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Die Wikipedia Einträge des Tages

komponist (21. jahrhundert)

George Lewis (Posaunist)

geboren 1952 | hochschullehrer (new york) | jazz-posaunist | komponist (21. jahrhundert) | mann | us-amerikaner


George E. Lewis (* 14. Juli 1952 in Chicago, Illinois, USA) ist ein US-amerikanischer Posaunist aus dem Bereich des Avantgarde-Jazz und Edwin H. Case Professor für Musik an der Columbia University in New York. Lewis ist auch als Komponist im Bereich Computermusik tätig, spielt auch elektronische Instrumente, Sousaphon und Tuba und ist an Kunst-Installationen beteiligt.

Seit dem Alter von 9 Jahren spielt Lewis Posaune; er spielte in Schülerbands z.T. gemeinsam mit seinem Jugendfreund Ray Anderson. In Yale studierte Lewis Philosophie (B.A.) und spielte während dieser Zeit im Sextett von Anthony Davis. 1971 nahm er Unterricht an der Schule des Association For The Advancement Of Creative Musicians (u.a. bei bei Muhal Richard Abrams). 1976 spielte er in der Big Band von Count Basie. Anschließend wurde er mit Mitglied im Anthony Braxton Quartet, mit dem er auch im Duo und im Orchester Platten aufnahm. Sein Album News for Lulu mit John Zorn und Bill Frisell mit ihrem Spagat zwischen Bop und Free Jazz ist eine weitere Wegmarke. Andere wichtige Aufnahmen entstanden mit Evan Parker, Derek Bailey, Dave Holland, Randy Weston, Heiner Goebbels und Irène Schweizer. Lewis war auch mit Gil Evans auf Tournee in Japan und Europa.

Sven-Åke Johansson

geboren 1949 | jazz-musiker | künstler | komponist (21. jahrhundert) | mann | schlagzeuger | schwede


Sven-Åke Johansson (* 1943 in Mariestad (Schweden)) ist ein schwedischer Komponist, Musiker, Autor und bildender Künstler.

Johansson, der seit 1968 in Berlin lebt, war an der ersten Schallplattenaufnahme des Globe Unity Orchestra beteiligt und hat in den 1960ern in den Gruppen von Peter Brötzmann Schlagzeug gespielt. Zusammen mit diesem, Peter Kowald, Manfred Schoof und Alexander von Schlippenbach sowie seiner Modernen Nordeuropäischen Dorfmusik war er an der Entwicklung der europäischen Version von Free Jazz und freier Improvisationsmusik beteiligt. Anschließend nahm er eine erste Soloplatte Schlingerland auf und bildete mit Alfred Harth und Nicole van den Plas bildete er das Trio EMT. Bereits damals verwendete er unübliche Materialien (z.B. Schaumstoff, Telefonbücher usw. für perkussive Effekte). Anschließend konzentrierte er sich auf das noch heute bestehende Duo mit Alex Schlippenbach, in dem er verstärkt Akkordion spielte und Spontangedichte rezitierte. Bei der Uraufführung seiner Paul Lincke Musik für kleines Ensemble (1977) traten erstmals Conrad Bauer und Ernst-Ludwig Petrowsky in Westberlin auf. Mit letzterem, Hans Reichel und Rüdiger Carl bildete er das Bergisch-Brandenburgische Quartett. In seinem Nordeuropäischen Melodie- und Improvisationsorchester wirkten u. a. Carl, Reichel, Wolfgang Fuchs, Radu Malfatti, Maarten Altena und Norbert Eisbrenner mit. In seinem Ol' Man Rebop Ensemble spielen u. a. Ulrich Gumpert und Axel Dörner.

Elvira Plenar

frau | geboren 1955 | jazz-pianist | komponist (21. jahrhundert) | kroate


Elvira Plenar (* 13. Juni 1955 in Zagreb) ist eine kroatische (Jazz-)Pianistin, Synthesizerspielerin und Komponistin.

Plenar studierte Klavier in Zagreb und seit 1975 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz. Gemeinsam mit ihrem Lebensgefährtem, dem Pianisten Markus Becker, zog sie nach Beendigung des Studiums 1980 nach München, ein Jahr später nach Frankfurt am Main, wo sie bis heute lebt. Sie spielte mit vielen Musikern in Frankfurt, u.a. mit Albert Mangelsdorff, Christof Lauer, Ralf Hübner und Alfred Harth. Mit letzterem verfasste sie 1987 auch die Bühnenmusik für Fernando Arrabals Der Architekt und Kaiser von Assyrien (Schillertheater). Sie war über einen längeren Zeitraum die Pianistin der Frankfurt Jazz Big Band. Mit Gabriele Hasler spielte sie die CD sonetburger, eine Auseinandersetzung mit Texten von Oskar Pastior, ein. Ein klassisch besetztes Trio bestand in den frühen 1990ern mit Peter Kowald und John Betsch (CD 1991). Sie spielte in einem sehr kammermusikalischen Duo mit Vitold Rek. Plenar war an verschiedenen Projekten von Lindsay Coopers (u.a. CD und Tournee Oh Moscow) beteiligt, ist seit der Gründung Mitglied von Marilyn Mazurs Future Song, war stark in dam Frauenmusikfestival Canaille involviert und arbeitet seit einem längeren Zeitraum mit Annemarie Roelofs in einem Trio bzw. Duo. Daneben ist sie neuerdings im Trio mit Meike Goosmann und Anka Hirsch aktiv.

Pascale Criton

französischer komponist | franzose | geboren 1954 | komponist (20. jahrhundert) | komponist (21. jahrhundert)


Pascale Criton (1954-) ist eine französische Komponistin.

Sie arbeitet mit mikrotonalen Skala.

Werke

  • Clines, pour flûte basse, clarinette, violon, violoncelle, piano et bande (1990)
  • Territoires imperceptibles, pour flûte basse, guitare accordée en 1/16e de ton et violoncelle(1997)
  • La Ritournelle et le galop, pour guitare accordée en 1/16e de ton (1995)
  • Thymes, für vierteltone Piano und Audio synthesis (1990)

Criton, Pascale Criton, Pascale Criton, Pascale Criton, Pascale Criton, Pascal

George Benjamin

britischer komponist | geboren 1960 | komponist (20. jahrhundert) | komponist (21. jahrhundert) | mann


George Benjamin (* 31. Januar 1960 in London) ist ein Britischer Komponist, Dirigent, Pianist und Lehrer.

Biografie

In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre studierte George Benjamin Komposition bei Olivier Messiaen am Paris Conservatoire, wobei er sich als einer der Lieblingsschüler Messiaens auszeichnete. Später setzte er siene Kompositionsstudien am King's College, Cambridge bei Alexander Goehr fort. Seit den 1980er Jahren entsteht in rascher Folge eine Anzahl großangelegter Kompositionen wie Sudden Time (für Orchester) oder Three Inventions (für Kammerorchester). Antara (für Ensemble und Elektronik), realisiert am IRCAM, war die erste veröffentlichte Komposition, die das Sibelius Notationsprogramm benutzte. George Benjamin lebt in London und lehrt dort am Royal College of Music sowie am King's College London. Er ist regelmäßiger Gastdirigent der London Sinfonietta.

Johannes W. Schäfer

deutscher | deutscher komponist | komponist (20. jahrhundert) | komponist (21. jahrhundert) | mann


Johannes W. Schäfer (* 28. Juni 1960 in Bremerhaven ist ein deutscher Komponist. Er lebt und arbeitet als freischaffender Komponist und Musiker in Bremen. Vollständiger Name: Johannes Walter Schäfer.

Leben und Ausbildung

Johannes W. Schäfer wurde am 28. Juni 1960 in Bremerhaven geboren. Seine musikalische Ausbildung verlief über Violine und Gitarre zum Kontrabass. Später lernt er im Selbststudium Klavier, Violoncello, Viola, Saxophon und Bassklarinette. Studium der Philosophie und Musikwissenschaft an der Universität Bremen, dabei u.A. auch Komposition bei Prof. Erwin Koch-Raphael

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