komponist (kirchenmusik)
Gustav Adolf Theill
geboren 1924 | kirchenmusiker | komponist (kirchenmusik)Theill wurde bekannt durch seine Rekonstruktion und Ergänzung der Markuspassion von J. S. Bach. Von 1971 bis 1980 war er auch als Betreiber eines Kölner Schwimmbades tätig.
Schriften
- Die Markuspassion von Joh. Seb. Bach (BWV 247)
- Beiträge zur Symbolsprache Johann Sebastian Bachs
Tonträger
- Markuspassion (Johanniskantorei)
Kompositionen
- Mitten wir im Leben sind
- Gründonnerstags-Kyrie
- Der Maler
- Markuspassion (Rekonstruktion und Ergänzung)
Julius van Nuffel
komponist (kirchenmusik)Kompositionsstil
Seine Kompositionen bilden vor allem Motetten, Psalmvertonungen und Messordinarien, also kirchenmusikalische Chorwerke. Darüber hinaus komponierte er einige flämischer Lieder. Van Nuffels Chormusik ist gekennzeichnet durch eine expressive Melodik, die Harmonik ist geprägt durch Chromatik, Modulationen und Enharmonik. Viele seiner Chorwerke, deren Besetzung durch einen mehrstimmigen Chor und eine Orgel gebildet werden, sind für einen großen Kirchenraum konzipiert und setzten einen stimmlich gut besetzten Chor voraus. Ursprünglich konzipiert waren die Werke für Aufführungen in der Kathedrale von Mechelen, einem der Hauptwirkunsorte van Nuffels.Gunther Martin Göttsche
deutscher | geboren 1953 | kirchenmusiker | komponist (kirchenmusik) | mannGöttsche wurde als Sohn einer Musikerfamilie geboren. Er studierte Schulmusik, Komposition und klassische Philologie in Mannhein. Er erweiterte seine Studien der Kirchenmusik in Berlin, wo er das A-Examen ablegte. Göttsche studierte als Nebeninstrument von 1972 -1974 Violine bei Helmut Mandius an der Musikhochschule Mannheim. Seit 1974 auch die Viola.
Paul Bischoff
deutscher komponist | geboren 1935 | kirchenmusiker | komponist (kirchenmusik) | liedermacher (ngl) | mann | organistPaul Bischoff (* 1935, Stuttgart-Fellbach), Komponist, Liedermacher und Chorleiter
Leben
Paul Bischoff wurde 1935 in Fellbach bei Stuttgart geboren und wuchs in einer musikalischen Familie auf. Er studierte Maschinenbau und fand eine Anstellung als Diplom-Ingenieur beim damaligen Süddeutschen Rundfunk. Nebenamtlich baute er an der Evangelischen Johanneskirche Sindelfingen eine große Kantorei mit Kinderchor, Jugendchor und großem Kantatenchor auf. Männerchorformationen ergänzten die Kantoreiarbeit. Sonntäglich improvisierte er auf der Orgel oder als Pianist in den evangelischen Gottesdiensten. Zwischen 1964 und 2006 brachte Paul Bischoff alle wesentlichen große Oratorienwerke der Kirchenmusik vom Barockzeitalter bis zur Neuzeit zur Aufführung, unterstützt durch große Sinfonieorchester.
Liebhold
komponist (barock) | komponist (kirchenmusik) | mannSein Vornamen und seine Lebensdaten sind unbekannt. Nach Auskunft von Johann Gottfried Walther war Liebhold ein "roher Mensch, hielte sich nur auf den Dörfern auf, kam in keine Kirche, genoß die Sacra nicht". Des weiteren spielte er die Violine und das Waldhorn. Auch als Textdichter sei er hervorgetreten. Walther berichtet, Liebhold sei um 1730 bei Gotha erfroren.
Johannes Galliculus
deutscher komponist | komponist (kirchenmusik) | komponist (renaissance) | mannÜber sein Leben ist wenig bekannt, 1505 war er unter dem Namen Hennel in Leipzig immatrikuliert und danach dort wohl weiter tätig, eine bestimmte berufliche Stellung kann ihm nicht zugeordnet werden.
Neben seinen theoretischen Werken, in denen es um die Anpassung der lateinischen Messe auch in musikalischer Hinsicht an die Erfordernisse der Reformation ging, verfasste er je zwei Messen, Motetten und Magnificat und weitere sakrale Kompositionen. Bedeutend ist seine Markuspassion, ein wichtiges Werk der deutschen frühprotestantischen Musik. Er gilt als Nachfolger von Heinrich Isaak.
Herigerus
komponist (kirchenmusik) | komponist (mittelalter) | mannUm 990 ernannte ihn Notker, Bischof von Lüttich, zum Abt von Lobbes. Notker (um 940 bis 1008) wurde durch seinen Onkel, Otto I. (der Große) im Jahr 972 zum Bischof in Lüttich ernannt. Herigerus ist auch der Verfasser einer Biographie Notkers.
Er schuf einstimmige Gesänge, von denen ein Hymnus und zwei Antiphone (Wechselgesänge) überliefert sind.

