handschrift
Venetus A
10. jahrhundert | epos | handschrift | literatur (altgriechisch)Venetus A ist das berühmteste Manuskript der Homerischen Ilias, von manchen wird es als der beste Text dieses Epos betrachtet.
Rabbula-Evangeliar
bibelübersetzung | buch | buchmalerei | byzantinische kunst | christlicher orient | handschrift | literarisches werk | literatur (6. jahrhundert) | religiöse literatur | semitische spracheDas Rabbula-Evangeliar (Florenz, Biblioteca Medicea Laurenziana, cod. Plut. I, 56) ist eine illuminierte syrische Handschrift aus dem 6. Jahrhundert. Es stellt eine der feinsten in Asien produzierten byzantinischen Arbeiten dar.
Christus und die sieben Laden
handschrift | literatur (deutsch)Überliefert ist der Text u.a. in zwei Codices des Villinger Georgsklosters in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe. Die Codices stammen aus dem 15. Jahrhundert.
Christus und die minnende Seele
handschrift | literatur (deutsch)Gedicht
Mystik ist im christlichen Glauben die Frömmigkeitsform, die den Gläubigen zur unmittelbaren Gottesschau, zur Vereinigung mit Gott (unio mystica) führen kann. Die „minnende Seele“ steht für den Gläubigen, der als „liebende Seele“ (weibliche) Braut des himmlischen (männlichen) Bräutigams Jesus Christus ist. „Christus und die minnende Seele“ beschreibt nun den allegorischen Dialog zwischen Braut und Bräutigam. Dabei kommt im ersten Teil der Schrift der weltlichen, herrschaftsbetonten Ehe mit der Unterordnung der Frau unter den Mann eine wesentliche Rolle zu. Der zweite Teil des dargestellten „Bilderbogens“ sieht anders aus: statt Unter- und Überordnung, statt weiblicher Passivität (auch im Sinne eines Erleidens), statt Entfremdung der Ehepartner ist es nun die Frau bzw. die Seele, die aktiv fordernd eine Entscheidung zu Gunsten Christi fällt: „Ich will lieber dir haften an. / Ich wil dich, lieber herr, nun allain.“ Zweisamkeit und erotische Privatheit stellen in Abkehr des Liebespaares von der Außenwelt die unio mystica her: „Lieb, ich und du sind all ain, / Alsus wirt ains us uns zwain.“
Gero-Codex
bibel | bibelhandschrift | buchmalerei | handschrift | literarisches werk | literatur (10. jahrhundert) | literatur (latein) | mittelalter (literatur) | religiöse literatur | weltdokumentenerbeDie Handschrift besteht aus 176 Pergamentseiten, die 298 Lesungen für das Kirchenjahr enthalten.Stadt Arnsberg: Pressemitteilung. https://www.lwl.org/pipermail/westfaelische-geschichte/2004-April/000488.html . Die acht ganzseitigen Miniaturen machen die Bedeutung der Handschrift aus: die Widmung Annos an den Stifter Gero, dessen Widmung der Handschrift dem Apostel Petrus, die Darstellung der vier Evangelisten, die Darstellung der Maiestas Domini (Die Majestät des Herrn) und der Frauen am Grab Jesu in der Osterinitiale M. Die Evangelistenbilder und die Maiestas Domini haben die Darstellungen des 150 Jahre älteren Lorscher Evangeliars zum VorbildMDR: Insignien der Macht. http://www.mdr.de/geschichte/filme/adelshaeuser/706353-hintergrund-293054.htmlabsatz6. Darüber hinaus enthält der Gero-Codex eine Reihe von Zierseiten mit ornamentgeschmückten Initialen.
Buch von Veles
handschrift | religiöse literatur | slawen | slawische geschichte | slawische mythologieEr beinhaltet religiöse Passagen und Berichte über die Geschichte der Slawen und deren religiöse Moralvostellungen. Die am weitesten zurück liegenden Erzählungen im Buch werden auf das 7. Jahrhundert v. Chr. datiert, die Jüngsten auf das 9. Jahrhundert.
Codex Pray
handschriftDie Handschrift wurde nach György Pray benannt.
Weblinks
Maya Codices
buchmalerei | handschrift | mayaDurch die Zeit der Conquistadoren und den Zerstörungen aller „heidnischen“ Objekte (vor allem durch Diego de Landa im Jahr 1562) überstanden bis heute nur noch vier dieser Codices. Sie wurden alle zur Unterscheidung nach dem späteren Aufbewahrungsort in Europa und den USA benannt:
Codex purpureus Rossanensis
buchmalerei | handschrift | mittelalter (literatur) | religiöse literaturWeblinks
Heinrich Stegmüller
handschriftDie kostbar illuminierte Handschrift, die wohl im Bodenseeraum illustriert wurde, wurde bereits vor dem Verkauf der Donaueschinger Handschriftensammlöung 1993 an das Land Baden-Württemberg entfremdet und erschien als Nr. 12 in dem Verkaufskatalog A Selection of Manuscripts and Miniatures. Dr. Jörn Günther Antiquariat, Hamburg/London 2003.

