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Die Wikipedia Einträge des Tages

israeli

Daniel Friedmann

geboren 1936 | hochschullehrer (israel) | israeli | mann | politiker (israel)


Daniel Friedmann

Daniel Friedmann (דניאל פרידמן‎; * 1936) ist der derzeitige Justizminister des Staates Israel. Er wurde am 7. Februar 2007 vereidigt und ist der Nachfolger von Tzipi Livni, die den Posten nach dem Rücktritt von Chaim Ramon amtierend bekleidet hatte.

Friedmann wurde in eine eingewanderte israelische Familie geboren, die bereits in der siebten Generation in Israel lebt.Ynetnews: "הממשלה תאשר הערב: פרידמן - שר משפטים", (hebräisch) Er studierte an der Hebräischen Universität Jerusalem - wo er erwarb einen Doktortitel erwarb - und an der Harvard Law School.

Yaacov Hodorov

fußballtorhüter (israel) | geboren 1927 | gestorben 2006 | israeli | mann


Yaacov Hodorov (* 16. Juni 1927; † 31. Dezember 2006) war ein israelischer Fußballspieler. Er war der erste Torwart der Israelischen Fußballnationalmannschaft, nach der Staatsgründung Israels 1948.

Bis 1964 stand er 31 mal für die Nationalmannschaft im Tor. Er wurde von vielen Israelis als Volksheld angesehen„Former Israel goalkeeping hero Hodorov dies“, reuters.co.uk: >. Aufgrund seiner Leistungen bei der WM-Qualifikation gegen Wales, 1957, stand Hodorov in den Top5 der besten Keeper. Bei dem Spiel, das Israel am Ende 0:2 verlor, hütete er weiter das Tor trotzdem er sich schon zu Beginn des Spieles die Nase gebrochenen hatte. Mit einer gebrochenen Hand spielte er bei der Qualifikation für die Olympischen Spiele, vor 70.000 Zuschauern in Tel Aviv, gegen die Sowjetunion. Auch dieses Spiel verlor seine Mannschaft mit 1:2.

Chaya Czernowin

frau | geboren 1957 | israeli | komponist


Chaya Czernowin (* 7. Dezember 1957 in Haifa) ist eine israelische Komponistin. Sie lebt seit ihrem 25. Lebensjahr in Deutschland, Japan und den USA.

Chaya Czernowin erhielt ihre künstlerische Ausbildung an der Rubin Academy in Tel Aviv, sowie in Berlin bei Dieter Schnebel und an der University of California bei Brian Ferneyhough. Nach Arbeitsstipendien in Tokio und am IRCAM Paris unterrichtete sie u.a. 1993/1994 am Yoshiro Irino Institut, Tokio, und von 1990 bis 1998 bei den „Darmstädter Ferienkursen“. Sie ist seit 1997 Professorin für Komposition an der University of California, San Diego. Seit 2003 ist sie Leiterin der „Internationalen Sommerakademie für junge Komponisten“ im Schloss Solitude in Stuttgart. 2004 wurde sie vom Europäischen Zentrum der Künste in Dresden-Hellerau (Leiter: Udo Zimmermann) als erster „Composer-in-residence“ eingeladen.

Dan Ashbel

botschafter | geboren 1949 | israeli | mann | politologe


Dan Ashbel (* 1949 in Tel Aviv) ist israelischer Botschafter in Wien.

Leben

Dan Ashbel studierte Geografie und Englische Literatur und machte seinen Master in Politologie mit Schwerpunkt Naher Osten an der Universitaet in Haifa.

Tal R

geboren 1967 | israeli | israelischer künstler | mann


Tal Rosenzweig Tekinoktay (* 1967 in Tel Aviv, Israel), bekannt unter seinem Pseudonym Tal R, ist ein israelischer Künstler, dessen Gemälde, Collagen und Installationen oft Elemente aus Musik, Comic-Ästhetik, TV und und alten Videospielgrafiken verarbeiten. Tal R beschreibt seine Werke selbst als Kolbojnik, das hebräische Wort für Ladenhüter.

Tal R studierte von 1986 bis 1988 an der Kopenhagener Billedskolen. Von 1991 und 1993 war er als Lehrer an der Nut Cracker-Art School in Kopenhagen tätig. Anschließend begann er 1994 ein Studium an der Dänischen Königlichen Akademie der Bildenden Künste, das er im Jahr 2000 beendete. Seine Werke waren in verschiedenen Gruppenaustellungen sowie in Einzelausstellungen in Dänemark, den USA, Deutschland, Israel und Großbritannien zu sehen. Im Jahr 2001 war Tal R Atelierstipendiat der Stadt Mönchengladbach.

Dror Kashtan

fußballtrainer (israel) | geboren 1941 | israeli | mann


Dror Kashtan (* 1. Oktober 1941; hebr. דרור קשטן) ist ein israelischer Fußballtrainer. Er ist Coach der israelischen Nationalmannschaft.

Kashtan hatte eine unauffällige Spielerkarriere bei Hapoel Petach Tikva und Hapoel Kfar Saba. Er ging in die Geschichtsbücher ein als der bis heute einzige Israeli, der schon bevor er ein Ligaspiel absolvierte in die Nationalmannschaft berufen wurde. Dort absolvierte er drei Länderspiele.

Benny Morris

geboren 1948 | historiker | israeli


Benny Morris (* 1948 in Ein HaHoresh) ist ein bekannter israelischer Historiker. Er gilt als einer der einflussreichsten und produktivsten der Neuen israelischen Historiker, einer umstrittenen Gruppe von Wissenschaftlern, die die gängige Geschichtsschreibung Israels und des Zionismus in Frage stellen.

Leben

Benny Morris, Sohn jüdischer Einwanderer aus England wurde im Kibbutz Ein HaHoresh geboren. Seine Eltern, Mitglieder von HaSchomer HaTzair, waren 1947 ins Land gekommen.

Jacob Murey

geboren 1941 | israeli | mann | schachspieler | schachspieler (israel) | schachspieler (sowjetunion)


Jacob Murey (* 2. August 1941) ist ein israelischer Schachspieler.

Jacob Murey wurde in der Sowjetunion geboren und emigrierte legal nach Israel. Zu seinen Turniererfolgen gehören sein dritter beziehungsweise zweiter Platz in Hastings 1982 und Marseille 1987 sowie sein Sieg am Open von Sevilla 1987, im selben Jahr bekam er auch vom Weltschachverband FIDE den Titel eines Großmeisters verliehen. Murey war 1978 ein Sekundant Viktor Kortschnois in dessen Weltmeisterschaftskampf gegen Anatoli Karpow  Laut Reglement der FIDE waren damals bei Titelkämpfen nur zwei Sekundanten pro Spieler zugelassen. Die FIDE ließ 1978 bei beiden Teams je einen dritten Sekundanten zu, Michail Tal auf Seiten Karpows, Murey bei Kortschnoi. Mureys Unterstützung galt vor allem als „seelische und moralische“, im Hinblick auf seinen Migrationshintergrund, der ihn mit Kortschnoi verband. (Nach: Vlastimil Hort, Manfred Mädler: Schachweltmeisterschaft 1981, Karpow – Kortschnoi, Meran. Mädler, Düsseldorf 1981)..

Reuven Shiloah

israeli | nachrichtendienstliche person


Reuven Shiloah (*Dezember 1905 in Jerusalem, †1959) war 1951 bis 1952 der erste Direktor des israelischen Nachrichtendienstes Mossad.

Er wurde unter dem Namen Reuven Zaslanski als Sohn eines orthodoxen Rabbiners in Jerusalem geboren, später verkürzte er seinen Nachnamen zunächst auf Zlani und nahm dann den Namen Shiloah an. Bereits in jungen Jahren wendete er sich von der religiösen Ausrichtung seiner Familie ab. In den 1930er Jahren lernte er die New Yorkerin Betty Borden kennen, die er 1936 heiratete.

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