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Die Wikipedia Einträge des Tages

kpd-mitglied

Heinrich Malzahn

geboren 1877 | gestorben 1949 | gewerkschafter | kag-mitglied | kpd-mitglied | reichstagsabgeordneter | spd-mitglied | uspd-mitglied


Heinrich Malzahn (* 10. Dezember 1884 in Mülheim an der Ruhr; † 9. April 1957 in Berlin) war ein sozialistischer Politiker und Gewerkschafter

Leben

Der Sohn eines Maurers absolvierte nach dem Besuch der Volksschule eine Lehre als Schlosser und Maschinenbauer und besuchte danach eine Fachschule für Maschinenbau und arbeite in der Berliner Metallindustrie. 1906 wurde Malzahn Mitglied der SPD und des Deutschen Metallarbeiterverbandes (DMV). Als Kriegsgegner schloß er sich 1917 der USPD an und gehörte zum Kreis der Revolutionären Obleute.

Heinrich Malzahn

geboren 1877 | gestorben 1949 | gewerkschafter | kag-mitglied | kpd-mitglied | reichstagsabgeordneter | spd-mitglied | uspd-mitglied


Heinrich Malzahn (* 10. Dezember 1884 in Mülheim an der Ruhr; † 9. April 1957 in Berlin) war ein sozialistischer Politiker und Gewerkschafter

Leben

Der Sohn eines Maurers absolvierte nach dem Besuch der Volksschule eine Lehre als Schlosser und Maschinenbauer und besuchte danach eine Fachschule für Maschinenbau und arbeite in der Berliner Metallindustrie. 1906 wurde Malzahn Mitglied der SPD und des Deutschen Metallarbeiterverbandes (DMV). Als Kriegsgegner schloß er sich 1917 der USPD an und gehörte zum Kreis der Revolutionären Obleute.

Curt Geyer

geboren 1891 | gestorben 1967 | historiker | journalist | kag-mitglied | kpd-mitglied | reichstagsabgeordneter | spd-mitglied | uspd-mitglied


Curt Geyer (* 19. November 1891 in Leipzig, † 24. Juni 1967 in Lugano), auch Kurt Geyer, Pseudonym Max Klinger war ein sozialistischer Politiker, Journalist und Historiker

Leben

Der Sohn des sozialdemokratischen Politikers Friedrich Geyer absolvierte die Oberrealschule und wurde nach einem Studium der Geschichte und Nationalökonomie an der Universität Frankfurt 1914 zum Dr. phil. promoviert. Seit 1911 Mitglied der SPD, arbeitete er seit 1914 bei verschiedenen sozialdemokratischen Tageszeitungen, so als Redakteur bei der Fränkischen Tagespost in Nürnberg und dem Fränkischen Volksfreund in Würzburg. Wie sein Vater lehnte er die Burgfriedenspolitik der SPD-Führung ab und schloß sich 1917 der neugegründeten USPD an. Im gleichen Jahr begann er als Redakteur bei der Leipziger Volkszeitung zu arbeiten und heiratete Anna Ebert.

Lina Haag

deutsche | dkp-mitglied | frau | geboren 1907 | kpd-mitglied | ns-opfer | widerstand gegen den nationalsozialismus


Lina Haag * 23. Juni 1907 ist eine kommunistische Widerstandskämpferin während des Dritten Reiches.

Lebenslauf

1907 - 1932

1933 - 1945

Lina Haag wurde jahrelang in verschiedenen Gefängnissen und Konzentrationslagern festgehalten und gepeinigt. Lina Haag gab der zum Tode verurteilten Liselotte Herrmann 8 Schmerztabletten, die sie sich selber aufgespart hatte, an Lilo weiter. Nach ihrer Freilassung schaffte sie es, zu Heinrich Himmler vorzudringen, dem Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei, und dort für die Freilassung ihres Mannes, den Journalisten Alfred Haag (1904 - 1982), zu kämpfen. Alfred Haag wurde 1930 als jüngster KPD-Abgeordneter in den Stuttgarter Landtag gewählt und wurde nach der Machtübergabe an Hitler zuerst in das KZ Oberer Kuhberg, dann in das KZ Dachau und schließlich in das KZ Mauthausen verschleppt. Lina Haag hatte Erfolg -jedoch wurde ihr Mann an die Ostfront geschickt und kehrte erst 1948 aus einem sowjetischen Kriegsgefangenenlager zurück.

Artur Koenig

deutscher | geboren 1884 | kpd-mitglied | mann | reichstagsabgeordneter | spd-mitglied


Artur Koenig ( * 18. April 1884 in Breslau; † unbekannt) war ein deutsch Politiker und Reichstagsabgeordneter.

Leben

Nacd dem Besuch der Volksschule wurde er Arbeiter in einer Maschinen- und Papierfabrik. Seit 1904 war er Mitglied der SPD und nahm am Ersten Weltkrieg teil. Nach Ende des Krieges war er Mitglied im Spartakusbundes und des Arbeiter- und Soldatenrats der Stadt Essen. Seit der Gründung der KPD Mitglied und ab 1920 Vorsitzender in Essen. Zudem war er aktives Mitglied der Roten Ruhrarmee. Rasch stieg er innerhalb der Partei auf. 1922 wurde er Sekretär des Unterbezirks Dortmund, 1923 Organisationsleiter des Oberbezirks West und 1924 Hauptkassierer. Am 4. Mai 1924 wurde er in den Reichstag gewählt, legte dieses Mandat aber nach parteiinternen Schwierigeiten 1925 nieder. Danach spielte er innerhalb der Partei keine größere Rolle mehr.

Quellen

Gustav Müller (1875)

geboren 1875 | kpd-mitglied | leninbund-mitglied | reichstagsabgeordneter | spd-mitglied | uspd-mitglied


Gustav Müller (* 8. August 1875 in Halberstadt; Todesdatum und -Ort nicht bekannt) war ein kommunistischer Politiker

Leben

Der Metallarbeiter Gustav Müller schloss sich 1900 der SPD und übernahm in deren Berliner Parteiorganisation verschiedene Funktionen. Gleichzeitig besuchte er verschiedene Bildungseinrichtungen für Arbeiter. 1917 trat Müller der USPD bei, hier gehörte er zum linken Flügel, welcher sich 1920 mit der KPD zusammenschloß. 1922 wurde er Parteisekretär in der Provinz Brandenburg und leitete in der Bezirksleitung Berlin-Brandenburg der KPD die Abteilung Land.

Johann Friedolf Wahlgreen

geboren 1855 | gestorben 1855 | gewerkschafter | kpd-mitglied | spd-mitglied | uspd-mitglied


Johann Friedolf Wahlgreen (* 26. Oktober 1855 in Habe/Schweden; † 15. November 1941 in Geesthacht) war ein sozialistischer Politiker und Gewerkschafter

Der aus einer armen Familie stammende Wahlgreen begann in Göteborg eine Lehre als Schiffszimmerer und arbeitete nach dem Abbruch der Ausbildung in einer Zuckerfabrik. Mit 18 Jahren wanderte er nach Deutschland aus, wo er sich in Geesthacht niederließ und zunächst Arbeit in einer Munitionsfabrik fand; nach einer Entlassung aus politischen Gründen war er u.a. als Kohlenträger und Landarbeiter tätig. 1886 gründete er in Geesthacht die erste Ortsgruppe der auf Grund des Sozialistengesetzes illegalen Sozialistischen Arbeiterpartei, aus welcher 1890 die örtliche SPD hervorging, welcher Wahlgreen lange Zeit vorstand. Weiterhin war Wahlgreen auch im Fabrikarbeiterverband (FAV), der Gewerkschaft ungelernter Arbeiter aktiv und vertrat dessen Geesthachter Ortsverein auf Gewerkschaftstagen.

Albert Albin Funk

deutscher | geboren 1894 | gestorben 1933 | kpd-mitglied | mann | reichstagsabgeordneter


Albert Albin Funk (* 15. Oktober 1894 in Zwickau; † 27. April 1933 in Recklinghausen) war ein deutscher Politiker.

Leben

Der gelernte Bergmann war bis 1930 Betriebsratvorsitzender auf der Zeche Heinrich-Robert in Hamm. Nach dem Umzug nach Essen wurde er am 14. September 1930 in den Reichstag gewählt und 1933 Leiter des Unterbezirkes Dortmund der KPD. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ging er in den Untergrund und wurde am 16. April 1933 verhaften. Im Polizeigefängniss in Recklinhausen, in das er verbracht wurde, erlitt er so schwere Misshandlungen, so daß er wenige Tage später am 27. April im Prosper-Hospital verstarb.

Joseph Zäuner

bürgermeister (bayern) | deutscher | geboren 1890 | gestorben 1950 | kpd-mitglied | landtagsabgeordneter (bayern) | mann


Joseph Zäuner (* 2. Mai 1890 in Augsburg; † 10. Januar 1950 in Baar) war ein bayerischer Politiker. Als Abgeordneter der VKPD gehörte er 1924 kurzzeitig dem Bayerischen Landtag an. Von 1948 bis zu seinem Tod war er Bürgermeister der Gemeinde Baar.

Der Fabrikarbeiter Zäuner rückte am 31. Januar 1924 für den ausgeschiedenen Franz Auweck in das Parlament nach und gehörte ihm bis zum vorzeitigen Ende der Legislaturperiode am 17. März 1924 an.

Paul Fliedner

bürgermeister (thüringen) | deutscher | geboren 1889 | gestorben 1970 | kpd-mitglied | mann | novemberrevolution 1918 (person) | sed-mitglied | spd-mitglied | uspd-mitglied


Paul Fliedner (* 10. Dezember 1889 in Ilmenau (Thüringen); † 26. Juli 1970 in Hamburg) war ein deutscher kommunistischer Politiker. Er war Anführer der Novemberrevolution 1918 in Sachsen-Gotha und von 1945 bis 1950 Bürgermeister von Ilmenau.

Leben

Paul Fliedner wurde als Sohn des Ilmenauer Glasfabrikanten Arnold Fliedner geboren. Er wuchs in Ilmenau auf, wo er von 1896 bis 1904 zur Schule ging. Anschließend begann er eine Ausbildung zum Glasbläser in der elterlichen Fabrik und trat 1904 der Ilmenauer Arbeiterjugend bei. Bereits mit 18 Jahren (1907) wurde Fliedner Mitglied in der SPD. 1914 wurde er zum Ersten Weltkrieg eingezogen. Er wurde dabei schwer verwundet, was bei ihm zu der Einsicht führte, dass er nicht länger bereit ist „für den Kaiser die Knochen hinzuhalten“. Deshalb trat der 1917 aus der SPD aus und schloss sich der USPD an. 1920 wechselte er zur KPD. Fliedner führte die Arbeiter- und Soldatenräte in Gotha an, wobei es dort zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kam. Erst nach massiven Protesten und teils auch Straßenkämpfen in Gotha dankte Herzog Carl Eduard am 13. November 1918 ab. Die Aufstände in Gotha waren damals die schwersten im Rahmen der Novemberrevolution in ganz Thüringen, woran Fliedner als Anführer der Arbeiter- und Soldatenräte großen Anteil hatte. Er rief am 14. November die Machtübernahme der Räte in Sachsen-Gotha aus, welche erst durch das Eingreifen von Truppen unter Führung von General Märker aus anderen Thüringer Staaten beendet werden konnte.

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