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Die Wikipedia Einträge des Tages

jesuit

Leonhard Bayrer

autor | deutscher | geboren 1749 | gestorben 1802 | jesuit | literatur (18. jahrhundert) | literatur (deutsch) | mann | moraltheologe | person (augsburg) | religiöse literatur


Leonhard Bayrer (auch: Leonard Bayrer) (* 22. Juni 1749 in Augsburg, † 26. April 1802 ebenda) war ein deutscher Jesuit, Moraltheologe und geistlicher Schriftsteller.

Werdegang

Bayrer gehörte als Exjesuit zu den Professoren von St. Salvator, dem ehemaligen Kolleg und Gymnasium der Jesuiten in Augsburg. Später wurde er Domprediger in Augsburg.

Roberto Busa

geboren 1913 | italiener | jesuit | mann


Roberto Busa (* 13. November 1913 in Vicenza) ist ein italienischer Jesuitenpriester. Busa ist einer der Pioniere in der Anwendung von Computern in der literarischen und linguistischen Analyse.

Sein herausragende Leistung besteht in der Lemmatisierung der Werke von Thomas von Aquin.

Christoph Grienberger

astronom der neuzeit | jesuit


Christoph Grienberger (auch Gruemberger) SJ (* 2. Juli 1561 in Hall; † 11. März 1636 in Rom) war Jesuitenpater und Astronom.

Leben

Im Jahre 1580 tratt Christoph Grienberger den Jesuiten bei. Er studierte in Prag and Wien und tratt die Nachfolgge seines Tutors, Christophorus Clavius, als Professor für Mathematik am Collegio Romano .

Pedro de Ribadeneira

geboren 1527 | gestorben 1611 | historiker | jesuit | mann


Pedro de Ribadeneira (* 1. November 1527 in Toledo; † 22. September 1611 in Madrid) war ein spanischer Jesuit, Ordenspolitiker und -Historiker.

Ribadeneira trat im Alter von dreizehn Jahren als Page in den Dienst des Alessandro Farnese. 1540 wurde er in die Gesellschaft Jesu auf genommen. Ribadeneira studierte in Paris, Löwen und Padua. Ab 1549 war er als Lehrer der Rhetorik in Palermo und ab 1552 wurde er erster Leiter des Collegium Germanicum in Rom. Wo Ribadeneira 1553 die Priesterweihe empfängt.

Peter Busäus

geboren 1540 | gestorben 1587 | hochschullehrer (wien) | jesuit | mann | niederländer


Peter Busäus, gelegentlich auch Peter Buys (* 1540 in Nimwegen, Gelderland; † 12. April 1587 in Wien) war ein holländischer Jesuit und Professor der Theologie.

Mit 21 Jahren trat Busäus 1561 in Köln der Gesellschaft Jesu bei. Busäus studierte Altphilologie und Theologie und schloß dieses Studium mit einer Promotion ab. In Köln entstand zwischen 1569 und 1570 sein Werk „Auctoritates sacrae“, welches 1835 stark gekürzt als „Opus catechisticum“ erneut aufgelegt wurde.

Robert Parsons

engländer | geboren 1546 | gestorben 1610 | jesuit


Robert Parsons (auch Persons) (* 24. Juni 1546 in Nether Stowey; † 15. April 1610 in Rom) war ein englischer Jesuit und Politiker.

Frühe Jahre

Parsons wurde als Sohn eines Schmiedes in der Grafschaft Somerset geboren. Er erhielt seine schulische Ausbildung in Taunton und Stogursey. Anschließend studierte und lehrte Parsons am Balliol College in Oxford. 1575 musste er jedoch seine Lehrtätigkeit, nach Streitigkeiten über seine Neigung zur katholischen Kirche, beenden. Über London reiste er nach Padua um dort Medizin zu studieren. Doch bereits drei später ging Parsons nach Rom und schloß sich 4. Juli 1575 dem Jesuitenorden an. 1578 folgte seine Weihe zum Priester.

Henry Garnet

geboren 1555 | gestorben 1606 | jesuit


200px Henry Garnet (* 1555 in Heanor, Derbyshire; † 3. Mai 1606 in London) war ein englischer Jesuit.

Henry Garnet wurde als Sohn von Brian Garnet, dem Master der Nottingham High School, 1555 in der Garfschaft Derbyshire geboren. Garnet besuchte das Winchester College und studierte anschließend Rechtswissenschaften in London. Henry Garnet war innerlich der katholischen Kirche zu geneigt, zeigte sich jedoch nach außen mit der anglikanischen Staatskirche konform. Dies änderte sich aber, als er Zwanzigjährig mit seinem bisherigen Leben abschloss und in Rom einem Jesuitenorden beitrat. Dort bendete Garnet sein Studium unter Professor Roberto Francesco Romolo Bellarmino und trat in Kontakt mit Zeitgenossen wie Robert Parsons und Robert Southwell. Mit Letztern wurde Henry Garnet 1586 auf Mission nach England geschickt.

Ludwig Bertsch

deutscher | geboren 1929 | geboren 2006 | hochschullehrer | jesuit | mann | römisch-katholischer theologe (20. jh.)


P. Ludwig Bertsch SJ (* 16. Juni 1929 in Frankfurt am Main; † 28. August 2006 in Köln) war ein deutscher Jesuit und Theologe. Bertsch war Rektor der Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main sowie Direktor des Missionswissenschaftlichen Instituts Missio in Aachen.

Leben

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges studierte er als Limburger Seminarist im Priesterseminar Sankt Georgen in Frankfurt am Main. Ludwig Bertsch trat am 13. September 1951 in Eringerfeld die Gesellschaft Jesu ein. Von 1953 bis 1955 studierte er am Berchmanskolleg (heute: Hochschule für Philosophie München) in Pullach Philosophie, anschließend ein zweijähriges Aufbaustudium in Theologie in Sankt Georgen. Am 30. Juni 1956 empfing er die Priesterweihe im Frankfurter Dom. 1960 wurde er in Innsbruck bei dem Liturgiewissenschaftler Josef Andreas Jungmann SJ promoviert. 1961 wurde er Professor für Homiletik, später außerdem Pastoraltheologie und Liturgiewissenschaft in St. Georgen. 1997 wurde er emeritiert.

Fray Diego González Holguín

jesuit | linguist


Fray Diego González Holguín (* um 1560) in Estremadura, Spanien; † um 1629 in Lima) war ein spanischer Jesuiten-Mönch und mit der Quechua-Sprache befasster Linguist im Vizekönigreich Peru.

González kam 1581 als Missionar nach Peru und studierte 25 Jahre lang das Quechua in Cusco. 1609 veröffentlichte er in Lima die Gramática y arte de la lengua general del Perú und ein Jahr später das Vocabulario de la lengua general de todo el Peru, das erste Wörterbuch zum Quechua von Cusco. Nach den von Fray Domingo de Santo Tomás herausgegebenen Werken (Grammatik und Wörterbuch) zum damals im Raum Lima verbreiteten Quechua war es das zweite große Werk zur Quechua-Sprache.

Fray Diego González Holguín

jesuit | linguist


Fray Diego González Holguín (* um 1560) in Estremadura, Spanien; † um 1629 in Lima) war ein spanischer Jesuiten-Mönch und mit der Quechua-Sprache befasster Linguist im Vizekönigreich Peru.

González kam 1581 als Missionar nach Peru und studierte 25 Jahre lang das Quechua in Cusco. 1609 veröffentlichte er in Lima die Gramática y arte de la lengua general del Perú und ein Jahr später das Vocabulario de la lengua general de todo el Peru, das erste Wörterbuch zum Quechua von Cusco. Nach den von Fray Domingo de Santo Tomás herausgegebenen Werken (Grammatik und Wörterbuch) zum damals im Raum Lima verbreiteten Quechua war es das zweite große Werk zur Quechua-Sprache.

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