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Die Wikipedia Einträge des Tages

linguist

Carl Strehlow

australien | deutscher | ethnologe | evangelisch-lutherische kirche | geboren 1871 | gestorben 1922 | linguist | lutherischer theologe | mann | missionar


Carl Strehlow, mit vollem Namen Carl Friedrich Strehlow (*23. Dezember 1871 - 20. Oktober 1922), war ein deutscher Missionar und Ethnologe im australischen Busch von Zentralaustralien, der die Finke River Mission im australischen Hermannsburg , Northern Territory, von 1894-1922 leitete. Er lernte und dokumentiere die Sprachen der Arrernte ( Aranda bzw. Arunta)- und Luritja (Loritja)-Stämme und publizierte ein siebenbändiges Werk über ihre Kultur. Sein Sohn, Theodore George Henry Strehlow, setzte sein Werk fort.

Carl Strehlow wurde im Seminar für die Evangelisch-Lutherische Mission in Neuendettelsau, Ansbach, ausgebildet, er graduierte 1891 und wurde im Jahr darauf ordiniert.

Carl Strehlow

australien | deutscher | ethnologe | evangelisch-lutherische kirche | geboren 1871 | gestorben 1922 | linguist | lutherischer theologe | mann | missionar


Carl Strehlow, mit vollem Namen Carl Friedrich Strehlow (*23. Dezember 1871 - 20. Oktober 1922), war ein deutscher Missionar und Ethnologe im australischen Busch von Zentralaustralien, der die Finke River Mission im australischen Hermannsburg , Northern Territory, von 1894-1922 leitete. Er lernte und dokumentiere die Sprachen der Arrernte ( Aranda bzw. Arunta)- und Luritja (Loritja)-Stämme und publizierte ein siebenbändiges Werk über ihre Kultur. Sein Sohn, Theodore George Henry Strehlow, setzte sein Werk fort.

Carl Strehlow wurde im Seminar für die Evangelisch-Lutherische Mission in Neuendettelsau, Ansbach, ausgebildet, er graduierte 1891 und wurde im Jahr darauf ordiniert.

Johann Ernst Zeiher

deutscher | geboren 1717 | gestorben 1769 | hochschullehrer (sankt petersburg) | hochschullehrer (wittenberg) | linguist | mann | mathematiker (18. jahrhundert) | mechaniker | optiker


Johann Ernst Zeiher, (* 1720 in Weißenfels; † 7. Januar 1784 in Wittenberg) war ein deutscher Mathematiker, Mechaniker, Linguist und Optiker.

Leben

Zeiher der sich von Kindheit an mit den Naturwissenschaften beschäftigte, hatte sich bereits eingehend mit Baukunst, Artilleriewesen, Feuerwerkswesen, Mechanik und besonders mit dem Bau optischer Instrumente befasst, bevor er sich an der Universität Leipzig immatrikulierte. Hier widmete er sich bei Abraham Gotthelf Kästner der Mathematik, des Weiteren hatte er an der Universität Erlangen Physik und Medizin studiert. Auf einer Studienreise lernte er den Bergbau und die Hütten im Erzgebirge kennen.

Johann Karl Zeune

deutscher | geboren 1736 | gestorben 1788 | hochschullehrer (leipzig) | hochschullehrer (wittenberg) | linguist | philologe


Johann Karl Zeune, (* 29. Oktober 1736 in Stolzenhain; † 8. November 1788 in Wittenberg) war ein deutscher Philologe.

Leben

Zeune besuchte das Gymnasium in Zeitz und immatrikulierte sich danach an der Universität Leipzig. Hier konzentrierte er sich auf ein Studium der Philologie und bewarb sich 1775 um eine außerordentliche Professur an der philosophischen Fakultät, die ihm dann im Herbst desselben Jahres auch anvertraut wurde.

Veit Winsheim

deutscher | geboren 1501 | gestorben 1570 | hochschullehrer (wittenberg) | linguist | mann | person der reformation | rhetoriker


Veit Winsheim, auch: Veit Örtel, Vinshemius, Vuincemius, Windsheim (* 1. August 1501 in Windsheim, † 3. Januar 1570 in Wittenberg) war ein deutscher Rhetoriker, Philologe, Mediziner und Gräzist

Leben

Nachdem er sich in Deventer vorgebildet hatte, immatrikulierte er sich im August 1523 an der Universität Wittenberg, wo er sich Philipp Melanchthon anschloss. Zunächst betrieb er in Wittenberg eine Privatschule, was ihm die Annerkennung von Melanchthon einbrachte. Als Magister tritt er am 16. Oktober 1528 in die philosophische Fakultät ein, wo er 1529 die Professur für Rhetorik übernimmt.

Sarah Thomason

frau | linguist | us-amerikaner


Sarah ("Sally") Grey Thomason ist eine amerikanische Linguistin. Ihre Hauptarbeitsgebiete sind Allgemeine Sprachwissenschaft, Kontaktlinguistik, historische Linguistik, Slawische Linguistik, Indianersprachen, Pidgin- und Kreolsprachen sowie Xenoglossie.

Thomason machte ihren B.A. in Germanistik an der Stanford University. 1961-62 studierte sie an der Universität Freiburg. Ihren M.A. und ihren Doktortitel in Linguistik erwarb sie an der Yale University. Zwischen 1968 und 1972 unterrichtete sie Russisch und slawische Linguistik in Yale, ab 1972 arbeitete sie als Assistant und Associate Professor an der Universität von Pittsburgh. Seit 1999 ist sie Professor für Linguistik an der Universität von Michigan. Zwischen 1988 und 1994 war sie außerdem leitende Redakteurin des Fachmagazins „Language“, der Zeitschrift der Linguistic Society of America (LSA).

Igor Alexandrowitsch Meltschuk

geboren 1932 | kanadier | linguist | mann | russe | sprachwissenschaftler


Igor Alexandrowitsch Meltschuk ( russisch И́горь Алекса́ндрович Мельчу́к, wiss. Transliteration Igorʹ Aleksandrovič Melʹčuk; * 1932) ist Professor an der Universität Montreal im Department „Linguistik und Übersetzung“.

Meltschuk besuchte die Philogische Fakultät der MGU. Seit 1956 arbeitet er am Institut für Sprachwissenschaft der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften. Nach einem offenen Brief an die New York Times, der dort am 25. Januar 1976 erschien, zur Unterstützung der Dissidenten Andrei Sacharow und Sergei Kowaljow wurde Meltschuk entlassen. In der Folge emigrierte er 1976 aus der Sowjetunion. Seit 1977 lebt und arbeitet er in Kanada.

Alexandr Konstantinowitsch Scholkowski

autor | geboren 1937 | linguist | literaturwissenschaftler | mann | russe | sprachwissenschaftler | us-amerikaner


Alexandr Konstantinowitsch Scholkowski ( russisch Александр Константинович Жолковский, wiss. Transliteration Aleksandr Konstantinovič Žolkovskij; * 1937 in Moskau), Linguist, Literaturwissenschaftler und Schriftsteller.

Scholkowski besuchte die Philogische Fakultät der MGU bis 1959. 1979 emmigrierte er aus der Sowjetunion und lebt seit 1980 in Santa Monica in den USA. Er unterrichtet an der University of Southern California.

Friedrich Gottlieb Barth

deutscher | geboren 1519 | gestorben 1580 | linguist | mann | pädagoge


Friedrich Gottlieb Barth, (* 3. August 1738 in Wittenberg, † 6. Oktober 1794 in Schulpforte) war ein deutscher Pädagoge und Sprachwissenschaftler

Leben

Geboren als Sohn des Weißbäckers Johann Christian Barth und seiner Frau Catarina Elisabeth (geb. Krause) wuchs er in seiner Heimatstadt auf, wo er auch die Stadtschule besuchte. Durch sehr gute Leistungen wurde er am 13. September 1753 an der kurfürstlichen Landesschule St. Augustin in Grimma gesendet. Am 18. Januar 1758 kehrt er in seine Heimatstadt zurück, immatrikuliert sich am 18. Januar 1758 an der Universität Wittenberg und erwirbt am 29. April 1761 den akademischen Grad eines Magisters an der philosophischen Fakultät. In Wittenberg übernimmt er 1764 an der Stadtschule Wittenberg eine Tätigkeit als Konrektor und wechselt drei Jahre später als 3. Lehrer an die Landesschule Pforta. In Schulpforta lernte er Friederica Dorothea, die jüngste Tochter des Kantors Gottlob Geißler in Schulpforte, kennen die er am 6. Oktober 1767 heiratete und mit der er 13 Kinder hatte von dem ein Kind frühzeitig starb.

Julius Pokorny

Österreicher | geboren 1887 | gestorben 1970 | linguist | philologe


Julius Pokorny (* 12. Juni 1887 in Prag, † 8. April 1970 in Zürich) war Keltologe und Unterstützer des irischen Nationalismus. Er studierte an der Universität Wien, an der zwischen 1913 und 1920 lehrte. Ab 1920 hatte er den Lehrstuhl für Keltische Philologie der Humboldt Universität in Berlin inne, bis er 1935 trotz katholischen Glaubens von den Nationalsozialisten wegen seiner jüdischen Großeltern von seiner Lehrtätigkeit entbunden wurde.

Er war Herausgeber der wichtigen Zeitschrift für celtische Philologie vor dem Zweiten Weltkrieg und war verantwortlich für deren Wiederaufnahme nach dem Krieg.

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