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Die Wikipedia Einträge des Tages

kriegsverbrecher

Foday Sankoh

geboren 1937 | gestorben 2003 | kriegsverbrecher | mann | sierra-leoner


Foday Sankoh (* 17. Oktober 1937 in Masang Mayoso, Tonkolili, Sierra Leone; 29. Juli 2003 in Freetown) war ein Kriegsverbrecher aus Sierra Leone. Während des von ihm angeführten Bürgerkriegs in Sierra Leone und dem Kampf gegen Soldaten der Regierung, starben schätzungsweise zwischen 50.000 und 200.000 Menschen.

Frühe Jahre

Foday Sankoh wurde am 17. Oktober 1937 in der Stadt Masang Mayoso in Sierra Leone geboren. Im Jahr 1956 trat der der Britischen Kolonial Armee bei und schaffte es dort bis zum Korporal. Im Jahr 1971 wurde er aus dem Dienst entlassen und für seine Beteiligung an einem Putschversuch Siaka Stevens zu sieben Jahren Haft verurteilt. Jedoch verschärfte sich von nun an die Gewalt und Korruption in der Politik Sierra Leones und die politische Opposition blockte immer mehr ab.http://www.guardian.co.uk/westafrica/story/0,,1009370,00.html Nach seiner Entlassung arbeitete er vorerst als Fotograph und spezialisierte sich auf Hochzeitsfotos, anschließend arbeitete er noch als Kameramann für das Fernsehen. Foday Sankoh ging darauf nach Lybien, um sich dort zusammen mit einigen Exilafrikanern in einem Guerillacamp ausbilden zu lassen. Auf der Reise zurück nach Sierra Leone, die ihn durch Liberia führte, lernte er seinen späteren Mentor und Finanzier Charles Taylor kennen, der später, nachdem er Sankoh zuvor im Bürgerkrieg unterstützt hatte, Präsident Liberias wurde.

Erich Hermann Bauer

deutscher | geboren 1900 | gestorben 1980 | kriegsverbrecher | mann | nsdap-mitglied | polizist im nationalsozialismus | sa-mitglied | ss-mitglied | täter des holocaust


Erich Hermann Bauer (* 26. März 1900 in Berlin; † 4. Februar 1980 in Berlin) war ein deutscher Kriegsverbrecher, der im Vernichtungslager Sobibor von 1942 bis 1943 an der Vergasung tausender Häftlinge beteiligt war und 1950 zum Tode verurteilt wurde.

Bauer wurde 1900 als Sohn eines Tapezierers und Dekorateurs in Berlin geboren. Nach der Volksschule begann er eine Ausbildung als Dreher. Seine Gesellenprüfung legte er jedoch nicht ab, da er inzwischen zum Kriegsdienst eingezogen worden war. Bis September 1918 kämpfte er als Soldat in Frankreich und geriet dann in französische Gefangenschaft, aus der er Anfang 1920 entlassen wurde. Danach war er zunächst als ungelernter Arbeiter tätig. Nach einer entsprechenden Ausbildung arbeitete er ab 1923 als Kraftfahrer. Ab 1933 war er als Strassenbahnschaffner bei den Berliner Verkehrsbetrieben angestellt. Im gleichen Jahr trat er der SA bei und hatte dort den Rang eines Scharführers inne. Wenig später wurde er in die NSDAP aufgenommen.

Hanns Rauter

Österreicher | freikorps-mitglied | geboren 1895 | gestorben 1949 | kriegsverbrecher | mann | mitglied der waffen-ss | polizist | reichstagsabgeordneter | ss-mitglied


Johann Baptist Albin Rauter genannt Hanns Rauter (*4. Februar 1895 in Klagenfurt; †24. Februar 1949) war SS-Obergruppenführer und Höherer SS- und Polizeiführer „Nordwest“ und damit für die besetzten Niederlande zuständig. Am 4. Mai 1948 wurde er von einem niederländischen Gericht zum Tode verurteilt und 1949 hingerichtet.

Leben

Nach seiner Matura 1912 nahm Rauter das Studium der Ingenieurswissenschaft an der Technischen Universität Graz auf. Bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs meldete Rauter sich freiwillig und diente im Kärntener Gebirgsschützenregiment 1, zuletzt im Range eines Oberleutnants. 1919 nahm er am so genannten „Kärntner Freiheitskampf“ teil und bezeichnete sich selbst als Gründungsmitglied des „Steirschen Heimatschutzes“; von Mai bis Juli 1921 gehörte er dem Freikorps Oberland in Oberschlesien an.

Johannes Baier

deutscher | geboren 1893 | gestorben unbekannt | kriegsverbrecher | mann | militärperson (3. reich) | nsdap-mitglied | ss-mitglied


Johannes Baier (* 4. November 1893 in Wesermünde/Bremen) war ein hoher Offizier der Deutschen Wehrmacht und Kriegsverbrecher.

Der Sohn eines Goldschmiedemeister machte 1912 Abitur am Reform-Realgymnasium in Geestemünde und war zunächst Hilfsreferent bei der Reichsfinanzverwaltung. 1912 erfolgte der erste Kontakt zu Oswald Pohl während seiner Marinezeit als Zahlmeister-Anwärter (4. Kompanie der II. Werft-Division) in Wilhelmshaven. Von April 1913 bis Juli 1914 nimmt er am Auslandseinsatz in Ostasien und Japan teil.

Steven Dale Green

irakkrieg | kriegsverbrecher | mann | mörder | militärperson (usa, army) | us-amerikaner | vergwaltigungsverbrecher


Steven Dale Green (* 2. Mai 1985) ist ein amerikanischer Kriegsverbrecher. Der Soldat der US-Armee hat zusammen mit seine Kameraden James Barker, Paul Cortez und Jessie Spielman eine 14-jährige irakische Mädchen vergewaltigt. Danach hat Green sie und ihre Mutter, Vater und jüngere Schwester ermordet.

Kategorie:Mann Kategorie:Kriegsverbrecher Kategorie:Mörder Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Militärperson (USA, Army) Kategorie:Irakkrieg

Gábor Vajna

geboren 1891 | gestorben 1946 | kriegsverbrecher | mann | politiker (ungarn) | ungar


Gábor Vajna (* 4. November 1891 in Szekler Neumarkt (ru. Târgu Secuiesc; ung. Kézdivásárhely, Rumänien; † 12. März 1946 in Budapest, Ungarn, hingerichtet) war ein ungarischer Politiker und Nationalsozialist. Er gilt als NS-Kriegsverbrecher.

Leben

Vajna war ein Vertrauter von Ministerpräsident Ferenc Szálasi, dem ungarischen faschistischen Parteiführer und Gründer der rechtsextremen „Partei des nationalen Willens“, der späteren Pfeilkreuzler-Partei. Hajna wurde mit der Regierungsübernahme vom 15. Oktober 1944 Innenminister in der Regierung Szálasi.

Otto Bickenbach

biologe | geboren 1901 | gestorben 1971 | kriegsverbrecher | mann


Otto Bickenbach (* 1901, † 1971) war Biologieprofessor an der Universität Straßburg und führte im KZ Natzweiler-Struthof Giftgasversuche an Häftlingen durch.

Im August 1943 war im KZ Natzweiler-Struthof eine Gaskammer für medizinische Menschenversuche in Betrieb genommen worden. Bickenbach und sein Assistent Helmut Rühl führten im Jahr 1944 in dieser Gaskammer Giftgasversuche mit Lost und Phosgen durch. Mehr als 100 Häftlinge, hauptsächlich damals als solche bezeichnete Zigeuner, die für medizinische Versuche aus dem KZ Auschwitz nach Natzweiler-Struthof verlegt worden waren, wurden im Zuge dieser Versuche ermordet.

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