leichtathlet (frankreich)
Prudent Joye
europameister (leichtathletik) | geboren 1913 | gestorben 1980 | hürdenläufer | leichtathlet (frankreich) | mannBei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin schied Joye in 54,1 Sekunden bereits im Vorlauf über 400 Meter Hürden aus. Mit der französischen 4x400-Meter-Staffel verpasste Joye knapp den Finaleinzug.
Jean-Paul Martin du Gard
europameister (leichtathletik) | geboren 1927 | leichtathlet (frankreich) | mann | sprinter1950 bei der Europameisterschaft in Brüssel lief die französische 4x400-Meter-Staffel mit René Leroux, Francois Schewetta, Jean-Paul Martin du Gard und Jacques Lunis mit 3:11,6 Minuten französischen Rekord wurde aber hinter den Briten, Italienern und Schweden nur Vierte.
Roger Bambuck
europameister (leichtathletik) | geboren 1945 | leichtathlet (frankreich) | mann | sprinterSportliche Karriere
Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio erreichte Bambuck im 100-Meter-Lauf das Viertelfinale und im 200-Meter-Lauf das Halbfinale.
Ignace Heinrich
europameister (leichtathletik) | geboren 1925 | gestorben 2003 | leichtathlet (frankreich) | mann | zehnkämpferNachdem der Elsässer Bauernsohn von der Deutschen Wehrmacht desertiert war, befand er sich zunächst in sowjetischer Gefangenschaft. Im Sommer 1945 durfte er in seine Heimat zurückkehren.
Jacques Carette
europameister (leichtathletik) | geboren 1947 | leichtathlet (frankreich) | mann | sprinterBei den Olympischen Spielen 1968 schied Jacques Carette im 200-Meter-Lauf im Viertelfinale aus. Mit der französischen 4x400-Meter-Staffel erreichte er den Endlauf, belegte dann aber nur Platz 8.
Im folgenden Jahr bei der Europameisterschaft 1969 erreichte er das Finale im 400-Meter-Lauf und wurde in 45,9 Sekunden Vierter. Erfolgreicher war er in der Staffel. Als dritter Läufer der französischen Staffel übergab er den Stab mit so großem Vorsprung an den Schlussläufer Jean-Claude Nallet, dass dieser dann souverän zum Titelgewinn in 3:02,3 Minuten laufen konnte.
Jean-Claude Nallet
europameister (leichtathletik) | geboren 1947 | hürdenläufer | leichtathlet (frankreich) | mann | sprinterNachdem Nallet 1966 Vizejunioreneuropameister im 200-Meter-Lauf und Europameister mit der 4x100-Meter-Staffel geworden war, trat er auch bei der Europameisterschaft 1966 an und gewann auf Anhieb Bronze über 200 Meter in 21,0 Sekunden. Bei den Olympischen Spielen 1968 schied er im 400-Meter-Lauf im Halbfinale aus. Mit der französischen 4x400-Meter-Staffel erreichte er den Endlauf, belegte dann aber nur Platz 8. Dies sollte sein bestes Resultat bei Olympischen Spielen bleiben.
Romain Mesnil
geboren 1977 | leichtathlet (frankreich) | mann | stabhochspringerSeit 1998 konnte Mesnil jedes Jahr mindestens über 5,75 Meter springen und zählt somit zur erweiterten Weltklasse im Stabhochsprung. Seinen besten Sprung zeigte er 2003 mit 5,95 Meter. Bei großen internationalen Meisterschaften konnte er sich allerdings nur selten weit vorn platzieren, meist scheiterte er wie bei den Olympischen Spielen 2000 und 2004 in der Qualifikation. Sein bestes Jahr war 2001, als er Bronze bei der Hallenweltmeisterschaft gewann und Platz 5 bei der Freiluft-WM belegte. Das Finale der Europameisterschaft 2006 fand bei strömendem Regen statt und die erfahrenen Springer profitierten davon. Hinter dem Israeli Alexander Awerbuch der 5,70 Meter sprang, belegte Mesnil mit übersprungenen 5,65 Meter zusammen mit dem deutschen Tim Lobinger Platz 2.
Yohan Diniz
europameister (leichtathletik) | geboren 1978 | geher | leichtathlet (frankreich) | mannYohan Diniz stellte 2005 persönliche Bestleistungen im 20 km Gehen mit 1:20:20 h und im 50 km Gehen mit 3:45:17 h auf. Bei der Europameisterschaft 2006 in Göteborg gelang ihm mit neuer persönlicher Bestzeit von 3:41:39 h völlig überraschend der Sieg über 50 km in strömendem Regen. Er war damit der erste französische Geher, der bei einer großen internationalen Meisterschaft Gold gewinnen konnte.
Anne-Marie Colchen
basketballspieler (frankreich) | europameister (leichtathletik) | frau | geboren 1925 | hochspringer | leichtathlet (frankreich)Anne-Marie Colchen gewann 1946 bei der ersten Leichtathletik-Europameisterschaft nach dem Zweiten Weltkrieg zwei Medaillen. Im Hochsprung gewann sie mit 1,60 Meter Gold vor fünf Springerinnen, die auf 1,57 kamen. Zu diesen fünf Springerinnen gehörte als Viertplatzierte auch Fanny Blankers-Koen, die mit 1,71 den Weltrekord hielt.

