jugoslawe
Milan Kangrga
geboren 1923 | jugoslawe | kroate | mann | philosoph (20. jahrhundert)Leben
Milan Kangrga studierte in Zagreb Philosophie und wurde später Professor für Philosophie (Lehrstuhl für Ethik) an der Universität Zagreb. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der Praxis-Gruppe. Er engagierte sich in der Socijalistička radnička partija Hrvatske (Sozialistische Arbeiterpartei Kroatiens).
Bogdan Norčič
geboren 1953 | gestorben 2004 | jugoslawe | mann | skispringer (jugoslawien)Er begann 1971 mit dem Springen und sprang seit 1979 im Weltcup und konnte dabei respektable Ergebnisse erzielen, so 1980 in Sapporro, als er den 2. Platz belegte, vor starken Springern, wie Armin Kogler, Roger Ruud, Horst Bulau usw..
Istvan Korpa
geboren 1945 | jugoslawe | mann | tischtennisspieler (jugoslawien)Spieler
In den 1960er Jahren gehörte Korpa zu den weltbesten Tischtennisspielern. Bei den jugoslawischen Meisterschaften gewann er 16 mal einen Titel, davon sechsmal im Einzel. Im Juniorenbereich gewann er mehrfach die Europameisterschaft, nämlich in Bled 1962 im Doppel und mit der Mannschaft sowie in Duisburg 1963 im Einzel und mit dem Team.Slobodan Cendic
fußballtrainer (deutschland) | geboren unbekannt | jugoslawe | mannAnte Marković
geboren 1924 | jugoslawe | mannAnte Marković studierte in Zagreb Elektrotechnik und war dann lange Zeit im Management des Unternehmens "Rade Končar" tätig.
Von 1986 bis 1988 war er kroatischer Republikpräsident.
Im März 1989 wurde er Premierminister der SFR Jugoslawien. Durch Wirtschaftsreformen gelang es ihm, die Inflation deutlich zu senken.
Ivica Šerfezi
geboren 1935 | gestorben 2004 | jugoslawe | kroate | mann | schlagersängerBiographie
Ivica Šerfezi war seit den frühen 1960er Jahren einer der beliebtesten Schlagersänger Jugoslawiens. Ab Anfang der 1970er Jahre trat er auch in der DDR mit deutschsprachigen Schlagern auf. Viele seiner jugoslawischen Schlager wurden von Nikica Kalogjera komponiert. Daneben coverte er zahlreiche westliche Stücke wie "Things" (Ja za ljubav dosad nisam znao) von Bobby Darin und das ursprünglich von Peter Kraus gesungene "Schwarze Rose, Rosemarie" (Crna Rosemarie). Er machte gemeinsame Schallplattenaufnahmen mit den Bands Crveni Koralji (Rote Korallen) und Pro Arte sowie mit Zdenka Vučković. Sein größter Erfolg in der DDR war "Meerblaue Augen wie die Adria" (1972, komponiert von Rudi Werion. Ralf Petersen komponierte für ihn "Du hast mein Wort" (1987). Sowohl in serbokroatischer als auch in deutscher Sprache sang er in den 1980er Jahren Duette mit Ljupka Dimitrovska. Bei einigen der deutschsprachigen Lieder handelt es sich um deutsche Versionen von Liedern, die ursprünglich auf serbokroatisch aufgenommen worden waren.
Milan Beli
defa | geboren 1932 | jugoslawe | mann | schauspielerNach seiner Schulausbildung, begann Beli in Belgrad Sport zu studieren. Während seines Studiums knüpfte er erste Kontakte zum Film, denn während dieser Zeit wurden in Jugoslawien viele internationale Abenteuerfilme und Western produziert, deren Komparsen hauptsächlich Studenten der Belgrader Sporthochschule waren. 1957 erlangt er so seine erste kleine Filmrolle in dem französich-jugoslawischen Abenteuerfilm „Burlak“.
Boštjan Hladnik
filmregisseur | geboren 1929 | gestorben 2006 | jugoslawe | mann | sloweneSein 1961 gedrehter Film "Tanz im Regen" (Ples v dežju) wurde im Jahre 2005 von einer slowenischen Jury zum besten slowenischen Film gewählt.
Branislav Simic
geboren 1935 | jugoslawe | mann | olympiasieger (ringen) | ringerWerdegang
Branislav Simić wuchs in der Vojvodina auf. Bereits als Jugendlicher begann er 1948 mit dem Ringen. Er gewann im Jugendbereich in Jugoslawien alle nationalen Meistertitel im griech.-römischen Stil, dem Stil, den er ausschließlich rang und wurde daraufhin zu dem großen Sportverein "Proleter" Zrenjanin delegiert. Sein damaliger Trainer Jeno Kracević führte in relativ schnell an die europäische Spitzenklasse heran. Bereits mit 18 Jahren durfte er 1953 bei den Weltmeisterschaften in Neapel im Mittelgewicht starten, hatte aber ausgesprochenes Lospech, denn er mußte schon in den beiden ersten Runden gegen den Olympiasieger von 1952 Axel Grönberg aus Schweden und den Silbermedaillengewinner von 1952 Kalervo Rauhala aus Finnland antreten und verlor beide Kämpfe. 1954 rang er innerhalb eines Länderkampfes BRD - Jugoslawien gegen den Dortmunder Horst Heß und verlor knapp nach Punkten. Auch in den nächsten Jahren konnte er auf den internationalen Ringermatten keine großen Meriten ernten. Er scheiterte dabei immer wieder an den routinierten Weltklasseringern Givi Kartozia aus der UdSSR, Dimitar Dobrew aus Bulgarien u. György Gurics aus Ungarn. Von 1959 bis 1961 war er auf den internationalen Ringermatten überhaupt nicht zu sehen. Ab 1962 nahm er aber dann mit immer größer werden Erfolgen wieder am internationalen Ringergeschehen teil. 1963 wurde er Vizeweltmeister und 1964, zum Höhepunkt seiner Laufbahn, gar Olympiasieger in Tokio. Bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexico City gewann er im Mittelgewicht noch einmal eine Bronzemedaille. Der Deutsche Lothar Metz verbaute ihm dabei den Weg zur erneuten Goldmedaille.

