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Die Wikipedia Einträge des Tages

grieche (antike)

Philon von Megara

grieche (antike) | logiker | mann | philosoph (antike)


Philon von Megara (* 4. Jh. v. Chr.; † 3. Jh. v. Chr.) war ein Dialektiker der megarischen Schule, vermutlich ein Schüler von Diodoros Kronos. Von Philon sind nur spärliche Zeugnisse erhalten, darunter aber ein bemerkenswerter Text, der ihm die älteste Wahrheitstafel zuschreibt: „Philon beispielsweise sagt, dass die Implikation wahr wird, wenn sie nicht mit Wahrem beginnt und mit Falschem endet, so dass nach seiner Ansicht die Implikation auf dreierlei Weise wahr wird und auf eine falsch. Denn wenn sie mit Wahrem beginnt und mit Wahrem endet ist sie wahr [...]. und wenn sie mit Falschem beginnt und mit Falschem endet ist sie abermals wahr [...]. Ebenso ist sie wahr, wenn sie mit Falschem beginnt und mit Wahrem endet [...]. Einzig dann wird sie falsch, wenn sie mit Wahrem beginnt und mit Falschem endet [...].“ Diese in Worten ausformulierte Wahrheitstafel für die Implikation gilt bis heute in der klassischen Aussagenlogik und ist als Verknüpfungstafel darstellbar mit 1 für "wahr", 0 für "falsch" und Rightarrow für "wenn... dann...":

Literatur

  • Klaus Döring: Die Megariker. Kommentierte Sammlung der Testimonien. Grüner Amsterdam 1971 (Studien zur antiken Philosophie 2), ISBN 90-6032-003-4
  • Theodor Ebert: Dialektiker und frühe Stoiker bei Sextus Empiricus. Untersuchungen zur Entstehung der Aussagenlogik. Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen 1991. ISBN 3-525-25194-7

Hypereides (Töpfer)

attischer töpfer | grieche (antike) | mann


Hypereides (Ύπερείδες), Sohn des Androgenes, war ein griechischer Töpfer, der um 560 v. Chr. in Athen tätig war.

Bekannt ist er nur durch seine Signatur auf zweien der frühesten Panathenäische Preisamphoren, beide in Athen gefunden: Athen, Kerameikos PA 443 und Athen, Agora P 10204 >.

Literatur

  • Martin Bentz: Panathenäische Preisamphoren. Eine athenische Vasengattung und ihre Funktion vom 6. - 4. Jahrhundert v. Chr., Basel 1998, ISBN 3-909064-18-3, S. 123 Nr. 6.004-6.005.
  • Künstlerlexikon der Antike Bd. 1, 2001, S. 331-332 s.v. Hypereides (Rainer Vollkommer)

Maler von London B 76

attischer vasenmaler | grieche (antike) | mann | notname | schwarzfiguriger vasenmaler


Der Maler von London B 76 ist ein mit einem modernen Notnamen bezeichneter attischer Vasenmaler des mittleren Drittels des 6. Jahrhunderts v. Chr.

Der Maler von London B 76 ist der Burgon-Gruppe stilistisch nahe. Wie auch der Camtar-Maler oder Sophilos ist er einer der wenigen Vasenmaler, der statt mit schwarzer Farbe mit roter seine Beschriftungen der Figuren aufträgt. Er verwendet Tier- und Pflanzenmuster, die noch altmodisch wirken, doch erinnern seine zum Teil mit kräftigen Farben ausgeführten Zeichnungen an Maler wie Lydos. Er stellt vor allem Begenheiten aus dem Trojanischen Sagenkreis nach. Beim Maler von London B 76 wird ersichtlich, dass sich die Darstellungsform in der attischen Schwarzfigurige Vasenmalerei wandelte. Es wurden immer mehr Neuerungen und Veränderungen gefragt, echte Meister ihres Faches strebten nach Neuerungen. Der Maler von London B 76 beispielsweise löst sich von gewissen Konventionen in der Darstellung von mythologischen Szenen. So wird bei ihm eine heroische Szene des Trojanischen Krieges nur deshalb als solche erkennbar, weil er seine dargestellten frontalen Darstellungen derart beschriftete.

Maler von London B 76

attischer vasenmaler | grieche (antike) | mann | notname | schwarzfiguriger vasenmaler


Der Maler von London B 76 ist ein mit einem modernen Notnamen bezeichneter attischer Vasenmaler des mittleren Drittels des 6. Jahrhunderts v. Chr.

Der Maler von London B 76 ist der Burgon-Gruppe stilistisch nahe. Wie auch der Camtar-Maler oder Sophilos ist er einer der wenigen Vasenmaler, der statt mit schwarzer Farbe mit roter seine Beschriftungen der Figuren aufträgt. Er verwendet Tier- und Pflanzenmuster, die noch altmodisch wirken, doch erinnern seine zum Teil mit kräftigen Farben ausgeführten Zeichnungen an Maler wie Lydos. Er stellt vor allem Begenheiten aus dem Trojanischen Sagenkreis nach. Beim Maler von London B 76 wird ersichtlich, dass sich die Darstellungsform in der attischen Schwarzfigurige Vasenmalerei wandelte. Es wurden immer mehr Neuerungen und Veränderungen gefragt, echte Meister ihres Faches strebten nach Neuerungen. Der Maler von London B 76 beispielsweise löst sich von gewissen Konventionen in der Darstellung von mythologischen Szenen. So wird bei ihm eine heroische Szene des Trojanischen Krieges nur deshalb als solche erkennbar, weil er seine dargestellten frontalen Darstellungen derart beschriftete.

Nearchos (Töpfer)

attischer töpfer | attischer vasenmaler | grieche (antike) | mann | schwarzfiguriger vasenmaler


Nearchos war ein attischer Töpfer und Vasenmaler des schwarzfigurigen Stils. Seine Schaffenszeit wird um 570 bis 555 v. Chr. angenommen.

Nearchos steht dem Maler von Akropolis 606 in manchen Stilelementen, vor allem der Feinheit der Zeichnungen nahe. Anders als andere Künstler der Zeit schafft es Nearchos teilweise in seinen Werken, seinen Figuren eine Würde zu geben, für die beispielsweise auch der spätere berühmte Maler Exekias bekannt ist. Besonders heraus ragt ein Kantharos, den Nearchos sowohl als Töpfer, wie auch als Meler gearbeitet und bearbeitet hat, auf dem er Achill beim Anschirren seiner Pferde zeigt. Kantharen waren eine seiner beliebtesten Formen. Sie signierte er sowohl als Töpfer, wie auch als Maler. Er führte auch ein paar Neuerungen ein, wie den Versuch, einen Pferdekörper mit weißer Farbe zu decken. Seine Experimente kann man nicht immer als geglückt ansehen.

Frauenbad-Maler

attischer vasenmaler | grieche (antike) | notname | rotfiguriger vasenmaler


Der Frauenbad-Maler (Painter of the Woman's Bath) war ein namentlich heute nicht mehr bekannter attischer Vasenmaler des rotfigurigen Stils, der zwischen 430 und 410 v. Chr. tätig war. Seinen Notnamen erhielt er durch die Lutrophoros 1452 im Archäologischen Nationalmuseum in Athen, auf dem die „Einholung des Brautbades mit einer Lutrophoros“ dargestellt ist. Zwei weitere Arbeiten, die Peliken F 2356 und F 2357 in der Berliner Antikensammlung stehen ihm stilistisch nahe, sind aber höchstwahrscheinlich von einem anderen, ihm nahe stehenden Vasenmaler ausgeführt worden.

Literatur

Oakeshott-Maler

attischer vasenmaler | grieche (antike) | notname | schwarzfiguriger vasenmaler


Der Oakeshott-Maler war ein attisch-schwarzfiguriger Vasenmaler, tätig in Athen ca. 550-535 v. Chr.

Er gehört zu den Kleinmeistern. Er erhielt seinen Notnamen nach Walter Oakeshott, dem ehemaligen Besitzer der Schale heute in Oxford, Ashmolean Musem 1972.162.

Ihm können folgende ganze bzw. fragmentierte Kleinmeister-Schalen zugeschrieben werden:

  • Boston (MA), Museum of Fine Arts
69.1052 >
  • Frankfurt, Liebieghaus
528
  • New York, Metropolitan Museum
17.230.5
  • Oxford, Ashmolean Museum
1966.941 • 1972.162
  • Vathy (Samos), Museum, aus dem Heraion von Samos
K 2599 • K 6791 • K 6925

Maler von Akropolis 606

attischer vasenmaler | grieche (antike) | mann | notname | schwarzfiguriger vasenmaler


Der mit dem Notnamen Maler von Akropolis 606 bezeichnete attische Künstler war ein Vasenmaler des schwarzfigurigen Stils. Seine Schaffenszeit wird für 570 bis 560 v. Chr. angenommen.

Die Namenvase des Malers ist ein auf der Akropolis von Athen gefundener Dinos, auf dessen Hauptfries ein Kampf zwischen Kriegern und Streitwagen dargestellt wird. Die Nebenfriese zeigen Tiergruppen, Pflanzenmuster und Reitergruppen. Auf der Unterseite stellte er einen an die Arbeiten des Kleitias erinnernden Wirbel aus Tierfiguren dar. Auch sein Sinn für Farben und Details erinnert an Kleitias. Er achtet auf die Körperhaltung seiner Figuren und widmet sich ganz besonders Details wie Rüstungen und Helmbüschen, doch gelingt ihm nicht alles wie gewollt. Gern bemalte er Reiter-Amphoren, die bauchiger als gewöhnliche Amphoren waren und eine Bildeinteilung ähnlich der Pferdekopf-Amphoren aufweisen.

Myspios

attischer töpfer | grieche (antike) | mann


Myspios war ein griechischer Töpfer, tätig in der 2. Hälfte des 6. Jahrhunderts v. Chr. in Athen.

Er ist nur bekannt durch seine Signatur auf einer Randschale ehemals in Paris, Sammlung de Witte. Mysipios gehört zu den Kleinmeistern.

Literatur

  • John D. Beazley: Attic Black-figure Vase-painters, Oxford 1956, S. 167.
  • Peter Heesen: Myspios, in: Künstlerlexikon der Antike Bd. 1, 2001, S. 106.

Kategorie:Mann

Milonidas (Vasenmaler)

grieche (antike) | korinthischer vasenmaler | mann | schwarzfiguriger vasenmaler


Milonidas war ein griechischer Vasenmaler, tätig in Korinth im 2. Viertel des 6. Jahrhunderts v. Chr.

Er ist nur bekannt durch eine Inschrift auf einem fragmentierten spätkorinthischen Pinax aus Penteskouphia (heute in Paris, Louvre MNC 212 (Inschrift) + Berlin, Antikenmuseum F 522), die ihn sowohl als Maler wie als Stifter des Pinax nennt. Dargestellt war eine Quadriga.

Literatur

  • Darrell A. Amyx: Corinthian Vase-painting of the archaic period, Berkeley 1988, S. 255. 760 Taf. 110,1.
  • Rudolf Wachter: Non-attic Greek vase inscriptions, Oxford 2001, S. 136 Nr. COP 41.
  • Rainer Vollkommer: Milonidas, in: Künstlerlexikon der Antike Bd. 2, 2004, S. 85.

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