kunst
Akademiemitglied
forschung | kunst | wissenschaft | wissenschaftliche gesellschaftIn den Wissenschafts- und Kunstakademien der meisten Staaten kann nur Mitglied werden, wer durch zwei andere Mitglieder dafür nominiert wird und von der jeweiligen "Klasse" (Kunst, Grund- oder Naturwissenschaften)gewählt wird. Die Zahl der Mitglieder ist begrenzt - z.B. in Deutschland und Österreich mit ... - um mögliche persönliche Einflussnahmen zu begrenzen. In diese Zahl werden allerdings ältere Akademiemitglieder ab 70 nicht mehr einggerechnet.
Akustische Plastik
joseph beuys | kunst | musikDa Beuys stets sämtliche Medien in sein Werk einbezog, experimentierte er in seinen Aktionen auch gern mit zahlreichen klangerzeugenden Instrumenten wie Tonbandgeräten gespeist mit Geräuschcollagen, Mikrophonen, Rückkopplungen und diversen Musikinstrumenten. Bevorzugt verwendete der Künstler auch Konzertflügel in seinen Performances, die später in seine Installationen einflossen. Die Soundcollagen bestanden zumeist aus monotonen Sprechgesängen „Jajajajaja, nänänänänä“, Vogelstimmen oder Sirenenheulen gemixt mit elektronischen Geräuschen.
Schmerzraum
joseph beuys | kunst | kunstwerkDas Werk
Im Dezember 1983 hatte Beuys die relativ kleine Düsseldorfer Galerie Konrad Fischer zu einer Art Bleikammer umgestaltet. Der Raum bestand aus einem komplett mit Bleiplatten ausgekleideten Kubus in dessen Deckenmitte eine pure Glühbirne hing, die dem tristen Raum nur spärliches Licht spendete. Neben der Glühbirne installierte Beuys zwei silberne Ringe unterschiedlicher Größe: Der eine Ring besitzt in etwa den Kopfumfang eines Kindes und steht mutmaßlich für den Begriff „Leben”, der andere Ring hat den Kopfumfang eines Erwachsenen und symbolisiert den Tod.Eurasienstab
kunstBeuys führte diese Performance zunächst am 2. Juni 1967 in Wien in der Galerie Nächst St. Stephan als „Eurasienstab fluxorum organum op. 39” auf und anschließend 1968 in Antwerpen auf.
Ablauf
Bei der Aktion führte er einen 3,64 Meter langen und circa 50 kg schweren aus Kupfer bestehenden Stab, in liturgischer Gestik durch einen Raum, der während der Aktion von Beuys mit vier Filzwinkeln und einer Fettecke „bekleidet” wurde. Begleitet wurde die Aktion von Orgelmusik des dänischen Fluxus-Komponisten Henning Christiansen. Hierbei richtete Beuys seinen Kupferstab jeweils in alle vier Himmelsrichtungen, abwechselnd von oben nach unten. Die gekrümte Spitze des Stabes, einem Hirtenstab ähnlich, richtete sich dabei stets auf den Ausführenden der Aktion, den Künstler selbst aus. Letztlich richtet Beuys den Stab auf die Fettecke und schreibt auf den Fußboden: „Bildkopf-Bewegkopf - der bewegte Isolator”. Heiner Stachelhaus: Joseph Beuys; Seite 173 ffBegriffserklärung und Konzept
Der Begriff Eurasia ist eine Wortverbindung aus Europa und Asien. Beuys zielte in der schamanischen Performance auf eine kritische Auseinandersetzung mit dem kaltem Krieg und auf eine Trennung und Verbindung oder Wiedervereinigung westlicher und östlicher Kulturen ab. Der Kupferstab sollte als Induktor dienen und spirituelle Energie weiterleiten. Die Performance stand ganz im Gedanken der brüderlichen Vereinigung der Kulturen Pädagogische Hochschule HeidelbergEurasienstab
kunstBeuys führte diese Performance zunächst am 2. Juni 1967 in Wien in der Galerie Nächst St. Stephan als „Eurasienstab fluxorum organum op. 39” auf und anschließend 1968 in Antwerpen auf.
Ablauf
Bei der Aktion führte er einen 3,64 Meter langen und circa 50 kg schweren aus Kupfer bestehenden Stab, in liturgischer Gestik durch einen Raum, der während der Aktion von Beuys mit vier Filzwinkeln und einer Fettecke „bekleidet” wurde. Begleitet wurde die Aktion von Orgelmusik des dänischen Fluxus-Komponisten Henning Christiansen. Hierbei richtete Beuys seinen Kupferstab jeweils in alle vier Himmelsrichtungen, abwechselnd von oben nach unten. Die gekrümte Spitze des Stabes, einem Hirtenstab ähnlich, richtete sich dabei stets auf den Ausführenden der Aktion, den Künstler selbst aus. Letztlich richtet Beuys den Stab auf die Fettecke und schreibt auf den Fußboden: „Bildkopf-Bewegkopf - der bewegte Isolator”. Heiner Stachelhaus: Joseph Beuys; Seite 173 ffBegriffserklärung und Konzept
Der Begriff Eurasia ist eine Wortverbindung aus Europa und Asien. Beuys zielte in der schamanischen Performance auf eine kritische Auseinandersetzung mit dem kaltem Krieg und auf eine Trennung und Verbindung oder Wiedervereinigung westlicher und östlicher Kulturen ab. Der Kupferstab sollte als Induktor dienen und spirituelle Energie weiterleiten. Die Performance stand ganz im Gedanken der brüderlichen Vereinigung der Kulturen Pädagogische Hochschule HeidelbergCeltic+~
kunstIm Vorfeld hatten Beuys und Christiansen bereits schon 1970 gemeinsam an der Aktion „Celtic (Kinloch Rannoch) ‚Schottische Symphonie’” gearbeitet. Diese erste „Celtic”-Aktion entstand am Edinburgh College of Art.
The pack (das Rudel)
kunst | kunstwerkAuf jedem Schlitten befinden sich in Form einer Erste-Hilfe-Ausrüstung, die für Joseph Beuys oftmals verwendeten Objekte und Materialien wie Fett, Filz sowie eine Stablampe. Das Werk wurde von Joseph Beuys im Erdgeschoss der Neuen Gallerie in Kassel 1976 installiert.
Plight
kunstWerk
Das 1985 in der Anthony d'Offay Gallery in London installierte und der Öffentlichkeit vorgestellte Environment umfaßt zwei klaustrophobisch angeordnete Räume, welche von Beuys durch Filzbahnen komplett schallisoliert wurden. Der Raum hatte kein Tageslicht, die Filzwände wurden indirekt beleuchtet. In einem Raum befindet sich als Anspielung auf einen akkustistischen Kontrapunkt ein Konzertflügel, sowie Schultafeln und ein Fieberthermometer. Honour/Fleming: Weltgeschichte der Kunst; Prestel 1992, Seite 628Documenta III
1964 | documenta | kassel | kunst | kunst im öffentlichen raumDie III. documenta. Internationale Ausstellung wurde letztmalig unter der Leitung des Duos Arnold Bode und Werner Haftmann vom 27. Juni bis 5. Oktober 1964 in Kassel inszeniert. Der Untertitel „Internationale Ausstellung“ zeigte, dass sich diese vom „Dokumentationscharakter“ ihrer beiden Vorgängerinnen verabschieden wollte.
Larysa Golik
gemälde | künstler | kunst | maler | malerei | surrealismusArbeit
Ihre zahlreichen Ausstellungen in Köln, Düsseldorf, Leverkusen, Kempen und vielen anderen Orten präsentieren ihre surrealistischen Gemälde, die hauptsächlich mit Öl und Acryl gemalt sind.

