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Die Wikipedia Einträge des Tages

landschaftsmaler

Carl Noack

deutscher maler | geboren 1873 | gestorben 1959 | landschaftsmaler | mann


Carl Noack , sorbisch Karlo Nowak (* 28. November 1873 in Lieske, Kreis Calau; † 24. April 1959 in Benthe bei Hannover) war ein deutsch-sorbischer Maler,

Leben und Werk

Carl Noack wurde am 28. November 1873 als Sohn eines Lehrers und Kantors in Lieske geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Schwarzkollm bei Hoyerswerda. Von 1885 bis 1892 besuchte er die Gymnasien in Charlottenburg und Bunzlau, danach studierte er am Lehrerseminar von Altdöbern. Von 1895 bis 1898 war er als Gymnasiallehrer in Groß Teuplitz im Kreis Sorau tätig. Noch mit 25 Jahren begann er 1898 ein Kunststudium in Berlin, später studierte er in Kassel. Als Zeichenlehrer kam er 1902 nach Crossen an der Oder und wirkte dann über 30 Jahre am staatlichen Gymnasium in Cottbus. Hier entstand auch sein künstlerisches Hauptwerk, überwiegend Landschaftsaquarelle. Noacks Bilder fügen sich nicht gängigen Klischee. Er mochte die Moderichtungen seiner Zeit wie Expressionismus oder Surrealismus ebenso nicht wie die abgenutzten Motive der Spreewaldmalerei. 1916 wurde Carl Noack Vorsitzender der Cottbuser Künstlervereinigung. 1950 fand er Kontakt zum Kreis sorbischer bildender Künstler. Bereits wenig später geriet er in Konflikte mit DDR-Kulturfunktionären. Seine Bilder entsprachen nicht dem „Sozialistischen Realismus“. 1954 trat er gemeinsam mit Conrad Felixmüller (mit dem ihm eine innige Freundschaft verband) aus Protest gegen den Ausschluss von Fritz Lattke (wegen „bürgerlicher Dekadenz“) aus dem Kreis sorbischer bildender Künstler aus. Enttäuscht von der Nachkriegsentwicklung verließ er die DDR und siedelte nach Niedersachsen über. Carl Noack verstarb am 24. April 1959 in Benthe.

Jacob Alberts

deutscher | deutscher maler | geboren 1860 | gestorben 1941 | landschaftsmaler | maler | mann


Jacob Alberts (* 30. Juni 1860 in Westerhever; † 7. November 1941 in Lübeck) war ein deutscher Maler. Die Wahl seiner Motive verschaffte ihm bereits zu Lebzeiten den Beinamen Maler der Halligen.

Leben

Nach der gymnasialen Ausbildung an der Domschule in Schleswig (er sollte zunächst Pfarrer werden) besuchte Alberts von 1880 bis 1882 eine Zeichenklasse bei Johann Peter Theodor Janssen in Düsseldorf, danach bei Wilhelm von Diez in München. Von München aus unternahm er Studienreisen nach Ungarn und Florenz, wo er im Atelier von Francesco Vinea arbeitete. In den Jahren 1886 bis 1890 besuchte Alberts die Académie Julian in Paris und wurde dort u.a. von Jules-Joseph Lefebvre unterrichtet. Der Aufenthalt ermöglichte ihm Begegnungen mit Manet, Renoir, Monet und Pissarro. Ab 1890 lebte der Künstler in Berlin, wo er als Lehrer an einer Kunstschule tätig war. In der Sommerzeit arbeitete er jedoch regelmäßig in seiner nordfriesischen Heimat. In Berlin wurde ihm durch den preußischen Kultusminister der Professorentitel verliehen. Alberts ist auf dem Friedhof der Kirche St. Stephanus in Westerhever bestattet, die er auf einem seiner in Paris ausgestellten Werke dargestellt hat.

Artur Henne

deutscher maler | geboren 1887 | gestorben 1963 | landschaftsmaler | mann


Artur Henne (* 13. Februar 1887 in Dresden; † 19. Februar 1963 in Liebstadt) war ein deutscher Maler.

Leben

Henne wurde als Sohn eines Dresdner Hofbeamten und einer aus dem Emmental stammenden Schweizerin geboren. Er wuchs in gutbürgerlichen und aristokratischen Kreisen auf und empfing über seine Eltern und ihre Freunde frühzeitig künstlerische Anregungen, die in ihm den Wunsch nach einer kunstgewerblichen Ausbildung weckten. Diese begann Henne 1902 mit sechzehn Jahren an der Dresdner Kunstgewerbeschule. Nach zweijähriger Tätigkeit in einem Kunstgewerbeatelier ging er 1905 erneut an die Kunstgewerbeschule, wo er u.a. mehrere Semester zu den Schülern des Theatermalers Ermenegildo Antonio Donadini gehörte.

Slatju Bojadschiew

bulgare | landschaftsmaler | porträtmaler


Slatju Georgiew Bojadschiew ( bulgarisch Златю Георгиев Бояджиев), geboren am 22. Oktober 1903 in Bresowo bei Plowdiw, gestorben am 2. Februar 1976 in Plowdiw, war ein bulgarischer Maler. Er wurde vor allem durch seine Porträt- und Landschaftsbilder bekannt. Letztere stellten hauptsächlich Plowdiw und die Dörfer der Umgebung dar.

Bojadschiew studierte Malerei an der Akademie der Schönen Künste in Sofia. Sein Schaffen wird im Allgemeinen in zwei Perioden aufgeteilt: die erste reicht bis 1951, als er die Malerei wegen Krankheit zeitweise aufgibt; die zweite streckt sich von seiner Genesung bis zu seinem Tod.

Carl Saltzmann

deutscher maler | geboren 1847 | gestorben 1923 | landschaftsmaler | mann | marinemaler


Carl Saltzmann Carl Saltzmann (*23. September 1847 in Berlin, †14. Januar 1923 in Potsdam) war ein deutscher Landschafts- und Marinemaler.

Biographie

Sohn des Schuhmachers Johann Friedrich S., machte 1862-66 eine Goldschmiedelehre, 1867/78 besuchte er die Berliner Kunstakademie, 1868-71 war er Schüler von Hermann Eschke. 1872 bezog er ein Ateilier in Düsseldorf, 1877 in Berlin. Saltzmann fiel 1878 der Kronprizessin Victoria auf, die ein Gemälde des Hafens von Kolberg von ihm kaufte und ihn als Begleiter für die im gleichen Jahr begonnene zweijährige Weltreise ihres Sohnes Heinrich aussuchte. Diese Reise fand auf der Korvette Prinz Adalbert statt. Sie umschiffte Südamerika und Südafrika und hatte ihren Höhepunkt in Japan.

Sepp Vees

deutscher | geboren 1908 | gestorben 1989 | glasmaler | landschaftsmaler | mann


Sepp Vees (* 11. November 1908 in Gundershofen (Schelklingen); † 1. Dezember 1989 in Flacht) ist ein deutscher Landschafts- und Glasmaler. Er zählt zu den Malern des Expressiven Realismus und prägte mit seinen Werken die Stuttgarter Neue Sezession. Vees lebte immer in Facht, einem kleinen Ort in Baden-Württemberg. Er definierte sich selbst als ein expressiver Maler: die Farben von Paul Cézanne mit der Spontanität von Max Slegogt, Lovis Corinth und Max Liebermann.

Leben

  • 1927-1929: Studien an der Kunsthochschule Kassel. Vees war Schüler von Georg Burmester und wurde 1929 Mitbegründermitglied der Stuttgarter Neuen Sezession, die als Nachfolger der Stuttgarter Secession gilt. Sepp Vees nimmt nacheinander an zwei von den drei großen Ausstellungen der Gruppe im Jahre 1931 und 1932 teil.
  • Zur Gruppe gehören neben Vees 1929 Manfred Pahl, Wilhelm Geyer, Manfred Henninger, Alfred Lehmann und Gustav Schopf. Die erste Ausstellung der Gruppe findet am 20. August 1929 in Stuttgart statt.
  • 1929-1932: Studie an der Akademie der schönen Künste von Stuttgart unter dem Schutz von Robert Breyer.
  • 1933: Endgültige Einrichtung in Facht. Seine Werkstatt befindet sich im Gartens, ein Inspirations- und Friedenshafen.
  • 1939-1945: Pazifistisch überzeugt ist er zuerst Sekretär in Paris für das Regime. Er wird nach Deutschland im Jahre 1945 zurückkehren.

Carl Obenland

deutscher | geboren 1908 | landschaftsmaler | mann | porträtmaler


Carl Obenland (* 21. Januar 1908 in Schwäbisch Hall) ist ein deutscher Landschafts- und Portraitmaler.

Obenland studierte 1925-1932 Malerei an der Akademie in München bei Franz von Stuck und Angerer. Zu Studienzwecken reiste er in den 30er Jahren nach Florenz und London um alte Meister zu kopieren. 1938-1940 ist er an der Kunstakademie Berlin und studiert an der Kunstgewerbeschule in Charlottenburg. Er betreibt in Steglitz ein kleines Atelier und erhält erste Porträtaufträge. 1930-1932 ist er an der Kunstakademie Stuttgart bei Hans Spiegel. Von 1940-1947 leistet er Kriegsdienst und gerät in Kriegsgefangenschaft in Frankreich und den USA. Obenland lebt zurzeit in Lutzensägmühle (Murrhardt).

Adrian Stokes

engländer | geboren 1854 | gestorben 1935 | landschaftsmaler | mann


Adrian Scott Stokes (* 23. Dezember 1854 in Southport, Lancashire; † 30. November 1935 in London) war ein englischer Landschaftsmaler und Mitglied der Royal Academy of Arts.

1884 heiratete er die österreichische Malerin Marianne Preindelsberger, die als Marianne Stokes bekannt wurde.

Franz Steinfeld

Österreicher | Österreichischer maler | geboren 1787 | gestorben 1868 | landschaftsmaler | mann


Franz Steinfeld der Jüngere (* 26. März 1787 in Wien; † 5. November 1868 in Pisek, Böhmen) war ein österreichischer Maler.

Leben

Franz Steinfeld wurde in Wien-Mariahilf im Haus "Zum braunen Adler", heute Lindengasse 11, geboren. Er war der Sohn des gleichnamigen Bildhauers Franz Steinfeld der Ältere (1750-1832). Bei diesem erlernte der Sohn zunächst die Bildhauerei, wechselte dann aber auf Anregung von Francesco Vasanova an die Akademie der bildenden Künste Wien zum Landschaftsmaler Laurenz Janscha. 1805 trat Steinfeld eine Studienreise an den Rhein und in die Niederlande an, bei der er sich besonders mit Salomon van Ruysdael befasste. Er heiratete 1815 die aus einer Künstlerfamilie stammende Dorothea Fertbauer, deren Bruder der Landschaftsmaler Leopold Fertbauer und deren Onkel der Historienmaler Leopold Lieb waren. 1822 stellte er erstmals in der Akademie aus und wurde ein Jahr später Mitglied. Schließlich wurde er dort 1837 Korrektor in der Landschaftsklasse und 1845-50 Professor. Einige seiner Schüler wurden bedeutende Künstler. Neben jährlichen Reisen in die Alpen besuchte Steinfeld auch Italien, Deutschland und die Schweiz, und machte gemeinsam mit Josef Danhauser 1842 eine Reise nach Belgien und Holland. Auf einer seiner Reisen starb Steinfeld in Böhmen.

Matthias Rudolf Toma

Österreicher | Österreichischer maler | geboren 1792 | gestorben 1869 | landschaftsmaler | mann


Matthias Rudolf Toma (* 10. Februar 1792 in Wien; † 12. Juni 1869 in Wien) war ein österreichischer Maler und Lithograph des Biedermeier.

Leben

Toma war der Sohn eines Viehhändlers und Fleischhauers. Er studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien. Als einer der ersten befasste er sich mit der damals neuen Technik der Lithographie. 1818-30 lebte er in Schaffhausen, wo er eine eigene Firma als Kunsthändler und Lithograph unterhielt. Nach seiner Rückkehr nach Wien war er hier mit Ferdinand Georg Waldmüller eng befreundet.

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