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Die Wikipedia Einträge des Tages

japanische literatur

Ogawa Mimei

autor | geboren 1882 | gestorben 1961 | japaner | japanische literatur | literatur (19. jahrhundert) | literatur (20. jahrhundert) | mann


Ogawa Mimei ( jap. 小川未明 Ogawa Mimei, eigentlich Ogawa Kensaku; * 1882 in Takada in der jap. Präfektur Niigata; † 1961 in Tokio) ist Autor von Erzählungen, Kindergeschichten und Märchen.

Ogawa Mimei (*1882 †1961)

Leben

Ogawa Mimei studierte an der Fakultät für Englische Literatur der Universität Waseda und promovierte dort 1905. Im selben Jahr veröffentliche Ogawa seine ersten literarischen Arbeiten. Waseda war zu der Zeit das akademische Zentrum des japanischen Naturalismus. Da Ogawa dem Ideal der Romantik zuneigte, blieb sein schriftstellerischer Erfolg zunächst aus. 1910 veröffentlichte er seine ersten Märchen.

Ogawa Mimei

autor | geboren 1882 | gestorben 1961 | japaner | japanische literatur | literatur (19. jahrhundert) | literatur (20. jahrhundert) | mann


Ogawa Mimei ( jap. 小川未明 Ogawa Mimei, eigentlich Ogawa Kensaku; * 1882 in Takada in der jap. Präfektur Niigata; † 1961 in Tokio) ist Autor von Erzählungen, Kindergeschichten und Märchen.

Ogawa Mimei (*1882 †1961)

Leben

Ogawa Mimei studierte an der Fakultät für Englische Literatur der Universität Waseda und promovierte dort 1905. Im selben Jahr veröffentliche Ogawa seine ersten literarischen Arbeiten. Waseda war zu der Zeit das akademische Zentrum des japanischen Naturalismus. Da Ogawa dem Ideal der Romantik zuneigte, blieb sein schriftstellerischer Erfolg zunächst aus. 1910 veröffentlichte er seine ersten Märchen.

Weathering Continent

anime | fantasyliteratur | japanische literatur | literarisches werk | literatur (20. jahrhundert) | romanzyklus


The Weathering Continent ( jap. 風の大陸 Kaze no Tairiku) ist ein 28-teiliger Roman von Sei Takewawa, welcher ebrenfalls als OVA Produktion umgesetzt wurde.

Handlung

Der Kontinent Atlantis ist nichts weiter mehr als eine trostlose Wüste, dieser Zustand herrscht seit über 1000 Jahren. Seitdem wird der Kontinent von verheerenden Naturkatastrophen heimgesucht.

Anime

Die Geschichte beginnt damit, das drei Abenteurer, der Magier Tieh, die junge Diebin Lakushi und der Schwertkämpfer Bois, durch die Wüste wandern. An einem späten Abend, entdecken sie den Schauplatz eines grausamen Verbrechens. Einige Fremde Reisende wurden von unbekannten tu Tode gefoltert. Als sich die Gruppe an diesem Ort näher umsieht, attackiert sie, als einzige überlebende dieser Folter, das Mädchen Lifas. Sie hält die drei für die Leute, welche ihre Freunde gefoltert haben, erkennt jedoch schnell das sie doch nicht zu den Tätern gehören. Sie erzählt den Abenteurern, das sie auf der Suche nach einem Sagenumwobenen Schatz waren, und dabei von grausamen Räubern überfallen und gefoltert wurden. Kurz bevor das Mädchen an einem Hungertod stirbt.

Hirabayashi Taiko

autor | frau | geboren 1905 | gestorben 1972 | japaner | japanische literatur


Hirabayashi Taiko ( jap. 平林 たい子 ; * 3. Oktober 1905 in Nagano, † 17. Februar 1972)

Leben

Hirabayashi Taiko besuchte gegen den Willen Ihrer Mutter die Frauenoberschule. Der Schulleiter und Lyriker Tsuchiya Bunmei ermunterte sie zu schreiben. Sie lebte zeitweise mit Anarchisten zusammen, wurde nach dem Erdbeben in Kantō-Gebiet verhaftete und musste daraufhin Tōkyō verlassen. Sie zog unstet durch Korea und die Mandschurai, wo sie ein Kind zur Welt brachte, das bald darauf an Unterernährung verstarb. Diese Ereignis ist zugleich die Vorlage für Ihre Erzählung Seryōshitsu nite.

Ibuse Masuji

autor | geboren 1898 | gestorben 1993 | japaner | japanische literatur | literatur (20. jahrhundert) | mann


Ibuse Masuji (*15.Februar 1898 Kamo; 10.Juli 1993 ?) japanischer Essayist und Novellist

Leben

Beginnt 1920 mit dem Studium der französischen Literatur und 1921 mit dem Studium der Malerei. Bricht 1922 seine Studien ab und läßt sich als Schriftsteller in Tokyo nieder.

Werk

  • Yûhei (1923) - (Einkerkerung, erschien leicht verändert 1929; dt. Der Salamander, 1981)
  • Yofuke to ume no hana (1925) - (Pflaumenblüten in der Nacht, 1981)
  • Koi (1926) - (Der Karpfen, 1981)
  • Yane no ue no sawan (1929) -(Sawan auf dem Dach, 1942, 1981)
  • shûkinryokô (1937) - (Eine Reise um Geld um sammeln)
  • Tajinko mura (1939) - (dt. Tagebuch eines Dorfpolizisten, 1964)
  • John Manjirô hyôrûki (1937) - ( engl. J.M, the cast away, his life and adventures, 1940)
  • Yôhai taichô (1950) - (dt. Ehrerbietung aus der Ferne, 1975)
  • Honjitsu kyûshin (1950) -(dt. Heute keine Sprechstunde, 1981)
  • Kakitsubata (1951) - (dt. Die Schertlilie, 1985)
  • Noriai jidôsha (1952) - (dt. Der Autobus, 1981)
  • Hyômin Usaburo (1954/55) - (Usaburo der Vertriebene)
  • Kuroi Ame (1965) - (dt. Schwarzer Regen, 1974)
  • Tsuribito (1970) - (Der Angler)
  • Gunka Senyû (1976) - (dt. Das Soldatenlied Alte Kameraden, 1981)

Tokuda Shusei

autor | geboren 1872 | gestorben 1943 | japaner | japanische literatur | literatur (20. jahrhundert) | mann


Tokuda Shûsei (eigentlich Tokuda, Matsuo) (*1.Februar 1872 in Kanazawa; †18.November 1943 in Tôkyô) japanischer Erzähler und Romancier.

Leben

Tokuda Shûsei entstammte einer Familie des einstigen Feudaladels. Er schrieb zunächst traditionsgebundene und gefühlsbetonte Erzählungen. Er gilt neben Shimazaki Tôson, Tayama Katai und Masamune Hakuchô als einer der führenden Vertreter des japanischen Naturalismus. Mit dem Ende des Naturalismus um 1910 stagnierte seiner lierarische Produktivität. Erst ab 1920 machte Tokuda Shûsei durch psychologische Erzählungen (Shishôsetsu) auf sich aufmerksam.

Kikuchi Kan

autor | geboren 1888 | gestorben 1948 | japaner | japanische literatur | literatur (20. jahrhundert) | mann


Kikuchi Kan (erster von links), 1919 Kikuchi Kan (*26. Dezember 1888 in Takamatsu; † 6. März 1948 in ôkyô; eigentlich: Kikuchi Hiroshi) war ein japanischer Erzähler und Dramatiker; stiftete 1935 den Akutagawa-Preis.

Leben

Kikuchi Kan studierte von 1913 - 1916 Anglizistik in Kyôto. Danach war er als Journalist tätig. Er gründete 1923 die erfolgreiche Litertaurzeitschrift Bungei shunjû. 1935 stiftete er den Akutagawa-Preis, der halbjährlich vom Förderverband für japanische Literatur an meist noch unbekannte Nachwuchsautoren verliehen wird.

Shiga Naoya

autor | geboren 1883 | gestorben 1971 | japaner | japanische literatur | literatur (19. jahrhundert) | literatur (20. jahrhundert) | mann | roman, epik


Shiga Naoya ( jap. 志賀 直哉 Shiga Naoya; * 20. Februar 1883 in in Ishinomaki in der japanischen Präfektur Miyagi; † 21. Oktober 1971 in Atami in der japanischen Präfektur Shizuoka) gehört zu den bedeutesten japanischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts.

Leben

Shiga Naoya wurde als Sohn einer wohlhabenden Unternehmerfamilie der Oberschicht mit Samuraitradition geboren. Die patriarchalischen und zugleich vom rücksichtslosen Unternehmertum geprägten Ansichten seines Vaters forderten frühzeitig den Widerstand des Sohnes heraus und führten zu jahrelangen Zwistigkeiten, die sich später im Werk des jungen Autors niederschlagen sollten. Von 1889 bis 1906 besuchte Shiga das elitäre Gakushuin, zur der Zeit eine höhere Schule der Aristokratie und des Großbürgertums. Er studierte anschließend englische Literatur an der kaiserlichen Universität Tokio, die er jedoch vier Jahre später verließ. Er war danach ausschließlich schriftstellerisch tätig. Er gründete 1910 die Literatur-Zeitschrift Shirakaba (Weiße Birke).

Japanische Dichtkunst

japanische literatur | lyrik


Grab des japanischen Poeten Yosa Buson Die außerhalb Japans bekanntesten Formen Japanischer Poesie sind Haiku und Senryu. Die klassische Form in Japan ist aber eher Waka. Viele Werke in Japan wurden auch in Chinesischer Sprache verfasst, so das man genauer von "Japanischsprachiger Poesie" sprechen sollte. Zum Beispiel werden in dem Epos Genji Monogatari beide Arten der Poesie häufig erwähnt. Als japanische Dichter erstmals mit chinesischer Poesie in Kontakt kamen, war gerade die Blütezeit der Tang-Dynastie und die japanischen Dichter waren von der chinesischen Kultur fasziniert. Es brauchte mehrere Hundert Jahre, um den chinesischen Einfluss zu verdauen, ihn in die japanische Kultur zu integrieren und sie mit der eigenen literarischen Kultur in japanischer Sprache zu vereinigen. Damit begann die Entwicklung einer Vielzahl eigenständischer japanischer Formen. Waka und Kanshi, chinesische Poesie, die japanische Werke in manchmal verstümmeltem Chinesisch enthielt, waren zwei Pfeiler der japanischen Poesie. Aus diesen entwickelten sich andere Formen wie Renga, Haiku oder Senryu.

Ein neuer Trend kam Mitte des 19.Jahrhundert auf. Seitdem sind die wichtigen Formen Tanka (ein neuer Name für Waka), Haiku und Shi.

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