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Die Wikipedia Einträge des Tages

italienischer komponist

Angelo Berardi

geboren 1630 | gestorben 1694 | italienischer komponist | komponist (barock) | mann | musiktheoretiker


Angelo Berardi (* um 1630 in S. Agata; † 9. April 1694 in Rom) war ein italienischer Komponist, Violinist und Musiktheoretiker.

Ersten Unterricht erhielt er von Giovanni Vincenzo Sarti. Ab 1662 war Berardi Kapellmeister in Montefiascone, noch in dieser Position erhielt er weiteren Unterricht durch Marco Scacchi. 1668 wurde er Kapellmeister am Dom zu Viterbo, später in Spoleto. Er veröffentlichte 1687 in Bologna sein Traktat "Documenti armonici", welches sich auch in Bachs Notennachlaß befindet. Berardi galt als einer der bedeutendsten italienischen Musiktheoretiker des 16. Jahrhunderts

Hannibal Orgas

gestorben 1629 | italienischer komponist | kapellmeister | komponist (barock) | mann


Hannibal (Annibal) Orgas (*um 1575 in Ancona(?); † 5. Juli 1629 in Krakau) war ein italienischer Kapellmeister und Komponist.

Nach dem Studium in Rom bei Asprilio Pacelli am Collegium Germanicum war er zunächst dort für einige Jahre Kapellmeister (1610 bis 1616). Ab 1522 wirkte er in Krakau als Domkapellmeister.

Giuseppe Farinelli

geboren 1769 | gestorben 1836 | italienischer komponist | mann


Giuseppe Farinelli (eigentlich Giuseppe Francesco Finco, * 7. Mai 1769 in Este; † 12. Dezember 1836 in Triest) war ein italienischer Komponist, der vor allem Operwerke verfaßte.

Seine musikalische Karriere begann als Kapellmeister in Turin.

Francesco Barsanti

flötist | geboren 1690 | gestorben 1770 | italienischer komponist | komponist (barock) | mann


Francesco Barsanti (* 1690 Lucca; † 1770 London) war ein italienischer Komponist, Oboist und Flötist.

Leben

Ursprünglich sollte Barsanti in Padua ein wissenschaftliches Studium beginnen, er entschied jedoch sich ganz der Musik zu widmen. 1714 zog er in Begleitung von Francesco Geminiani nach London und spielte dort an der italienischen Oper Oboe und Flöte. Ab 1735 hatte er eine Anstellung in adeligen Diensten in Schottland, wo er auch heiratete. Aus dieser Zeit stammen seine besten Kompositionen, die Concerti grossi op.3 und seine Ouverturen op. 4. Als er nach 1743 wieder in London war, gelangte er durch den Verlust seiner vormaligen Beziehungen zusehends in Armut. Er verdiente seinen Lebensunterhalt als Bratschist an einem Londoner Theater.

Filippo Azzaiolo

italiener | italienischer komponist | komponist (renaissance) | mann


Filippo Azzaiolo (*um 1535 in Bologna, † nach 1569 ebenda (?)) war ein italienischer Sänger und Komponist.

Über seinen Werdegang ist wenig bekannt. Man kann davon ausgehen, dass er in seiner Geburtsstadt ab etwa 1557 als Sänger aktiv war und dort auch sein gesamtes Leben verbracht hat.

Zu seiner Zeit war in Norditalien die Villotta, ein durchkomponiertes vierzeiliges volkstümliches Lied von tänzerischem Charakter, dessen Ursprung wohl in Venedig lag, sehr beliebt. Azzaiolo schuf neben einigem anderen drei Bände dieser Werke, die darin als "Villote alla Padona" bezeichnet sind.

Bonifazio Asioli

cembalist | geboren 1769 | gestorben 1832 | italiener | italienischer komponist | komponist (klassik) | mann | musikpädagoge | musiktheoretiker


Bonifazio Asioli (*30. August 1769 in Correggio; † 18. Mai 1832 ebenda) war ein italienischer Musiktheoretiker, Musikpädagoge, Cembalist, Kapellmeister und Komponist.

Er entstammte einer hochangesehenen Familie und zeigte schon in frühester Jugend seine große musikalische Begabung. Er trat bereits im Alter von 12 Jahren als Improvisator auf und komponierte schon als Jugendlicher etliche auch umfangreiche Werke. 1782 hielt er sich zu Studienzwecken in Bologna und Venedig auf und avancierte nach der Rückkehr in seine Heimatstadt zum städtischen Kapellmeister. Schon im folgenden Jahr zog es ihn nach Turin, wo er ebenfalls als Kapellmeister wirkte. Nach einer beruflichen Zwischenstation in Venedig übernahm er 1799 die Stelle als königlicher Kapellmeister in Mailand, wo er bis 1814 erfolgreich als Komponist, Lehrer am 1807 gegründeten Konservatorium und Musiktheoretiker tätig war. Danach kehrte er nach Correggio zurück und war bis zu seinem Ableben weiter als Lehrer, Komponist und Autor aktiv. Er zählte zu seiner Zeit zu den bekanntesten und angesehensten Musikerpersönlichkeiten Italiens und unterhielt freundschaftliche Beziehungen unter anderem zu Simon Mayr und Joseph Haydn. Zu seinen Schülern zählte auch Mozarts Sohn Carl Thomas.

Bonifazio Asioli

cembalist | geboren 1769 | gestorben 1832 | italiener | italienischer komponist | komponist (klassik) | mann | musikpädagoge | musiktheoretiker


Bonifazio Asioli (*30. August 1769 in Correggio; † 18. Mai 1832 ebenda) war ein italienischer Musiktheoretiker, Musikpädagoge, Cembalist, Kapellmeister und Komponist.

Er entstammte einer hochangesehenen Familie und zeigte schon in frühester Jugend seine große musikalische Begabung. Er trat bereits im Alter von 12 Jahren als Improvisator auf und komponierte schon als Jugendlicher etliche auch umfangreiche Werke. 1782 hielt er sich zu Studienzwecken in Bologna und Venedig auf und avancierte nach der Rückkehr in seine Heimatstadt zum städtischen Kapellmeister. Schon im folgenden Jahr zog es ihn nach Turin, wo er ebenfalls als Kapellmeister wirkte. Nach einer beruflichen Zwischenstation in Venedig übernahm er 1799 die Stelle als königlicher Kapellmeister in Mailand, wo er bis 1814 erfolgreich als Komponist, Lehrer am 1807 gegründeten Konservatorium und Musiktheoretiker tätig war. Danach kehrte er nach Correggio zurück und war bis zu seinem Ableben weiter als Lehrer, Komponist und Autor aktiv. Er zählte zu seiner Zeit zu den bekanntesten und angesehensten Musikerpersönlichkeiten Italiens und unterhielt freundschaftliche Beziehungen unter anderem zu Simon Mayr und Joseph Haydn. Zu seinen Schülern zählte auch Mozarts Sohn Carl Thomas.

Luigi Tomasini

geboren 1741 | gestorben 1807 | italienischer komponist | mann | violinist


Luigi Tomasini ( * 22. Juni 1741 in Pesaro; † 25. April 1808 in Eisenstadt) war ein italienischer Violinist und Komponist.

Leben

Tomasini entstammte der italienischen Violintradition aus dem Tartini Umfeld. Im Alter von 16 Jahren trat er in die Hofkapelle des Fürsten Paul II. Anton Fürst Esterházy ein. Als Joseph Haydn 1761 Esterházys Kapellmeister wurde, war Tomasini bereits erster Violinist. Haydn komponierte die Solis in seinen Sinfonien Le Matin und Le Midi für seinen inzwischen zum Konzertmeister aufgestiegenen Freund Tomasini, sowie mindestens zwei Violinkonzerte. 1802 wurde Tomasini Leiter der Fürstlichen Kammermusik.

Vincenzo Ugolini

geboren 16. jahrhundert | gestorben 1638 | italiener | italienischer komponist | komponist (barock) | mann


Vincenzo Ugolini (*um 1570 in Perugia; † 6. Mai 1638 in Rom) war ein italienischer Kapellmeister und Komponist.

Er erhielt seine musikalische Ausbildung in Rom bei den Brüder Giovanni Maria und Giovanni Bernardino Nanino und wirkte danach an verschiedenen Kirchen Roms als Kapellmeister, wobei er zwischen 1603 und 1615 in gleicher Position am Dom von Benevento tätig war. Zuletzt war er Leiter der Capella Giulia am Petersdom. 1626 musste er sich aus gesundheitlichen Gründen von senen Ämtern zurückziehen.

Bernardo Storace

geboren 1637 | gestorben 1708 | italienischer komponist | komponist (barock) | mann


Bernardo Storace (* um 1637 - † um 1707) war ein italienischer Komponist der Barockzeit.

Leben

Alles Wissen über das Leben Storaces stammt aus dem Vorwort zu seiner 1664 in Venedig veröffentlichten Sammlung "Selva di varie compositioni d'intavolatura per cimbalo et organo". Hier gibt er sich als Vizekapellmeister des Senates der Stadt Messina aus.

Diese Sammlung besteht aus zahlreichen Variationen über bekannte Tänze und Melodien der Epoche, unter anderem der Passacaille, Ciacona, Passamezzo, Romanesca, Spagnoletta und sopra la Monica.

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