italiener
Paolo Barilla
formel-1-rennfahrer (italien) | geboren 1961 | italiener | mannPaolo Barilla (* 21. April 1961) in Mailand; eigentlich Per Paolo Barilla) war ein ehemaliger italienischer Rennfahrer
Barilla entstammt der bekannten italienischen Nudeldynasty gleichen Namens. Barilla kam mit einem von ihm Privat eingesetzten - gesponsert von der eigenen Firma - Lancia LC 2 in den internationalen Motorsport und fuhr 1983 damit in der Gruppe-C. Nach einigen exzellenten Auftritten – bestes Ergebnis Rang 6 mit Giorgio Francia bei den 1000 km von Spa-Franchorchamps – bekommt der einen Lancia Werksvertrag für die Saison 1984.
Giovanni Maria Morlaiter
geboren 1699 | gestorben 1780 | italiener | mannSein Vater war im 17. Jahrhundert als Glasbläser aus Niederdorf im Pustertal nach Venedig gekommen. Sein Söhne waren ebenso im Kunsthandwerk tätig. Von ihm stammt unter anderem das Marmorflachrelief des Feldmarschalls Johann Matthias von der Schulenburg von 1747, das sich im großen Atrium des Arsenals von Venedig befindet.
Pierfrancesco Favino
geboren 1971 | italiener | mann | schauspielerFilmschaffen
Favino steht seit 1991 in überwiegend italienischen bzw. europäischen Produktionen vor der Kamera. Bekannt ist seine Rolle in Der Prinz von Homburg (1997) und der 1998 produzierten Miniserie Die Kinderklinik.
Dachsenfranz
italiener | mann | rhein-neckar-kreis | stadtoriginalDer Dachsenfranz war wahrscheinlich vor den Wirren der Italienischen Unabhängigkeitskriege und des Risorgimento geflohen und um das Jahr 1860, vermutlich nach einer Odyssee über Österreich, Bayern und Württemberg, in den Kraichgau gelangt. Hier verblieb er für rund fünf Jahrzehnte und machte immer wieder in der regionalen Presse von sich reden. Nach heutigen Maßstäben ein Obdachloser „Das Schlafen im Bette sei ihm seit 40 Jahren unbekannt; bei Mutter Grün oder in einem Stallraum lege er sein müdes Haupt zur Ruhe nieder.“ Wilhelm Bauer, a.a.O. S. 73., der in selbstgegrabenen Erdhöhlen hauste, machte er sich in der Region als Fallensteller und Schädlingsbekämpfer auf den Bauernhöfen nützlich, die er von Ratten- und Mäusenplagen befreite. In den Wäldern ging er mit Fallen gegen Dachse, Füchse, Marder und anderes Raubgetier vor. Der Verkauf der so gewonnenen Felle sicherte ihm den Lebensunterhalt ebenso wie selbst zubereitetes Dachsfett und der Verkauf von Kräuterheilmitteln. Nach dem Ausbruch des 1. Weltkrieges verschwand er so spurlos, wie er einst gekommen war.
Danny Nucci
geboren 1968 | italiener | mann | schauspieler | us-amerikanerBiografie
Danny Nucci ist das jüngste Kind einer französisch- marokkanischen Mutter und eines italienischen Vaters, der, obwohl in Österreich geboren, die ersten sieben Lebensjahre in Venedig verlebte. Seine Schwester, Natalie Nucci, wurde 1967 in Kufstein geboren. Danny Nucci selbst hat die Doppelstaatsbürgerschaft der USA sowie Italiens.
Francesco Cangiullo
geboren 1884 | gestorben 1977 | italiener | italienischer maler | mannLeben
Cangiullo stieß am 20.April 1910 bei einem "futuristischen Abend" auf Marinetti, Boccioni, Carrà und Russolo und schloss sich ihnen an. Als Autodidakt entwickelte er Verfahren die Sprachzerlegung in der Malerei, der Dichtkunst und im Theater umzusetzen. 1914 präsentierte er sich erstmals als Maler und Vortragskünstler. Später widmet er sich eingehend der typographischen Gestaltung literarischer Texte, die häufig in Lacerba, Vela Latina und L'Italia Futurista erscheinen. Auch im Theaterbereich ist Cangiullo tätig, sein im Jahr 1916 entstandenes Stück Detonation, das nur wenige Minuten dauert, wurde zu einem der bekanntesten "Theater-Synthesen" des Futurismus. Zu Beginn der 20er Jahre arbeitet er gemeinsam mit Marinetti an der Theorie des "Theaters der Überraschung" . 1924 trennt sich Cangiullo von den Futuristen, Grund ist eine Auseinandersetzung mit Marinetti, dem er jedoch bis zu dessen Tod im Jahr 1944 verbunden bleibt. Zwischen 1930 und 1933 kehrt er zumindest zeitweilig zum Futurismus zurück und veröffentlicht die Erzählung Marinetti al Vesuvuio und den Roman Ninì Champagne.Giuseppe Giusti
autor | geboren 1809 | gestorben 1850 | italiener | mannDenkmal Giuseppe Giusti Giuseppe Giusti (spr. dschústi), Giuseppe, seinerzeit einer der bedeutendsten Dichtern Italiens und unbedingt dessen größter politischer Satiriker, erhielt seine erste wissenschaftliche Bildung auf den Schulen von Pistoja und Lucca, studierte hierauf gegen seine Neigung in Pisa die Rechte und bereitete sich dann eine Zeitlang in Florenz auf die Advokatur vor.

