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Die Wikipedia Einträge des Tages

landesminister (preußen)

Heinrich Konrad Studt

beamter | deutscher | geboren 1838 | gestorben 1921 | landesminister (preußen) | mann | mitglied des preußischen herrenhauses | politiker (deutsches reich) | regierungspräsident | verwaltungsjurist


Heinrich Konrad Studt (seit 1906 von Studt; * 5. Oktober 1838 in Berlin oder Schweidnitz, heute Świdnica; † 29. Oktober 1921 in Berlin) war ein deutscher Jurist und Politiker.

Leben und Werk

Studt studierte in Bonn und Breslau Rechts- und Staatswissenschaften, schlug eine Verwaltungslaufbahn ein und amtierte von 1867 bis 1876 als Landrat des Obornik. Anschließend wechselte er 1876 ins preußische Innenministerium, wo er verschiedene Positionen bekleidete. 1882 kehrte er als Regierungspräsident von Königsberg in die östlichen Provinzen zurück. Er setzte sich für eine auch repressive Assimilierung der dort lebenden polnischen Bevölkerungsteile ein. Studt war von 1889 bis 1899 Oberpräsident der preußischen Provinz Westfalen und von 1899 bis 1907 preußischer Kulturminister. Anschließend wurde er Mitglied des preußischen Herrenhauses.

Hermann Schmidt (Zentrum)

deutscher | geboren 1880 | gestorben 1945 | landesminister (preußen) | mann | zentrum-mitglied


Hermann Friedrich Franz Schmidt (* 13. Juli 1880 in Nauen; † 1. Dezember 1945 in Berlin) war ein deutscher Jurist und Politiker ( Zentrum).

Leben und Beruf

Nach dem Abitur nahm Schmidt ein Studium der Rechtswissenschaften auf, welches er 1902 mit dem ersten und 1907 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen abschloss. Er promovierte zum Dr. jur. und war seit 1913 als Amtsrichter in Berlin-Lichtenberg tätig. Von 1914 bis 1918 nahm er als Soldat am Ersten Weltkrieg teil, seit 1915 als Adjutant in Berlin. Er war seit 1920 Kammergerichtsrat und wurde 1927 Senatspräsident des Berliner Kammergerichts. Zudem war er seit 1921 Mitglied des Berliner Auflösungsamts für Familiengüter.

Heinrich Steiger

deutscher | geboren 1862 | gestorben 1943 | landesminister (preußen) | mann | reichstagsabgeordneter | zentrum-mitglied


Heinrich Steiger (* 18. Mai 1862 in Schönau; † 5. März 1943 in Berlin-Lichterfelde) war ein deutscher Landwirt und Politiker ( Zentrum).

Leben und Beruf

Nach dem Abitur nahm Steiger ein Studium an der Landwirtschaftlichen Hochschule Hohenheim auf, welches er mit der Prüfung zum Diplom-Landwirt beendete. Er arbeitete seit 1886 als Landwirtschaftslehrer in Hohenwestedt und wurde 1888 zum Direktor einer Landwirtschaftsschule in Bassum ernannt. Seit 1910 führte er den Titel Ökonomierat.

Ernst von Richter

deutscher | dvp-mitglied | geboren 1862 | gestorben 1935 | landesminister (preußen) | mann


Ernst Friedrich Hermann von Richter (* 10. Januar 1862 in Berlin; † 4. Februar 1935 ebenda) war ein deutscher Jurist und Politiker ( DVP).

Leben und Beruf

Nach dem Abitur studierte Richter Rechts- und Staatswissenschaften in Berlin und Tübingen. Während seines Studiums schloss er sich dem Corps Rhenania Tübingen an. Er trat 1891 in den preußischen Verwaltungsdienst ein, war seit 1900 im preußischen Innenministerium tätig und wurde 1904 zum Oberregierungsrat befördert. Später führte er den Titel Wirklicher Geheimer Rat und 1908 wurde er in den Adelsstand erhoben.

Hugo Wendorff

ddp-mitglied | deutscher | geboren 1864 | gestorben 1945 | landesminister (preußen) | mann | reichstagsabgeordneter


Hugo Wendorff (* 16. Dezember 1864 in Stralsund; † 25. April 1945 in Berlin-Lichterfelde) war ein deutscher Landwirt und Politiker ( FVP, DDP).

Leben und Beruf

Nach dem Besuch des Gymnasiums in Stralsund, der höheren Bürgerschule in Wriezen und dem Abitur am Gymnasium in Greifswald absolvierte Wendorff zunächst eine landwirtschaftliche Ausbildung. Er nahm 1886 ein Studium der Landwirtschaft und der Nationalökonomie in Halle (Saale) und Bonn auf, promovierte 1890 mit der Arbeit Zwei Jahrhunderte landwirtschaftlicher Entwicklung auf drei gräflichen Stolberg-Wernigeroder Domänen zum Dr. phil. und trat anschließend in den preußischen Verwaltungsdienst ein. Von 1892 bis 1907 war er Pächter des Gutes Toitz bei Nossendorf, welches anschließend in seinen Besitz überging. Außerdem war er seit 1926 Vorstandsmitglied der Interessengemeinschaft kommunaler Elektrizitätswerke in Berlin.

Albert Südekum

deutscher | geboren 1871 | gestorben 1944 | landesminister (preußen) | mann | reichstagsabgeordneter | spd-mitglied


Albert Oskar Wilhelm Südekum (* 25. Januar 1871 in Wolfenbüttel; † 18. Februar 1944 in Berlin) war ein deutscher Journalist und Politiker ( SPD).

Leben und Beruf

Nach dem Abitur 1890 nahm Südekum ein Studium der Nationalökonomie und Staatswissenschaften in Genf, München, Berlin und Kiel auf, welches er 1893 mit der Promotion zum Dr. phil. beendete. Anschließend wandte er sich dem Journalismus zu und schrieb Beiträge für sozialdemokratische Zeitungen, u. a. als Redakteur beim Vorwärts, bei der Leipziger Volkszeitung sowie bei der Fränkischen Tagespost. Er war von 1900 bis 1903 Leiter der Sächsischen Arbeiterzeitung und gründete später die SPD-Zeitschrift Kommunale Praxis. Seit 1916 war er Vorstandsmitglied des deutschen Zündwarenmonopols.

Hugo am Zehnhoff

deutscher | geboren 1855 | gestorben 1930 | landesminister (preußen) | mann | reichstagsabgeordneter | zentrum-mitglied


Paul Hugo am Zehnhoff (* 11. Februar 1855 in Waldorf; † 24. August 1930 in Düsseldorf) war ein deutscher Politiker ( Zentrum).

Leben und Beruf

Nach dem Abitur nahm Zehnhoff ein Studium der Rechtswissenschaften auf, welches er 1876 mit dem ersten und 1882 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Während seines Studium trat er der W.K.St.V. Unitas-Salia Bonn bei. Er war zunächst Gerichtsreferendar in Göttingen und Köln, promovierte zum Dr. jur. und war anschließend als Rechtsanwalt beim Oberlandesgericht Köln tätig. Nach den Ernennungen zum Justizrat 1901 und zum Geheimen Justizrat 1906 arbeitete er als Rechtanwalt beim Oberlandesgericht Düsseldorf. 1913 wurde er Vorsitzender der Anwaltskammer in Düsseldorf.

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