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Die Wikipedia Einträge des Tages

jazz-musiker

Robert Graettinger

arrangeur | geboren 1923 | gestorben 1957 | jazz-musiker | jazz-saxophonist | komponist (20. jahrhundert) | mann | us-amerikanischer komponist


Robert Frederick Graettinger (* 31. Oktober 1923 in Ontario (Kalifornien); † 12. März 1957 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Komponist und Arrangeur, der hauptsächlich durch seine Arbeiten für Stan Kenton bekannt ist.

Leben und Werk

Graettinger studierte an der Westlake School of Music in Los Angeles und begann als Altsaxophonist und Arrangeur in Tanzorchestern. Dort spielte er auch mit Benny Carter. Er verlegte sich dann vorrangig auf das Komponieren. 1947 bot er Stan Kenton seine Kompositon "Thermopylae" an. Bis 1953 trug er weiterhin zum Repertoire von Kentons Innovations Orchestra bei; zu dieser Zeit studierte er Komposition bei Russell Garcia. City of Glass wurde zunächst sehr zwiespältig vom Publikum aufgenommen; erst später führte genau dieses Werk dazu, dass Graettinger eine späte Anerkennung zukam. Graettinger starb an einer Krebserkrankung.

Robert Graettinger

arrangeur | geboren 1923 | gestorben 1957 | jazz-musiker | jazz-saxophonist | komponist (20. jahrhundert) | mann | us-amerikanischer komponist


Robert Frederick Graettinger (* 31. Oktober 1923 in Ontario (Kalifornien); † 12. März 1957 in Los Angeles) war ein US-amerikanischer Komponist und Arrangeur, der hauptsächlich durch seine Arbeiten für Stan Kenton bekannt ist.

Leben und Werk

Graettinger studierte an der Westlake School of Music in Los Angeles und begann als Altsaxophonist und Arrangeur in Tanzorchestern. Dort spielte er auch mit Benny Carter. Er verlegte sich dann vorrangig auf das Komponieren. 1947 bot er Stan Kenton seine Kompositon "Thermopylae" an. Bis 1953 trug er weiterhin zum Repertoire von Kentons Innovations Orchestra bei; zu dieser Zeit studierte er Komposition bei Russell Garcia. City of Glass wurde zunächst sehr zwiespältig vom Publikum aufgenommen; erst später führte genau dieses Werk dazu, dass Graettinger eine späte Anerkennung zukam. Graettinger starb an einer Krebserkrankung.

Shelley Hirsch

geboren 1952 | jazz-musiker | komponist (filmmusik) | sänger | schauspieler | us-amerikaner


Shelley Hirsch (* 1952 in Brooklyn, New York) ist eine US-amerikanische Sängerin und Komponistin. Sie gilt als eine der herausragenden Sängerinnen der Improvisierten Musik. Ihr Interesse gilt aber auch der elektronischen Musik, der Multimedia- und Theaterperformance, Installationen und Hörspielen.

Nach Abbruch des Studiums zog sie zunächst nach San Francisco, wo sie Erfahrungen mit dem Experimentiertheater machte, neue Vokaltechniken entwickelte und Stücke für Stimme komponierte. 1983 hat die Bekanntschaft mit Sven-Åke Johansson in Berlin zum Kennenlernen von Improvisationsmusik geführt, die Hiersch durch Erfahrungen mit Jon Rose und - zurück in New York City - mit Christian Marclay vertiefen konnte. Seit der Mitte der 1980er arbeitete sie mit der Szene um John Zorn zusammen, insbesondere mit David Weinstein, Elliot Sharp, Anthony Coleman und Marc Ribot, aber auch mit DJ Olive, Mark Dresser, Gretje Bijma, Chantal Dumas, David Moss, Min Xiao Fen, Jerry Hunt, Toshio Kajiwara, Jin Hi Kim, Ikue Mori, Marina Rosenfeld oder Ned Rothenberg. In 1988 wurde ihre LP "Singing" veröffentlicht, ein Jahr später die CD "Haiku Lingo" mit Weinstein. In der September Band nahm sie mit Rüdiger Carl, Hans Reichel und Paul Lovens auf, in der Gruppe X-Communication mit Butch Morris, Martin Schütz und Hans Koch. Ihr "O Little Town of East New York" ist auf Zorns Label Tzadik in der Serie "Radical Jewish Culture" veröffentlicht. Hirsch interpretierte aber auch Kompositionen wie Cathy Berberians „Stripsody“ oder Alvin Currans Philharmonie.

Liste von Jazz- und Improvisationsmusikerinnen

jazz-musiker | liste (musik)


Diese Liste von Jazz- und Improvisationsmusikerinnen ist in erster Linie ein Arbeitsinstrument und informiert daher beispielsweise darüber, welche relevanten bzw. bekannten Jazzmusikerinnen und Improvisatorinnen noch keinen Artikel in der Wikipedia haben. Die Liste soll keineswegs zu einer Art Branchenverzeichnis werden, in der jede Musikerin eingetragen wird, die einmal improvisiert oder Jazz gespielt hat. Sie soll dazu beitragen, für den Jazzbereich und die Improvisationsmusik das Wirken und die Leistung von Frauen transparenter machen, als das bisher durch die in Wikipedia gebräuchlichen nicht-geschlechtsneutralen Kategorien, in denen Frauen unter männliche Kategorien geordnet werden, möglich ist.

Lyn Leon

jazz-musiker


Lyn Leon (gegründet 1998) ist eine eher locker verbundene Jazz-Pop-Combo bestehend aus der Sängerin Carolyn Leonhart, einer US-Amerikanerin, und Stephan Diethelm sowie Matthias Eser, zwei Schweizer Percussionisten. Der Bandname besteht aus der letzten Silbe des Vornamens und den ersten beiden Silben des Nachnamens der Sängerin.

Auffallend an der Musik ist der Gebrauch von Glasinstrumenten ergänzt um Piano, E-Gitarre, Bass und Schlagzeug. Die Genres sind Jazz, Elektro-Pop, Trip-Hop und vielleicht noch Soul.

Michel Pilz

bassklarinettist | geboren 1945 | jazz-musiker | luxemburger | mann


Michel Pilz (* 1945 in Bad Neustadt an der Saale) ist ein luxemburgischer Jazzmusiker (Bassklarinettist).

Pilz studierte klassische Klarinette am Konservatorium in Luxemburg. Er entschied sich Jazz zu spielen und wurde 1968 Mitglied in Manfred Schoofs Quintett (mit Alexander von Schlippenbach, Buschi Niebergall und Mani Neumeier). Mit diesem Quintett, den German All Stars und dem Globe Unity Orchestra ging er in den nächsten Jahren auf Tournee (Europa, Asien, Südamerika). Außerdem spielte er im Trio mit Peter Kowald und Paul Lovens.

Michel Pilz

bassklarinettist | geboren 1945 | jazz-musiker | luxemburger | mann


Michel Pilz (* 1945 in Bad Neustadt an der Saale) ist ein luxemburgischer Jazzmusiker (Bassklarinettist).

Pilz studierte klassische Klarinette am Konservatorium in Luxemburg. Er entschied sich Jazz zu spielen und wurde 1968 Mitglied in Manfred Schoofs Quintett (mit Alexander von Schlippenbach, Buschi Niebergall und Mani Neumeier). Mit diesem Quintett, den German All Stars und dem Globe Unity Orchestra ging er in den nächsten Jahren auf Tournee (Europa, Asien, Südamerika). Außerdem spielte er im Trio mit Peter Kowald und Paul Lovens.

Jay Clayton

frau | geboren 1941 | jazz-musiker | komponist (jazz) | sänger | us-amerikaner


Jay Clayton (* 28. Oktober 1941 in Youngstown, Ohio, als Judith Colantone) ist eine international anerkannte, US-amerikanische Vokalistin zwischen Jazz und Neuer Musik.

Nach einem Studium an der Miami University in Oxford (Ohio), kam sie nach New York City, wo sie bei Musikern (u.a. Steve Lacy) Privatunterricht nahm. Mit ihrem damaligen Mann, dem Perkussionisten Frank Clayton, organisierte sie bereits 1967 Loftkonzerte, auf denen sie mit Sam Rivers, Cecil McBee, JoAnne Brackeen, Dave Liebman, Jeanne Lee, Bob Moses, John Gilmore und Jane Getz in Kontakt kam. Bereits damals begann Clayton aufgrund ihrer Fähigkeit zum Voicing als Avantgarde-Sängerin anerkannt zu werden. Sie gehörte zu den ersten Sängern, die Gedichte und Electronics in ihre Improvisationen eintrugen, und hat auch hervorragende Interpretationen von Kompositionen von John Cage vorgelegt. Sie war ferner langjähriges Mitglied im Ensemble des minimalistischen Komponisten Steve Reich.

Sigi Busch

deutscher | hochschullehrer (berlin) | jazz-musiker | kontrabassist | mann


Siegfried „Sigi“ Busch (* 1943 (?) in Krefeld) ist ein deutscher Jazzmusiker (Kontrabass, Hochschullehrer).

Busch erhielt Violinunterricht und wechselte mit 20 Jahren an den Kontrabass. Nach dem Spiel mit Dixieland- und Swingbands absolvierte er ein Musikstudium in Bremen. Anschließend spielte er in der Band von Ed Kröger und Joe Viera sowie in der frühen europäischen Rockjazz Band Association P.C. Nach einem Aufbaustudium am [[Berklee College of Music spielte er ab 1974 mit Wolfgang Engstfeld und Uli Beckerhoff in der Gruppe Jazztrack. 1975 erschien seine erste Platte unter eigenem Namen ("Age of Miracles" mit Charlie Mariano und [[Wolfgang Dauner) . 1979 gründete er mit dem niederländischen Schlagzeuger Pierre Courbois die Gruppe In 'n' Out und erhielt den Förderpreis Musik der Stadt Bremen.

Sven-Åke Johansson

geboren 1949 | jazz-musiker | künstler | komponist (21. jahrhundert) | mann | schlagzeuger | schwede


Sven-Åke Johansson (* 1943 in Mariestad (Schweden)) ist ein schwedischer Komponist, Musiker, Autor und bildender Künstler.

Johansson, der seit 1968 in Berlin lebt, war an der ersten Schallplattenaufnahme des Globe Unity Orchestra beteiligt und hat in den 1960ern in den Gruppen von Peter Brötzmann Schlagzeug gespielt. Zusammen mit diesem, Peter Kowald, Manfred Schoof und Alexander von Schlippenbach sowie seiner Modernen Nordeuropäischen Dorfmusik war er an der Entwicklung der europäischen Version von Free Jazz und freier Improvisationsmusik beteiligt. Anschließend nahm er eine erste Soloplatte Schlingerland auf und bildete mit Alfred Harth und Nicole van den Plas bildete er das Trio EMT. Bereits damals verwendete er unübliche Materialien (z.B. Schaumstoff, Telefonbücher usw. für perkussive Effekte). Anschließend konzentrierte er sich auf das noch heute bestehende Duo mit Alex Schlippenbach, in dem er verstärkt Akkordion spielte und Spontangedichte rezitierte. Bei der Uraufführung seiner Paul Lincke Musik für kleines Ensemble (1977) traten erstmals Conrad Bauer und Ernst-Ludwig Petrowsky in Westberlin auf. Mit letzterem, Hans Reichel und Rüdiger Carl bildete er das Bergisch-Brandenburgische Quartett. In seinem Nordeuropäischen Melodie- und Improvisationsorchester wirkten u. a. Carl, Reichel, Wolfgang Fuchs, Radu Malfatti, Maarten Altena und Norbert Eisbrenner mit. In seinem Ol' Man Rebop Ensemble spielen u. a. Ulrich Gumpert und Axel Dörner.

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