kpd-mitglied
Heinrich Malzahn
geboren 1877 | gestorben 1949 | gewerkschafter | kag-mitglied | kpd-mitglied | reichstagsabgeordneter | spd-mitglied | uspd-mitgliedLeben
Der Sohn eines Maurers absolvierte nach dem Besuch der Volksschule eine Lehre als Schlosser und Maschinenbauer und besuchte danach eine Fachschule für Maschinenbau und arbeite in der Berliner Metallindustrie. 1906 wurde Malzahn Mitglied der SPD und des Deutschen Metallarbeiterverbandes (DMV). Als Kriegsgegner schloß er sich 1917 der USPD an und gehörte zum Kreis der Revolutionären Obleute.
Heinrich Malzahn
geboren 1877 | gestorben 1949 | gewerkschafter | kag-mitglied | kpd-mitglied | reichstagsabgeordneter | spd-mitglied | uspd-mitgliedLeben
Der Sohn eines Maurers absolvierte nach dem Besuch der Volksschule eine Lehre als Schlosser und Maschinenbauer und besuchte danach eine Fachschule für Maschinenbau und arbeite in der Berliner Metallindustrie. 1906 wurde Malzahn Mitglied der SPD und des Deutschen Metallarbeiterverbandes (DMV). Als Kriegsgegner schloß er sich 1917 der USPD an und gehörte zum Kreis der Revolutionären Obleute.
Curt Geyer
geboren 1891 | gestorben 1967 | historiker | journalist | kag-mitglied | kpd-mitglied | reichstagsabgeordneter | spd-mitglied | uspd-mitgliedLeben
Der Sohn des sozialdemokratischen Politikers Friedrich Geyer absolvierte die Oberrealschule und wurde nach einem Studium der Geschichte und Nationalökonomie an der Universität Frankfurt 1914 zum Dr. phil. promoviert. Seit 1911 Mitglied der SPD, arbeitete er seit 1914 bei verschiedenen sozialdemokratischen Tageszeitungen, so als Redakteur bei der Fränkischen Tagespost in Nürnberg und dem Fränkischen Volksfreund in Würzburg. Wie sein Vater lehnte er die Burgfriedenspolitik der SPD-Führung ab und schloß sich 1917 der neugegründeten USPD an. Im gleichen Jahr begann er als Redakteur bei der Leipziger Volkszeitung zu arbeiten und heiratete Anna Ebert.
Lina Haag
deutsche | dkp-mitglied | frau | geboren 1907 | kpd-mitglied | ns-opfer | widerstand gegen den nationalsozialismusLebenslauf
1907 - 19321933 - 1945
Lina Haag wurde jahrelang in verschiedenen Gefängnissen und Konzentrationslagern festgehalten und gepeinigt. Lina Haag gab der zum Tode verurteilten Liselotte Herrmann 8 Schmerztabletten, die sie sich selber aufgespart hatte, an Lilo weiter. Nach ihrer Freilassung schaffte sie es, zu Heinrich Himmler vorzudringen, dem Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei, und dort für die Freilassung ihres Mannes, den Journalisten Alfred Haag (1904 - 1982), zu kämpfen. Alfred Haag wurde 1930 als jüngster KPD-Abgeordneter in den Stuttgarter Landtag gewählt und wurde nach der Machtübergabe an Hitler zuerst in das KZ Oberer Kuhberg, dann in das KZ Dachau und schließlich in das KZ Mauthausen verschleppt. Lina Haag hatte Erfolg -jedoch wurde ihr Mann an die Ostfront geschickt und kehrte erst 1948 aus einem sowjetischen Kriegsgefangenenlager zurück.
Artur Koenig
deutscher | geboren 1884 | kpd-mitglied | mann | reichstagsabgeordneter | spd-mitgliedLeben
Nacd dem Besuch der Volksschule wurde er Arbeiter in einer Maschinen- und Papierfabrik. Seit 1904 war er Mitglied der SPD und nahm am Ersten Weltkrieg teil. Nach Ende des Krieges war er Mitglied im Spartakusbundes und des Arbeiter- und Soldatenrats der Stadt Essen. Seit der Gründung der KPD Mitglied und ab 1920 Vorsitzender in Essen. Zudem war er aktives Mitglied der Roten Ruhrarmee. Rasch stieg er innerhalb der Partei auf. 1922 wurde er Sekretär des Unterbezirks Dortmund, 1923 Organisationsleiter des Oberbezirks West und 1924 Hauptkassierer. Am 4. Mai 1924 wurde er in den Reichstag gewählt, legte dieses Mandat aber nach parteiinternen Schwierigeiten 1925 nieder. Danach spielte er innerhalb der Partei keine größere Rolle mehr.Quellen
Gustav Müller (1875)
geboren 1875 | kpd-mitglied | leninbund-mitglied | reichstagsabgeordneter | spd-mitglied | uspd-mitgliedLeben
Der Metallarbeiter Gustav Müller schloss sich 1900 der SPD und übernahm in deren Berliner Parteiorganisation verschiedene Funktionen. Gleichzeitig besuchte er verschiedene Bildungseinrichtungen für Arbeiter. 1917 trat Müller der USPD bei, hier gehörte er zum linken Flügel, welcher sich 1920 mit der KPD zusammenschloß. 1922 wurde er Parteisekretär in der Provinz Brandenburg und leitete in der Bezirksleitung Berlin-Brandenburg der KPD die Abteilung Land.
Johann Friedolf Wahlgreen
geboren 1855 | gestorben 1855 | gewerkschafter | kpd-mitglied | spd-mitglied | uspd-mitgliedDer aus einer armen Familie stammende Wahlgreen begann in Göteborg eine Lehre als Schiffszimmerer und arbeitete nach dem Abbruch der Ausbildung in einer Zuckerfabrik. Mit 18 Jahren wanderte er nach Deutschland aus, wo er sich in Geesthacht niederließ und zunächst Arbeit in einer Munitionsfabrik fand; nach einer Entlassung aus politischen Gründen war er u.a. als Kohlenträger und Landarbeiter tätig. 1886 gründete er in Geesthacht die erste Ortsgruppe der auf Grund des Sozialistengesetzes illegalen Sozialistischen Arbeiterpartei, aus welcher 1890 die örtliche SPD hervorging, welcher Wahlgreen lange Zeit vorstand. Weiterhin war Wahlgreen auch im Fabrikarbeiterverband (FAV), der Gewerkschaft ungelernter Arbeiter aktiv und vertrat dessen Geesthachter Ortsverein auf Gewerkschaftstagen.
Albert Albin Funk
deutscher | geboren 1894 | gestorben 1933 | kpd-mitglied | mann | reichstagsabgeordneterLeben
Der gelernte Bergmann war bis 1930 Betriebsratvorsitzender auf der Zeche Heinrich-Robert in Hamm. Nach dem Umzug nach Essen wurde er am 14. September 1930 in den Reichstag gewählt und 1933 Leiter des Unterbezirkes Dortmund der KPD. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten ging er in den Untergrund und wurde am 16. April 1933 verhaften. Im Polizeigefängniss in Recklinhausen, in das er verbracht wurde, erlitt er so schwere Misshandlungen, so daß er wenige Tage später am 27. April im Prosper-Hospital verstarb.Joseph Zäuner
bürgermeister (bayern) | deutscher | geboren 1890 | gestorben 1950 | kpd-mitglied | landtagsabgeordneter (bayern) | mannDer Fabrikarbeiter Zäuner rückte am 31. Januar 1924 für den ausgeschiedenen Franz Auweck in das Parlament nach und gehörte ihm bis zum vorzeitigen Ende der Legislaturperiode am 17. März 1924 an.

