grieche (antike)
Philon von Megara
grieche (antike) | logiker | mann | philosoph (antike)Literatur
- Klaus Döring: Die Megariker. Kommentierte Sammlung der Testimonien. Grüner Amsterdam 1971 (Studien zur antiken Philosophie 2), ISBN 90-6032-003-4
- Theodor Ebert: Dialektiker und frühe Stoiker bei Sextus Empiricus. Untersuchungen zur Entstehung der Aussagenlogik. Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen 1991. ISBN 3-525-25194-7
Hypereides (Töpfer)
attischer töpfer | grieche (antike) | mannBekannt ist er nur durch seine Signatur auf zweien der frühesten Panathenäische Preisamphoren, beide in Athen gefunden: Athen, Kerameikos PA 443 und Athen, Agora P 10204 >.
Literatur
- Martin Bentz: Panathenäische Preisamphoren. Eine athenische Vasengattung und ihre Funktion vom 6. - 4. Jahrhundert v. Chr., Basel 1998, ISBN 3-909064-18-3, S. 123 Nr. 6.004-6.005.
- Künstlerlexikon der Antike Bd. 1, 2001, S. 331-332 s.v. Hypereides (Rainer Vollkommer)
Maler von London B 76
attischer vasenmaler | grieche (antike) | mann | notname | schwarzfiguriger vasenmalerDer Maler von London B 76 ist der Burgon-Gruppe stilistisch nahe. Wie auch der Camtar-Maler oder Sophilos ist er einer der wenigen Vasenmaler, der statt mit schwarzer Farbe mit roter seine Beschriftungen der Figuren aufträgt. Er verwendet Tier- und Pflanzenmuster, die noch altmodisch wirken, doch erinnern seine zum Teil mit kräftigen Farben ausgeführten Zeichnungen an Maler wie Lydos. Er stellt vor allem Begenheiten aus dem Trojanischen Sagenkreis nach. Beim Maler von London B 76 wird ersichtlich, dass sich die Darstellungsform in der attischen Schwarzfigurige Vasenmalerei wandelte. Es wurden immer mehr Neuerungen und Veränderungen gefragt, echte Meister ihres Faches strebten nach Neuerungen. Der Maler von London B 76 beispielsweise löst sich von gewissen Konventionen in der Darstellung von mythologischen Szenen. So wird bei ihm eine heroische Szene des Trojanischen Krieges nur deshalb als solche erkennbar, weil er seine dargestellten frontalen Darstellungen derart beschriftete.
Maler von London B 76
attischer vasenmaler | grieche (antike) | mann | notname | schwarzfiguriger vasenmalerDer Maler von London B 76 ist der Burgon-Gruppe stilistisch nahe. Wie auch der Camtar-Maler oder Sophilos ist er einer der wenigen Vasenmaler, der statt mit schwarzer Farbe mit roter seine Beschriftungen der Figuren aufträgt. Er verwendet Tier- und Pflanzenmuster, die noch altmodisch wirken, doch erinnern seine zum Teil mit kräftigen Farben ausgeführten Zeichnungen an Maler wie Lydos. Er stellt vor allem Begenheiten aus dem Trojanischen Sagenkreis nach. Beim Maler von London B 76 wird ersichtlich, dass sich die Darstellungsform in der attischen Schwarzfigurige Vasenmalerei wandelte. Es wurden immer mehr Neuerungen und Veränderungen gefragt, echte Meister ihres Faches strebten nach Neuerungen. Der Maler von London B 76 beispielsweise löst sich von gewissen Konventionen in der Darstellung von mythologischen Szenen. So wird bei ihm eine heroische Szene des Trojanischen Krieges nur deshalb als solche erkennbar, weil er seine dargestellten frontalen Darstellungen derart beschriftete.
Nearchos (Töpfer)
attischer töpfer | attischer vasenmaler | grieche (antike) | mann | schwarzfiguriger vasenmalerNearchos steht dem Maler von Akropolis 606 in manchen Stilelementen, vor allem der Feinheit der Zeichnungen nahe. Anders als andere Künstler der Zeit schafft es Nearchos teilweise in seinen Werken, seinen Figuren eine Würde zu geben, für die beispielsweise auch der spätere berühmte Maler Exekias bekannt ist. Besonders heraus ragt ein Kantharos, den Nearchos sowohl als Töpfer, wie auch als Meler gearbeitet und bearbeitet hat, auf dem er Achill beim Anschirren seiner Pferde zeigt. Kantharen waren eine seiner beliebtesten Formen. Sie signierte er sowohl als Töpfer, wie auch als Maler. Er führte auch ein paar Neuerungen ein, wie den Versuch, einen Pferdekörper mit weißer Farbe zu decken. Seine Experimente kann man nicht immer als geglückt ansehen.
Frauenbad-Maler
attischer vasenmaler | grieche (antike) | notname | rotfiguriger vasenmalerLiteratur
- John D. Beazley: Attic Red-figure Vase-painters, Oxford 1963
Oakeshott-Maler
attischer vasenmaler | grieche (antike) | notname | schwarzfiguriger vasenmalerEr gehört zu den Kleinmeistern. Er erhielt seinen Notnamen nach Walter Oakeshott, dem ehemaligen Besitzer der Schale heute in Oxford, Ashmolean Musem 1972.162.
Ihm können folgende ganze bzw. fragmentierte Kleinmeister-Schalen zugeschrieben werden:
- Boston (MA), Museum of Fine Arts
- Frankfurt, Liebieghaus
- New York, Metropolitan Museum
- Oxford, Ashmolean Museum
- Vathy (Samos), Museum, aus dem Heraion von Samos
Maler von Akropolis 606
attischer vasenmaler | grieche (antike) | mann | notname | schwarzfiguriger vasenmalerDie Namenvase des Malers ist ein auf der Akropolis von Athen gefundener Dinos, auf dessen Hauptfries ein Kampf zwischen Kriegern und Streitwagen dargestellt wird. Die Nebenfriese zeigen Tiergruppen, Pflanzenmuster und Reitergruppen. Auf der Unterseite stellte er einen an die Arbeiten des Kleitias erinnernden Wirbel aus Tierfiguren dar. Auch sein Sinn für Farben und Details erinnert an Kleitias. Er achtet auf die Körperhaltung seiner Figuren und widmet sich ganz besonders Details wie Rüstungen und Helmbüschen, doch gelingt ihm nicht alles wie gewollt. Gern bemalte er Reiter-Amphoren, die bauchiger als gewöhnliche Amphoren waren und eine Bildeinteilung ähnlich der Pferdekopf-Amphoren aufweisen.
Myspios
attischer töpfer | grieche (antike) | mannEr ist nur bekannt durch seine Signatur auf einer Randschale ehemals in Paris, Sammlung de Witte. Mysipios gehört zu den Kleinmeistern.
Literatur
- John D. Beazley: Attic Black-figure Vase-painters, Oxford 1956, S. 167.
- Peter Heesen: Myspios, in: Künstlerlexikon der Antike Bd. 1, 2001, S. 106.
Kategorie:Mann
Milonidas (Vasenmaler)
grieche (antike) | korinthischer vasenmaler | mann | schwarzfiguriger vasenmalerEr ist nur bekannt durch eine Inschrift auf einem fragmentierten spätkorinthischen Pinax aus Penteskouphia (heute in Paris, Louvre MNC 212 (Inschrift) + Berlin, Antikenmuseum F 522), die ihn sowohl als Maler wie als Stifter des Pinax nennt. Dargestellt war eine Quadriga.
Literatur
- Darrell A. Amyx: Corinthian Vase-painting of the archaic period, Berkeley 1988, S. 255. 760 Taf. 110,1.
- Rudolf Wachter: Non-attic Greek vase inscriptions, Oxford 2001, S. 136 Nr. COP 41.
- Rainer Vollkommer: Milonidas, in: Künstlerlexikon der Antike Bd. 2, 2004, S. 85.

