gewerkschafter
Johann Svitanics
Österreicher | geboren 1890 | gestorben 1958 | gewerkschafter | mann | spÖ-mitgliedLebenslauf
Svitanics kam sehr jung zur Arbeiterbewegung und engagierte sich vor allem als Gewerkschafter. Aufgrund seiner aktiven Teilnahme am Februaraufstand der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei im Jahr 1934 flüchtete er ins Ausland, wo er am Sitz der ALÖS in Brünn/Brno (Tschechoslowakei) die Interessen der sozialistischen Gewerkschafter vertrat. Im Zuge seiner Flucht vor Hitlers Expansion kam er 1939 nach Großbritannien, wo er den Vorsitz der Landesgruppe der österreichischen Gewerkschafter in Großbritannien übernahm und eng mit der Auslandsvertretung der österreichischen Sozialisten (AVOES) zusammenarbeitete. Im London Büro, einer Zweigstelle der AVOES, die von Oscar Pollak und Karl Czernetz geführt wurde, nahm er als beratendes Mitglied teil und wirkte bei Arbeitersendungen im britischen Rundfunk (BBC) mit. 1945 kehrte er nach Österreich zurück und nahm erneut seine Tätigkeit im Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) auf.Heinrich Malzahn
geboren 1877 | gestorben 1949 | gewerkschafter | kag-mitglied | kpd-mitglied | reichstagsabgeordneter | spd-mitglied | uspd-mitgliedLeben
Der Sohn eines Maurers absolvierte nach dem Besuch der Volksschule eine Lehre als Schlosser und Maschinenbauer und besuchte danach eine Fachschule für Maschinenbau und arbeite in der Berliner Metallindustrie. 1906 wurde Malzahn Mitglied der SPD und des Deutschen Metallarbeiterverbandes (DMV). Als Kriegsgegner schloß er sich 1917 der USPD an und gehörte zum Kreis der Revolutionären Obleute.
Heinrich Malzahn
geboren 1877 | gestorben 1949 | gewerkschafter | kag-mitglied | kpd-mitglied | reichstagsabgeordneter | spd-mitglied | uspd-mitgliedLeben
Der Sohn eines Maurers absolvierte nach dem Besuch der Volksschule eine Lehre als Schlosser und Maschinenbauer und besuchte danach eine Fachschule für Maschinenbau und arbeite in der Berliner Metallindustrie. 1906 wurde Malzahn Mitglied der SPD und des Deutschen Metallarbeiterverbandes (DMV). Als Kriegsgegner schloß er sich 1917 der USPD an und gehörte zum Kreis der Revolutionären Obleute.
Abraham J. Muste
geboren 1885 | gestorben 1967 | gewerkschafter | pazifist | reformierter geistlicher (20. jh.) | us-amerikanerLeben
Jugend und Ausbildung
Heinrich Rieke
deutscher | geboren 1843 | gestorben 1922 | gewerkschafter | mann | reichstagsabgeordneter | spd-mitgliedRieke machte nach dem Besuch der Volksschule eine Maurer- und Steinhauerlehre und ging anschließend auf Gesellenwanderung durch Deutschland. Danach arbeitete er bis 1877 als Maurergeselle. Im Jahr 1868 trat Rieke dem ADAV bei und gehörte ab 1872 der SDAP und später der SPD an. Von 1873 bis 1876 war Rieke Präsident der Internationalen Gewerkgenossenschaft der Maurer und Zimmerer mit Sitz in Braunschweig. Seit 1886 war er dort selbstständiger Maurermeister. Von 1878 bis 1922 war er Stadtverordneter und von 1903 bis 1916 Aufsichtsratsmitglied des Konsumvereins in Braunschweig. Außerdem war Rieke lange Jahre Vorsitzender der regionalen sozialdemokratischen Parteiorganisation und Firmenträger der Parteidruckerei H. Rieke&Co. In den Jahren 1903, 1907 und 1912 kandidierte er vergeblich für den Reichstag. In den Jahren 1918 bis 1920 war Rieke dann Mitglied im Landtag von Braunschweig. Im Jahr 1920 wurde er Mitglied des Reichstages und amtierte als Alterspräsident.
Eugen Roth (Politiker)
geboren 1957 | gewerkschafter | mann | politiker (saarland) | spd-mitgliedAusbildung und Beruf
Sein Abitur legt Roth 1977 am Illtal-Gymnasium Illingen ab. Anschließend wurde er in den Polizeivollzugsdienst des Saarlandes eingestellt. Vom 1982 bis 1984 besuchte er die Fachhochschule für Verwaltung (Fachbereich Polizeivollzugsdienst).Seit 1998 ist Roth Vorsitzender des DGB-Landesbezirks Saar.
Julius Motteler
deutscher | frauenrechtler | geboren 1838 | gestorben 1907 | gewerkschafter | mann | reichstagsabgeordneter | sozialdemokratische partei deutschlands | spd-mitgliedLeben und Werk
Motteler wurde als neuntes von zwölf Kindern in einem wohlhabenden Elternhaus geboren. 1845 bis 1852 besuchte er das Pädagogium in Esslingen. Als gelernter Tuchmacher, Buckskinweber und Kaufmann wurde er nach seinem Militärdienst zunächst als Buchhalter und Werkführer im Tuchgeschäft Kohn in Augsburg angestellt, ab September 1859 bis 1867 war er Buchhalter und Disponent bei der der „Vigonespinnerei Wolf & Kirsten“ in Crimmitschau.Wilhelm Michels (SPD)
bundestagsabgeordneter | deutscher | geboren 1919 | gestorben 2003 | gewerkschafter | mann | mdep für deutschland | spd-mitgliedLeben und Beruf
Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Michels eine Lehre zum Formschmied und bestand später die Facharbeiterprüfung in der Stahlindustrie. Anschließend war er als Ausbilder und technischer Angestellter im Arbeitsschutz bei der Ruhrstahl AG tätig. Von 1940 bis 1945 nahm er als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil und geriet zuletzt in Gefangenschaft.Georg Schenk
bürgermeister (bayern) | burghausen | geboren 1901 | gestorben 1992 | gewerkschafter | mann | senator (bayern) | spd-mitglied | träger des bundesverdienstkreuzesWerdegang
Schenk wuchs im Allgäu auf und verdiente sich bereits als Junge seinen Unterhalt in der Landwirtschaft. 1915 kam er nach Augsburg und nahm dort eine vierjährige Lehre zum Bauschlosser auf. Nebenher besuchte er die Fachschule und bildete sich in Abendkursen weiter. Nach der Gesellenprüfung blieb er zunächst in Augsburg. Im November 1920 siedelte er dann aber nach Burghausen um und nahm dort eine Tätigkeit als Schlosser in den Dr.-Alexander-Wacker-Werken auf. Schenk, der seit 1917 Mitglied des Deutschen Metallarbeiter-Verbandes war, wurde 1928 zum Vorsitzenden des Betriebsrates des Chemiewerkes gewählt. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde er entlassen. In den folgenden Jahren wurde er mehrmals in Schutzhaft genommen und schließlich am 20. Dezember 1935 im KZ Dachau für 15 Monate interniert. Erst nach Kriegsende erfuhr er Rehabilitierung. 1945 trat er wieder in den Dienst der Wacker-Werke ein und wurde bei der ersten Wahl des Betriebsrates erneut zu dessen Vorsitzenden gewählt.Johann Friedolf Wahlgreen
geboren 1855 | gestorben 1855 | gewerkschafter | kpd-mitglied | spd-mitglied | uspd-mitgliedDer aus einer armen Familie stammende Wahlgreen begann in Göteborg eine Lehre als Schiffszimmerer und arbeitete nach dem Abbruch der Ausbildung in einer Zuckerfabrik. Mit 18 Jahren wanderte er nach Deutschland aus, wo er sich in Geesthacht niederließ und zunächst Arbeit in einer Munitionsfabrik fand; nach einer Entlassung aus politischen Gründen war er u.a. als Kohlenträger und Landarbeiter tätig. 1886 gründete er in Geesthacht die erste Ortsgruppe der auf Grund des Sozialistengesetzes illegalen Sozialistischen Arbeiterpartei, aus welcher 1890 die örtliche SPD hervorging, welcher Wahlgreen lange Zeit vorstand. Weiterhin war Wahlgreen auch im Fabrikarbeiterverband (FAV), der Gewerkschaft ungelernter Arbeiter aktiv und vertrat dessen Geesthachter Ortsverein auf Gewerkschaftstagen.

