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Die Wikipedia Einträge des Tages

italienischer maler

Gianni Dova

geboren 1925 | gestorben 1991 | italienischer maler | künstler (documenta) | mann


Gianni Dova (* 8. Januar 1925 in Rom, Italien; † 14. Oktober 1991 in Pisa, Italien), war ein italienischer Maler.

Leben

Gianni Dova zog 1939 nach Mailand. Er studierte dort erst am Liceo Artistico später an der Accademia di Belle Arti di Brera. Er lernte die Künstler Roberto Crippa und Lucio Fontana kennen, mit denen er ab 1947 eng zusammenarbeiten wird. Gianni Dova war einer der führenden Künstler des italienischen, avatgardistischen Künstlerbewegung „movimento spazialista“, dem neben Roberto Crippa und Lucio Fontana auch Giorgio Kaisserlian, Beniamino Joppolo, Milena Milani, Sergio Dangelo, Carlo Cardazzo und Cesare Peverelli angehörten.

Francesco Cangiullo

geboren 1884 | gestorben 1977 | italiener | italienischer maler | mann


Francesco Cangiullo (* 27. Januar 1884 in Neapel; † 22. Juli 1977 in Livorno) war ein italienischer Dichter und Maler des Futurismus

Leben

Cangiullo stieß am 20.April 1910 bei einem "futuristischen Abend" auf Marinetti, Boccioni, Carrà und Russolo und schloss sich ihnen an. Als Autodidakt entwickelte er Verfahren die Sprachzerlegung in der Malerei, der Dichtkunst und im Theater umzusetzen. 1914 präsentierte er sich erstmals als Maler und Vortragskünstler. Später widmet er sich eingehend der typographischen Gestaltung literarischer Texte, die häufig in Lacerba, Vela Latina und L'Italia Futurista erscheinen. Auch im Theaterbereich ist Cangiullo tätig, sein im Jahr 1916 entstandenes Stück Detonation, das nur wenige Minuten dauert, wurde zu einem der bekanntesten "Theater-Synthesen" des Futurismus. Zu Beginn der 20er Jahre arbeitet er gemeinsam mit Marinetti an der Theorie des "Theaters der Überraschung" . 1924 trennt sich Cangiullo von den Futuristen, Grund ist eine Auseinandersetzung mit Marinetti, dem er jedoch bis zu dessen Tod im Jahr 1944 verbunden bleibt. Zwischen 1930 und 1933 kehrt er zumindest zeitweilig zum Futurismus zurück und veröffentlicht die Erzählung Marinetti al Vesuvuio und den Roman Ninì Champagne.

Ottone Rosai

futurismus | geboren 1895 | gestorben 1957 | italiener | italienischer maler | mann


Ottone Rosai ( * 28.April 1895 in Florenz ; † 13. Mai 1957 in Ivrea) war ein italienischer Maler des Futurismus und Novecento

Leben

Rosai absolvierte zunächst eine dreijährige Malausbildung am Istituto delle Arti Decorative in Santa Croce und belegt ab 1909 Kurse an der Florentiner Kunstakademie. Durch seine Freundschaft mit Giovanni Papini, und Aldo Palazzeschi kommt er in Kontakt mit Marinetti, der in bald in den Kreis der Futuristen aufnimmt. Ab 1914 veröffentlicht Rosai zahlreiche Zeichnungen in der Kulturzeitschrift Lacerba. Nach dem Krieg wendet er sich vom futuristischen Malstil ab, und dem Novecento zu. nebenbei engagiert er sich bei den Fasci di combattimento fiorentino. 1920 findet seine erste Einzelausstellung statt, der weitere folgen sollten. 1942 erhält er den Lehrstuhl für Malerei an der Akademie in Florenz. Bei der großen Retrospektive seines Lebenswerkes in Ivrea ereilt ihn eine Herzattacke, er stirbt wenig später

Luciano De Nardis

bildhauer | futurismus | geboren 1865 | gestorben 1964 | italiener | italienischer maler | mann


Livio Carloni ( * 25.Oktober 1865 in Forli; † 27.Juni 1964 in Forli) arbeitete unter dem Pseudonym Luciano De Nardis als italienischer Dichter und Maler des Futurismus.

Sein Leben

De Nardis freundet sich früh mit dem Musiker Francesco Balilla Pratella an, für dessen Musikstücke er umfangreiche Texte verfasste. 1916 wird er erstmal als Vertreter der "Parolibere" ("Freien Wörter") erwähnt und nimmt auch an mehreren futuristischen Ausstellungen teil. Ein Kontakt mit Giacomo Balla im Jahr 1916 regt ihn zur Produktion von futuristischem Spielzeug an. Viele Jahre arbeitet er als Redakteur bei der Kulturzeitschrift La Pié. Von seinen Gemälden blieb nichts erhalten.

Ardengo Soffici

futurismus | geboren 1879 | gestorben 1964 | italiener | italienischer maler | mann


Ardengo Soffici (*7.April 1879 in Rignano sull'Arno/Florenz ; †19.August 1964 in Vittoria Apuana) war ein italienischer Kunstkritiker, Illustrator und Maler des Futurismus.

Sein Leben

Soffici beginnt 1897 an der Accademia delle Belle Arti in Florenz zu studieren, wechselt dann an die Scuola libera del nudo und landet schließlich in Paris, wo er sich 1904 als Kunstkritiker und Illustrator etablieren kann. Er hat dort Kontakt zu Pablo Picasso, Georges Braque, Max Jacob, Guillaume Apollinaire und Gino Severini. 1907 kehrt er zeitweilig nach Florenz zurück, wo er Freundschaft mit Giovanni Papini schließt, für dessen Zeitung Leonardo er Artikel verfasst. Ab 1908 ist er auch für die neue Literaturzeitschrift La Voce tätig, in der zahlreiche seiner Essays über französische Malerei und Literatur erscheinen. In Paris vom Kubismus geprägt, entwickelt er sich zum scharfen Kritiker des Futurismus. Als 1911 in La Voce eine vernichtende Kritik der Mailänder Futurismusausstellung erscheint, kommt es zur berühmten "Strafexpedition" von Marinetti, Boccioni und Carrà nach Florenz in deren Verlauf sich jedoch die Streitparteien aussöhnen und zusammenarbeiten. 1913 gründen Soffici und Papini mit Lacerba ein weniger elitäres Kunstmagazin, das sich bald zum wichtigsten Sprachrohr der italienischen Futuristen entwickelt. Soffici nimmt nun regelmäßig an den Ausstellungen der Futuristen teil, seine Bilder bleiben jedoch weiterhin stark dem Kubismus verbunden. Mit Artikeln wie Cubismo e oltre und Cubismo e futurismo versucht er eine Brücke zwischen diesen beiden Kunstrichtubngen zu schlagen.

Stefano di Giovanni Sassetta

italiener | italienischer maler | mann


Sassetta: "Maria und das Jesuskind, umgeben von sechs Engeln"
(15. Jahrhundert, Paris, Louvre)

Der italienische Maler Il Sassetta, eigentlich Stefano di Giovanni di Consolo da Cortona (* um 1400 vermutlich in Siena1. April 1450 in Siena) war in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts einer der bedeutendsten Künstler der Schule von Siena. Er ist der spätgotischen, Internationale Gotik genannten Stilrichtung zuzuordnen, die sich aus der Buchmalerei entwickelte.

Tullio Crali

geboren 1910 | gestorben 2000 | italienischer maler | mann


Tullio Crali (1910 in Igalo, Montenegro; †2000 in Mailand) war ein italienischer Maler des Futurismus

Crali kam 1925 unter dem Einfluss von Giacomo Balla und Enrico Prampolini und seinem ersten Flugerlebnis zur Aeropittura (Malerei von Luftfahrteindrücken) und wird nach Aufnahme in den Kreis der Futuristen im Jahr 1929 zu einem ihrer wichtigsten Vertreter dieser Kunstrichtung. Nebenbei beschäftigt sich Crali auch mit Bühnenbild und erstellte Architekturentwürfe. Auch nach dem Krieg bleibt er zunächst dem Futurismus treu und arbeitet in Turin und dann in Paris, um schließlich an der Scuola d'Arte Iitalia in Kairo zu lehren, wo er seine Sasentesi entwickelt, eine abstrahierende Form des Futurismus. Ab 1966 arbeitet er vorwiegend für das Futurismusmuseum in Mailand.

Ercole de' Roberti

gestorben 1496 | italiener | italienischer maler | maler der renaissance | mann


Ercole de'Roberti: Das Konzert, um 1490, National Gallery, London

Ercole de'Roberti (* um 1450; † 1496) war ein italienischer Maler der frühen Renaissance.

De'Robert war Schüler von Francesco del Cossa und Cosmè Tura und gehörte wie diese zur sog. Schule von Ferrara, einer Künstlergruppe, die für die Este in Ferrara als Hofmaler tätig waren. Seit 1487 arbeitete er ausschließlich für den Hof in Ferrara.

Achille Funi

geboren 1890 | gestorben 1972 | italienischer maler | mann


Achille Funi (* 26. Februar 1890 in Ferrara; † 26. Juli 1972 in Appiano Gentile bei Como) war ein italienischer Maler.

Achille Funi malte am Beginn seiner künstlerischen Laufbahn im futuristischen Stil. Ab 1920 wandte er sich dem neoklassizistischen Realismus zu.

Giovanni da Udine

geboren 1487 | gestorben 1564 | italiener | italienischer maler | maler | mann


Decke der Gartenloggia in der Villa Farnesina, Fresken Raffael und Werkstatt, Fruchtgirlanden von Giovanni da Udine

Giovanni da Udine (* 1487 in Udine in Oberitalien, † 1564 in Rom) war ein italienischer Maler der Renaissance. In der Werkstatt Raffaels war er der Spezialist für Grotesken und Stukkaturen.

Giovanni erhielt seine Ausbildung wahrscheinlich in Venedig. 1516 trat er in die Werkstatt Raffaels ein, für den er bis zu seinem Tod arbeitete. Er führte sowohl Partien an Ölgemälden Raffaels aus und war ebenso bei der Freskierung und Stukkatierung von Palästen wie der Villa Farnesina in Rom beteiligt. Ebenso arbeitete er an der Ausgestaltung der Loggen im Vatikanischen Palast.

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