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Die Wikipedia Einträge des Tages

langstreckenläufer

József Kovács (Langstreckler)

geboren 1926 | gestorben 1987 | langstreckenläufer | leichtathlet (ungarn) | mann


József Kovács (* 3. März 1926; † 29. März 1987) war ein ungarischer Leichtathlet. Bei einer Körpergröße von 1,63 m betrug sein Wettkampfgewicht 50 kg.

József Kovács schied bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki im Vorlauf über 5000 Meter aus. Bei der Europameisterschaft 1954 in Bern gewann Kovács nach einem spannenden Finale in 29:25,8 Minuten knapp vor dem Briten Frank Sando die Silbermedaille über 10.000 Meter. Sieger war allerdings mit fast einer halben Minute Vorsprung der Tscheche Emil Zátopek. Vier Tage später gab Kovács im Finale über 5000 Meter auf. Es gewann in Weltrekordzeit der für die Sowjetunion antretende Ukrainer Wolodymyr Kuz.

Mary Decker

doping (leichtathletik) | frau | geboren 1958 | langstreckenläufer | leichtathlet (vereinigte staaten) | mittelstreckenläufer | weltmeister (leichtathletik)


Mary Teresa Decker, später Mary Tabb, ab 1985 Mary Slaney (* 4. August 1958 in Flemington, New Jersey) ist eine ehemalige US-amerikanische Leichtathletin, die sowohl nach der Dauer ihrer Karriere als auch nach den Erfolgen zu den besten Langstreckenläuferinnen überhaupt zählt. Bei einer Körpergröße von 1,68 m betrug ihr Wettkampfgewicht in der Zeit ihrer größten Erfolge 48 kg.

Mary Decker war bereits 14-jährig bekannt als Little Mary Decker. 1981 heiratete sie den US-amerikanischen Marathonläufer Ron Tabb, von dem sie sich allerdings bald wieder trennte. Am 1. Januar 1985 heiratete sie den britischen Diskuswerfer Richard Slaney und startete ab diesem Zeitpunkt als Mary Slaney. Mary und Richard Slaney haben eine Tochter: Ashley Lynn.

Hiromi Suzuki

frau | geboren 1968 | langstreckenläufer | leichtathlet (japan) | marathonläufer | weltmeister (leichtathletik)


Hiromi Suzuki (* 6. Dezember 1968 in der Präfektur Chiba) ist eine ehemalige japanische Leichtathletin. Bei einer Körpergröße von 1,55 m betrug ihr Wettkampfgewicht 43 kg.

Nachdem sie bei den Olympischen Spielen 1992 im 10.000-Meter-Lauf über den Vorlauf nicht hinausgekommen war, entwickelte sich Hiromi Suzuki in den nächsten Jahren zur besten japanischen Langstrecklerin. 1995 und 1996 wurde sie japanische Meisterin über 10.000 Meter. Bei der Weltmeisterschaft 1995 belegte sie in 31:54,01 Minuten den achten Platz. 1996 wurde sie bei den Olympischen Spielen aber nur Sechzehnte.

Eliud Kipchoge

geboren 1984 | langstreckenläufer | leichtathlet (kenia) | mann | weltmeister (leichtathletik)


Eliud Kipchoge (* 5. November 1984 in Kapsisiywa bei Kapsabet, Kenia) ist ein kenianischer Langstreckenläufer. Bei einer Körpergröße von 1,67 m beträgt sein Wettkampfgewicht 52 kg.

Eliud Kipchoge wurde 2003 Juniorenweltmeister bei der Crossaufweltmeisterschaft. Im Sommer 2003 stieß er im 5000-Meter-Lauf auch im Erwachsenenbereich in die Weltspitze vor. Bei der Weltmeisterschaft 2003 in Paris/Saint Denis standen sich im Finale über 5000 Meter die Weltmeister im 10.000-Meter-Lauf Kenenisa Bekele und im 1500-Meter-Lauf Hicham El Guerrouj aus Marokko gegenüber. Bekele sorgte von Anfang an für ein schnelles Tempo, konnte sich aber nie vom Feld lösen, sodass auf den letzten beiden Runden El Guerrouj mit einem langen Spurt in Führung ging. Trotzdem spitzte sich das Rennen auf der Zielgeraden noch einmal zu und schließlich gewann Eliud Kipchoge in 12:52,79 Minuten vor El Guerrouj in 12:52,83 Minuten und Bekele in 12:53,12 Minuten. Es war das schnellste 5000-Meter-Finale aller Zeiten und die Zeit von Kipchoge bedeutete neuen Juniorenweltrekord.

Charles Kamathi

geboren 1978 | langstreckenläufer | leichtathlet (kenia) | mann | weltmeister (leichtathletik)


Charles Kamathi (* 18. Mai 1978 in Mathari bei Nyeri, Kenia) ist ein kenianischer Langstreckenläufer. Bei einer Körpergröße von 1,65 m beträgt sein Wettkampfgewicht 51 kg.

Seine Bestleistung im 10.000-Meter-Lauf stellte Charles Kamathi 1999 in Brüssel auf. Es war sein erstes Rennen in Europa überhaupt.

Seinen größten Erfolg feierte er bei der Weltmeisterschaft 2001 in Edmonton, als er in 27:53,25 Minuten vor den Äthiopiern Assefa Mezgebu und Haile Gebrselassie gewann. Er beendete die Siegesserie von Gebrselassie, der allerdings vor diesem Rennen fast ein Jahr lang wegen Achillessehnenbeschwerden pausiert hatte.

Ismael Kirui

geboren 1975 | langstreckenläufer | leichtathlet (kenia) | mann | weltmeister (leichtathletik)


Ismael Kirui (* 20. Februar 1975 in Marakwet in Kenia) ist ein ehemaliger kenianischer Langstreckenläufer. Bei einer Körpergröße von 1,60 m betrug sein Wettkampfgewicht 54 kg.

Schon 1990 wurde Ismael Kirui Zweiter bei der Juniorenweltmeisterschaft im 10.000-Meter-Lauf. 1992 wurde er Juniorenweltmeister im Crosslauf.

Sally Barsosio

frau | geboren 1978 | langstreckenläufer | leichtathlet (kenia) | weltmeister (leichtathletik)


Selina "Sally" Barsosio (* 21. März 1978 in Keiyo, Kenia) ist eine kenianische Langstreckenläuferin. Bei einer Körpergröße von 1,65 m beträgt ihr Wettkampfgewicht 46 kg.

Karriere

Die Dritte der Juniorenweltmeisterschaft von 1992 im 10.000-Meter-Lauf trat mit 15 Jahren und 153 Tagen bei der Weltmeisterschaft 1993 in Stuttgart erstmals bei einer internationalen Meisterschaft in der Erwachsenenklasse an. Hinter den beiden Chinesinnen Wang Junxia und Zhong Huandi gewann sie in 31:15:38 Minuten die Bronzemedaille und wurde zur jüngsten Medaillengewinnerin in der Geschichte von Weltmeisterschaften in der Leichtathletik. Wegen ihrer mangelnden Erfahrung lief Sally Barsosio mehrfach so unorthodox, dass andere Läuferinnen abrupt abstoppen mussten. Die Südafrikanerin Elana Meyer, Olympiazweite von 1992, gab deshalb entnervt auf. Sally Barsosio wurde von den Kampfrichtern verwarnt, aber nicht disqualifiziert. Da es über die Frage ob Verwarnung oder Disqualifkation nach dem Rennen einige Verwirrung gab, wurde Sally Barsosio nicht zur Dopingprobe gebeten. Wegen der fehlenden Dopingprobe wurde ihre Zeit nicht als Juniorenweltrekord anerkannt.

Moses Tanui

geboren 1965 | langstreckenläufer | leichtathlet (kenia) | mann | marathonläufer | weltmeister (leichtathletik)


Moses Kiptarbet Tanui (* 20. August 1965 im Nandi-Distrikt in Kenia) ist ein ehemaliger kenianischer Langstreckenläufer, der am Ende seiner Karriere auch als Marathonläufer erfolgreich war. Bei einer Körpergröße von 1,65 m betrug sein Wettkampfgewicht 65 kg.

Bahnkarriere

Moses Tanui nahm zweimal an Olympischen Spielen teil. Er wurde 1988 in Seoul und 1992 in Barcelona jeweils Achter im 10.000-Meter-Lauf.

UIrike Maisch

deutscher | europameister (leichtathletik) | frau | geboren 1977 | langstreckenläufer | leichtathlet (deutschland)


Ulrike Maisch (* 21. Januar 1977 in Stralsund) ist eine deutsche Leichtathletin. Ihr größter Erfolg war der Gewinn des Marathons bei der Leichtathletik-Europameisterschaft 2006 in persönlicher Bestzeit von 2:30:02 Stunden.

Maisch begann ihre Laufbahn als Leichtathletin im Siebenkampf, erst mit 16 Jahren kam sie zum Langstreckenlauf. In ihrer Karriere sammelte sie verschiedene Medaillen bei deutschen Meisterschaften, nicht nur im Marathon. 2002 gewann Maisch zudem den Boston-Marathon.

Antonio Leitão

geboren 1960 | langstreckenläufer | leichtathlet (portugal) | mann


Antonio Carlos Carvalho Nogueira Leitão (* 22. Juli 1960 in Espinho) ist ein ehemaliger portugiesischer Leichtathlet und Olympiateilnehmer.

Bei den Olympischen Spielen 1984 forcierte Antonio Leitão im Finale des 5000-Meter-Laufs das Tempo und lag fast während des ganzen Rennens in Führung, da er wusste, dass er mit seiner begrenzten Spurtfähigkeit gegen die Konkurrenten keine Chance haben würde. Am Ende erzielte er 13:09,20 Minuten und wurde für seinen Mut mit der Bronzemedaille belohnt, denn nur der Marokkaner Said Aouita und der Schweizer Markus Ryffel konnten ihn im Spurt überholen.

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