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kolonialismus

Kolonialreich

kolonialismus


Als Kolonialreich bezeichnete man während der Zeit des Imperialismus und Kolonialismus die Gesamtheit der Kolonien eines bestimmten Staates, des Mutterlandes der jeweiligen Kolonien.

So verfügte das Vereinigte Königreich seinerzeit mit dem Britischen Imperium über das größte Kolonialreich, während hingegen das Deutsche Reich, Italien und andere Staaten über vergleichsweise kleinere Kolonialreiche verfügten.

Bahodir Sidikov

ethnographie | geboren 1970 | kaukasus | kolonialismus | orientalismus | orientalist | taschkent | usbeke | usbekistan | zentralasien


habe nichts gegen den Mann, vor lauter Daten und langer Literaturliste verschwindet aber eine erkennbare Relevanz für mich Unkundigen -- FatmanDan 20:07, 9. Dez. 2006 (CET)


Dr. Bahodir Sidikov (* 19. Juli 1970 in Taschkent, Usbekistan) ist Orientalist und freier Journalist in Berlin.

Leben

Sidikov, Sohn zweier Ingenieure, entstammt einer Familie aus Taschkent. Er ging dort auf eine russischsprachige Schule. Dort lernte er unter anderem Deutsch. Er verließ die Schule 1987, um in Russland an der Staatlichen Universität zu St. Petersburg Orientalistik(Islamwissenschaft,Geschichte und Geographie des Nahen Ostens, Arabisch, Hebräisch) zu studieren. 1991 legte er ein Staatsexamen im Fach 'Englisch' und 1992 im Fach 'Arabisch und Arabische Literatur' ab. Mit einer Arbeit über den Baghdader Dialekt der arabischen Sprache (mit der Note 'ausgezeichnet') beschloss er 1992 sein Studium (M.A.). Anschließend kehrte er nach Usbekistan, das inzwischen unabhängig wurde, zurück und trat in den Staatsdienst ein. Er war von 1992-93 3. Sekretär der Protokollabteilung des usb. Außenministeriums. Von 1993-95 war er als freier Mitarbeiter für die Mercedes-Benz AG und die Berliner Bank AG sowie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Usbekistan tätig. 1996 kehrte er in den Staatsdienst zurück und arbeitete zunächst als persönlicher Referent des usbekischen Botschafters in Bonn. 1998 kehrte er dann nach Usbekistan zurück, um als 2. Sekretär in der Abteilung für Politische Analyse und Prognose im usb. Aussenministerium zu arbeiten. Gleichzeitig lehrte er an der Universität für Internationale Wirtschaft und Diplomatie in Taschkent. Durch seine Tätigkeit war es ihm möglich einen Forschungsaufenthalt in Kairo am Zentrum für Mittelasienstudien zum Thema der islamistischen Bewegungen in Mittelasien zu absolvieren. Im Jahre 2000 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte in Taschkent. Nach einem Forschungsaufenthalt in Jerusalem im Jahr 2001 mit dem Thema Gesellschaftliche Rolle und Funktion von ethnoreligiösen Minderheiten in islamischen Gesellschaften, kehrte er mit einem Promotionsstipendium des DAAD nach Deutschland zurück. Er bereitete zunächst eine Dissertation in Bonn unter informeller Anleitung von Prof. Dr. Annemarie Schimmel vor. In Halle/S. übernahm Prof. Dr. Jürgen Paul > die Betreuung des Dissertationsprojektes. Sidikov promovierte 2003 mit einer Arbeit über die Bilder und Zerrbilder Mittelasiens in Deutschland ('Magna cum Laude'). Im Zuge seines Themas wurde er Mitarbeiter am Projekt Zerrspiegel > des Orientalistischen Institut in Halle/S. Im Jahr 2003 wurde er Research Fellow am Osteuropa Institut der FU Berlin im Projekt der Volkswagen-Stiftung Accounting for State-Building, Stability and Conflict: The Institutional Framework of Caucasian and Central Asian Transitional Societies. Im Zuge dieser Tätigkeit absolvierte er Forschungsaufenthalte in Usbekistan und Aserbaidschan. 2005 wurde er Kurzzeit-Stipendiat des Graduiertenzentrum Asien und Afrika in globalen Bezugsystemen > der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg. Seit Mai 2006 ist er freiberuflich tätig. Er arbeitet als Consultant für internationale Institutionen, freier Journalist mit den Schwerpunkten Zentralasien > und Kaukasus. Darüber hinaus nimmt er Lehrtätigkeiten im Bereich der Erwachsenenbildung wahr.

Carl Christian Giegler

geboren 1844 | geschichte (sudan) | gestorben 1921 | kolonialismus | mann | pascha


Carl Christian Giegler alias Giegler Pascha (*1844 in Schweinfurt; †1921) war Generalgouverneur des Sudan.

Carl Christian Giegler war ursprünglich Telegrapheningenieur. Er war im ägyptisch besetzten Sudan für das Post- und Fernmeldewesen zuständig. 1881 brach im der Mahdiaufstand aus. Der Mahdi hatte in den Nuba-Bergen am 9. Dezember 1881 seinen zweiten Sieg errungen. Daraufhin wurde der Generalgouverneur des Sudan Rauf Pascha abberufen. Man warf ihm vor die Gefahr des Mahdiaufstandes unterschätzt zu haben. Neuer Gouverneur wurde Giegler Pascha. Dieser entsandte im Juni 1882 eine Streitmacht von 6.000 Mann unter dem Kommando von Jusuf el-Schallali Pascha in die Nuba-Berge. Am 6. Juni wurde auch diese Streitmacht zerschlagen. Carl Christian Giegler wurde schon im Mai 1882 durch den Ägypter El-Kader Pascha ersetzt.

Alfred Amedee Dodds

deutsch-französischer krieg (person) | franzose | geboren 1842 | gestorben 1922 | kolonialismus | mann | militärperson | militärperson (frankreich) | offizier | senegal


Alfred Amédée Dodds (* 6. Februar 1842 in St. Louis, Senegambien; † 18. Juli 1922 in Paris) war ein französischer Offizier, der eine führende Rolle in der Kolonialisierung Westafrikas durch Frankreich spielte.

Dodds trat 1862 in die prestigeträchtige Militärschule von St. Cyr und befehligte dann im Deutsch-Französischen Krieg 1870/ 71 eine Kompanie der Marineinfanterie bei Bazeilles. 1875 kämpfte er in Cayor, 1887/ 88 war er in Tongking und beteiligte sich, nachdem er 1887 zum Oberst befördert worden war, an allen militärischen Operationen in Senegambien.

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