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Die Wikipedia Einträge des Tages

hochschullehrer (berlin)

Alfred Dührssen

deutscher | geboren 1862 | gestorben 1933 | gynäkologe | hochschullehrer (berlin) | mann | mediziner (19. jahrhundert)


Alfred Dührssen (* 23. März 1862 in Heide; † 11. Oktober 1933 in Berlin) war ein deutscher Gynäkologe.

Leben

Dührssen Studierte an der Universität Marburg sowie an der Kaiser-Wilhelms-Akademie für militärärztliches Bildungswesen und promovierte 1884 (Ueber chronische Parotitis mit consecutiver Speichelgeschwulst nebst einer Zusammenstellung der bisher veröffentlichten Fälle von Sialodochitis Stenoniana und Whartoniana). Anschließend war er Militärarzt in Berlin und Assistent seines Onkels Rudolf Dohrn an der Frauenklinik in Königsberg. 1886 wurde er Assistent von Adolf Gusserow an der Berliner Geburtshilflichen Poliklinik. 1888 wurde er Hebammenlehrer und habilitierte sich an der Universität in Berlin. 1895 wurde er zum Professor ernannt und gründete 1892 eine private Klinik für Frauenkrankheiten und Geburtshilfe. Er verließ 1913 den Lehrkörper der Universität.

Arthur Eloesser

deutscher | geboren 1870 | gestorben 1938 | hochschullehrer (berlin) | literaturwissenschaftler | mann


Arthur Eloesser (* 20. März 1870 in Berlin; † 14. Februar 1938 in Berlin) war ein deutscher Literaturwissenschaftler und Journalist.

Werdegang

Eloesser promovierte 1893 bei dem Berliner Germanisten Erich Schmidt mit der Arbeit „Die ältesten deutschen Übersetzungen Molièrescher Lustspiele“. Seine Habilitation scheiterte jedoch am preußischen Staat, der für diese Prozedur noch Ende des 19. Jahrhunderts von deutschen Juden die christliche Taufe verlangte.

Friedrich Gottlob Hayne

botaniker | deutscher | geboren 1763 | gestorben 1832 | hochschullehrer (berlin) | mann


Friedrich Gottlob Hayne (* 18. März 1763 in Jüterbog; † 28. April 1832 in Berlin) war ein deutscher Botaniker, Apotheker und Hochschullehrer.

Hayne zeigte schon früh Interesse für die Pflanzenwelt. Von 1778 bis 1796 war er als Apotheker in Berlin tätig; er war mit dem etwa gleichaltrigen Botaniker Carl Ludwig Willdenow bekannt, der zeitweise ebenfalls Apotheker in Berlin war. Ab 1797 erledigte er für das Fabriken-Departement der preußischen Regierung „botanisch-technische Aufträge”.

Ferdinand Bohlmann

chemiker (20. jahrhundert) | deutscher | geboren 1921 | gestorben 1991 | hochschullehrer (berlin) | hochschullehrer (technische universität braunschweig) | mann


Ferdinand Bohlmann (* 28. August 1921 in Oldenburg; † 23. September 1991) war ein deutscher Naturstoff-Chemiker.

Leben

Bohlmann studierte von 1939 bis 1944 Chemie in Göttingen. Das Studium wurde von Kriegsdienst und Verletzung unterbrochen. Im Jahre 1946 wurde er bei Hans Brockmann († 1988) mit einer Arbeit über Solvatochromie in der Pyridinreihe promoviert. Er wechselte zu Hans Herloff Inhoffen an die Universität Marburg. Er ging mit ihm an die TH Braunschweig, wo er sich habilitierte. Bohlmann wurde 1952 Dozent und 1957 außerplanmäßiger Professor. Im Jahre 1959 wurde er an der TU Berlin Nachfolger Friedrich Weygands († 1969) am Institut für Organische Chemie, wo er einen rasch wachsenden Arbeitskreis leitete.

Sigi Busch

deutscher | hochschullehrer (berlin) | jazz-musiker | kontrabassist | mann


Siegfried „Sigi“ Busch (* 1943 (?) in Krefeld) ist ein deutscher Jazzmusiker (Kontrabass, Hochschullehrer).

Busch erhielt Violinunterricht und wechselte mit 20 Jahren an den Kontrabass. Nach dem Spiel mit Dixieland- und Swingbands absolvierte er ein Musikstudium in Bremen. Anschließend spielte er in der Band von Ed Kröger und Joe Viera sowie in der frühen europäischen Rockjazz Band Association P.C. Nach einem Aufbaustudium am [[Berklee College of Music spielte er ab 1974 mit Wolfgang Engstfeld und Uli Beckerhoff in der Gruppe Jazztrack. 1975 erschien seine erste Platte unter eigenem Namen ("Age of Miracles" mit Charlie Mariano und [[Wolfgang Dauner) . 1979 gründete er mit dem niederländischen Schlagzeuger Pierre Courbois die Gruppe In 'n' Out und erhielt den Förderpreis Musik der Stadt Bremen.

Rolf Lukowsky

deutscher | deutscher komponist | geboren 1926 | hochschullehrer (berlin) | komponist (20. jahrhundert) | mann


Rolf Lukowsky (* 1926) studierte in Halle Musikerziehung und promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1966 habilitierte er sich und wurde Dozent für Musiktheorie und Chorleitung.

Werke

Seit 1964 beschränkt er sich aufs Komponieren. Zu seinen Werken zählen Lieder, Kantaten, Oratorien wie auch Kammermusik. Seine Volksliedsätze erfreuen sich großer Beliebtheit.

Julius Pagel

deutscher | geboren 1851 | gestorben 1912 | hochschullehrer (berlin) | mann | mediziner (19. jh.) | mediziner (20. jh.) | medizinhistoriker


Julius Leopold Pagel (* 29. Mai 1851 in Pollnow; † 30. Januar 1912 in Berlin) war ein deutscher Arzt und Medizinhistoriker.

Leben

Pagel studierte in Berlin Medizin. Nach der Promotion lies er sich 1876 als praktischer Arzt in der Stadt nieder. Er habilitierte sich 1891 im Geschichte der Medizin, 1898 wurde Pagel als Professor an die Friedrich-Wilhelms-Universität berufen. Ab 1902 war er außerordentlicher Professor.

Paul B. Baltes

deutscher | geboren 1939 | gestorben 2006 | hochschullehrer (berlin) | mann | psychologe (20. jh.)


Paul B. Baltes (* 18. Juni 1939 in Saarlouis; † 7. November 2006 in Berlin) war ein deutscher Psychologe und Gerontologe. Er war Mitglied des Senats der Max-Planck-Gesellschaft.

Leben

Baltes studierte Psychologie an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und wurde ebenda 1967 promoviert. Nach seiner Promotion war er 12 Jahre lang als Professor für Psychologie und Gerontologie an mehreren US-amerikanischen Universitäten tätig. Baltes wurde 1980 Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Von 1980 bis 2004 leitete er den Forschungsbereich Entwicklungspsychologie. 2005 gründete er das Internationale Max-Planck-Forschungsnetzwerk zur Altersforschung.

Otto Gauer

deutscher | hochschullehrer (berlin) | mann | mediziner (20. jh.)


Otto H. Gauer, († 1979) war zunächst Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim, 1963-1979 Lehrstuhlinhaber und Direktor des Institutes für Physiologie an der FU, gilt als Begründer der Gravitationsphysiologie.

Gauer war bereits mit seinen frühen Arbeiten an den ersten Weltraummissionen beteiligt. Gemeinsam mit Heinz Haber öffneten sie 1946 den Weg für die Amerikaner zu Fragen der Schwerelosigkeit und der Weltraummedizin. 1950 veröffentlichte er gemeinsam mit Heinz Haber unter dem Titel Man under Gravity-Free Conditions die erste Arbeit zum Einfluss der Schwerelosigkeit auf den Menschen und war im Paperclip-Projekt der amerikanischen Luftwaffe eingebunden. Als weltweit anerkannter Kreislauf-Physiologe bekam er die Stelle eines Direktors am Kerckhoff-Heart-Institut in Bad Nauheim angeboten.

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