hochschullehrer (tübingen)
Walter Hückel
chemiker (20. jahrhundert) | deutscher | geboren 1895 | gestorben 1980 | hochschullehrer (tübingen) | mannWalter Hückel wurde 1895 als ältester der drei Söhne (Erich Hückel (1896 - 1980) (Chemiker und Physiker), Rudi Hückel (1899 - 1949) (Arzt)) des Arztes Armand Hückel (1865-1929) geboren. Einer seiner Urgroßväter war der bekannte Botaniker Carl Friedrich von Gärtner (1772-1850), einer seiner Ururgroßväter der Botaniker und Professor in St. Petersburg Joseph Gärtner (1732-1791).
Adolf Köberle
dogmatiker | evangelischer theologe (20. jahrhundert) | hochschullehrer (tübingen) | lutherischer theologe (20. jahrhundert) | systematischer theologeKöberle hatte in München, Erlangen und Tübingen Philosophie und Theologie studiert, war von 1922-1926 Leiter des Evangelisch-lutherischen Missionsseminars in Leipzig. 1928 promovierte er in Tübingen mit der Arbeit "Das Verhältnis von Rechtfertigung und Heiligung in seiner Bedeutung für den christlichen Glauben. Eine biblische, theologiegeschichtliche und systematische Untersuchung". Das Buch erschien später unter dem Titel "Rechtfertigung und Heiligung". Von 1930-1939 war er Professor für Systematische Theologie in Basel, ab 1939 als Nachfolger von Karl Heim in Tübingen. Köberle stellt in dem genannten Buch die Christusliebe und die Dankbarkeit gegenüber Gott als Grundmotiv des christlichen Handelns heraus - nicht Gehorsam oder Furcht. Damit entwickelt er eine Beschreibung der christlichen Existenz auf biblisch-reformatorischer Grundlage, von der aus er weite Bereiche des kulturellen Lebens durchdachte.

