gynäkologe
Alfred Dührssen
deutscher | geboren 1862 | gestorben 1933 | gynäkologe | hochschullehrer (berlin) | mann | mediziner (19. jahrhundert)Leben
Dührssen Studierte an der Universität Marburg sowie an der Kaiser-Wilhelms-Akademie für militärärztliches Bildungswesen und promovierte 1884 (Ueber chronische Parotitis mit consecutiver Speichelgeschwulst nebst einer Zusammenstellung der bisher veröffentlichten Fälle von Sialodochitis Stenoniana und Whartoniana). Anschließend war er Militärarzt in Berlin und Assistent seines Onkels Rudolf Dohrn an der Frauenklinik in Königsberg. 1886 wurde er Assistent von Adolf Gusserow an der Berliner Geburtshilflichen Poliklinik. 1888 wurde er Hebammenlehrer und habilitierte sich an der Universität in Berlin. 1895 wurde er zum Professor ernannt und gründete 1892 eine private Klinik für Frauenkrankheiten und Geburtshilfe. Er verließ 1913 den Lehrkörper der Universität.Kyusaku Ogino
geboren 1882 | gestorben 1975 | gynäkologe | japaner | mannSein biologischer Vater hieß Nakamura, aber Kyusaku wurde 1901 von der Familie Ogino adoptiert.
Friedrich Wilhelm von Scanzoni
deutscher | geboren 1821 | gestorben 1891 | gynäkologe | mann | mediziner (19. jahrhundert)Nach seiner medizinischen Ausbildung in Prag hatte er später knapp 40 Jahre lang (1850 - 1888) den Lehrstuhl für Geburtshilfe an der medizinischen Fakultät der Universität Würzburg inne. Nach ihm benannt ist das Scanzoni-Manöver mit Hilfe der von ihm entwickelten Scanzoni-Zange.
Josef Albert Amann, Jr.
deutscher | geboren 1868 | gestorben 1919 | gynäkologe | mannJosef Albert Amann studierte in seiner Heimatstadt unter dem Anatom Karl Wilhelm von Chuffer, dem Pathologen Otto Ballinger und dem Gynäkologen und Geburtshelfer Franz von Winkle. Nach seiner Approbation im Jahre 1889 ging er nach Berlin, wo er unter anderem auch mit Carl Ruge im Bereich der Mikroskopie zusammenarbeitete. Im Anschluss arbeitete er sechs Jahre an der Münchener Universitäts-Frauenklinik. Seine Habilitation erfolgte 1892 und er folgte seinem Vater als Leiter der gynäkologischen Abteilung des Allgemeinen Krankenhauses München. 1905 wurde er außerordentlicher Professor und im Jahr darauf eine außerplanmäßige Professur für Gynäkologie und Geburtshilfe. Trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen gehörte Amann zu den besten deutschen operierenden Gynäkologen seiner Zeit.
Josef Albert Amann
deutscher | geboren 1832 | gynäkologe | mannAmann studierte Medizin in München und Würzburg, wo er sich als Assistent von Friedrich Wilhelm von Scanzoni der Gynäkologie und Geburtshilfe zuwandte. Nach seiner Promotion im Jahre 1859 erfolgte seine weitere Ausbildung an den Universitäten Berlin, Wien, Prag, Paris, London und Edinburgh. 1861 hielt er als erster Vorlesungen für Gynäkologie an der Univerität München und 1874 wurde er außerordentlicher Professor. Er war für die Errichtung der königlichen Poliklinik für Frauenkrankheiten verantwortlich und am 5. November 1884 wurde ebenfalls auf seine Veranlassung die königliche gynäkologische Klinik im allgemeinen Krankenhaus I. J. gegründet. 1894 wurde er zum königlich-bayerischen Hofrat ernannt.
Johann Friedrich Ahlfeld (Gynäkologe)
deutscher | geboren 1843 | gestorben 1929 | gynäkologe | mannAhlfeld studierte Medizin in Greifswald und Leipzig, wo er dann auch als Assistent von Carl Siegmund Franz Credé arbeitete. Seine weitere Ausbildung absolvierte er in Wien und Tübingen und erhielt am 22. Februar 1868 seinen Doktortitel. 1876 wurde er außerordentlicher Professor und Dozent für Geburtshilfe in Leipzig. Im Jahre 1881 nahm er eine Stelle als Professor für Geburtshilfe und als Direktor der Lehrinstitution für Geburtshilfe in Gießen und später im Jahre 1883 in Marburg als Professor und gleichzeitig Direktor der kaiserlichen Lehreinrichtung für Geburtshilfe an. 1894 wurde er medizinischer Hofrat. 1909 wurde er von seinen Pflichten entbunden und in den Ruhestand versetzt.
Ernst Wertheim
Österreicher | geboren 1864 | gestorben 1920 | gynäkologe | mannLeben
Ernst Wertheim war der Sohn von Theodor Wertheim, eines Chemieprofessors an der Universität Pest und Graz. Er studierte Medizin in Graz und approbierte am 29. Februar 1888. Er wurde anschließend Assistent für allgemeine und experimentelle Pathologie. Unter Rudolf Klemensiewicz erlernte er mikrobiologische Techniken, welche ihm später bei seinen Forschungen zur Gonorrhoe bei Frauen zu Gute kam.Otto Spiegelberg
gynäkologeSpiegelberg studierte an der Universität Göttingen und wurde 1851 zum Dr. med. promoviert.
Er war ab 1861 ordentlicher Professor für Geburtshilfe an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, ab 1864 an der Universität Königsberg und ab 1875 an der Universität Breslau.
Johann Baptist Chiari
Österreicher | geboren 1817 | gestorben 1854 | gynäkologe | mann | mediziner (19. jh.)Chiari studierte in Wien und wurde 1841 mit der Dissertation De legibus mechanicis motus muscularis. 1842 wurde er Assistent an der Klinik für Geburtshilfe bei Professor Johann Klein (1788-1856).

