kirchenmusiker
Stefan Weiler
chorleiter | deutscher | dirigent | geboren 1960 | johann sebastian bach | kirchenmusiker | mannLeben und Werk
Geboren wurde Stefan Weiler 1960 in Stuttgart. Er studierte katholische Kirchenmusik in Mainz, Saarbrücken und Freiburg und schloß sein Studium in Freiburg mit dem A-Examen ab. Seine Ausbildung in Chor- und Orchesterleitung übernahmen die Professoren W. Wehnert, W. Schäfer und H.-M. Beuerle. Darüber hinaus war Stefan Weiler Schüler von Prof. Helmuth Rilling und perfektionierte seine Tätigkeit durch Meisterkurse und Seminare bei John Eliot Gardiner und Uwe Gronostay.Wolfgang Karius
deutscher | geboren 1943 | kirchenmusiker | mannKarius studierte an der Musikhochschule Köln Schulmusik und Kirchenmusik. Seine Lehrer waren Michael Schneider, Wolfgang Stockmeier und Hugo Ruf. Er ergänzte seine Studien in Paris bei Marie-Claire Alain und Jean Langlais, wo er auch Organist der Deutschen Kirche war.
Gustav Adolf Theill
geboren 1924 | kirchenmusiker | komponist (kirchenmusik)Theill wurde bekannt durch seine Rekonstruktion und Ergänzung der Markuspassion von J. S. Bach. Von 1971 bis 1980 war er auch als Betreiber eines Kölner Schwimmbades tätig.
Schriften
- Die Markuspassion von Joh. Seb. Bach (BWV 247)
- Beiträge zur Symbolsprache Johann Sebastian Bachs
Tonträger
- Markuspassion (Johanniskantorei)
Kompositionen
- Mitten wir im Leben sind
- Gründonnerstags-Kyrie
- Der Maler
- Markuspassion (Rekonstruktion und Ergänzung)
Joseph Kelemen
geboren 1957 | historische aufführungspraxis | kirchenmusiker | mann | organist | ungarWerdegang
Joseph Kelemen studierte an der Franz-Liszt-Musikhochschule von Budapest. Im Jahre 1980 erfolgte die Emigration zunächst in die Schweiz. Kelemen nahm ein Studium an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel auf und beschäftigte sich vor allem mit der Wiedergabe der frühbarocken Musik des 17. Jahrhunderts. Ein Aufbaustudium in der Orgelklasse von Professor Harald Vogel an der Hochschule für Künste in Bremen folgte. 1982 kam es bei ihm zur Auswanderung nach Kanada. Dort widmete er sich einem Studium der Philosophie an der University of Toronto. Gleichzeitig erlangte er die Kanadische Staatsbürgerschaft.
Rolf Schönstedt
deutscher | geboren 1944 | kirchenmusiker | mann | organistNach Studium der Kirchenmusik bis 1969 und Ablegen der künstlerischen Reifeprüfung (1973) und des Konzertexamens (1974) war er zunächt auf Kirchenmusikerstellen in Remscheid, Wuppertal-Eberfeld und Hamm (Westf.) tätig, danach unter anderem als Kirchenmusikdirektor und Landeskirchenmusikdirektor in der evangelischen Landeskirche. 1975 grundete er das internationale Max-Reger-Fest in Hamm. 1992 wurde er zum Rektor der Hochschule für Kirchenmusik der evangelischen Kirche von Westfalen berufen.
Gottfried Grote
chorleiter | geboren 1903 | kirchenmusikerEr leitete ab 1955 den Staats- und Domchor Berlin. Bekannt wurde er vor allem als Herausgeber des Geistlichen Chorliedes ("Der Grote").
Schüler
Veröffentlichungen
- Geistliches Chorlied Band 1(16 Auflagen)
- Geistliches Chorlied Band 2
- Motetten alter Meister
- Jungenwacht-Lieder
- Der helle Ton
- Ein neues Lied
- Bach: Choralgesänge
Udo R. Follert
chorleiter | deutscher | geboren 1943 | kirchenmusikerAusbildung
Als Schüler erhielt Follert ersten Unterricht im Klavier- Orgel- und Violoncellospiel. Nach der Oberschule absolvierte Follert eine Ausbildung als Kantor-Katechet an der Thüringer Kirchenmusikschule. 1961 wechselte er in den Westen und begann ein Studium an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf bei Gerhard Schwarz, Hartmut Schmidt, Jürg Baur und Almut Rößler. Nach dem B-Examen 1963 setzte er seine Studien u. A. bei Michael Schneider und Wolfgang Stockmeier fort und legte 1967 sein A-Examen ab. 1970 folgten das Diplom für künstlerisches Orgelspiel und Dirigieren.Ulrich Cyganek
deutscher | geboren 1958 | kirchenmusiker | mannVon 1977-1983 absolvierte er ein Studium der Evangelischen Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Nach dem A-Examen folgten weitere Orgelstudien bei Prof. Rose Kirn, Hamburg, sowie Teilnahme an diversen Interpretationsseminaren bei Michael Radulescu, Harald Vogel, Jon Laukvik u.a. Von 1986 bis zum Jahr 2000 war er als hauptamtlicher Kirchenmusiker an der Markuskirche sowie Leiter des „Porzer Kammerorchesters” in Köln tätig. Seit 2000 ist er als Landeskirchenmusikdirektor der Evangelischen Kirche im Rheinland in Düsseldorf tätig.
Günter Gruschwitz
deutscher | geboren 1928 | kirchenmusiker | komponistGruschwitz wirkte als Kantor in Düsseldorf-Gerresheim und an der Marktkirche in Neuwied. Für seine Leistungen wurde er mit dem Titel eines Kirchenmusikdirektors ausgezeichnet. 1999 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Neuwied.
Werke
- Credo 2000 für 4 - 8stimmigen gemischten Chor a cappella
- Hosianna : für zweistimmigen Kinderchor und vierstimmigen gemischten Chor
- Kleine Osterkantate : für 1 - 3stg. Kinderchor u. Instr.
- Kleine Liedkantate zur Weihnacht : für 1 - 3stg. Kinderchor u. Instr.
- Mein Gott, warum hast du mich verlassen : Passionsmotette (nach Psalm 22) u. Choral "Ich bin, mein Heil, verbunden" ; für 4stg. Chor (SATB)
- Siehe, das ist Gottes Lamm : Passionsmotette nach Joh. 1, 29 u. Jes. 54, 6, 5 mit Choral "O Lamm Gottes, unschuldig" ; für 4stg. Chor (SATB)
- Der Herr ist mein getreuer Hirt für 2 gleiche Stimmen, Querflöte u. Viola.
Gerhard Bork
deutscher | geboren 1917 | kirchenmusiker | mannBork studierte ev. Kirchenmusik und Musikwissenschaft (Promotion zum Dr. phil). Nach seiner Ausbildung war er zunächst in Krefeld tätig. Es folgten Kantorenstellen an der Lutherkirche in Kölkn-Nippes und an der Christuskirche in Köln. Hier wirkte er über 3 Jahrzehnte als Kirchenmusikdirektor. Er gründete 1957 die Chorgemeinschaft im Stadtkirchenverband (heute: Oratorienchor Köln). Er lehrte am Konservatorium Köln evangelische Kirchenmusik bis zu seinem Ruhestand 1980.

