kupferstecher
Karl Gonzenbach
geboren 1806 | gestorben 1885 | kupferstecher | mann | schweizerKarl Gonzenbach bildete sich zuerst unter Lips in Zürich, dann bei Felsing und Amsler in München, darauf bei Fr. Forster in Paris und zuletzt in Italien.
Seit 1838 in München ansässig, arbeitete er meist nach Künstlern der klassizistischen und neudeutschen Schule in Umriss- und Kartonstich. Seine Hauptwerke sind:
Robert Trossin
geboren 1820 | gestorben | kupferstecher | mann1835 kam Trossin mit 15 Jahren nach Berlin an die Kunstakademie und wurde dort Schüler von Karl Ludwig Buchhorn und Eduard Mandel. Gefördert durch seine Lehrer konnte Trossin 1837 anläßlich einer Ausstellung mit seinem italienischem Fischerknaben erfolgreich debütieren. Die Vorlge dafür war das gleichnamige Gemälde des Malers Eduard Magnus.
Ludwig Gruner
deutscher | geboren 1801 | gestorben 1882 | kupferstecher | mannLudwig Gruner begann seine Studien in der Malerei 1815 unter Klinger, widmete sich dann unter Krüger der Kupferstecherei und ging 1825 nach Mailand wo er unter Giuseppe Longhi und Pietro Anderloni seine Studien fortsetzte.
Meister der Spielkarten
gestorben 1455 | kupferstecher | mann | notnameDer Meister ist mit einem Notnamen nach seinem Hauptwerk, einer Folge von Spielkarten im Kupferstich, benannt. Ihm wird damit das älteste (vor 1440) gestochene Kartenspiel überhaupt zugeschrieben Der erste bekannte datierte Kupferstich Geißelung Christi vom Meister von 1446 trägt die Jahreszahl 1446, Kupferstichkabinett Berlin. Von den erhaltenen 13 Motiven sind 65 Blätter (Dreiviertel des Kartenspiels) bekannt. Insgesamt schreibt man ihm 100 Kupferstiche zu.
François Chauveau
kupferstecher | maler | mann | radierer | zeichnerLeben und Werk
François Chauveau war der zweite Sohn von Lubin Chauveau, eines ruinierten Mitglieds des Kleinadels, und Marguerite de Fleurs. Er ging bei Laurent de La Hyre in die Lehre und fertigte zusammen mit ihm Radierungen an. Am 8. Februar 1652 heiratete er Marguerite Roger. Wie die Namen der Paten und Patinnen seiner Kinder bezeugen, fand Chauveau dank seines Talents und seiner fundierten Ausbildung leicht Kontakt zu anderen Gelehrten und Künstlern, darunter Charles Sorel, Charles Lebrun, Jean Varin und Nicole-Geneviève Nanteuil, der Tochter von Robert Nanteuil. Am 14. April 1663 wurde Chauveau als « conseiller » in die Académie royale de peinture et de sculpture aufgenommen. Er starb 1676 in seiner Heimatstadt an Unterkühlung.Giovanni Battista Fontana (Maler)
gestorben 1587 | italiener | kupferstecher | maler | mannBiographie
Fontanas genaue Lebensdaten sind nicht gesichert. Einflüsse Tizians, Paolo Veroneses und Parmigianos werden diskutiert, seine Ausbildung liegt aber im Dunkeln. Bekannt ist jedoch, dass er schon 1562 im Dienst des Kaisers Ferdinand I. stand - seine frühesten sicher nachweisbaren Werke stammen aus der Schlosskapelle von Ebersdorf - und ab 1572 für dessen Sohn Ferdinand II. arbeitete. Ab 1575 war Fontana Hofmaler Ferdinands II. Von 68 ihm zugeschriebenen Stichen gehen wahrscheinlich die meisten auf seinen Bruder Giulio zurück; Giovanni Battista dürfte allenfalls die Entwürfe geliefert haben, so auch bei den 27 Blättern zur Romuluslegende, die dem Erzherzog gewidmet waren. 1573 gestaltete Fontana Fresken im Oratorium und im Ballspielhaus der Burg zu Innsbruck. Aus dem Jahr 1576 stammt ein Altargemälde in Seefeld, 1580 fertigte Fontana drei weitere Altarbilder für die Schlosskapelle von Günzburg. Aus der gleichen Zeit stammt ein Porträt des Kardinals Andreas von Österreich. Die Silberne Kapelle der Hofkirche von Innsbruck stattete Fontana mit vierzehn Deckenmalereien zur Passion Christi aus. Nicht erhalten sind die Malereien im 1636 abgebrannten Schloss Ruhelust. Vielleicht das letzte Werk Fontanas ist eine Altartafel für die Kirche von Matrei. Vor 1586 erhielt er den Auftrag, die Holzdecke im Speisesaal eines Nebengebäudes von Schloss Ambras mit einer Allegorie des Sternenhimmels zu schmücken. Allegorie des SternenhimmelsEin Hauptwerk: Die Allegorie des Sternenhimmels
Jean Charles François
franzose | geboren 1717 | gestorben 1769 | kupferstecher | mannJean Charles François (spr. frangssoa), machte 1757 in Paris die ersten gelungenen Versuche, Kreidezeichnungen im Stich genau nachzuahmen (Crayonmanier), und starb 1769. Seine besten Blätter sind: die heilige Jungfrau, nach Vien; zwölf Porträte für Saveriens Werk Les portraits des philosophes modernes; Erasmus von Rotterdam, nach Holbein; Thomas Hobbes , nach Pierre; Nicolas Malebranche, nach Bachelier.
Alphonse François
franzose | geboren 1811 | kupferstecher | mannAlphonse François (spr. frangssoa) bildete sich mit seinem ältern Bruder, Charles Remy Jules François. (gest. 1861), unter Louis Pierre Henriquel-Dupont aus. Mit großer Zartheit und Eleganz stach er eine Menge von Blättern teils nach neuern französischen Malern, teils nach ältern Italienern. Zu seinen Hauptblättern gehören: der Übergang Bonapartes über die Alpen, Marie Antoinette vor dem Revolutionstribunal und der junge Pico von Mirandola, den seine Mutter lesen lehrt, nach Delaroche; die Vision des Hesekiel, nach Raffael ; die Versuchung Christi, Mignon und ihr Vater und Mignon in der Kirche, nach Ary Scheffer; die Gemahlin des Königs Kandaules, nach Gérôme, und die Krönung der heiligen Jungfrau, nach Fiesole. Für diesen letztern Stich bekam er 1867 die Ehrenmedaille.
Jakob Felsing
deutscher | geboren 1802 | gestorben 1883 | kupferstecher | mannLeben
Jakob Felsing, Sohn des Johann Konrad Felsing und Bruder des Johann Heinrich Felsing, war zunächst Schüler seines Vaters und bezog 1820 als Pensionär seines Landesherrn die Akademie der Künste zu Mailand, wo damals unter Giuseppe Longhi eine vorzügliche Kupferstichschule blühte.Johann Heinrich Felsing
deutscher | geboren 1800 | gestorben 1875 | kupferstecher | mannJohann Heinrich Felsing, Kupferstecher, Sohn des Johann Konrad Felsing und Bruder des Jakob Felsing, geboren 1800 in Darmstadt, ging zu seiner technischen Ausbildung nach Paris und erhob später die vom Vater überkommene Druckerei zu einer sowohl in Italien und Frankreich als auch in Deutschland anerkannten Kunst- und Industrieanstalt.

