liedtexter
Norma Winstone
brite | frau | geboren 1941 | jazz-sänger | komponist (jazz) | liedtexter | musikpädagogeAls Stipendiatin des Londoner Trinity College of Music studierte sie drei Jahre lang Klavier und Orgel. 1965 begann sie mit Jazzgruppen zu singen. Im New Jazz Orchestra traf sie 1966 auf Michael Garrick, in dessen Gruppe sie ebenfalls arbeitete. Erstmals Aufsehen bei der Kritik erregte sie 1968 in Ronnie Scott´s Club, wo sie mit Rahsaan Roland Kirk auftrat. Sie war bei Neil Ardley, Michael Gibbs, Ian Carrs Nucleus und John Dankworth tätig. 1971 wurde sie vom Melody Maker als beste Jazzsängerin genannt, was dazu führte, dass sie ihr erstes Album unter eigenem Namen, "Edge of Time", aufnehmen konnte (u.a. gemeinsam mit John Surman, Alan Skidmore, Kenny Wheeler und John Taylor, den sie 1972 heiratete). Anschließend gehörte sie für mehrere Jahre der Mike Westbrook Band an. 1977 begründete sie mit John Taylor und dem Trompeter Kenny Wheeler die Gruppe Azimuth, die von der Londoner Times als die phantasievollste und interessanteste Chamber Jazz-Band weltweit bezeichnet wurde. In den 1980ern war sie Mitglied des Gesangsquartetts Vokal Summit (mit Jay Clayton, Urszula Dudziak und Michelle Hendricks). Anfang der 1990er Jahre schrieb sie Texte zu Kompositionen von Steve Swallow.
Annie Ross
brite | frau | geboren 1930 | jazz-sänger | liedtexter | schauspielerBereits als Kind kam Ross als Pflegetochter mit ihrer Tante, der Broadway-Darstellerin Ella Logan in die Vereinigten Staaten, wo sie in Los Angeles aufwuchs. Zunächst war sie als Schauspielerin aktiv und wirkte als Judy Garlands Schwester in der Filmkomödie Presenting Lily Mars (1943) mit. Ab 1947 trat sie in England als Schauspielerin und in Nachtclubs als Sängerin auf, arbeitete in Frankreich mit verschiedenen Bands, u.a. mit Jack Dieval. 1952 war ihre Vokalfassung von Wardell Grays Saxophonsolo über "Twisted", deren Text sie selbst geschrieben hatte, ein sensationeller Erfolg (an den später Joni Mitchell und Bette Midler mit Neuinterpretationen des Stücks anzuschließen versuchten). 1953 ging sie mit Lionel Hampton auf Europatournee, arbeitete dann in England bei Jack Parnell und Tony Crombie, bevor sie nach New York City zog.
Don Black
geboren 1933 | james bond | liedtexter | mann | oscarpreisträgerBlack ist jüdischer Abstammung, seine Mutter hiess Betsy (geborne Kersh), sein Vater Morris Blackstone. Black hat vier Geschwister. Er begann seine Karriere als Komiker und Manager von Sängern (Matt Monro). Er wohnt mit seiner Frau Shirley in London, England.
Adolph Green
drehbuchautor | geboren 1914 | gestorben 2002 | liedtexter | mann | us-amerikanerLeben
Green wuchs im New Yorker Stadtteil Bronx auf. Ende der 1930er-Jahre versuchte er sich als Schauspieler und traf dabei auf Betty Comden. Mit ihr und Judith Tuvim, die später als Judy Holliday ein Filmstar wurde, bildete er Anfang der 1940er-Jahre die Gruppe The Revuers, die erfolgreich in den New Yorker Nachtclubs auftrat. Für die Revuers schrieben Betty Comden und Adolph Green eine Reihe von Sketchen und Liedern. In dieser Zeit wurden sie öfters von dem jungen Dirigenten und Pianisten Leonard Bernstein begleitet.Betty Comden
drehbuchautor | frau | geboren 1917 | gestorben 2006 | liedtexter | us-amerikanerLeben
Comden wuchs im New Yorker Stadtteil Brooklyn als Tochter eines Anwalts und einer Lehrerin auf. 1938 machte sich ihren Hochschulabschluss an der New York State University. Schon während des Studium hatte sie sich dazu entschlossen, eine Karriere als Schauspielerin zu beginnen und trat in verschiedenen New Yorker Theatergruppen auf. Auf der Suche nach einem Theateragenten traf sie erstmals auf Adolph Green. Mit ihm und Judith Tuvim, die später als Judy Holliday ein Filmstar wurde, bildete sie Anfang der 1940er-Jahre die Gruppe The Revuers, die erfolgreich in den New Yorker Nachtclubs auftrat. Für die Revuers schrieben Betty Comden und Adolph Green eine Reihe von Sketchen und Liedern. In dieser Zeit wurden sie öfters von dem jungen Dirigenten und Pianisten Leonard Bernstein begleitet.Ogden Nash
autor | geboren 1902 | gestorben 1971 | liedtexter | literatur (englisch) | lyrik | mann | us-amerikanerOgden Nash war der Sohn eines Unternehmers, der mit Import-Export-Geschäften sein Geld verdiente. Aufgrund geschäftlicher Notwendigkeiten des Vaters erlebte die Familie zahlreiche Wohnortswechsel. 1920 wurde Nash an der Harvard University aufgenommen, verließ die Eliteuniversität jedoch bereits nach einem Jahr wieder, um sich mit Gelegenheitsjobs durchs Leben zu schlagen.

