israelischer künstler
Osama Said
geboren 1957 | israelischer künstler | mannBereits im Jahre 1976 nahm er an verschiedenen Mal-, Zeichen-, und Modellierkursen teil. Nachdem er sein Abitur (1977) und seine Banklehre (1978) erfolgreich abgeschlossen hatte, entschied er sich für den Besuch der Kunstakademie (Bezalel) in Jerusalem. Zeitgleich nahm er am Unterricht des Pelec Centre für die Jugendabteilung des Israelischen Museums Jerusalem teil, wo er seine künstlerische Tätigkeit stetig ausbaute. Im Jahre 1981 beschloss Osama Said nach Deutschland zu ziehen und schrieb sich bei der HdK (Hochschule der Künste) in Berlin als Gasthörer ein, bevor er dann schließlich 1982 mit dem Studium der Malerei an der HdK begann. Sein Studium absolvierte er 1988 als Jahrgangsbester mit einem Meisterschülerabschluss bei Prof. Marvan, woraufhin er für die kommenden zwei Jahre ein Nafög-Stipendium der HdK erhielt (1989-1990). In den Jahren 1991 bis 1993 erhielt er Werkverträge vom Berliner Senat, bis er schließlich von 1993 bis 1998 als freischaffender Künstler in Berlin lebte. Nach 17 erfolgreichen Jahren als palästinensischer Künstler in Berlin lässt er sich im Jahre 1998 wieder in seinem Heimatort Nahef nieder, wo er seit dem am technischen Gymnasium als Kunstlehrer tätig ist. Zudem erhielt er 1999-2000 das Kunstlehrer-Stipendium des Israelischen Ministerium für Kunst, unterrichtete 1999-2002 Malerei am arabischen College in Sakhnin und war 2000-2004 Dozent für Kunst im israelischen Barinlan College in Safad.
Tal R
geboren 1967 | israeli | israelischer künstler | mannTal R studierte von 1986 bis 1988 an der Kopenhagener Billedskolen. Von 1991 und 1993 war er als Lehrer an der Nut Cracker-Art School in Kopenhagen tätig. Anschließend begann er 1994 ein Studium an der Dänischen Königlichen Akademie der Bildenden Künste, das er im Jahr 2000 beendete. Seine Werke waren in verschiedenen Gruppenaustellungen sowie in Einzelausstellungen in Dänemark, den USA, Deutschland, Israel und Großbritannien zu sehen. Im Jahr 2001 war Tal R Atelierstipendiat der Stadt Mönchengladbach.
Igael Tumarkin
bildhauer | geboren 1933 | israelischer künstler | mannIgael Tumarkin (* 1933 in Dresden) ist ein israelischer Bildhauer und Land-Art-Künstler und Photograph.
Tumarkin wanderte im Alter von zwei Jahren mit seinen Eltern nach Israel aus. Von 1951 bis 1954 leistete er seinen Wehrdienst in der israelischen Armee. Er studierte bei dem Künstler Rudi Lehmann Bildhauerei. Von 1955 bis 1957 war er als Assistent des Bühnenbildners Karl von Appen am Berliner Ensemble tätig. Von 1966 bis 1967 unternahm er Reisen nach Europa, USA, Afrika und Australien.
Absalon (Künstler)
documenta 9 | geboren 1964 | gestorben 1993 | israelischer künstler | künstler | mannAbsalon siedelt 1987 nach Paris über und nimmt seinen Künstlernamen an. Er lebt ein Leben in Askese, die sich in seinem Werk wiederspiegelt. Absalon fertigt unter anderem Objekte, Raumobjekte, Zeichnungen, Objekte aus Gips und Architekturminiaturen. In seinem Werk finden sich Anklänge an die Avantgarde der 20er und 30er Jahre.
Einzelausstellungen
- 1990 Propositions d’habitations, The Jerusalem Foundation, Jerusalem / Cellules, Galerie Crousel-Robelin/Bama, Paris
- 1991 Compartiments, Künstlerhaus Stuttgart
- 1993 Cellules, Musée d`Art Moderne de la Ville de Paris, Paris / Galerie Luis Campana, Köln
- 1994 Carré d’Art, Musée d’art contemporain, Nîmes, Frankreich / Kunstverein Hamburg

