kunsthistoriker
Herbert Hunger
autor | Österreicher | byzantinist | geboren 1914 | gestorben 2000 | hochschullehrer | kunsthistoriker | mannWerke
- Griechische Paläographie 1954
- Byzantinische Geisteswelt 1958
- Lexikon der griechischen und römischen Mythologie 1959 (8. Aufl. 1988)
- Antikes und mittelalterliches Buch- und Schriftwesen : Überlieferungsgeschichte der antiken Literatur 1961
- Reich der neuen Mitte. Der christliche Geist der byzantinischen Kultur, 1965
- Katalog der griechischen Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek (6 Bände, 1961-1995)
- Byzantinische Grundlagenforschung, 1973
- Die hochsprachliche profane Literatur der Byzantiner, 2 Bände, 1978
- Epidosis 1989 (gesammelte Werke)
- Schreiben und Lesen in Byzanz 1989
- Prochoros Kydones 1990
- Das Denken am Leitseil der Sprache 1999
Ludwig von Sybel
christlicher archäologe | deutscher | geboren 1846 | gestorben 1929 | klassischer archäologe | kunsthistoriker | mannLeben
Sein Vater war der Historiker Heinrich von Sybel (1817-1895). Er studierte in Göttingen und Bonn Archäologie. 1872 habilitierte er sich in Marburg und wurde dort 1877 zum außerorentlichen und 1888 zum ordentlichen Professor ernannt. Studienreisen führten ihn 1871-1872 nach Italien, 1879-1880 nach Paris und Griechenland, 1886 nach England.
Philipp Schweinfurth
kunsthistorikerWerke
- Die byzantinische Form. Ihr Wesen und ihre Wirkung. 1. Auflage Berlin 1940; 2. erweiterte Auflage Mainz 1954
- Das Leben des Franziskus in den Fresken der Oberkirche von Assisi, Mainz, Berlin 19
- Die Fresken von Bojana. Ein Meisterwerk der Monumentalkunst des 13. Jahrhunderts, Mainz, Berlin 1965 [Eine gekürzte erste Ausgabe erschien 1943]
Wibke von Bonin
deutscher | frau | kunsthistorikerBonin studierte Germanistik, Romanistik und Kunstgeschichte in Kiel, Berlin und Paris. 1965 promovierte sie und wurde wissenschaftliche Assistentin an der Kunsthalle Baden-Baden. 1966 wechselte sie zum WDR.http://www.aec.at/de/archives/festival_archive/festival_catalogs/festival_artikel.asp?iProjectID=9250 14. Januar 2007 Dort war sie 30 Jahre Redakteurin für bildende Kunst, bevor sie mit ihrem Mann nach England umzog, aber nach dessen Tod wieder nach Köln zurückkehrte.http://www.wdr.de/wdrprint/archiv/2006/03/programme.html 14. Januar 2007
Christian Ewert
bauforscher | deutscher | gestorben 2006 | hochschullehrer (bonn) | kunsthistoriker | mannChristian Ewert arbeitete lange Jahre als Bauforscher für das Deutsche Archäologie Institut (DAI) in dessen Außenstelle in Madrid. Er war einer der profiliertesten Kenner der westislamischen (spanischen und nordafrikanischen) Architektur. Nebenher lehrte er an der Universität Bonn als Professor im Kunsthistorischen Institut. Zweijährlich hielt er hier Blockseminare ab.
Günther Binding
kunsthistorikerWerdegang
Günther Binding studierte Architektur an der TH Aachen und Kunstgeschichte, Geschichte, Archäologie in Köln und Bonn. Nach dem Diplomabschluss 1960 promovierte er 1962 zum Dr.-Ing. mit der Arbeit Burg Münzenberg in der Wetterau. 1963 folgte die Promotion zum Dr. phil mit der Arbeit Die Pfalz Kaiser Friedrich Barbarossas in Gelnhausen und die frühstaufische Baukunst im Rhein-Main-Gebiet.Daniel Wildenstein
autor | franzose | geboren 1917 | gestorben 2001 | kunsthistoriker | kunstliteratur | mann | sammlerLeben
Daniel Wildenstein kam als Sohn des Kunsthändlers Georges Wildenstein und seiner Ehefrau Jane im Pariser Vorort Verrières-le-Buisson zur Welt. Nach dem Studiem an der Sorbonne arbeite er am Pariser Musée Jacquemart-André und an der L'abbaye royale de Chaalis in Fontaine-Chaalis. Er war in erster Ehe mit Martine Kapferer verheiratet. In Marseilles kam 1940 der Sohn Alec zur Welt, als sich die Familie auf der Flucht vor der deutschen Truppen befand. Im selben Jahr übersiedelte die Familie nach New York City, wo Daniel Wildenstein in die dortige Filiale des Kunsthandelsgeschäftes seines Vaters (Wildenstein & Company) eintrat. In New York wurde 1945 der Sohn Guy geboren. Nach dem zweiten Weltkrieg kehrte die Familie zwar nach Frankreich zurück, behielt aber einen Wohnsitz in New York.Peter-Klaus Schuster
autor | deutscher | geboren 1943 | kunsthistoriker | mannLeben
Von 1962 bis 1975 studierte Schuster Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie an der Eberhard-Karls-Universität in Tübingen, der Universität Zürich, der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und der Georg-August-Universität Göttingen. Anschließend folgte bis 1977 ein Stipendiat am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München. Ein Volontäriat an der Hamburger Kunsthalle in den Jahren 1977/78 war für Schuster erste Station an einem Museum. Von 1978 bis 1981 arbeitete er als Konservator für Kunst und Kunstgewerbe des 19. und 20. Jahrhunderts am Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Parallel hatte er in dieser Zeit einen Lehrauftrag an der Universität Regensburg. 1981 kehrte er an die Hamburger Kunsthalle zurück, wo er bis 1983 als Kustos für Alte Meister tätig war. Hierauf folgte die Position des Oberkonservator für deutsche Kunst des 20. Jahrhunderts an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und ein Lehrauftrag an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1988 wechselte Schuster nach Berlin. Hier war er zunächst als Hauptkonservator und stellvertretender Direktor der Nationalgalerie tätig. Von 1994 bis 1997 folgte die Position als Direktor der Alten Nationalgalerie. Während der Zeit an den Berliner Museen lehrte Schuster zudem an der Freie Universität Berlin. Die Tätigkeit in Berlin unterbrach Schuster 1998/99 für ein Jahr, um als Generaldirektor an die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen zu wechseln. Seit dem 1. August 1999 ist Schuster in Berlin Generaldirektor der Staatlichen Museen und Direktor der Nationalgalerie.Konrad Farner
autor | geboren 1903 | gestorben 1974 | kunsthistoriker | literatur (20. jh.) | literatur (deutsch) | literatur (schweiz) | mann | schweizerLeben
Konrad Farner entstammt einer alten Zürcher Familie und war Sohn eines Geometers. Er besuchte die Primarschule sowie das Gymnasium in Luzern und studierte von 1922 bis 1924 Kunstgeschichte und Geschichte in Frankfurt am Main, München und Köln. Nach ersten Arbeitsjahren als Antiquar und Kunstexperte studierte er von 1936 bis 1941 in Basel Politologie, Geschichte, Literatur und Theologie. Nach diesen Jahren der Bildung wurde Konrad Farner Verlagslektor, freier Schriftsteller, Kunsthistoriker, politischer Essayist und Theoretiker. Er lebte bis 1950 in Frenkendorf, zog um und lebte von da an bis zu seinem Tod in Thalwil. Konrad Farner war schon 1923 der Kommunistischen Partei der Schweiz beigetreten. Er machte sich stark für den Kommunismus und wurde wegen seiner Ansichten über den Kalten Krieg nach dem Ungarnaufstand 1956 massiv bedroht. Von da an war Konrad Farner eine Persona non grata, auch seine Familie konnte nicht mehr in Ruhe leben. Erst rebellierende Studenten der 68er-Bewegung (vgl. Deutsche Studentenbewegung der 1960er Jahre) entdeckten Farner als Geistesverwandten und versuchten, ihn gegen den Widerstand der etablierten Professoren als akademischen Lehrer zu installieren. In Basel scheiterte 1968 ein solcher Versuch, in Zürich wurde ihm 1972 aber ein kunstsoziologischer Lehrauftrag erteilt. 1974 starb Konrad Farner an den Folgen einer missglückten Operation.Alexander Dorner
deutscher | kunsthistoriker | mannLeiter des Provinzial-Museums in Hannover bis 1937, seit 1937 Director des Rhode Island School of Design Museum. Später lehrte er an der Brown University und seit 1948 am Bennington College in Vermont.

