leichtathlet (kenia)
Eliud Kipchoge
geboren 1984 | langstreckenläufer | leichtathlet (kenia) | mann | weltmeister (leichtathletik)Eliud Kipchoge wurde 2003 Juniorenweltmeister bei der Crossaufweltmeisterschaft. Im Sommer 2003 stieß er im 5000-Meter-Lauf auch im Erwachsenenbereich in die Weltspitze vor. Bei der Weltmeisterschaft 2003 in Paris/Saint Denis standen sich im Finale über 5000 Meter die Weltmeister im 10.000-Meter-Lauf Kenenisa Bekele und im 1500-Meter-Lauf Hicham El Guerrouj aus Marokko gegenüber. Bekele sorgte von Anfang an für ein schnelles Tempo, konnte sich aber nie vom Feld lösen, sodass auf den letzten beiden Runden El Guerrouj mit einem langen Spurt in Führung ging. Trotzdem spitzte sich das Rennen auf der Zielgeraden noch einmal zu und schließlich gewann Eliud Kipchoge in 12:52,79 Minuten vor El Guerrouj in 12:52,83 Minuten und Bekele in 12:53,12 Minuten. Es war das schnellste 5000-Meter-Finale aller Zeiten und die Zeit von Kipchoge bedeutete neuen Juniorenweltrekord.
Charles Kamathi
geboren 1978 | langstreckenläufer | leichtathlet (kenia) | mann | weltmeister (leichtathletik)Seine Bestleistung im 10.000-Meter-Lauf stellte Charles Kamathi 1999 in Brüssel auf. Es war sein erstes Rennen in Europa überhaupt.
Seinen größten Erfolg feierte er bei der Weltmeisterschaft 2001 in Edmonton, als er in 27:53,25 Minuten vor den Äthiopiern Assefa Mezgebu und Haile Gebrselassie gewann. Er beendete die Siegesserie von Gebrselassie, der allerdings vor diesem Rennen fast ein Jahr lang wegen Achillessehnenbeschwerden pausiert hatte.
Ismael Kirui
geboren 1975 | langstreckenläufer | leichtathlet (kenia) | mann | weltmeister (leichtathletik)Schon 1990 wurde Ismael Kirui Zweiter bei der Juniorenweltmeisterschaft im 10.000-Meter-Lauf. 1992 wurde er Juniorenweltmeister im Crosslauf.
Sally Barsosio
frau | geboren 1978 | langstreckenläufer | leichtathlet (kenia) | weltmeister (leichtathletik)Karriere
Die Dritte der Juniorenweltmeisterschaft von 1992 im 10.000-Meter-Lauf trat mit 15 Jahren und 153 Tagen bei der Weltmeisterschaft 1993 in Stuttgart erstmals bei einer internationalen Meisterschaft in der Erwachsenenklasse an. Hinter den beiden Chinesinnen Wang Junxia und Zhong Huandi gewann sie in 31:15:38 Minuten die Bronzemedaille und wurde zur jüngsten Medaillengewinnerin in der Geschichte von Weltmeisterschaften in der Leichtathletik. Wegen ihrer mangelnden Erfahrung lief Sally Barsosio mehrfach so unorthodox, dass andere Läuferinnen abrupt abstoppen mussten. Die Südafrikanerin Elana Meyer, Olympiazweite von 1992, gab deshalb entnervt auf. Sally Barsosio wurde von den Kampfrichtern verwarnt, aber nicht disqualifiziert. Da es über die Frage ob Verwarnung oder Disqualifkation nach dem Rennen einige Verwirrung gab, wurde Sally Barsosio nicht zur Dopingprobe gebeten. Wegen der fehlenden Dopingprobe wurde ihre Zeit nicht als Juniorenweltrekord anerkannt.
Moses Tanui
geboren 1965 | langstreckenläufer | leichtathlet (kenia) | mann | marathonläufer | weltmeister (leichtathletik)Bahnkarriere
Moses Tanui nahm zweimal an Olympischen Spielen teil. Er wurde 1988 in Seoul und 1992 in Barcelona jeweils Achter im 10.000-Meter-Lauf.
Robert Ouko
800-meter-läufer | geboren 1948 | leichtathlet (kenia) | mann | olympiasieger (leichtathletik)Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt schied Robert Ouko im 800-Meter-Lauf im Halbfinale aus. Bei den Commonwealth Games 1970 in Edinburgh gewann er den 800-Meter-Lauf in 1:46,89 Minuten. Die kenianische 4x400-Meter-Staffel in der Besetzung Hezekiah Nyamau, Julius Sang, Robert Ouku und Charles Asati gewann in 3:03,63 Minuten. Im September 1970 stellte eine kenianische Staffel mit Hezekiah Nyamau, Naftali Bon, Robert Ouku und Thomas Saisi mit 7:11,6 Minuten einen Weltrekord über 4x880-Yards auf.
Robert Ouko
800-meter-läufer | geboren 1948 | leichtathlet (kenia) | mann | olympiasieger (leichtathletik)Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt schied Robert Ouko im 800-Meter-Lauf im Halbfinale aus. Bei den Commonwealth Games 1970 in Edinburgh gewann er den 800-Meter-Lauf in 1:46,89 Minuten. Die kenianische 4x400-Meter-Staffel in der Besetzung Hezekiah Nyamau, Julius Sang, Robert Ouku und Charles Asati gewann in 3:03,63 Minuten. Im September 1970 stellte eine kenianische Staffel mit Hezekiah Nyamau, Naftali Bon, Robert Ouku und Thomas Saisi mit 7:11,6 Minuten einen Weltrekord über 4x880-Yards auf.
Hezekiah Nyamau
geboren 1942 | leichtathlet (kenia) | mann | olympiasieger (leichtathletik) | sprinterBei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt trat Nyamau im 400-Meter-Lauf an. Im Vorlauf lief er 45,91 Sekunden, im Viertelfinale 46,12 Sekunden, im Halbfinale schied er in 46,37 Sekunden aus. Die kenianische 4x400-Meter-Staffel in der Besetzung Charles Asati, Nyamau, Naftali Bon und Daniel Rudisha gewann überraschend Silber in 2:59,64 Minuten hinter der Staffel aus den Vereinigten Staaten, deren Weltrekord von 2:56,16 Minuten erst 1992 unterboten wurde.
Charles Asati
geboren 1946 | leichtathlet (kenia) | mann | olympiasieger (leichtathletik) | sprinterBei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko-Stadt trat Asati in drei Disziplinen an. Im 100-Meter-Lauf schied er mit 10,63 Sekunden im Vorlauf aus, über 200 Meter überstand er den Vorlauf in 20,66 Sekunden, schied aber im Viertelfinale aus. Die kenianische 4x400-Meter-Staffel in der Besetzung Asati, Hezekiah Nyamau, Naftali Bon und Daniel Rudisha gewann überraschend Silber in 2:59,64 Minuten hinter der Staffel aus den Vereinigten Staaten, deren Weltrekord von 2:56,16 Minuten erst 1992 unterboten wurde.
Rodgers Rop
geboren 1976 | kenianer | leichtathlet (kenia) | mann | marathonläuferIhm gelang es im Jahre 2002 als Erstem, im gleichen Jahr sowohl den Boston-Marathon als auch den New York-Marathon für sich zu entscheiden.
Bestzeiten
- Halbmarathon: 59:49 Minuten (2004)
- Marathon: 2:08:07 Stunden (2002)

