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Die Wikipedia Einträge des Tages

jazz-schlagzeuger

Edward Vesala

bandleader | finne | geboren 1945 | jazz-schlagzeuger | komponist (20. jahrhundert) | mann


Edward Vesala (* 15. Februar 1945 in Mäntyharju, Finnland als "Martti Vesala"; † 4. Dezember 1999 in Helsinki) war ein finnischer Jazzmusiker (Schlagzeuger, Komponist, Bandleader).

Vesala nahm zuerst mit Mauri Antero Numminen auf, gründete um 1970 sein eigenes Trio, wurde durch die Zusammenarbeit mit Jan Garbarek, mit Peter Brötzmann und Peter Kowald und insbesondere mit Tomasz Stanko einem größeren Publikum bekannt; mit Stanko ist er auf einer Vielzahl von Platten aus den 1970ern zu hören. Bereits 1973 spielte er eine Solo-Platte als Perkussionskünstler ein. 1976 trat er mit Toto Blanke und Jasper van't Hof in der Jazzrock-Gruppe Electric Circus auf. 1977 bildete er ein Trio mit Gerd Dudek und Buschi Niebergall. Sein im Anschluß gegründetes großformatiges Sound and Fury-Ensemble spielte nur die eigenwilligen, Tango, Klassik und Volksmusik einbeziehenden, aber teilweise recht sperrigen Eigenkompositionen des Bandleaders. In dieser Gruppe sind als Musiker besonders die Saxophonisten Jorma Tapio und Pepa Päivinen, die Gitarristen Raoul Björkenheim und Jimi Sumen sowie die Harfenistin und Keyboarderin Iro Haarla, die mit Vesala verheiratet war, zu nennen. Vesala komponierte auch für das Philharmonieorchester von Helsinki.

Sid Catlett

geboren 1910 | gestorben 1951 | jazz-schlagzeuger | mann | us-amerikaner


Sidney Catlett (*17. Januar 1910 in Evansville, Indiana, † 25. März 1951 in Chicago, Illinois), aufgrund seiner Körpergröße Big Sid Catlett genannt, war ein farbiger Schlagzeuger in der Jazzmusik. Er wurde vor allem als Drummer der legendären Louis Armstrong All Stars bekannt.

Biographie

Sid Catlett startete seine Musikausbildung am Klavier und wechselte danach zum Schlagzeug. Mit 18 Jahren begann seine Karriere 1928 gemeinsam mit Darnell Howard, später zog er nach New York City und arbeitete mit Benny Carter, Fletcher Henderson, Elmer Snowden und anderen. 1941 wurde er in die Band von Benny Goodman aufgenommen und danach gehörte er zu Teddy Wilson's Sextet. Daneben hatte er seine eigene Band und spielte für die Louis Armstrong's All Stars von 1947 bis 1949 und wurde dessen Lieblingsschlagzeuger. Er spielte Bop, Dixieland und andere Stilrichtungen.

Pierre Courbois

geboren 1939 | jazz-schlagzeuger | komponist(jazz) | mann | niederländer


Pierre Courbois (* 23. April 1940 in Nijmegen) ist ein niederländischer Jazz-Schlagzeuger und Bandleader.

Nach seinem Musikstudium (Perkussion, Komposition, Piano) in Arnhem arbeitete Courbois in Paris mit Stan Getz, Johnny Griffin, Kenny Drew und Jean-Luc Ponty. Er spielte auch mit den Saxophonlegenden Ben Webster und Eric Dolphy. 1961 war er der Leiter des Original Dutch Free Jazz Quartet, der vermutlich ersten europäischen Free Jazz-Band. 1965 begann seine Arbeit mit dem Free Music Quintet, deren Platte für ESP als damals bestes Beispiel des neuen europäischen Jazz galt. Außerdem war er Mitglied in Gunter Hampels Heart Plant-Gruppe. 1969 gründete er die Rockjazz-Band Association P.C. mit dem Gitarristen Toto Blanke, dem Bassisten Sigi Busch und den Keyboardern Joachim Kühn bzw. Jasper van't Hof, die bis 1974 bestand. Anschließend gründete er die New Association mit Gerd Dudek und dem französischen Pianisten Sigi Kessler. Außerdem spielte er regelmäßig in von Ali Haurand organisierten Projekten, beispielsweise mit den Saxophonisten Alan Skidmore, Gerd Dudek und Leszek Zadlo und in der Gruppe In 'n Out, die er mit Sigi Busch leitete. Ferner spielte er im Waterland Trio und in einem Trio mit Hampel und dem Gitarristen Jan Akkerman. 1992 gründete er ein neues Quirtett, das seine eigenen Kompositionen spielt und die Musizierhaltung von Charles Mingus anstrebt.

Kurt Bong

bigband-leader | deutscher | geboren 1937 | jazz-schlagzeuger | mann


Kurt Bong (* 11. Juni 1937 in Stolberg) ist ein deutscher Jazzmusiker (Schlagzeuger, Orchesterleiter).

Bong lernte zunächst Geige, Klarinette und Klavier, seit dem 15. Lebensjahr Schlagzeug. Während der Ausbildung zum Lokführer arbeitete er Ende der 50er Jahre mit Klaus Doldinger, Hans Koller, Francy Boland und Albert Mangelsdorff zusammen. Anschließend wurde er Profimusiker und spielte Anfang der 60er Jahre in Berlin u. a. mit Ack van Rooyen, Benny Bailey, Fritz Schulz-Reichel, Herb Geller und der SFB-Big Band. Spielte 1962/1963 während des Musikstudiums in Köln mit dem Orchester von Erwin Lehn. Daneben entstanden Schallplatten mit Dieter Reith und Wolfgang Dauner. 1964-69 arbeitete er als Schlagzeuger in den ZDF-Big Bands, zunächst unter Kurt Henkels in Hamburg, später unter Max Greger in München. Daneben bildete er mit George Mraz die Rhythmusgruppe im Müncher Jazzclub domicile, wo er mit Randy Brecker, Stan Getz, Dusko Goykovich, Joe Haider, Jan Hammer oder Jon Hendricks zu hören war.

Andrew Cyrille

geboren 1939 | jazz-schlagzeuger | komponist (jazz) | mann | us-amerikaner


Andrew Cyrille (* 11. November 1939 in Bronx, New York City) ist ein US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger.

Nach Privatunterricht, u.a. bei Philly Joe Jones arbeitete er seit Ende der 1950er mit Roland Hanna, Illinois Jacquet oder Roland Kirk. Seit 1965 spielte er zehn Jahre lang in der Gruppe von Cecil Taylor. Anschließend hat er eine eigene Gruppe mit David S. Ware gegründet, tourte mit Carla Bley und spielte mit den Ensembles von Anthony Braxton. Marylin Crispell, Reggie Workman und David Murray. Er nahm weiterhin Platten mit James Newton, mit Peter Brötzmann und mit Irène Schweizer auf.

Andrew Cyrille

geboren 1939 | jazz-schlagzeuger | komponist (jazz) | mann | us-amerikaner


Andrew Cyrille (* 11. November 1939 in Bronx, New York City) ist ein US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger.

Nach Privatunterricht, u.a. bei Philly Joe Jones arbeitete er seit Ende der 1950er mit Roland Hanna, Illinois Jacquet oder Roland Kirk. Seit 1965 spielte er zehn Jahre lang in der Gruppe von Cecil Taylor. Anschließend hat er eine eigene Gruppe mit David S. Ware gegründet, tourte mit Carla Bley und spielte mit den Ensembles von Anthony Braxton. Marylin Crispell, Reggie Workman und David Murray. Er nahm weiterhin Platten mit James Newton, mit Peter Brötzmann und mit Irène Schweizer auf.

Marilyn Mazur

däne | frau | fusion-musiker | geboren 1955 | jazz-musiker | jazz-schlagzeuger | komponist (jazz) | perkussionist


Marilyn Mazur (* 18. Januar 1955 in New York City) ist eine dänische Jazzmusikerin (Perkussionistin, Schlagzeugerin, Komponistin, Pianistin, Vokalistin).

Seit dem sechsten Lebensjahr in Dänemark lebend war sie in den frühen siebziger Jahren zunächst als Tänzerin und Pianistin in verschiedenen Tanzgruppen beschäftigt. Parallel dazu gründete sie 1973 ihre erste Band. Die meisten ihrer zahlreichen Perkussioninstrumente erlernte sie erst im Laufe der Zeit im Selbststudium. Als Perkussionistin spielte sie zunächst mit Andreas Vollenweider, Charlie Mariano, aber auch mit Irène Schweizer und den anderen Musikerinnen der Feminist Improvising Group. Von 1982 bis 1984 leitete sie die nur aus Frauen bestehende Musik- und Theatergruppe Primi Band; anschließend arbeitete sie mit John Tchicai und Pierre Dørge im New Jungle Orchestra. Von 1985 bis 1989 folgte das ihr Image prägende Engagement als ständige Drummerin von Miles Davis, das seinen Ausgangspunkt in der von Palle Mikkelborg geleiteten Produktion seiner Platte Aura hatte. Parallel spielte sie mit Gil Evans (1986) und mit Wayne Shorter (1987).

John Schröder

deutscher | geboren 1959 | jazz-gitarrist | jazz-schlagzeuger | mann


John Schröder (* 1964 in Frankfurt am Main) ist ein Jazz-Gitarrist und -Schlagzeuger. Er ist auch als Bassist und als Pianist aufgetreten.

In Frankfurt nach ersten Auftritten 1978 einst von der Presse als "Gitarren-Wunderkind" gefeiert, ist er seit dem Umzug nach Berlin 1997 einer der umtriebigsten Jazzmusiker, der auch am Schlagzeug seine Meriten hat. Nach ersten Schallplattenaufnahmen 1982 spielte er mit Roberto di Gioia, Saxophonist Peter Weniger und dem Bassisten Marc Abrams in der Fusion-Gruppe Zuppa Romana. 1994 gründete er mit Rudi Mahall und Frank Möbus) die global erfolgreiche Band Der rote Bereich. Für den Mitschnitt eines Konzerts auf dem Jazz Festival Montreux 2001 erhielt die Gruppe den Vierteljahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik (1. Quartal 2005). Daneben spielte er mit Achim Kaufmann. Schröder ist momentan Mitglied von Das rosa Rauschen (mit Felix Wahnschaffe), der Norbert Scholly Group, des Fabian Gisler Quartet, Erdmann 3000, LAX und anderer Bandprojekte. Er spielte mit vielen bekannten Jazz Musikern, wie z.B. Chet Baker, James Moody, Joe Lovano, Randy Brecker, Enrico Rava aber auch im Quartett und Duo mit Christopher Dell.

Franco Manzecchi

geboren 1931 | jazz-musiker | jazz-schlagzeuger | mann | schlagzeuger


Franco Manzecchi ist Jazz-Schlagzeuger, geboren in Ravenna (Italien) am 10. September 1931, gestorben am 25. März 1979 in Konstanz (Deutschland).

Biographie

Franco Manzecchi arbeitet ab 1957 in Paris mit Tony Scott, Bill Coleman (1 Schallplatte), Mezz Mezzrow, Don Byas, Bud Powell und Pierre Michelot, Guy Lafitte (1 Schallplatte), René Urtreger, Lou Bennett und Jimmy Gourley (1 Schallplatte von Bennett mit dem ganz jungen Philip Catherine in Prag 1966), Jack Diéval mit Eric Dolphy und Donald Byrd (Radioproduktion, die in der Folge als Schallplatte und CD herauskam), dann mit dem großen René Thomas (Schallplatte "Relaxez-vous avec Jack Diéval") und auch Lucky Thompson (Tournee in Italien), Chet Baker (1964 Fernsehaufzeichnung mit René Urtreger für das belgische Fernsehen, die 1992 auf CD und 2006 auf DVD herauskommt), Dionne Warwick (Belgien, mit Nathan Davis), Memphis Slim, Johnny Griffin, Studio mit André Hodeir (die legendäre Schallplatte "Anna Livia plurabelle" mit Jean-Luc Ponty und Michel Portal u.a.), Stéphane Grappelli (1 Schallplatte), das "Trio Michel Roques" mit zunächst Henri Texier, dann Benoît Charvet und zuletzt Patrice Caratini am Kontrabass (ganze 7 Schallplatten, darunter "Safari", die den "Django Reinhardt-Preis" im Jahre 1969 erhält), Stuff Smith (1 Schallplatte mit Jan Hammer "Live" in Prag), Dexter Gordon, Hank Mobley, Joe Henderson, Mal Waldron (Schallplatte im Trio mit Caratini), Clark Terry und Ernie Wilkins (Schallplatte "Live" vom Jazzfestival Montreux 1969), Teddy Wilson, Barney Kessel, den "Swingers" und vielen anderen. Manzecchi verlässt Frankreich, zieht nach Deutschland in 1977, wo er an einer Herzkrankheit stirbt. Er nimmt noch eine letzte Schallplatte auf, "Organ" auf OPEN Records in Paris im Juni 1978 mit Marc Fosset und Patrice Galas. Er hinterlässt Frau und 2 Kinder (der Sohn Patrick Manzecchi ist mittlerweile selbst ein geachteter und renommierter Jazz-Schlagzeuger).

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