leichtathlet (sowjetunion)
Alexander Makarow
geboren 1951 | leichtathlet (sowjetunion) | mann | speerwerferKarriere
Seinen ersten Erfolg konnte er im Jahr 1970 bei der EM der Junioren in Paris verbuchen, wo er mit 74,92 m lediglich dem Finnen Aimo Puska (76,98 m) unterlag.
Alexander Makarow nahm an drei Europameisterschaften - 1971 in Helsinki, 1974 in Rom und 1982 in Athen teil. 1971 und 1974 scheiterte er jedoch bereits in der Qualifikation. 1974 verfehlte er die geforderten 78 m nur um 8 cm. 1982 dagegen gelang ihm mit 80,74 m der Einzug ins Finale. Dort steigerte er sich auf 86,08 m, blieb jedoch um mehr als drei Meter hinter dem Drittplatzierten Detlef Michel aus der DDR und wurde Sechster.
Rodion Gataullin
europameister (leichtathletik) | geboren 1965 | leichtathlet (russland) | leichtathlet (sowjetunion) | mann | stabhochspringerZusammen mit dem Ukrainer Serhij Bubka und dem Russen Maxim Wladimirowitsch Tarassow dominierte Rodion Gataullin über ein Jahrzehnt lang den Stabhochsprung. 1989 war Gataullin der zweite Stabhochspringer nach Bubka, der die Sechs-Meter-Marke überspringen konnte.
Nadeschda Tkatschenko
europameister (leichtathletik) | frau | geboren 1948 | leichtathlet (sowjetunion) | mehrkämpfer (leichtathletik) | olympiasieger (leichtathletik)Ihr Olympisches Debüt gab Nadeschda Tkatschenko bei den Olymischen Spielen 1972 in München, als sie im Fünfkampf mit 4370 Punkten Neunte wurde.
Michail Linge
geboren 1958 | leichtathlet (sowjetunion) | mann | olympiasieger (leichtathletik) | sprinterEr war Mitglied der 4 x 400-Meter-Staffel, die bei den XXII. Olympischen Sommerspielen 1980 in Moskau in der Besetzung Remigius Valiulis, Michail Linge als zweiter Läufer, Nikolai Tschernetski und Viktor Markin antrat und sich in 3:01,1 Min. die Goldmedaille vor der DDR (Silber in 3:01,3 Min.) und Italien (Bronze in 3:04,3 Min.) holte. Das Team profitierte von der Abwesenheit der USA, die die Spiele in Moskau boykottierten.
Jekaterina Fessenko-Grun
frau | geboren 1958 | hürdenläufer | leichtathlet (sowjetunion) | weltmeister (leichtathletik)Jekaterina Fessenko war 1980 sowjetische Meisterin im 400-Meter-Hürdenlauf. Nach ihrer Heirat steht sie ab 1982 als Jekaterina Grun oder als Jekaterina Fessenko-Grun in den Ergebnislisten.
Nikolai Tschernetski
geboren 1959 | leichtathlet (sowjetunion) | mann | olympiasieger (leichtathletik) | sprinterTschernetski konnte über seine Spezialstrecke drei internationale Einzelmedaillen gewinnen:
- World-Cup 1979 in Montréal: SILBER hinter El Kashief Hassan aus dem Sudan (Gold in 45,39 Sek.) und vor Tony Darden aus den USA (Bronze in 46,12 Sek.)
- Europa-Cup 1979 in Turin: SILBER in 45,70 Sek. hinter Harald Schmid (Gold in 45,31 Sek.) und vor dem Polen Ryszard Podlas (Bronze in 46,11 Sek.)
- Hallen-EM 1980 in Sindelfingen: GOLD in 46,29 Sek. vor dem Tschechen Karel Kolár (Silber in 46,55 Sek.) und dem Litauer Remigius Valiulis (Bronze in 46,75 Sek.).
Witaly Anatoljewitsch Sawin
geboren 1966 | leichtathlet (kasachstan) | leichtathlet (sowjetunion) | mann | olympiasieger (leichtathletik) | sprinterBei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul schied Witaly Sawin im Viertelfinale des 100-Meter-Laufs aus. In der Sprintstaffel verlor die US-Staffel bereits im Vorlauf den Stab, womit der Ausgang des Finales offen war. In 38,19 Sekunden gewann die Staffel der Sowjetunion vor Großbritannien und Frankreich. Hinter Wiktor Brysgin, Wladimir Krylow und Wladimir Murawjow lief Witaly Sawin als Schlussläufer.
Nikolai Alexandrowitsch Sidorow
europameister (leichtathletik) | geboren 1956 | leichtathlet (sowjetunion) | mann | olympiasieger (leichtathletik) | sprinterBei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau waren die Sprinter aus den Vereinigten Staaten wegen des Olympiaboykotts nicht am Start. Nikolai Sidorow kam im 200-Meter-Lauf trotzdem nur bis ins Halbfinale. Aber im 4x100-Meter-Lauf war das sowjetische Quartett neben den Polen, den Briten und den Franzosen zumindest Mitfavorit. In der Aufstellung Wladimir Murawjow, Nikolai Sidorow, Alexander Aksinin und Andrei Prokofjew gewann die sowjetische Staffel das Finale in 38,26 Sekunden vor Polen, Frankreich, Großbritannien und der DDR.
Tatjana Alexejewna Kolpakowa
frau | geboren 1959 | leichtathlet (sowjetunion) | olympiasieger (leichtathletik) | weitspringerGeboren in einem kleinen Dorf südlich von Frunse, dem heutgen Bischkek, begann Tatjana Kolpakowa 1974 mit dem Weitsprung.
Wera Samoilowna Krepkina
frau | geboren 1933 | leichtathlet (sowjetunion) | olympiasieger (leichtathletik) | sprinter | weitspringerBeim ersten Auftritt der sowjetischen Mannschaft bei Olympischen Spielen 1952 in Helsinki war auch die 19-jährige Wera Kalaschnikowa dabei. Im 100-Meter-Lauf gelangte sie bis ins Halbfinale, mit der sowjetischen 4x100-Meter-Staffel wurde sie im Finale Vierte in 46,3 Sekunden.

