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Die Wikipedia Einträge des Tages

handschrift

Venetus A

10. jahrhundert | epos | handschrift | literatur (altgriechisch)


Venetus A ist die gewöhnlichere Bezeichnung für das in the Biblioteca Marciana in Venedig als Codex Marcianus Graecus 454 katalogisierte Manuskript aus dem 10. Jahrhundert.

Venetus A ist das berühmteste Manuskript der Homerischen Ilias, von manchen wird es als der beste Text dieses Epos betrachtet.

Rabbula-Evangeliar

bibelübersetzung | buch | buchmalerei | byzantinische kunst | christlicher orient | handschrift | literarisches werk | literatur (6. jahrhundert) | religiöse literatur | semitische sprache


Darstellung der Kreuzigung Christi im Rabbula-Evangeliar Darstellung der Himmelfahrt Christi im Rabbula-Evangeliar

Das Rabbula-Evangeliar (Florenz, Biblioteca Medicea Laurenziana, cod. Plut. I, 56) ist eine illuminierte syrische Handschrift aus dem 6. Jahrhundert. Es stellt eine der feinsten in Asien produzierten byzantinischen Arbeiten dar.

Christus und die sieben Laden

handschrift | literatur (deutsch)


Zur spätmittelalterlichen belehrenden Erbauungsliteratur gehört die Schrift „Christus und die sieben Laden“, in der Jesus Christus in der Rolle eines Kaufmanns einen Einsiedler, der „in die Welt“ zurückkehren möchte, wieder auf den rechten Weg bringt. Die sieben „köstlichen Laden“, die Güter, die Christus anbietet, stehen dabei für die christlichen Tugenden, für die sieben Seligpreisungen nach den Evangelien.

Überliefert ist der Text u.a. in zwei Codices des Villinger Georgsklosters in der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe. Die Codices stammen aus dem 15. Jahrhundert.

Christus und die minnende Seele

handschrift | literatur (deutsch)


Das Gedicht „Christus und die minnende Seele“ ist eine auf einen Bilderbogen basierende Dichtung. Die Ursprünge des Bilderbogens reichen in die 1. Hälfte des 14. Jahrhunderts zurück, aus ihm entstand später ein umfangreicher Text von über 2000 Versen, eine „klösterliche Lehrdichtung“, vielleicht von einer Religiosen für Beginen des Bodenseeraums geschrieben.

Gedicht

Mystik ist im christlichen Glauben die Frömmigkeitsform, die den Gläubigen zur unmittelbaren Gottesschau, zur Vereinigung mit Gott (unio mystica) führen kann. Die „minnende Seele“ steht für den Gläubigen, der als „liebende Seele“ (weibliche) Braut des himmlischen (männlichen) Bräutigams Jesus Christus ist. „Christus und die minnende Seele“ beschreibt nun den allegorischen Dialog zwischen Braut und Bräutigam. Dabei kommt im ersten Teil der Schrift der weltlichen, herrschaftsbetonten Ehe mit der Unterordnung der Frau unter den Mann eine wesentliche Rolle zu. Der zweite Teil des dargestellten „Bilderbogens“ sieht anders aus: statt Unter- und Überordnung, statt weiblicher Passivität (auch im Sinne eines Erleidens), statt Entfremdung der Ehepartner ist es nun die Frau bzw. die Seele, die aktiv fordernd eine Entscheidung zu Gunsten Christi fällt: „Ich will lieber dir haften an. / Ich wil dich, lieber herr, nun allain.“ Zweisamkeit und erotische Privatheit stellen in Abkehr des Liebespaares von der Außenwelt die unio mystica her: „Lieb, ich und du sind all ain, / Alsus wirt ains us uns zwain.“

Gero-Codex

bibel | bibelhandschrift | buchmalerei | handschrift | literarisches werk | literatur (10. jahrhundert) | literatur (latein) | mittelalter (literatur) | religiöse literatur | weltdokumentenerbe


Initiale S aus dem Gero-Codex Der Gero-Codex ist die älteste der mittelalterlichen Handschriften, die dem Skriptorium des Klosters Reichenau zugeschrieben werden. Sie wurde um das Jahr 969 von dem Mönch Anno für den späteren Kölner Erzbischof Gero angefertigt.

Die Handschrift besteht aus 176 Pergamentseiten, die 298 Lesungen für das Kirchenjahr enthalten.Stadt Arnsberg: Pressemitteilung. https://www.lwl.org/pipermail/westfaelische-geschichte/2004-April/000488.html . Die acht ganzseitigen Miniaturen machen die Bedeutung der Handschrift aus: die Widmung Annos an den Stifter Gero, dessen Widmung der Handschrift dem Apostel Petrus, die Darstellung der vier Evangelisten, die Darstellung der Maiestas Domini (Die Majestät des Herrn) und der Frauen am Grab Jesu in der Osterinitiale M. Die Evangelistenbilder und die Maiestas Domini haben die Darstellungen des 150 Jahre älteren Lorscher Evangeliars zum VorbildMDR: Insignien der Macht. http://www.mdr.de/geschichte/filme/adelshaeuser/706353-hintergrund-293054.htmlabsatz6. Darüber hinaus enthält der Gero-Codex eine Reihe von Zierseiten mit ornamentgeschmückten Initialen.

Buch von Veles

handschrift | religiöse literatur | slawen | slawische geschichte | slawische mythologie


Der einzige bekannte Ausschnitt eines Bretts, nachdem das Buch benannt ist, beginnt mit den Worten: „Veles widmen wir dieses Buch“ Das Buch von Veles (auch: Veles Book, Vles book, Vlesbook, Isenbeck's Planks, Велесова книга, Велес книга, Книга Велеса, Дощечки Изенбека, Дощьки Изенбека) ist vermutlich ein antiker Text aus der slawischen Religion bzw. Geschichte.

Er beinhaltet religiöse Passagen und Berichte über die Geschichte der Slawen und deren religiöse Moralvostellungen. Die am weitesten zurück liegenden Erzählungen im Buch werden auf das 7. Jahrhundert v. Chr. datiert, die Jüngsten auf das 9. Jahrhundert.

Codex Pray

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Der Codex Pray, verwirrenderweise auch häufig Pray Codex genannt, ist eine kleine aber wichtige Ansammlung Hochmittelalterlicher Manuskripte und Zeichnungen zu christlichen Themen. Einige Seiten stammen noch aus dem späten 12 Jahrhundert, andere bereits aus dem frühen 13. Jahrhundert. Der Codex Pray ist eine der wichtigsten Schriften die im Budapester Nationalmuseum aufbewahrt werden.

Die Handschrift wurde nach György Pray benannt.

Weblinks

Maya Codices

buchmalerei | handschrift | maya


Seite 9 des Dresdner Codex Die Maya Codices sind Bilderhandschriften in denen Informationen über das Leben der Maya aber auch über Astronomie und Mathematik aufgezeichnet wurden. Die Maya hatten ein hoch entwickeltes Schriftsystem aus Bildern und Schriftzeichen (siehe auch den Hauptartikel Maya-Schrift).

Durch die Zeit der Conquistadoren und den Zerstörungen aller „heidnischen“ Objekte (vor allem durch Diego de Landa im Jahr 1562) überstanden bis heute nur noch vier dieser Codices. Sie wurden alle zur Unterscheidung nach dem späteren Aufbewahrungsort in Europa und den USA benannt:

Codex purpureus Rossanensis

buchmalerei | handschrift | mittelalter (literatur) | religiöse literatur


Der Codex purpureus Rossanensis (Purpurkodex von Rossano) ist ein bedeutendes griechisches Evangeliar, das im Diözesanmuseum der kalabrischen Stadt Rossano ausgestellt ist. Seinen Namen verdenkt es der Tatsache, dass die 181 erhaltenen der ursprünglich etwa 400 Pergamentblätter mit Purpur koloriert sind. Der reich bebilderte Text enthält das vollständige Matthäus-Evangelium, einen Teil des Markus-Evangeliums sowie einen Brief des Eusebius von Caesarea. Das Buch wurde vermutlich im 6. Jahrhundert in Syrien geschrieben und im 7. Jahrhundert von Mönchen auf der Flucht vor den Arabern nach Kalabrien gebracht.

Weblinks

Heinrich Stegmüller

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Abbildungen aus der Handschrift Heinrich Stegmüller von Wiesensteig war der Schreiber einer illustrierten astrologisch-medizinischen Handschrift. Der Kalender ist datiert: Buchau am Federsee 18. Januar 1443 und befand sich in der Fürstlich Fürstenbergischen Hofbibliothek Donaueschingen als Cod. 494.

Die kostbar illuminierte Handschrift, die wohl im Bodenseeraum illustriert wurde, wurde bereits vor dem Verkauf der Donaueschinger Handschriftensammlöung 1993 an das Land Baden-Württemberg entfremdet und erschien als Nr. 12 in dem Verkaufskatalog A Selection of Manuscripts and Miniatures. Dr. Jörn Günther Antiquariat, Hamburg/London 2003.

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