jazz-saxophonist
Lömsch Le Mans
jazz-klarinettist | jazz-saxophonistBereits 1982 beschäftigte er sich zusätzlich mit dem Tenorsaxophon und seit 2001 auch mit dem Baritonsaxophon. Insbesondere beeinflußte Lömsch Le Mans die Improvisierte Musik. 1986 gründete er die Gruppe Grey Eminence, mit der in Zusammenarbeit mit dem Regisseur Heinz von Cramer auch preisgekrönte Hörwerke für das Radioprogramm entstanden.
Kippie Moeketsi
geboren 1925 | gestorben 1983 | jazz-saxophonist | komponist (jazz) | mann | südafrikanischer komponistMoeketsi wuchs als der jüngste von vier musikalischen Brüdern in George-Goch-Township auf. Seine Mutter suchte ihn öfter und rief dabei nach ihm wie nach einem Huhn „Kippie, Kippie“, was für seinen Spitznamen sorgte. Im Alter von 20 startete er auf der Klarinette, wechselte aber bald aufs Altsaxophon. Beeinflusst durch seinen Bruder Jacob Moeketsi, begann Kippies Karriere in den Shebeens mit „Band in Blue“. Er spielte mit unterschiedlichen Bands wie dem „Shantytown Sextet“ oder den „Harlem Swingsters“ und war wesentlich am Transfer der Kwelastilistik in den Jazz beteiligt. Gemeinsam mit Abdullah Ibrahim, Jonas Gwangwa und Hugh Masekela gründete er dann Ende der 1950er die Jazz Epistles, mit denen er zwei Platten aufnahm und die mit mit ihrer Verschmelzung von Jazz und Kwela-Musik zum African Jazz in Südafrika bekannt wurde. Mit dem südafrikanischen Musical King Kong ging Moeketsi auf Europatournee, kehrte aber trotz des Sharpeville-Masakers 1960 nach Südafrika zurück.
Allan Praskin
geboren 1948 | jazz-saxophonist | mann | us-amerikanerBiografie
Praskin erhielt bereits in jungen Jahren Unterricht auf der Klarinette, machte aber ebenso frühzeitig durch die umfangreiche Schallplattensammlung seines Vaters Bekanntschaft mit dem Jazz, was ihn schließlich zum Wechsel auf sein späteres Hauptinstrument, das Altsaxophon, bewog.
Robert Graettinger
arrangeur | geboren 1923 | gestorben 1957 | jazz-musiker | jazz-saxophonist | komponist (20. jahrhundert) | mann | us-amerikanischer komponistLeben und Werk
Graettinger studierte an der Westlake School of Music in Los Angeles und begann als Altsaxophonist und Arrangeur in Tanzorchestern. Dort spielte er auch mit Benny Carter. Er verlegte sich dann vorrangig auf das Komponieren. 1947 bot er Stan Kenton seine Kompositon "Thermopylae" an. Bis 1953 trug er weiterhin zum Repertoire von Kentons Innovations Orchestra bei; zu dieser Zeit studierte er Komposition bei Russell Garcia. City of Glass wurde zunächst sehr zwiespältig vom Publikum aufgenommen; erst später führte genau dieses Werk dazu, dass Graettinger eine späte Anerkennung zukam. Graettinger starb an einer Krebserkrankung.Robert Graettinger
arrangeur | geboren 1923 | gestorben 1957 | jazz-musiker | jazz-saxophonist | komponist (20. jahrhundert) | mann | us-amerikanischer komponistLeben und Werk
Graettinger studierte an der Westlake School of Music in Los Angeles und begann als Altsaxophonist und Arrangeur in Tanzorchestern. Dort spielte er auch mit Benny Carter. Er verlegte sich dann vorrangig auf das Komponieren. 1947 bot er Stan Kenton seine Kompositon "Thermopylae" an. Bis 1953 trug er weiterhin zum Repertoire von Kentons Innovations Orchestra bei; zu dieser Zeit studierte er Komposition bei Russell Garcia. City of Glass wurde zunächst sehr zwiespältig vom Publikum aufgenommen; erst später führte genau dieses Werk dazu, dass Graettinger eine späte Anerkennung zukam. Graettinger starb an einer Krebserkrankung.Marion Brown
geboren 1931 | jazz-saxophonist | komponist (jazz) | mann | us-amerikanerBrown studierte zunächst Saxophon, Klarinette und Oboe, am Clark College und der Howard University auch Musikerziehung, Politik, wirtschaftswissenschaft und Geschichte. Nach dem Wehrdienst in einer Militärband spielte er 1957 mit Johnny Hodges in Atlanta. Anschließend ging er nach New York City und kam mit der sich dort entwickelnden Free Jazz-Szene in Kontakt. Er nachm mit Archie Shepp (Fire Music) und John Coltrane (Ascension) auf und bildete eigene Gruppen. Er verbrachte einige Zeit in Europa, wo er mit Karl Berger, Barre Phillips, Alan Silva und anderen spielte und sich sein Interesse an afrikanischer Musik verstärkte. 1970 kehrte er in die Vereinigten Staaten zurück, wo er sich Linguistik und Kompositionstechniken der afrikanischen Musik ins Zentrum seiner Forschungs- und Lehrtätigkeiten stellte. Sein Spiel und seine Kompositionen zeichnen sich durch eine besondere Ruhe aus.
Christina Fuchs
bassklarinettist | bigband-leader | deutscher | frau | geboren 1963 | jazz-saxophonist | komponist (jazz)Nach einem Studium der Geschichte und Germanistik in Freiburg studierte sie zwischen 1987 und 1989 an der Musikhochschule Köln. Seit 1987 arbeitet sie als Tenorsaxophonistin, Bassklarinettistin und Komponistin in verschiedensten Formationen der Neuen bzw. improvisierten Musik und des Jazz. Sie ist erfolgreich mit ihrem Duo Kontrasax (mit Romy Herzberg), ihrem Quartett (mit Ulla Oster, Christoph Hillmann und dem Akkordeonisten Florian Stadler) und hat Musiken für Theater, Film und Rundfunk geschrieben. Seit 1992 leitet sie gemeinsam mit Hazel Leach die Big Band United Women's Orchestra, mit der sie drei CDs veröffentlichte. Außerdem hat sie ihre eigenen Kompositionen mit der NDR Big Band eingespielt.
Helmut Brandt (Musiker)
deutscher | geboren 1931 | gestorben 2001 | jazz-saxophonist | komponist (jazz) | mann | träger des bundesverdienstkreuzesBrandt, der am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium studierte, war ein Pionier des Nachkriegs-Jazz in Deutschland. In Berlin gründete er 1948 das legendäre Jazzlokal "Die Badewanne". Mit seinem Sextett gewann er in den folgenden Jahren regelmäßig bei den im Friedrichstadtpalast stattfindenden Jazzwettbewerben. Seit 1954 konzentrierte er sich auf das Baritonsaxofon. 1955 gründete er die Helmut Brandt Combo als Quintett, das in den folgenden Jahren viele Polls gewann. In seiner Combo spielten zunächst Conny Jackel (tp), Günter Maier (p), Erich Gerosch (b) und Hans-Dieter Taubert (d); längere Zeit arbeitete er mit dem Pianisten Günter Noris. Seit 1959 war Brandt langjähriges Mitglied der RIAS-Big Band (bzw. des Tanzorchesters als seinem Vorläufer) und auf Grund seiner Tätigkeit als Arrangeur nur noch gelegentlich auf der Jazzszene präsent. Seit 1974 spielte er im von ihm gegründeten Mainstream Orchestra wieder regelmäßig in den Berliner Clubs und auch auf Tourneen.
Johannes Barthelmes
deutscher | fotograf | geboren 1953 | jazz-saxophonist | mannBarthelmes studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz Musik mit dem Hauptfach (Tenor-)Saxophon (Klassik und Jazz). Bereits während des Studiums gründete er 1980 mit dem Pianisten Michael "Bardo" Henning das Quartett Serene, die später von Berlin aus agierte. Das Quartett nahm einige Platten - u. a. gemeinsam mit dem Trompeter Hannibal Marvin Peterson - auf, gewann Jazzpreise und lief dennoch Gefahr, sich selbst ohne neuen künstlerischen Ertrag zu reproduzieren. Barthelmes und Henning lösten die Band auf und gründeten mit dem Experimenti Berlin Orchestra eine dem Workshopcharakter verpflichteten Großformation.
Carolyn Breuer
deutscher | frau | geboren 1969 | jazz-saxophonistSie bekam als Tochter des Posaunisten Hermann Breuer den Jazz bereits in die Wiege gelegt. Mit 19 Jahren studierte sie als Mitglied des Bundesjazzorchesters am Konservatorium in Hilversum bei Ferdinand Povel. Nach dem Examen folgte ein längerer Aufenthalt in New York City, wo sie bei George Coleman und Branford Marsalis Privatunterricht nahm. Carolyn arbeitete mit Musikern wie Coleman und Ingrid Jensen und gründete 2000 ihr eigenes Plattenlabel "NotNowMOm!-Records". Für ihre CD Serenade mit dem Orchester des Concertgebouw Amsterdam erhielt sie im 2003 den Heidelberger Künstlerpreis, der bis dahin nur an klassische Musiker verliehen wurde. Internationale Tourneen, Auftritte auf dem Berliner Jazz Fest oder dem North Sea Jazz Festival zeigen ebenso ihren künstlerischen Stellenwert wie ihre Tätigkeit als Gastsolistin bei der WDR Big Band. Ihr Album Fate Smiles On Those Who Stay Cool wurde in den Niederlanden so populär, dass Innenminister Klaas De Vries eine Parlaments-Rede mit dem Zitat des Titels begann.

