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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1999

Arvid Pardo

diplomat | geboren 1914 | gestorben 1999 | hochschullehrer | malteser | mann


Arvid Pardo (* 12. Februar 1914 in Rom, Italien, * 19. Juni 1999) war ein malesischer Diplomat, Schulmeister und Universitätsprofessor. Er ist als der Begründer des Seerechtsübereinkommens bekannt.

Sein aus Malta stammender Vater starb 1922 während einer Hilfsmission in der Sowjetunion an Typhus. Seine aus Schweden stammende Mutter erlag ein Jahr darauf während einer Appendektomie und sein Bruder starb bei einem Autounfall. Er wurde das Mündel seines Onkels, dem italienischen Diplomaten Bernardo Attolico, der unter anderem Botschafter in Brasilien, der Sowjetunion, dem Dritten Reich und am Heiligen Stuhl war. Attolico schickte auf die Schule am Collegio Mondragone in Frascati und der junge Pardo verbrachte seine Schulferien bei seinem Onkel.

Michel Seuphor

belgischer maler | geboren 1901 | gestorben 1999 | graphiker | kunstkritiker | kunstschriftsteller | maler der moderne | mann


Michel Seuphor (eigentlich Ferdinand Berckelaers), * 10. März 1901 in Antwerpen, † 12. Februar 1999 in Paris. Belgischer Kunstkritiker, Maler, Graphiker und Keramiker. 1954 nahm er die französische Staatsbürgerschaft an.

Leben und Werk

Seuphor gründete 1921 mit Joseph Peeters und Geert Pijnenburg die Zeitschrift "Het Overzicht" (Die Übersicht oder Der Überblick), die bis 1925 erschien. Später veröffentlichte er wichtige Beiträge zur modernen Kunst, insbesondere über Piet Mondrian.

Melba Liston

bandleader | frau | geboren 1926 | gestorben 1999 | jazz-posaunist | komponist (jazz) | us-amerikaner


Melba Doretta Liston (* 13. Januar 1926 in Kansas City, † 23. April 1999 in Los Angeles) war eine US-amerikanische Jazzmusikerin (Posaune, Komposition, Arrangement).

Bereits als Jugendliche spielte sie in Jugendorchestern und wurde 1943 Mitglied von Gerald Wilson, wo sie bereits zu arrangieren begann und mit Dexter Gordon zusammen spielte. Anschließend (1948) spielte sie bei Dizzy Gillespie. 1949 spielte sie in der Band von Billie Holiday, was sie aber wegen des Tourneestreß und des indifferenten Publikums rasch wieder aufgab. Sie arbeitete dann in anderen Berufen und wirkte unter anderem in dem Spielfilm The Prodigal and The Ten Commandments mit. 1956/1957 arbeitete sie wieder mit Gillespie (Tournee und Auftritt auf dem Newport Jazz Festival) zusammen, spielte anschließend bei Art Blakey und gründete eine eigene Band. Mit der Show Free and Easy (deren musikalischer Leiter Quincy Jones war, besuchte sie 1959 Europa.

Marie-Madeleine Duruflé

franzose | geboren 1921 | gestorben 1999 | organist


Marie-Madeleine Duruflé, geb. Chevalier (* 8. Mai 1921 in Marseille Bouches du Rhône; † 5. Oktober 1999 in Louveciennes ) war eine französische Organistin.

Sie erhielt den ersten Klavierunterricht bei ihrer Großmutter. Im achten Lebensjahr schrieb sie bereits ihre erste Komposition. Mit elf Jahren wurde sie zur Titularorganistin an der Kathedrale von Cavaillon ernannt. Mit 13 Jahren erhielt sie nach einem Jahr Ausbildung am Konservatorium von Avignon den ersten Preis für Klavier, im darauffolgenden Jahr den ersten Preis für Harmonielehre. 1939 wurde sie vone Marcel Dupré in dessen Orgelklasse am Conservatoire National Supérieur de Paris eingeladen. Sie folgte diesem Angebot erst nach dem Krieg und schloß ihre Studien 1949 mit dem ersten Preis ab. 1947 wurde sie Assistentin von Maurice Duruflé, den sie 1953 heiratete.

João Carlos de Oliveira

dreispringer | geboren 1954 | gestorben 1999 | leichtathlet (brasilien) | mann | weitspringer


João Carlos de Oliveira (* 28. Mai 1954 in Pindamonhangaba São Paulo, † 29. Mai 1999 in São Paulo) war ein brasilianischer Leichtathlet. Bei einer Körpergröße von 1,86 m betrug sein Wettkampfgewicht 76 kg.

João do Pulo, João der Springer, wie er in Brasilien genannt wurde, stand als Weitspringer und vor allem als Dreispringer in der Tradition des zweifachen Olympiasiegers Adhemar Ferreira da Silva und von Nelson Prudêncio. Mit zwei Olympiamedaillen, vier Siegen bei den PanAmerikanischen Spielen und drei Siegen beim Weltcup der Leichtathleten gehört er zu den erfolgreichsten Leichtathleten, die Brasilien je hervorgebracht hat.

Marcel Landowski

französischer komponist | franzose | geboren 1915 | gestorben 1999 | komponist (20. jahrhundert) | mann


Marcel Landowski (* 18. Februar 1915 in Pont-l'Abbé; † 23. Dezember 1999 in Paris) war ein französischer Komponist und Kulturpolitiker. Sein Vater war der seinerzeit weltbekannte Bildhauer Paul Landowski, seine Mutter eine Nachfahrin vom Geiger und Komponisten Henri Vieuxtemps.

Landowksi, der sehr früh große musikalische Begabung zeigte, studierte in Paris Klavier mit Marguerite Long dann Komponieren am Conservatoire. Bei Pierre Monteux, der seine ersten Werke aufführte, nahm er dazu Unterricht im Dirigieren. Ab 1962 bekleidet Landowksi, der seit Ende der 1940er Jahre in Frankreich wenn auch nicht ausserhalb als einer der wichtigsten lebenden Komponisten gilt, immer wichtigere kulturpolitische Posten im musikalischen Bereich, die ihm von André Malraux, dem Kulturminister Charles de Gaulles verschafft werden. Effektiv hat Landowski fast zwanzig Jahre lang (bis zur Machtübernahme der Linken unter François Mitterand, 1981) einen entscheidenden Einfluß auf die Organisation von klassischen Musikfestivals, Verwaltung von Orchestern und, an erster Stelle, musikalische Ausbildung in Frankreich ausgeübt, wobei er sich unter den linksgerichteten und progressiv eingestellten Kollegen allerdings eher unbeliebt machte.

Marcel Landowski

französischer komponist | franzose | geboren 1915 | gestorben 1999 | komponist (20. jahrhundert) | mann


Marcel Landowski (* 18. Februar 1915 in Pont-l'Abbé; † 23. Dezember 1999 in Paris) war ein französischer Komponist und Kulturpolitiker. Sein Vater war der seinerzeit weltbekannte Bildhauer Paul Landowski, seine Mutter eine Nachfahrin vom Geiger und Komponisten Henri Vieuxtemps.

Landowksi, der sehr früh große musikalische Begabung zeigte, studierte in Paris Klavier mit Marguerite Long dann Komponieren am Conservatoire. Bei Pierre Monteux, der seine ersten Werke aufführte, nahm er dazu Unterricht im Dirigieren. Ab 1962 bekleidet Landowksi, der seit Ende der 1940er Jahre in Frankreich wenn auch nicht ausserhalb als einer der wichtigsten lebenden Komponisten gilt, immer wichtigere kulturpolitische Posten im musikalischen Bereich, die ihm von André Malraux, dem Kulturminister Charles de Gaulles verschafft werden. Effektiv hat Landowski fast zwanzig Jahre lang (bis zur Machtübernahme der Linken unter François Mitterand, 1981) einen entscheidenden Einfluß auf die Organisation von klassischen Musikfestivals, Verwaltung von Orchestern und, an erster Stelle, musikalische Ausbildung in Frankreich ausgeübt, wobei er sich unter den linksgerichteten und progressiv eingestellten Kollegen allerdings eher unbeliebt machte.

Kalju Lepik

autor | este | geboren 1920 | gestorben 1999 | literatur (20. jh.) | literatur (estnisch) | mann


Kalju Lepik (* 7. Oktober 1920 in Koeru; † 30. Mai 1999 in Tallinn) war ein exilestnischer Lyriker.

Biographie

Kalju Lepik besuchte zunächst von 1928 bis 1934 die Grundschule in Koeru, von 1935 bis 1939 die Handelsschule in Tartu und von 1939 bis 1941 das Kommerzgymnasium in Tartu, wo er sein Abitur ablegte. 1942/43 studierte er an der Philosophischen Fakultät der Universität Tartu Nordische Geschichte und Archäologie. 1943 wurde er in die deutsche Armee eingezogen. 1944 flüchtete Lepik vor der sowjetischen Besetzung Estlands nach Schweden. Kurze Zeit studierte er Archäologie und Ethnographie an der Universität Stockholm.

Dmitri Tertyshny

eishockeyspieler (russland) | geboren 1976 | gestorben 1999 | mann


Dmitri Tertyshny (*26. Dezember 1976 in Tscheljabinsk; †23. Juli 1999 in British Columbia) war ein russischer Eishockeyverteidiger, der für die Philadelphia Flyers in der National Hockey League spielte.

Karriere

Dmitri Tertyshny begann seine Karriere bei Traktor Tscheljabinsk in der russischen Superliga. Im NHL Entry Draft 1995 wurde er von den Philadelphia Flyers in der sechsten Runde an Position 132 ausgewählt. Er blieb aber noch drei weitere Jahre in Russland, wo er sich zu einem Verteidiger entwickelte, der in der Defensive sehr gut das köperbetonte Spiel beherrschte.

Nikolaus Grass

geboren 1913 | gestorben 1999 | historiker | hochschullehrer | mann | rechtshistoriker | volkskundler


Nikolaus Grass (* 28. Juli 1913 in Hall in Tirol; † 5. Oktober 1999 in Innsbruck) war ein österreichischer Volkskundler, Wirtschafts- und Rechtshistoriker, Rechts- und Staatswissenschaftler

Leben

Nikolaus Grass ist der Bruder des Innsbrucker Mediziners, Kirchenrechtlers und Rechtshistorikers Franz Grass und war zu seinen Lebzeiten einer der angesehensten Wissenschaftler Österreichs. 1959 wurde er ordentlicher Professor an der juridischen Fakultät der Universität Innsbruck. Sein Interesse lag im Bereich der Kultur- Rechts- und Wirtschaftsgeschichte. 1966 gründete er die Schriftenreihe 'Forschungen zur Rechts- und Kulturgeschichte', seit 1978 gab er zusammen mit Wolfgang Brückner im Auftrag der Görres-Gesellschaft das Jahrbuch für Volkskunde heraus. 1976 wurde er Wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 1978 Corresponding Fellow of the British Akademy.

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