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Die Wikipedia Einträge des Tages

jugoslawe

Milan Kangrga

geboren 1923 | jugoslawe | kroate | mann | philosoph (20. jahrhundert)


Milan Kangrga (* 1. Mai 1923 in Zagreb) war Professor für Philosophie an der Universität Zagreb.

Leben

Milan Kangrga studierte in Zagreb Philosophie und wurde später Professor für Philosophie (Lehrstuhl für Ethik) an der Universität Zagreb. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Praxis-Gruppe. Er engagierte sich in der Socijalistička radnička partija Hrvatske (Sozialistische Arbeiterpartei Kroatiens).

Bogdan Norčič

geboren 1953 | gestorben 2004 | jugoslawe | mann | skispringer (jugoslawien)


Bogdan Norčič (* 19. September 1953; † 6. April 2004) war ein jugoslawischer Skispringer. Sein Geburtsjahrgang wird bei FIS mit 1950 angegeben.

Er begann 1971 mit dem Springen und sprang seit 1979 im Weltcup und konnte dabei respektable Ergebnisse erzielen, so 1980 in Sapporro, als er den 2. Platz belegte, vor starken Springern, wie Armin Kogler, Roger Ruud, Horst Bulau usw..

Istvan Korpa

geboren 1945 | jugoslawe | mann | tischtennisspieler (jugoslawien)


Istvan Korpa (* 24. Dezember 1945 in Senta) ist ein ehemaliger jugoslawischer Tischtennisspieler. 1962 wurde er Europa-Mannschaftsmeister, seit 1979 ist er Bundestrainer des Deutschen Tischtennis-Bundes DTTB.

Spieler

In den 1960er Jahren gehörte Korpa zu den weltbesten Tischtennisspielern. Bei den jugoslawischen Meisterschaften gewann er 16 mal einen Titel, davon sechsmal im Einzel. Im Juniorenbereich gewann er mehrfach die Europameisterschaft, nämlich in Bled 1962 im Doppel und mit der Mannschaft sowie in Duisburg 1963 im Einzel und mit dem Team.

Slobodan Cendic

fußballtrainer (deutschland) | geboren unbekannt | jugoslawe | mann


Slobodan Cendic ist bis heute der Fussball-Trainer mit den drittmeisten Zweitligaeinsätzen (360 Spiele als Trainer) in Deutschland. Anfang der 70er Jahre wollte der FC Schalke 04 Cendic als Trainer verpflichten, jedoch erlaubten die DFB-Statuten es nicht, daß der gebürtige Jugoslawe (geb. 28.8.38) ohne Trainerlizenz in Deutschland eine Mannschaft leiten darf. Nach einiger Zeit als verantwortlicher Co-Trainer bei Schalke, konnte Cendic bei seinem ersten Engegement als Trainer beim » source | Weiterlesen

Ante Marković

geboren 1924 | jugoslawe | mann


Ante Marković (* 25. November 1924 in Konjić) war ein jugoslawischer Politiker.

Ante Marković studierte in Zagreb Elektrotechnik und war dann lange Zeit im Management des Unternehmens "Rade Končar" tätig.

Von 1986 bis 1988 war er kroatischer Republikpräsident.

Im März 1989 wurde er Premierminister der SFR Jugoslawien. Durch Wirtschaftsreformen gelang es ihm, die Inflation deutlich zu senken.

Ivica Šerfezi

geboren 1935 | gestorben 2004 | jugoslawe | kroate | mann | schlagersänger


Ivica Šerfezi (* 1. Dezember 1935 in Zagreb, † 29. Mai 2004 in Zagreb), war ein jugoslawischer bzw. kroatischer Schlagersänger, der auch in der DDR deutschsprachige Schlager sang.

Biographie

Ivica Šerfezi war seit den frühen 1960er Jahren einer der beliebtesten Schlagersänger Jugoslawiens. Ab Anfang der 1970er Jahre trat er auch in der DDR mit deutschsprachigen Schlagern auf. Viele seiner jugoslawischen Schlager wurden von Nikica Kalogjera komponiert. Daneben coverte er zahlreiche westliche Stücke wie "Things" (Ja za ljubav dosad nisam znao) von Bobby Darin und das ursprünglich von Peter Kraus gesungene "Schwarze Rose, Rosemarie" (Crna Rosemarie). Er machte gemeinsame Schallplattenaufnahmen mit den Bands Crveni Koralji (Rote Korallen) und Pro Arte sowie mit Zdenka Vučković. Sein größter Erfolg in der DDR war "Meerblaue Augen wie die Adria" (1972, komponiert von Rudi Werion. Ralf Petersen komponierte für ihn "Du hast mein Wort" (1987). Sowohl in serbokroatischer als auch in deutscher Sprache sang er in den 1980er Jahren Duette mit Ljupka Dimitrovska. Bei einigen der deutschsprachigen Lieder handelt es sich um deutsche Versionen von Liedern, die ursprünglich auf serbokroatisch aufgenommen worden waren.

Milan Beli

defa | geboren 1932 | jugoslawe | mann | schauspieler


Milan Beli (* 20. September 1932) ist ein jugoslawischer Schauspieler, der vor allem durch seine DEFA-Indianerfilme bekannt wurde.

Nach seiner Schulausbildung, begann Beli in Belgrad Sport zu studieren. Während seines Studiums knüpfte er erste Kontakte zum Film, denn während dieser Zeit wurden in Jugoslawien viele internationale Abenteuerfilme und Western produziert, deren Komparsen hauptsächlich Studenten der Belgrader Sporthochschule waren. 1957 erlangt er so seine erste kleine Filmrolle in dem französich-jugoslawischen Abenteuerfilm „Burlak“.

Boštjan Hladnik

filmregisseur | geboren 1929 | gestorben 2006 | jugoslawe | mann | slowene


Boštjan Hladnik (* 30. Januar 1929 in Kranj, † 30. Mai 2006 in Ljubljana) war ein jugoslawischer bzw. slowenischer Filmregisseur. In den 60er Jahren gehörte er zu den wichtigsten Vertretern des Novi Film.

Sein 1961 gedrehter Film "Tanz im Regen" (Ples v dežju) wurde im Jahre 2005 von einer slowenischen Jury zum besten slowenischen Film gewählt.

Branislav Simic

geboren 1935 | jugoslawe | mann | olympiasieger (ringen) | ringer


Branislav Simić (*21. März 1935 in Gornja Rogatica, Gemeinde Bačka Topola, Vojvodina, Serbien) ist ein ehemaliger jugoslawischer Ringer der Weltklasse.

Werdegang

Branislav Simić wuchs in der Vojvodina auf. Bereits als Jugendlicher begann er 1948 mit dem Ringen. Er gewann im Jugendbereich in Jugoslawien alle nationalen Meistertitel im griech.-römischen Stil, dem Stil, den er ausschließlich rang und wurde daraufhin zu dem großen Sportverein "Proleter" Zrenjanin delegiert. Sein damaliger Trainer Jeno Kracević führte in relativ schnell an die europäische Spitzenklasse heran. Bereits mit 18 Jahren durfte er 1953 bei den Weltmeisterschaften in Neapel im Mittelgewicht starten, hatte aber ausgesprochenes Lospech, denn er mußte schon in den beiden ersten Runden gegen den Olympiasieger von 1952 Axel Grönberg aus Schweden und den Silbermedaillengewinner von 1952 Kalervo Rauhala aus Finnland antreten und verlor beide Kämpfe. 1954 rang er innerhalb eines Länderkampfes BRD - Jugoslawien gegen den Dortmunder Horst Heß und verlor knapp nach Punkten. Auch in den nächsten Jahren konnte er auf den internationalen Ringermatten keine großen Meriten ernten. Er scheiterte dabei immer wieder an den routinierten Weltklasseringern Givi Kartozia aus der UdSSR, Dimitar Dobrew aus Bulgarien u. György Gurics aus Ungarn. Von 1959 bis 1961 war er auf den internationalen Ringermatten überhaupt nicht zu sehen. Ab 1962 nahm er aber dann mit immer größer werden Erfolgen wieder am internationalen Ringergeschehen teil. 1963 wurde er Vizeweltmeister und 1964, zum Höhepunkt seiner Laufbahn, gar Olympiasieger in Tokio. Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexico City gewann er im Mittelgewicht noch einmal eine Bronzemedaille. Der Deutsche Lothar Metz verbaute ihm dabei den Weg zur erneuten Goldmedaille.

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