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Die Wikipedia Einträge des Tages

gewerkschafter

Johann Svitanics

Österreicher | geboren 1890 | gestorben 1958 | gewerkschafter | mann | spÖ-mitglied


Johann Svitanics ( * 1890 ; † 1958 in Wien) war österreichischer Sozialist, Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) und Gewerkschaftsfunktionär, der im Exil als Vorsitzender der Landesgruppe österreichischer Gewerkschafter und Mitglied des London Büro, einer Zweigstelle der Auslandsvertretung der österreichischen Sozialisten (AVOES) in Großbritannien tätig war.

Lebenslauf

Svitanics kam sehr jung zur Arbeiterbewegung und engagierte sich vor allem als Gewerkschafter. Aufgrund seiner aktiven Teilnahme am Februaraufstand der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei im Jahr 1934 flüchtete er ins Ausland, wo er am Sitz der ALÖS in Brünn/Brno (Tschechoslowakei) die Interessen der sozialistischen Gewerkschafter vertrat. Im Zuge seiner Flucht vor Hitlers Expansion kam er 1939 nach Großbritannien, wo er den Vorsitz der Landesgruppe der österreichischen Gewerkschafter in Großbritannien übernahm und eng mit der Auslandsvertretung der österreichischen Sozialisten (AVOES) zusammenarbeitete. Im London Büro, einer Zweigstelle der AVOES, die von Oscar Pollak und Karl Czernetz geführt wurde, nahm er als beratendes Mitglied teil und wirkte bei Arbeitersendungen im britischen Rundfunk (BBC) mit. 1945 kehrte er nach Österreich zurück und nahm erneut seine Tätigkeit im Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) auf.

Heinrich Malzahn

geboren 1877 | gestorben 1949 | gewerkschafter | kag-mitglied | kpd-mitglied | reichstagsabgeordneter | spd-mitglied | uspd-mitglied


Heinrich Malzahn (* 10. Dezember 1884 in Mülheim an der Ruhr; † 9. April 1957 in Berlin) war ein sozialistischer Politiker und Gewerkschafter

Leben

Der Sohn eines Maurers absolvierte nach dem Besuch der Volksschule eine Lehre als Schlosser und Maschinenbauer und besuchte danach eine Fachschule für Maschinenbau und arbeite in der Berliner Metallindustrie. 1906 wurde Malzahn Mitglied der SPD und des Deutschen Metallarbeiterverbandes (DMV). Als Kriegsgegner schloß er sich 1917 der USPD an und gehörte zum Kreis der Revolutionären Obleute.

Heinrich Malzahn

geboren 1877 | gestorben 1949 | gewerkschafter | kag-mitglied | kpd-mitglied | reichstagsabgeordneter | spd-mitglied | uspd-mitglied


Heinrich Malzahn (* 10. Dezember 1884 in Mülheim an der Ruhr; † 9. April 1957 in Berlin) war ein sozialistischer Politiker und Gewerkschafter

Leben

Der Sohn eines Maurers absolvierte nach dem Besuch der Volksschule eine Lehre als Schlosser und Maschinenbauer und besuchte danach eine Fachschule für Maschinenbau und arbeite in der Berliner Metallindustrie. 1906 wurde Malzahn Mitglied der SPD und des Deutschen Metallarbeiterverbandes (DMV). Als Kriegsgegner schloß er sich 1917 der USPD an und gehörte zum Kreis der Revolutionären Obleute.

Abraham J. Muste

geboren 1885 | gestorben 1967 | gewerkschafter | pazifist | reformierter geistlicher (20. jh.) | us-amerikaner


Abraham J. (Johannes) Muste (* 8. Januar 1885 in Zierikzee, † 11. Februar 1967 in New York), auch A. J. Muste, war ein reformierter Geistlicher und sozialistischer Aktivist der Arbeiter- und Friedensbewegung in den USA

Leben

Jugend und Ausbildung

Heinrich Rieke

deutscher | geboren 1843 | gestorben 1922 | gewerkschafter | mann | reichstagsabgeordneter | spd-mitglied


Heinrich Rieke (*10. Juni 1843 in Teichhütte; †21. Juli 1922 in Braunschweig) war ein deutscher sozialdemokratischer Politiker und Gewerkschafter

Rieke machte nach dem Besuch der Volksschule eine Maurer- und Steinhauerlehre und ging anschließend auf Gesellenwanderung durch Deutschland. Danach arbeitete er bis 1877 als Maurergeselle. Im Jahr 1868 trat Rieke dem ADAV bei und gehörte ab 1872 der SDAP und später der SPD an. Von 1873 bis 1876 war Rieke Präsident der Internationalen Gewerkgenossenschaft der Maurer und Zimmerer mit Sitz in Braunschweig. Seit 1886 war er dort selbstständiger Maurermeister. Von 1878 bis 1922 war er Stadtverordneter und von 1903 bis 1916 Aufsichtsratsmitglied des Konsumvereins in Braunschweig. Außerdem war Rieke lange Jahre Vorsitzender der regionalen sozialdemokratischen Parteiorganisation und Firmenträger der Parteidruckerei H. Rieke&Co. In den Jahren 1903, 1907 und 1912 kandidierte er vergeblich für den Reichstag. In den Jahren 1918 bis 1920 war Rieke dann Mitglied im Landtag von Braunschweig. Im Jahr 1920 wurde er Mitglied des Reichstages und amtierte als Alterspräsident.

Eugen Roth (Politiker)

geboren 1957 | gewerkschafter | mann | politiker (saarland) | spd-mitglied


Eugen Roth (* 4. Dezember 1957 in Illingen) ist ein deutscher Politiker ( SPD).

Ausbildung und Beruf

Sein Abitur legt Roth 1977 am Illtal-Gymnasium Illingen ab. Anschließend wurde er in den Polizeivollzugsdienst des Saarlandes eingestellt. Vom 1982 bis 1984 besuchte er die Fachhochschule für Verwaltung (Fachbereich Polizeivollzugsdienst).

Seit 1998 ist Roth Vorsitzender des DGB-Landesbezirks Saar.

Julius Motteler

deutscher | frauenrechtler | geboren 1838 | gestorben 1907 | gewerkschafter | mann | reichstagsabgeordneter | sozialdemokratische partei deutschlands | spd-mitglied


Julius Motteler (* 18. Juni 1838 in Esslingen am Neckar; † 29. September 1907 in Leipzig) war ein führendes Mitglied der frühen deutschen Arbeiterbewegung und wiederholt Reichstagsabgeordneter. Er organisierte während der Zeit des Sozialistengesetzes den Vertrieb der sozialdemokratischen Parteipresse im Untergrund. Des weiteren war er maßgeblich an der Entstehung von Gewerkschaften in Deutschland beteiligt, sowie ein Vorkämpfer der proletarischen Frauenbewegung. Er war ein Vertreter der Linken, zählte zum engen Kreis der Vertrauten von August Bebel und Wilhelm Liebknecht, und war an der Gründung von Vorläuferparteien der SPD beteiligt.

Leben und Werk

Motteler wurde als neuntes von zwölf Kindern in einem wohlhabenden Elternhaus geboren. 1845 bis 1852 besuchte er das Pädagogium in Esslingen. Als gelernter Tuchmacher, Buckskinweber und Kaufmann wurde er nach seinem Militärdienst zunächst als Buchhalter und Werkführer im Tuchgeschäft Kohn in Augsburg angestellt, ab September 1859 bis 1867 war er Buchhalter und Disponent bei der der „Vigonespinnerei Wolf & Kirsten“ in Crimmitschau.

Wilhelm Michels (SPD)

bundestagsabgeordneter | deutscher | geboren 1919 | gestorben 2003 | gewerkschafter | mann | mdep für deutschland | spd-mitglied


Wilhelm "Willi" Michels (* 27. September 1919 in Welper; † 7. April 2003) war ein deutscher Gewerkschaftler und Politiker ( SPD).

Leben und Beruf

Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Michels eine Lehre zum Formschmied und bestand später die Facharbeiterprüfung in der Stahlindustrie. Anschließend war er als Ausbilder und technischer Angestellter im Arbeitsschutz bei der Ruhrstahl AG tätig. Von 1940 bis 1945 nahm er als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil und geriet zuletzt in Gefangenschaft.

Georg Schenk

bürgermeister (bayern) | burghausen | geboren 1901 | gestorben 1992 | gewerkschafter | mann | senator (bayern) | spd-mitglied | träger des bundesverdienstkreuzes


Georg Schenk (* 25. Juni 1901 in Lechbruck; † 15. März 1992 in Burghausen) war ein deutscher Politiker. Er gehörte von 1947 bis 1953 als Vertreter der Gewerkschaften dem Bayerischen Senat an. Von 1948 bis 1966 war er 1. Bürgermeister der Stadt Burghausen.

Werdegang

Schenk wuchs im Allgäu auf und verdiente sich bereits als Junge seinen Unterhalt in der Landwirtschaft. 1915 kam er nach Augsburg und nahm dort eine vierjährige Lehre zum Bauschlosser auf. Nebenher besuchte er die Fachschule und bildete sich in Abendkursen weiter. Nach der Gesellenprüfung blieb er zunächst in Augsburg. Im November 1920 siedelte er dann aber nach Burghausen um und nahm dort eine Tätigkeit als Schlosser in den Dr.-Alexander-Wacker-Werken auf. Schenk, der seit 1917 Mitglied des Deutschen Metallarbeiter-Verbandes war, wurde 1928 zum Vorsitzenden des Betriebsrates des Chemiewerkes gewählt. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde er entlassen. In den folgenden Jahren wurde er mehrmals in Schutzhaft genommen und schließlich am 20. Dezember 1935 im KZ Dachau für 15 Monate interniert. Erst nach Kriegsende erfuhr er Rehabilitierung. 1945 trat er wieder in den Dienst der Wacker-Werke ein und wurde bei der ersten Wahl des Betriebsrates erneut zu dessen Vorsitzenden gewählt.

Johann Friedolf Wahlgreen

geboren 1855 | gestorben 1855 | gewerkschafter | kpd-mitglied | spd-mitglied | uspd-mitglied


Johann Friedolf Wahlgreen (* 26. Oktober 1855 in Habe/Schweden; † 15. November 1941 in Geesthacht) war ein sozialistischer Politiker und Gewerkschafter

Der aus einer armen Familie stammende Wahlgreen begann in Göteborg eine Lehre als Schiffszimmerer und arbeitete nach dem Abbruch der Ausbildung in einer Zuckerfabrik. Mit 18 Jahren wanderte er nach Deutschland aus, wo er sich in Geesthacht niederließ und zunächst Arbeit in einer Munitionsfabrik fand; nach einer Entlassung aus politischen Gründen war er u.a. als Kohlenträger und Landarbeiter tätig. 1886 gründete er in Geesthacht die erste Ortsgruppe der auf Grund des Sozialistengesetzes illegalen Sozialistischen Arbeiterpartei, aus welcher 1890 die örtliche SPD hervorging, welcher Wahlgreen lange Zeit vorstand. Weiterhin war Wahlgreen auch im Fabrikarbeiterverband (FAV), der Gewerkschaft ungelernter Arbeiter aktiv und vertrat dessen Geesthachter Ortsverein auf Gewerkschaftstagen.

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