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Die Wikipedia Einträge des Tages

leichtathlet (sowjetunion)

Alexander Makarow

geboren 1951 | leichtathlet (sowjetunion) | mann | speerwerfer


Alexander Makarow, russ. Александр Макаров, (* 11. Februar 1951) ist ein sowjetischer Leichtathlet, der in den 1970-er Jahren als Speerwerfer aktiv war.

Karriere

Seinen ersten Erfolg konnte er im Jahr 1970 bei der EM der Junioren in Paris verbuchen, wo er mit 74,92 m lediglich dem Finnen Aimo Puska (76,98 m) unterlag.

Alexander Makarow nahm an drei Europameisterschaften - 1971 in Helsinki, 1974 in Rom und 1982 in Athen teil. 1971 und 1974 scheiterte er jedoch bereits in der Qualifikation. 1974 verfehlte er die geforderten 78 m nur um 8 cm. 1982 dagegen gelang ihm mit 80,74 m der Einzug ins Finale. Dort steigerte er sich auf 86,08 m, blieb jedoch um mehr als drei Meter hinter dem Drittplatzierten Detlef Michel aus der DDR und wurde Sechster.

Rodion Gataullin

europameister (leichtathletik) | geboren 1965 | leichtathlet (russland) | leichtathlet (sowjetunion) | mann | stabhochspringer


Rodion Aksanowitsch Gataullin ( russisch: Родион Гатауллин, * 23. November 1965 in Taschkent, Usbekistan) ist ein ehemaliger usbekischer Leichtathlet, der bis 1991 für die Sowjetunion antrat. 1992 startete er für die Gemeinschaft unabhängiger Staaten und ab 1993 für Russland. Bei einer Körpergröße von 1,89 Meter betrug sein Wettkampfgewicht 79 kg.

Zusammen mit dem Ukrainer Serhij Bubka und dem Russen Maxim Wladimirowitsch Tarassow dominierte Rodion Gataullin über ein Jahrzehnt lang den Stabhochsprung. 1989 war Gataullin der zweite Stabhochspringer nach Bubka, der die Sechs-Meter-Marke überspringen konnte.

Nadeschda Tkatschenko

europameister (leichtathletik) | frau | geboren 1948 | leichtathlet (sowjetunion) | mehrkämpfer (leichtathletik) | olympiasieger (leichtathletik)


Nadeschda Wladimirowna Tkatschenko, später Sapronowa ( russisch: Надежда Ткаченко, * 19. September 1948 in Krementschuk, Ukraine) ist eine ehemalige ukrainische Leichtathletin, die für die Sowjetunion antrat. Bei einer Körpergröße von 1,65 m hatte sie ein Wettkampfgewicht von 71 kg.

Ihr Olympisches Debüt gab Nadeschda Tkatschenko bei den Olymischen Spielen 1972 in München, als sie im Fünfkampf mit 4370 Punkten Neunte wurde.

Michail Linge

geboren 1958 | leichtathlet (sowjetunion) | mann | olympiasieger (leichtathletik) | sprinter


Michail Linge ( russisch Михаил Линге) (* 26. November 1958) ist ein ehemaliger sowjetischer Leichtathlet, dessen Spezialstrecke die 400 m waren.

Er war Mitglied der 4 x 400-Meter-Staffel, die bei den XXII. Olympischen Sommerspielen 1980 in Moskau in der Besetzung Remigius Valiulis, Michail Linge als zweiter Läufer, Nikolai Tschernetski und Viktor Markin antrat und sich in 3:01,1 Min. die Goldmedaille vor der DDR (Silber in 3:01,3 Min.) und Italien (Bronze in 3:04,3 Min.) holte. Das Team profitierte von der Abwesenheit der USA, die die Spiele in Moskau boykottierten.

Jekaterina Fessenko-Grun

frau | geboren 1958 | hürdenläufer | leichtathlet (sowjetunion) | weltmeister (leichtathletik)


Jekaterina Fessenko-Grun, Geburtsname: Fessenko, ( russisch: Екатерина Фесенко-Грунь, * 10. August 1958 in Krasnodar) ist eine ehemalige russische Leichtathletin, die für die Sowjetunion antrat. Bei einer Körpergröße von 1,68 m betrug ihr Wettkampfgewicht 57 kg.

Jekaterina Fessenko war 1980 sowjetische Meisterin im 400-Meter-Hürdenlauf. Nach ihrer Heirat steht sie ab 1982 als Jekaterina Grun oder als Jekaterina Fessenko-Grun in den Ergebnislisten.

Nikolai Tschernetski

geboren 1959 | leichtathlet (sowjetunion) | mann | olympiasieger (leichtathletik) | sprinter


Nikolai Tschernetski ( russisch Николай Чернецкий) (* 29. November 1959 in Moskau) ist ein sowjetischer Leichtathlet, der in den späten 1970-er Jahren als Läufer über 400 m erfolgreich war. Seine Karriere fand aus nicht bekannten Gründen ein frühes Ende.

Tschernetski konnte über seine Spezialstrecke drei internationale Einzelmedaillen gewinnen:

Witaly Anatoljewitsch Sawin

geboren 1966 | leichtathlet (kasachstan) | leichtathlet (sowjetunion) | mann | olympiasieger (leichtathletik) | sprinter


Witaly Anatoljewitsch Sawin ( russisch: Виталий Анатольевич Савин, * 23. Januar 1966 in Kasachstan) ist ein ehemaliger kasachischer Leichtathlet und Olympiasieger, der bis 1991 für die Sowjetunion und 1992 für die Gemeinschaft unabhängiger Staaten antrat. Bei einer Körpergröße von 1,78 m betrug sein Wettkampfgewicht 84 kg.

Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul schied Witaly Sawin im Viertelfinale des 100-Meter-Laufs aus. In der Sprintstaffel verlor die US-Staffel bereits im Vorlauf den Stab, womit der Ausgang des Finales offen war. In 38,19 Sekunden gewann die Staffel der Sowjetunion vor Großbritannien und Frankreich. Hinter Wiktor Brysgin, Wladimir Krylow und Wladimir Murawjow lief Witaly Sawin als Schlussläufer.

Nikolai Alexandrowitsch Sidorow

europameister (leichtathletik) | geboren 1956 | leichtathlet (sowjetunion) | mann | olympiasieger (leichtathletik) | sprinter


Nikolai Alexandrowitsch Sidorow ( russisch: Николай Александрович Сидоров, * 23. November 1956 in Moskau) ist ein ehemaliger russischer Leichtathlet und Olympiasieger, der für die Sowjetunion antrat. Bei einer Körpergröße von 1,90 m betrug sein Wettkampfgewicht 84 kg.

Bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau waren die Sprinter aus den Vereinigten Staaten wegen des Olympiaboykotts nicht am Start. Nikolai Sidorow kam im 200-Meter-Lauf trotzdem nur bis ins Halbfinale. Aber im 4x100-Meter-Lauf war das sowjetische Quartett neben den Polen, den Briten und den Franzosen zumindest Mitfavorit. In der Aufstellung Wladimir Murawjow, Nikolai Sidorow, Alexander Aksinin und Andrei Prokofjew gewann die sowjetische Staffel das Finale in 38,26 Sekunden vor Polen, Frankreich, Großbritannien und der DDR.

Tatjana Alexejewna Kolpakowa

frau | geboren 1959 | leichtathlet (sowjetunion) | olympiasieger (leichtathletik) | weitspringer


Tatjana Alexejewna Kolpakowa, nach Heirat Abbjassowa ( russisch: Татьяна Алексеевна Колпакова (Аббясова), * 18. Oktober 1959 in Alamedin, Kirgisistan) ist eine ehemalige kirgisische Leichtathletin, die für die Sowjetunion antrat. Bei einer Körpergröße von 1,69 m hatte sie ein Wettkampfgewicht von 60 kg.

Geboren in einem kleinen Dorf südlich von Frunse, dem heutgen Bischkek, begann Tatjana Kolpakowa 1974 mit dem Weitsprung.

Wera Samoilowna Krepkina

frau | geboren 1933 | leichtathlet (sowjetunion) | olympiasieger (leichtathletik) | sprinter | weitspringer


Wera Samoilowna Krepkina, geb. Kalaschnikowa ( russisch: Вера Самойловна Крепкина (Калашникова) * 16. April 1933 in Kotelnitsch, Russland) ist eine ehemalige russische Leichtathletin, die für die Sowjetunion antrat. Bei einer Körpergröße von 1,59 m hatte sie ein Wettkampfgewicht von 58 kg.

Beim ersten Auftritt der sowjetischen Mannschaft bei Olympischen Spielen 1952 in Helsinki war auch die 19-jährige Wera Kalaschnikowa dabei. Im 100-Meter-Lauf gelangte sie bis ins Halbfinale, mit der sowjetischen 4x100-Meter-Staffel wurde sie im Finale Vierte in 46,3 Sekunden.

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