junkers
Otto Reuter
deutscher | erfinder | geboren 1886 | gestorben 1922 | ingenieur | junkers | luftfahrtpionier | mannReuter trat im November 1915 bei Junkers als Konstrukteur ein. Er war unter anderem maßgebend an der Entwicklung der ersten, durchwegs für militärische Zwecke bestimmten Reihe von Junkers Metallflugzeugen beteiligt, die mit der Junkers J 1 begann und über die Junkers J 4 (zusammen mit Fokker entwickelt) und Junkers J 7 bis zur J 10 ging.
Junkers Fo 2
flugmotor | junkersEs handelte sich um einen liegenden, wassergekühlten 6-Zylinder-Motor. Kurbelgehäuse und Kolben waren erstmals aus Leichtmetall gefertigt, die dünnwandigen Zylinderlaufbüchsen aus Stahl. Die beiden Kurbelwellen waren durch einen gerade verzahnten Stirnradsatz miteinander verbunden, von dem auch das Kapselgebläse zur Förderung der Spülluft angetrieben wurde. Der erste Motor in dieser Entwicklungsreihe, der Mo 3, hatte noch vier Zylinder und war für den Betrieb nach dem Dieselverfahren ausgelegt. Er arbeitete mit einer luftlosen Direkteinspritzung des Kraftstoffs in den Brennraum. Die Idflieg zeigte jedoch kein Interesse an einem Flugdieselmotor, noch dazu in dieser waagrecht weit ausladenden Form. Dagegen sah die deutsche Marine für den leistungsstarken Motor gute Möglichkeiten als Antrieb für Schiffe, z.B. Torpedo-Schnellboote. Sie wollte das Aggregat jedoch mit Benzin betreiben.
Junkers Jumo 213
flugmotor | junkersGeschichte
Der aus dem Jumo 211 entstandene Motor gehört zu den Spitzenprodukten der 12 Zylinder Bauart der deutschen Flugmotorenentwicklung. Bei einem Gesamthubraum von 35 l brachte es der Motor auf eine Literleistung von 60 PS/l.Es war ein flüssiggekühlter 12-Zylinder V-Motor in hängender Bauart, die Kühlung erfolgte mit einem Wasser-Glykol Gemisch. Der Hubraum ergab sich aus einer Bohrung von 150 mm und einem Hub von 165 mm. Der Jumo 213 wurde mit einem von Junkers entwickelten Einhebelbediengerät gesteuert.

