafzimmer, nachdem er eine neue Partnerin gefunden hat: Die blonde und blauäugige Lady Rowena Tremanion von Tremaine. Aus Geldgier hat ihre Familie sie ihm überlassen – er aber befindet sich weiterhin im Bann Lady Ligeias und erträgt die neue Beziehung nur im Opiumrausch. Auch Lady Rowena erkrankt, erholt sich noch einmal, erkrankt erneut – und stirbt. Die Bestattung ist vorbereitet, der Ich-Erzähler sitzt an ihrem Leichnam, da scheint sie sich zu erholen – und fällt in Totenstarre zurück. Dieser furchtbare Vorgang wiederholt sich etliche Male, bis Rowena sich schließlich von ihrem Sterbelager erhebt, die Totenbinden fallen von ihr ab, sie scheint gewachsen, ihr Haar ist schwarz, ihre Augen sind schwarz, entsetzt erkennt der Ich-Erzähler in ihr Lady Ligeia, deren Willenskraft den Tod in ihrer Nachfolgerin besiegt hat.

Amython

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Amython ist in der griechischen Mythologie ein Sohn der Tyro mit König König Kretheus von Iolkos.

Mit diesem hatte sie drei Söhne: Aison, Pheres und Amython. Nach dem Tode Kreutheus versuchte sein Halbbruder Pelias, Sohn der Tyro mit Poseidon, die Herrschaft über ganz Thessalien an sich zu reißen, lockte den rechtmäßigen Nachfolger Aison in eine Höhle unterhalb von Iolkos und verbannte Pheres wie auch den eigenen Zwillingsbruder Neleus nach Messenien, wo sich beide in Pylos bei dem Cousin ihrer Mutter, König Aphareus, niederließen. Über Amythons Verbleib wird merkwürdigerweise nichts berichtet. Seine Söhne sollen sich allerdings Neleus angeschlossen haben.

Amython

griechische mythologie | literarische figur


Amython ist in der griechischen Mythologie ein Sohn der Tyro mit König König Kretheus von Iolkos.

Mit diesem hatte sie drei Söhne: Aison, Pheres und Amython. Nach dem Tode Kreutheus versuchte sein Halbbruder Pelias, Sohn der Tyro mit Poseidon, die Herrschaft über ganz Thessalien an sich zu reißen, lockte den rechtmäßigen Nachfolger Aison in eine Höhle unterhalb von Iolkos und verbannte Pheres wie auch den eigenen Zwillingsbruder Neleus nach Messenien, wo sich beide in Pylos bei dem Cousin ihrer Mutter, König Aphareus, niederließen. Über Amythons Verbleib wird merkwürdigerweise nichts berichtet. Seine Söhne sollen sich allerdings Neleus angeschlossen haben.

Enipeus

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Enipeus ist in der griechischen Mythologie ein Okeanide, also ein Sohn des Okeanos und der Tethys, ein Flussgott sowie die heimliche Liebe der Tyro.

Tyro war zwar mit König Kretheus von Iolkos vermählt, mit dem sie die gemeinsamen Söhne Aison, Pheres und Amython hatte. Sie liebte jedoch den Enipeus.

Sidero

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Sidero (die Eiserne) ist in der griechischen Mythologie die Stiefmutter der Tyro und Gattin des Salmoneus von Elis.

Als die unehelichen und ausgesetzten Söhne der Tyro, die Zwillinge Pelias und Neleus erwachsen wurden, fanden sie zur Mutter zurück. Pelias tötete jedoch die Sidero, weil sie Tyro fortgesetzt schlecht und grausam behandelt hatte. Da er sie selbst im Tempel der Hera, in den sie sich geflüchtet hatte, auf dem Altar ermordete, zog sich Pelias den unauslöschlichen Zorn der Göttermutter zu.

Pheres

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Pheres war in der griechischen Mythologie einer der Söhne der Tyro mit König Kretheus von Iolkos. Seine Brüder waren Aison und Amython.

Nach dem Tode Kreutheus versuchte sein Halbbruder Pelias, Sohn der Tyro mit Poseidon, die Herrschaft über ganz Thessalien an sich zu reissen, lockte den rechtmäßigen Nachfolger Aison in eine Höhle unterhalb von Iolkos und verbannte Pheres wie auch den eigenen Zwillingsbrunder Neleus nach Messenien, wo sich beide in Pylos bei dem Cousin ihrer Mutter, König Aphareus, niederließen.

Abas (Mythologie)

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Den Namen Abas tragen in der griechischen Mythologie mehrere Personen:
  • Der zwölfte König von Argos, Sohn des Lynkeus und der Hypermestra, Enkel des Danaos und Großvater der Danaë. Er ist somit der Sohn der einzigen Danaidin, die ihren Gatten nicht in der Hochzeitsnacht tötete. Mit seiner Frau Aglaia zeugt er die Zwillinge Akrisios und Proitos sowie die Tochter Eidomene. Der Schild des Abas besaß angeblich die Zauberkraft, ein empörtes Volk zu beruhigen. Es gelangte während des trojanischen Kriegs in die Hände des Aeneas.
  • Ein Begleiter des Perseus während des Hochzeitsmahls (Ovid, Metamorphosen 5, 126).
  • Ein Begleiter des Diomedes, stolz und arrogant gegenüber Aphrodite, so dass sie ihn in einen Schwan verwandelte (Ovid, Metamorphosen 14, 505).
  • Zwei Freunde des Aeneas, ein Trojaner und ein Etrusker (Vergil, Aeneis 1, 121; 10, 427).
  • Ein phokischer Heros, eponymer Namensgeber für Abai ( Pausanias 10, 35, 1).

Abas (Mythologie)

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Den Namen Abas tragen in der griechischen Mythologie mehrere Personen:
  • Der zwölfte König von Argos, Sohn des Lynkeus und der Hypermestra, Enkel des Danaos und Großvater der Danaë. Er ist somit der Sohn der einzigen Danaidin, die ihren Gatten nicht in der Hochzeitsnacht tötete. Mit seiner Frau Aglaia zeugt er die Zwillinge Akrisios und Proitos sowie die Tochter Eidomene. Der Schild des Abas besaß angeblich die Zauberkraft, ein empörtes Volk zu beruhigen. Es gelangte während des trojanischen Kriegs in die Hände des Aeneas.
  • Ein Begleiter des Perseus während des Hochzeitsmahls (Ovid, Metamorphosen 5, 126).
  • Ein Begleiter des Diomedes, stolz und arrogant gegenüber Aphrodite, so dass sie ihn in einen Schwan verwandelte (Ovid, Metamorphosen 14, 505).
  • Zwei Freunde des Aeneas, ein Trojaner und ein Etrusker (Vergil, Aeneis 1, 121; 10, 427).
  • Ein phokischer Heros, eponymer Namensgeber für Abai ( Pausanias 10, 35, 1).

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