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Die Wikipedia Einträge des Tages

industrieller

Viktor Vekselberg

geboren 1957 | industrieller | mann | russe


Viktor Felixowitsch Vekselberg ( russisch Виктор Феликсович Вексельберг ; * 1957 in Drogobytsch) gehört als russischer Oligarch mit einem Vermögen von rund 10 Milliarden Dollar gemäss Forbes zu den 44 reichsten Menschen der Welt. Er ist Gründer und Besitzer der Renova Group, die neben dem Ölkonzern TNK-BP und der Siberian-Urals Aluminium Company (Sual) namhafte Beteiligungen unter anderem am Technologiekonzern OC Oerlikon besitzt.

Leben

1988 gründete Viktor Vekselberg seine erste Firma, die Kompagnie Vekselberg, welche eng mit dem Irkutsk-Aluminiumwerk zusammenarbeitet.

Gottlob Nathasius

deutscher | geboren 1760 | gestorben 1835 | industrieller | mann


Gottlob Nathusius (* 30. April 1760 in Baruth/Mark, † 23. Juli 1835) war ein früher Industrieller.

Nathasius lernte in Berlin bei einem Kleinhändler, konditionierte dann in dem Handelshaus Sengewald in Magdeburg, übernahm nach seines Prinzipals Tod mit dessen Schwager Richter das Geschäft unter der Firma Richter u. N. und brachte dasselbe, namentlich durch Errichtung einer Tabakfabrik 1787, zu hoher Blüte. Das Ableben seines kinderlosen Kompagnons und der Witwe desselben machte ihn zum alleinigen Inhaber des Geschäfts. Nach Wiedereinführung des Tabaksmonopols wurde er königlicher Generalfabrikdirektor, legte aber diese Stelle bald nieder und übernahm unter Friedrich Wilhelm III. die Fabrik, die bis dahin als Kronfabrik fortbestanden hatte, wieder aus eigne Rechnung. Die Verminderung des Absatzes unter der westfälischen Regierung veranlaßte ihn, das Kloster Althaldensleben und das Gut Hundisburg zu kaufen, und auf diesem Güterkomplex begründete er neben großartigem und musterhaftem landwirtschaftlichen Betrieb eine ganze Reihe der umfassendsten industriellen Anstalten, wie Brauereien und Branntweinbrennereien, Öl-, Graupen-, Kartoffel- etc. Mühlen, eine Obstkelterei, Zuckerfabrik, Ziegelei, Steingut- und Porzellanfabrik.

Charles Pathé

filmproduzent | französische filmgeschichte | franzose | geboren 1863 | gestorben 1957 | industrieller | mann


Charles Morand Pathé (* 25. Dezember 1863 in Chevry-Cossigny;† 26. Dezember 1957 in Monte Carlo) war ein französischer Unternehmer und ein Pionier der Filmindustrie. Verdient hat er sich ferner um die Verbreitung des Phonographen in seinem Land gemacht.

Leben

Familie

Der dritte Sohn eines Metzgereibesitzers wurde in einem Marktflecken im Département Seine-et-Marne geboren. Seine Eltern waren Jacques und Émilie Pathé. Charles hatte drei Brüder und zwei Schwestern. Im Jahr 1865 zog die Familie nach Vincennes um. Der Bub ging bei seinem Vater in die Lehre. Nach einem längeren Militärdienst versuchte Charles Pathé mit 26 Jahren sein Glück in Argentinien, kehrte jedoch zwei Jahre später nach Paris zurück. Im Oktober 1893 heiratete er. Seinen Broterwerb verdiente er zu jener Zeit bei einem Anwalt.

Marcel de Roover

antikommunismus | belgier | geboren 1890 | gestorben 1971 | industrieller | konservatismus | mann


Chevalier Marcel de Roover (* 1890, † 1971) war ein konservativer belgischer Industrieller und Bankier.

De Roover hatte während des Ersten Weltkrieges als Freiwilliger in Belgisch-Kongo gedient. 1919 wurde er zum belgischen Vertreter bei General Denikin ernannt, der einen Teil der weißrussischen Streitkräfte im Kampf gegen die bolschewistischen Revolutionäre anführte. Nach weiteren Jahren diplomatischer Tätigkeit in Sofia ab 1920 wird er 1926 Direktor von SOGECHIM (Société Générale Industrielle et Chimique du Haut Katanga). Während des Zweiten Weltkriegs kollaboriert er mit der deutschen Besatzungsmacht. 1941 wird er Direktor von BRUFINA, der Holding der Banque de Bruxelles. 1962 wurde de Roover in den Adelsstand erhoben.

Dr. Fritz Ries

deutscher | geboren 1907 | gestorben 1977 | industrieller | mann


Dr. Fritz Ries (* 4. Februar 1907 in Saarbrücken; † Selbstmord 20. Juli 1977 in Frankenthal) war ein Industrieller und königlich marokkanischer Honorar-Konsul.

Leben

Seit 1934 persönlich haftender Gesellschafter der Flügel & Polter KG, Leipzig. Durch Arisierungen und Übernahmen erweiterte er diesen 120-Mann-Betrieb zu einem Konzern mit über 10.000 Beschäftigten und wurde dessen Hauptgesellschafter.

Isaak Löw Hofmann

Österreicher | geboren 1759 | gestorben 1849 | industrieller | mann


Isaak Löw Hofmann, Edler von Hofmannsthal (* 10. Juni 1759 in Prostibor, nähe Pilsen (Böhmen); † 12. Dezember 1849 in Wien war ein österreichischer Kaufmann.

Leben

Während der Hungersnot in der Mitte des 18. Jahrhunderts emigrierten Hofmanns Eltern von Pretzendorf in der Nähe von Bayreuth nach Böhmen, wo sie in sehr ärmlichen Verhältnissen lebten. Seinen ersten Unterricht bekam er zuhause, ab seinem 13. Lebensjahr war er Bachur (Student) an einer Talmudschule in Prag. Nach dem Beenden seines Studiums bekam er einen Anstellung als Lehrer im Haushalt von Joel Baruch, einem reichen österreichischen Kaufmann, der für die österreichische Regierung ein Tabakmonopol aufgebaut hatte. Neben dem Unterrichten der Kinder Baruchs, nahm Hoffmann auch Einsicht in die Geschäftsbücher seines Arbeitgebers. Als Baruch 1788 in Wien ein Großhandelshaus eröffnete, wurde Hofmann dort als Leiter des Betriebes eingestellt. Im selben Jahr bekam Hofmann eine Handelsgenehmigung für Wien von der österreichischen Regierung und wählte dafür den Namen Isaak Löw Hofmann. Nach dem Tode Baruchs stieg Hofmann als Partner in das Geschäft ein und wurde 1794 Alleininhaber der Firma, die den Namen Hofmann und Löwinger trug. Hofmann interessierte sich ab 1796 zusehends für die Herstellung von Seide und war 1802 einer der ersten, die das Seidenmonopol der ungarischen Regierung ausbauen durfte. Ein Privileg, dass seine Familie rund ein halbes Jahrhundert genoss. Auf seine Veranlassung hin schrieb sein Sohn Emanuel von Hofmannsthal die Broschüre "Einleitung zur Seitenzucht", von der mehr als 16 000 Kopien verkauft wurden. Hofmann arbeitete schwer und führte seine Firma unter die erfolgreichsten Unternehmen der österreichisch-ungarischen Wirtschaft.

Hugo Haniel

deutscher | geboren 1810 | gestorben 1893 | industrieller | mann


Hugo Haniel (* 2. Januar 1810; † 15. Dezember 1893) war der Nachfolger des Unternehmers Franz Haniel.

Hugo Haniel sollte auf Wunsch seines Vaters Franz Jurist werden. Wegen des frühen Todes seines Bruders Eduard im Jahre 1826 trat er jedoch schon mit 16 Jahren an dessen Stelle in das väterliche Geschäft ein. Mit 19 Jahren erhielt er die Prokura und als 25-Jähriger die weitgehende Vollmacht, seinen Vater in allen geschäftlichen Angelegenheiten zu vertreten. Als rechte Hand Franz Haniels verfolgte und begleitete Hugo den Aufbau des Zechen- und Industriebesitzes sowie die enormen technischen Veränderungen während der Industrialisierung des Ruhrgebiets. An den schwierigen Verhandlungen über den Bau der rechts- und linksrheinischen Eisenbahnen von 1841 bis 1848 war er als Repräsentant seines Vaters führend beteiligt. Dasselbe gilt für die seit 1854 geführten Konzessionsverhandlungen mit den preußischen Bergbehörden, bei denen es um den Abbau von Kohle auf dem Grubenfeld Rheinpreussen ging. 1845 wurde er Prokurist bei Jacobi, Haniel & Huyssen (JHH), 1858 übernahm er die Leitung der zu JHH gehörenden Zeche Oberhausen.

Carl Spaeter

deutscher | geboren 1862 | gestorben unbekannt | industrieller | mann


Carl Spaeter (* 27. April 1862 in Thüringen) war ein deutscher Industriekaufmann und Industrieller.

Sohn des Geheimen Kommerzienrates Carl Spaeter und Großkaufmanns, der die Firma Carl Spaeter als Eisengroßhandlung in Koblenz gründete.

Er gehörte der Handelskammer Koblenz als Präsident an und leistete einen wesentlichen Beitrag zur Kanalisierung der Mosel. Im Jahre 1897 gründete er eine Zweigniederlassung in Duisburg, die sein Teilhaber und spätere Industrielle Peter Klöckner führte. Im Jahre 1929 war er in Hannover, Schleidenstraße 4 mit Wohnsitz als Kommerzienrat gemeldet.

Gustav Köllmann

burschenschafter | deutscher | geboren 1874 | gestorben 1966 | industrieller | ingenieur | mann


Gustav Köllmann, (* 10. März 1874 in Barmen (seit 1929 zu Barmen-Elberfeld, seit 1930 Wuppertal); † 5. Mai 1966 in Langenberg (Rheinland)) war ein deutscher Maschinenbauer und Industrieller.

Nach dem Maschinenbaustudium an der TH Karlsruhe war Köllmann zunächst als Praktikant in Chemnitz tätig und trat 1899 in die väterliche Maschinenfabrik ein, wo er den Werkzeugmaschinenbau einführte. 1904 gründete er in Leipzig die mechanische Werkstatt G. Köllmann GmbH und spezialisierte sich seit 1905 auf die Produktion von Präzisionszahnrädern, später auf die Herstellung von Kegelrädern für Getriebe und Hinterachsen für die Automobilindustrie. 1912 wandelte er das Unternehmen in eine Familien-AG um, gründete 1919 die Köllmann Werkzeugfabrik GmbH Leipzig und lieferte seit 1927 in Zusammenarbeit mit der Deutschen Getriebe-Gesellschaft mbH Berlin die ersten synchronisierten Triebwagengetriebe für die Reichsbahn und andere europäische Eisenbahngesellschaften. 1931 übernahm Köllmann die Maschinen- und Zahnräderfabrik seines Bruders in Langenberg (Rheinland), baute dort Langfräsmaschinen, gründete 1935 bei Leipzig das Zweigwerk Köllmann Getriebebau GmbH und übernahm 1941 die Deutsche Getriebe GmbH in Berlin.

Ernst Heckel

burschenschafter | deutscher | geboren 1861 | gestorben 1949 | industrieller | mann


Ernst (Ferdinand) Heckel, (* 26. November 1861 in Saarbrücken; † 26. Mai 1949 in Tegernsee) war ein deutscher Industrieller.

Nach dem Besuch der Gewerbeschule in Saarbrücken und dem Studium an der TH Karlsruhe erhielt Heckel eine praktische Ausbildung in der von seinem Urgroßvater Johann Georg Heckel gegründeten Drahtseilfabrik, deren Leitung er zusammen mit seinem Bruder später übernahm. Die erfolgreiche Verwendung von Drahtseilen in der maschinellen Streckenförderung im Bergbau führte 1905 zur Errichtung der "Gesellschaft für Förderanlagen Ernst Heckel mbH, Saarbrücken". Die mit Unterstützung von Karl Glinz und anderen entwickelten Neukonstruktionen umfaßten bald Transport-, Rangier- und Verladeanlagen aller Art und ermöglichten die erste Schachtgefäßförderung (Skip-Förderung) wie auch den Bau der ersten Personendrahtseilbahn mit Großkabinen am Schauinsland bei Freiburg/Breisgau nach dem Ersten Weltkrieg. 1927 mußte die Firma aufgrund finanzieller Schwierigkeiten an den "Arbed"-Konzern verkauft werden; nach dem Zweiten Weltkrieg ging sie in die "Pohlig-Heckel-Bleichert Vereinigte Maschinenfabriken AG" ein. 1912 gründete Heckel in Saarbrücken einen Orchesterverein, 1913 einen Theaterverein.

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