Skip navigation.
Home
Die Wikipedia Einträge des Tages

heimatforscher

Joseph Nix

autor | deutscher | geboren 1889 | gestorben 1964 | heimatforscher | lehrer | mann


Joseph Nix (* 5. Oktober 1889 in Hofheim am Taunus; † 18. November 1964 ebenda) war ein deutscher Heimatforscher und Genealoge. Von Nix stammen mehrere Beiträge zur Geschichte der Stadt Hofheim.

Nix wurde als Sohn des Landwirts Martin Nix geboren. Nach dem Besuch des humanistischen Gymnasiums in Höchst am Main studierte er ab 1909 an der Universität Göttingen. Sein Weg führte in zurück nach Höchst, wo er am dortigen Gymnasium als Studienrat tätig war. Später wechselte er an die Höhere Mädchenschule in Mayen. Schließlich kehrte er 1944 wieder in seinen Heimatort Hofheim zurück, wo er bis zu seinem Tod lebte.

Ralf Dose

fotograf | heimatforscher | mann | tierrechtler


Ralf Dose (* 20. Mai 1968 in Berlin); Fotograf, Tierrechtler und Heimatforscher.

Ralf Dose prägte den Begriff des "Antimenschen", sowie der "künstlichen" und der "natürlichen Natur". Nur der "Antimensch" könne sich quasi von der Menschheit abwenden und diese zurück zu einem Teil der Natur führen, der diese zu ehren, schützen und bewahren hätte, vor allem von seiner eigenen Spezies selbst, anstatt sich aus ihr zu entfernen, sich eine eigene (künstliche) Natur zu schaffen und die eigentliche (natürliche) Natur dabei zu zerstören, womit er sich selbst am Ende zerstöre. Da sich der Mensch an und für sich als destruktiver oder kontraproduktiver Mitläufer, Ignorant, Feigling, Saboteur, Ja-Sager usw. eignete, der zu seinem vermeintlichen eigenen Vorteil, z.B. aus Geltungs- oder Habsucht, Bequemlichkeit, Dummheit oder Gewohnheit heraus, eher dazu neige, bewußt oder unbewußt, diese "künstliche Natur" anzunehmen, anstatt aus Einsicht, Erkennung und Erfahrung heraus den eigenen und auch gemeinschaftlichen Weg zurück zu einer "natürlichen Natur" zu finden, könne nur der "Antimensch" dieses übernehmen, in dem er sich nicht über die (natürliche) Natur, aber über die (künstliche) Natur der Masse der Menschheit stellt und dieser entgegenwirkt." "Antimenschen" unterliegen keiner bestimmten politischen oder religiösen Vorgabe oder Richtung, auch keiner bestimmten Subkultur, Szene oder Mode, sondern sie grenzen sich im Gegenteil dazu, von bestimmten (der "künstlichen Natur") unterliegenden Strömungen, Erscheinungen, Ansichts- und Lebensweisen ab und schließen diese als falsch für sich selbst aus. Man unterscheidet zudem zwischen "positiven Antimenschen", zum Beispiel Veganer, Heiden, Gothics und "negativen Antimenschen", wie Satanisten oder Selbstmörder. Die Ursachen für die Entstehung einer "künstlichen Natur" könne nur im Menschen selbst liegen, die "künstliche Natur" ist also Teil der "natürlichen Natur". Alles, was der Mensch nicht im Griff hat, sei mächtiger als er und damit unverfälschte "[[natürliche Natur", wie z.B. Zeit, Schicksal, Tod. Alles, was der Mensch nicht geschaffen hat, sei göttlich und zumindest ursprünglich ebenfalls "natürliche Natur", wie z.B. Sonnen, Planeten, Tiere, Pflanzen, Steine. Alles, was vom Menschen selbst erdacht und erschaffen wurde, sei "künstliche Natur" und daher nach Ursache und Wirkung, bzw. Sinn und Hintergrund zu hinterfragen und zu bewerten. Darin läge die kommende Auferstehung des "Antimenschen".

Oswin Moro

Österreicher | geboren 1895 | heimatforscher | kärnten | mann | nockberge


Dr. Oswin Moro bei der Befragen der Menschen von St. Oswald Gedenktafel an der Schule in der Kirchgasse in St. Oswald. Bodner-Haus nun im Freilichtmuseum Maria Saal Oswin Moro (* 22. Dezember 1895 in Hermagor, Kärnten; † 19. August 1941 in Graz) war ein Volkskundeler und Lehrer. Sein besonderes Interesse galt dem Bergdorf St. Oswald bei Bad Kleinkirchheim in den Nockbergen, wo er speziell die Arbeitstechniken der Bergbauern 1924 bis 1941 präzise dokumentierte. Er war an der Gründung des ehemaligen "Kärntner Heimatmuseums"Nunmehr die volkskundliche Abteilung des Landesmuseums für Kärnten in Klagenfurt. maßgeblich beteiligt und initiierte den Transfer des Bodner-Hauses in das Freilichtmuseum Maria Saal.

Moro wurde in Hermagor als Sohn des Regierungsrats Hugo Moro geboren, der sich als Sammler auf volkskundlichem Gebiet verdient machte und Kärntner Mundart Dichter war. Oswin maturierte 1914 am Gymnasium in der Villacher Peraustraße und studierte in Graz Germanistik. Seit 1921 war Moro als Hilfslehrer, ab 1923 als Professor an der höheren Gewerbeschule in Villach tätig. Neben seinem Beruf als Lehrer an der späteren Bundeslehranstalt für Bau- und Kunstgewerbe widmete er sich über knapp zwanzig Jahre mit größter Intensität der volkskundlichen Würdigung der Bergbauernarbeit in St. Oswald. Durch seine als Städter sehr ungewöhnliche Lebensverbundenheit mit dem Bauern erlebte er deren Alltag, was ein gründliches Verständnis der bäuerlichen Geistigkeit ermöglichte. Er machte unzählige handschriftlich Aufzeichnungen, fotografierte und fertigte Skizzen an, analysierte den Bau und Funktion der Höfe und der Arbeitstechniken, beobachte Sitte, Brauchtum und alle übrigen Äußerungen der Volksseele. Neben einzelnen Veröffentlichungen als Aufsätze erschien die von ihm geplante zusammenfassende volkskundliche Monographie erst nach seinem plötzlichen Tod. Als Herausgeber fungierte sein Bruder Dr. Gotbert Moro. Oswin Moro ist in Leibnitz bei Graz begraben. Am 9. September 1950 wurde als Würdigung für seine volkskundliche Arbeit in St. Oswald im Rahmen der 5. Österreichischen Volkskundetagung eine Gedenktafel enthüllt.

Karl Hobmair

autor | deutscher | geboren 1911 | gestorben 2003 | heimatforscher | römisch-katholischer geistlicher (20. jahrhundert) | träger des bundesverdienstkreuzes


Karl Hobmiar (* 21. September 1911 in Freising; † 20. Februar 2003); war 44 Jahre Pfarrer in Oberhaching und engagierte sich als Heimatforscher.

Leben

Karl Hobmair hatte 10 Geschwister. Sein Vater starb vier Jahre nach seiner Geburt. Er besuchte in Freising die Volksschule und das Dom-Gymnasium. Nach dem Abitur begann er im Freisinger Priesterseminar zu studieren. Er war Mitglied der Studentenverbindung AgilolfiaDom-Spiegel (Mitteilungsblatt der Freunde des Dom-Gymnasiums Freising e.V.): http://www.das-dom.de/dom-spiegel/2003/index40.html. Zum Priester geweiht wurde er am 02. Mai 1937 Hachinger Heimatbuch, Oberhaching 1979, Seite 150 im Freisinger Dom.

Karl Huth

autor | deutscher | geboren unbekannt | gestorben 1989 | heimatforscher | mann


Karl Huth (* unbekannt; † 7. September 1989 in Dautphetal-Wilhelmshütte) war ein deutscher Heimatforscher. Zudem war er als Verwaltungsoberrat für den Landkreis Biedenkopf und später den Landkreis Marburg-Biedenkopf tätig.

Er verfasste viele Publikationen über seine Heimat erwies sich so als Fachmann für die Geschichte des Hessischen Hinterlandes.

  • Mitglied im Verein für hessische Geschichte und Landeskunde e.V. Kassel
  • lange Zeit im Vorstand des Hinterländer Geschichtsvereins, eines Zweigvereins des VGH

Georg Hofmann (Heimatforscher)

heimatforscher | mann


Georg Hofmann (* 28. Januar 1895 in Kirchenbuch; † 14. November 1966 in Schönau;) war Expositus in Schönau und Kreisheimatpfleger des Landkreises Viechtach.

Leben

Georg Hofmann wurde am 28. Januar 1895 in Kirchenbuch geboren. Am 29. Juni 1922 wurde er im Regensburger Dom zum Priester geweiht. Von 1929 bis zu seinem Tod im Jahre 1966 war er als Expositus in Schönau tätig. Am 17. November wurde er im Schönauer Friedhof beerdigt.

Ewald Friesacher

Österreicher | geboren 1943 | heimatforscher | herausgeber | mann


Ewald Friesacher

Ewald Hans Friesacher (* 18. November 1943 in Klagenfurt) ist ein österreichischer Heimatforscher und Kalenderherausgeber.

Leben

Im österreichischen Reichenfels aufgewachsen, verbrachte er seine Jugendjahre in Maria Rojach, um seine Berufsausbildung zum Elektro-Ingenieur in der kärntner Landeshauptstadt Klagenfurt abzuschließen.

Manfred Kmoch

Österreicher | geboren 1925 | gestorben 1979 | heimatforscher | mann


Manfred Kmoch (* 7. März 1925 in Bisamberg; † 22. Juli 1979 in Korneuburg) war ein österreichischer Heimatforscher.

Kmoch war seit seiner frühesten Jugend mit seinem Vater, dem Heimatforscher Ladislaus Kmoch, im Bereiche des Bisamberges und des südlichen Teiles des mittleren Weinviertels archäologisch und volkskundlich tätig. Nach dessen Tod setzte er die Tätigkeit im Alleingange fort. Ab 1971 publizierte er seine Forschungsergebnisse in der heimatkundlichen Zeitschrift Korneuburger Kulturnachrichten. Aus denkmalpflegerischem Verantwortungsgefühl war er ständiger freier Mitarbeiter des Bundesdenkmalamtes in Wien und veröffentlichte in der Fachzeitschrift dieser Institution Fundberichte aus Österreich zahlreiche Berichte zur Ur- und Frühgeschichte.

Karlheinz Baumgartl

deutscher | geboren 1935 | heimatforscher | kosmologie | mann


Karlheinz Baumgartl (* 1935 in Heidelberg-Neuenheim) ist ein deutscher Kosmologe und Heimatforscher.

Karlheinz Baumgartl war als Chemotechniker 20 Jahre in der chemischen Industrie, zuerst in der analytischen Forschung und später im wissenschaftlichen Außendienst. Seit 1984 ist er als freier Referent überregional in der Volksbildung tätig. Er ist also unabhängig von jeder Institution.

Joseph Probst (Heimatforscher)

beamter | deutscher | geboren 1852 | germersheim | gestorben 1899 | heimatforscher | mann


Joseph Probst (*  30. Mai 1852 in Nesselwang; †  16. Mai 1899 in Würzburg) war ein deutscher Lehrer und Heimatforscher der Stadt Germersheim. Das Standardwerk der Germersheimer Geschichte, die „Geschichte der Stadt und Festung Germersheim“ entstammt seiner Feder.

Geboren als Sohn des Metzgermeisters Martin Probst besuchte er in seiner Kindheit und Jugend das Kemptener Gymnasium, um, daraufhin an der Universität München Philologie zu studieren. Nachdem er ein Jahr lang Präfekt des Studienseminares Landshut gewesen war, wurde er am 1. Dezember 1879 Assisten-Gymnasiallehrer des Progymnasiums Hammelburg, um am 27. April 1888 auf die Lateinschule Germersheim versetzt zu werden, wo er am 1. Mai 1888 seinen Dienst als „Studienlehrer“ antrat.hr Er erteilte Unterricht in den Fächern Deutsch, Latein, Arithmetik, Geschichte, Geographie und Naturkunde. Bereits zwei Jahre später begann er damit, in der gedruckten Literatur Informationen über die Geschichte Germersheims zusammenzusuchen, um sich 1892 dazu zu entschließlich, archivarische Quellenarbeit zu betreiben. Er vollendete das Werk 1898. Infolgedessen wurde er durch „Allerhöchste Entschließung“ vom 6. Juli 1898 als Beförderung ans Proymnasium in Würzburg versetzt, wo er am 16. Mai des darauffolgenden Jahres einer Krankheit erlag. Er wurde auf dem Friedhof in Hammelburg beigesetzt.

XML Feed