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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 2000

Herbert Hunger

autor | Österreicher | byzantinist | geboren 1914 | gestorben 2000 | hochschullehrer | kunsthistoriker | mann


Herbert Hunger (9. Dezember 1914, Wien - 9. Juli 2000, Wien) war ein österreichischer Byzantinist. Von 1956-62 war er Direktor der Papyrussammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, 1962-85 Universitätsprofessor in Wien, 1973-82 Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Er war der Begründer der Wiener Schule der Byzantinistik.

Werke

  • Griechische Paläographie 1954
  • Byzantinische Geisteswelt 1958
  • Lexikon der griechischen und römischen Mythologie 1959 (8. Aufl. 1988)
  • Antikes und mittelalterliches Buch- und Schriftwesen : Überlieferungsgeschichte der antiken Literatur 1961
  • Reich der neuen Mitte. Der christliche Geist der byzantinischen Kultur, 1965
  • Katalog der griechischen Handschriften der Österreichischen Nationalbibliothek (6 Bände, 1961-1995)
  • Byzantinische Grundlagenforschung, 1973
  • Die hochsprachliche profane Literatur der Byzantiner, 2 Bände, 1978
  • Epidosis 1989 (gesammelte Werke)
  • Schreiben und Lesen in Byzanz 1989
  • Prochoros Kydones 1990
  • Das Denken am Leitseil der Sprache 1999

Tullio Crali

geboren 1910 | gestorben 2000 | italienischer maler | mann


Tullio Crali (1910 in Igalo, Montenegro; †2000 in Mailand) war ein italienischer Maler des Futurismus

Crali kam 1925 unter dem Einfluss von Giacomo Balla und Enrico Prampolini und seinem ersten Flugerlebnis zur Aeropittura (Malerei von Luftfahrteindrücken) und wird nach Aufnahme in den Kreis der Futuristen im Jahr 1929 zu einem ihrer wichtigsten Vertreter dieser Kunstrichtung. Nebenbei beschäftigt sich Crali auch mit Bühnenbild und erstellte Architekturentwürfe. Auch nach dem Krieg bleibt er zunächst dem Futurismus treu und arbeitet in Turin und dann in Paris, um schließlich an der Scuola d'Arte Iitalia in Kairo zu lehren, wo er seine Sasentesi entwickelt, eine abstrahierende Form des Futurismus. Ab 1966 arbeitet er vorwiegend für das Futurismusmuseum in Mailand.

Werner Panitzki

deutscher | geboren 1911 | gestorben 2000 | inspekteur (bundeswehr) | mann | militärperson im nationalsozialismus, luftwaffe


Werner Panitzki (* 7. Mai 1911; † 2. Juni 2000) war ein Generalleutnant der Bundeswehr (Luftwaffe). Er war vom 1. Oktober 1962 bis 25. August 1966 der 2. Inspekteur der Luftwaffe (Bundeswehr).

Militärischer Werdegang

Lepo Sumera

este | estnischer komponist | geboren 1950 | gestorben 2000 | komponist (20. jahrhundert) | mann


Lepo Sumera (* 8. Mai 1950 in Tallinn; † 2. Juni 2000 ebenda) war ein estnischer Komponist.

Ausbildung

Lepo Sumera beschäftigte sich seit seiner Kindheit mit der Musik. Von 1957 bis 1964 lernte er Akkordeon an der Tallinner Musikschule, bevor er von 1964 bis 1968 auf das Tallinner Musikgymnasium wechselte. Er studierte an der Estnischen Musikakademie in Tallinn. Besonders seine Lehrer Veljo Tormis (* 1930) und ab 1968 Heino Eller (1887-1970) haben ihn geprägt. Nach Ellers Tod setzte er seine Studien bei Heino Jürisalu (1930-1991) fort, die er 1973 abschloss. Von 1979 bis 1982 nahm er am Moskauer Konservatorium unter Roman Ledenew an einem Postgraduierten-Programm teil. Von 1978 bis zu seinem Tod unterrichtete er Komposition an der Estnischen Musikakademie.

Eduard Goldstücker

botschafter | diplomat | geboren 1913 | germanist | gestorben 2000 | literaturhistoriker | mann | publizist | slowake | tscheche


Eduard Goldstücker (* 30. Mai 1913 in Podbiel, Tvrdošín (Okres), Österreich-Ungarn, heute Slowakei; † 23. Oktober 2000 in Prag) war ein tschechoslowakischer Literaturhistoriker, Publizist, Germanist und Diplomat.

Jugend und Ausbildung

Jeanne Lee

autor | choreograph | frau | geboren 1939 | gestorben 2000 | jazz-sänger | literatur (20. jahrhundert) | lyrik | sänger klassischer musik | us-amerikaner


Jeanne Lee (* 29. Januar 1939 in New York City; † 25. Oktober 2000 in Tijuana, Mexiko) war eine innovative US-amerikanische Sängerin (Jazz, Neue Musik), Choreographin und Autorin.

Die am Bard College (in Annandale-on-Hudson, New York) ausgebildete Pianistin, Tänzerin und Choreographin (Bachelor) begann 1961, angeregt durch Aufnahmen der peruanischen Sängerin Yma Sumac, die Möglichkeiten der menschlichen Stimme systematisch zu erforschen. Im Duo mit Pianist Ran Blake nahm Jeanne Lee das Album The Newest Sound Around auf: knappe, beinahe "coole" Interpretationen von Standards und eigenen Stücken, die durch ihre Kombination von Schönheit und Einfachheit bis heute bestechen. Das Duo hatte 1963 mit einer sechsmonatigen Tournee durch Europa Erfolg. Nach ihrer Rückkehr in die USA heiratete sie den Sound-Poeten David Hazelton, gebar ihre Tochter Naima und lebte bis 1966 in Kalifornien.

Wladimir Bagirow

aserbaidschaner | geboren 1936 | gestorben 2000 | mann | schachspieler (aserbaidschan) | sowjetbürger


Wladimir Konstantinowitsch Bagirow (* 16. August 1936 in Batumi; † 20. Juli 2000 in Jyväskylä) war ein aserbaidschanischer Schachspieler.

Leben

Sein Vater war ein armenischer Ingenieur, seine Mutter stammte aus der Ukraine. 1937 wurde sein Vater während einer Stalinschen Säuberung erschossen. Im Alter von 10 Jahren erlernte Bagirow das Schachspiel im Pionierpalast von Baku. Er wurde von dem Meister Wladimir Makogonow gefördert, dessen positioneller Stil ihn stark beeinflusste. Nach dem Schulabschluss absolvierte Bagirow ein Studium als Ingenieur und arbeitete für einige Jahre in der Ölindustrie, bevor er sich ganz dem Schach widmete.

Charles Hartshorne

autor | geboren 1897 | gestorben 2000 | philosoph (20. jh.) | us-amerikaner


Charles Hartshorne (* 5. Juni 1897; † 9. Oktober 2000) war ein US-amerikanischer Philosoph. Hartshorne war wichtiger Entwickler und Begründer der Prozesstheologie, dessen Verdienst v.a. darin bestand, die theologischen Aspekte und Implikationen der Philosophie Alfred North Whitehead auszulegen und fortzuführen.

Hartshorne stimmte mit Panentheismus überein und wies Deismus, Pandeismus und Pantheismus zurück.

Charles Harteshorne

autor | geboren 1897 | gestorben 2000 | philosoph (20. jh.) | us-amerikaner


Kopie aus engl. WP. Kein Artikel, nur Literaturliste. -- Achim Jäger 16:10, 12. Dez. 2006 (CET)

Charles Hartshorne (June 5, 1897Oktober 9, 2000) war ein US-amerikanischer Philosoph.

Hartshorne's works

  • Beyond Humanism: Essays in the New Philosophy of Nature, Chicago/New York: Willett, Clark & Co, 1937, (also published as Beyond Humanism: Essays in the Philosophy of Nature by University of Nebraska Press, 1968)
  • The Divine Relativity: A Social Conception of God, (Terry Lectures), New Haven: Yale University Press, 1948, reprint ed. 1983: ISBN 0-300-02880-6
  • The Logic of Perfection and other essays in neoclassical metaphysics, La Salle: Open Court, 1962, reprint ed. 1973: ISBN 0-87548-037-3
  • Philosophers Speak of God, edited with William L. Reese, University of Chicago Press, 1963, Amherst: Humanity Books, reprint ed. 2000: ISBN 1-57392-815-1, fifty selections spanning the breadth of both eastern and western thought
  • Man's Vision of God and the Logic of Theism, Hamden: Archon, 1964
  • Anselm's Discovery, La Salle: Open Court, 1965
  • A Natural Theology for our Time, La Salle: Open Court, 1967, reprint ed. 1992: ISBN 0-87548-239-2
  • The Philosophy and Psychology of Sensation, Port Washington, New York: Kennikat Press, 1968
  • Creative Synthesis and Philosophic Method, S.C.M. Press, 1970, ISBN 0-334-00269-9
  • Reality as Social Process, New York: Hafner, 1971
  • Whitehead's Philosophy: Selected Essays, 1935-1970, University of Nebraska Press, 1972, ISBN 0-8032-0806-5
  • Aquinas to Whitehead: Seven Centuries of Metaphysics of Religion, Marquette University Publications, 1976, ISBN 0-87462-141-0
  • Whitehead's View of Reality, with Creighton Peden, New York: Pilgrim Press, rev. ed. 1981, ISBN 0-8298-0381-5
  • Insights and Oversights of Great Thinkers: : An Evaluation of Western Philosophy, Albany: State University of New York Press, 1983, ISBN 0-87395-682-6
  • Creativity in American Philosophy, Albany: State University of New York Press, 1984, ISBN 0-87395-817-9
  • Omnipotence and Other Theological Mistakes, Albany: State University of New York Press, 1984, ISBN 0-87395-771-7
  • Wisdom as Moderation, Albany: State University of New York Press, 1987, ISBN 0-88706-473-6
  • The Darkness and The Light: A Philosopher Reflects upon His Fortunate Career and Those Who Made It Possible, Albany: State University of New York Press, 1990, ISBN 0-7914-0337-8
  • Born to Sing: An Interpretation and World Survey of Bird Song, Indiana Univ Press, 1992, ISBN 0-253-20743-6
  • The Zero Fallacy: And Other Essays in Neoclassical Philosophy, edited with Mohammad Valady, Open Court, 1997, ISBN 0-8126-9324-8

Karl-Rudi Griesbach

deutscher komponist | geboren 1916 | gestorben 2000 | komponist (20. jahrhundert) | mann | musik (ddr)


Karl-Rudi Griesbach (* 14. Juni 1916 in Breckerfeld; † 8. Mai 2000 in Dresden) war ein deutscher Komponist.

Leben

Griesbach besuchte ein Gymnasium in Hamburg und studierte anschließend ab 1937 Komposition (bei Philipp Jarnach) und Dirigieren in Köln. Nach Abschluss seiner Studien im Jahre 1941 musste er als Soldat im 2. Weltkrieg kämpfen und kam 1944 in sowjetische Kriegsgefangenschaft, aus der er erst 1949 entlassen wurde. Im folgenden Jahr ließ sich Griesbach in Dresden nieder, wo er bis zu seinem Tode lebte. In den Jahren 1952/ 53 war er kurzfristig an einem Berliner Theater tätig. Daneben schrieb er Rezensionen und wirkte als Dramaturg. Schon von 1952 bis 1955 hatte Griesbach an der Hochschule für Musik "Carl Maria von Weber" Dresden gelehrt, ab 1966 war er dort zunächst als Dozent, ab 1968 als Professor für Komposition tätig, bis er 1981 seine Lehrtätigkeit wieder aufgab. Griesbach wurde unter anderem der Kunstpreis der Stadt Dresden (1961) sowie der Kunstpreis der DDR (1967) verliehen. Griesbachs Frau Margrit trat als Pianistin in Erscheinung und interpretierte vor allem Werke ihres Mannes.

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