gestorben 1998
Michael Brückner
deutscher | geboren 1939 | gestorben 1998 | mann | politiker (berlin)Der gebürtige Treptower absolvierte eine Lehre als Elektromechaniker, dem sich ein Studium an der Technischen Universität in Dresden anschloss. Bis zur Wende arbeitete er als Ingenieur für Elektrotechnik. November 1989 wurde er Mitglied der sich neu gründenden Sozialdemokratischen Partei in der DDR (SDP) im Bezirk Berlin-Treptow. Mai 1990 wurde der im Ortsteil Niederschöneweide wohnende Michael Brückner auf Vorschlag der SPD als erster frei gewählter Bürgermeister nach der Wende in Treptow gewählt. Zu seinen Aufgaben gehörte der Aufbau einer demokratischen Verwaltung nach über 40 Jahren SED-Herrschaft. Das Amt als Bezirksbürgermeister führte er bis zu seinem plötzlichem Tod 1998 nach einem lange unentdeckt gebliebenen Krebsleiden aus. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof Adlershof im heutigem Bezirk Treptow-Köpenick.
Erik G. Wickenburg
autor | geboren 1903 | gestorben 1998 | journalist | mann | person (salzburg)Wickenburg war ein Enkel des Schriftstelllers Albrecht Graf Wickenburg (1839-1911) und lebte abwechselnd in Kasern bei Salzburg und Wien. Er war Träger hoher österreichsicher und Salzburgischer Auszeichnungen und von 1980 bis 1988 Präsident des österreichischen PEN-Clubs.
Hans Grimm (Regisseur)
deutscher | drehbuchautor | filmregisseur | geboren 1905 | gestorben 1998 | mann | tontechnikerGrimm absolvierte eine Ausbildung zum Maschinenbautechniker und Elektriker. Seit 1927 arbeitete er als Tonmeister bei dem Tonfilmpionier Hans Vogt in Berlin. Als Cheftonmeister der Tobis wirkte er in den dreißiger und vierziger Jahren an zahlreichen deutschen Filmproduktionen mit.
Frank Forberger
geboren 1943 | gestorben 1998 | mann | olympiasieger (rudern) | ruderer (deutschland) | weltmeister (rudern)Schon als Halbwüchsiger saß Frank Forberger im Ruderboot, einstweilen als Steuermann. Später ruderte er selbst, zuerst bei der BSG Einheit Meißen, 1965 wechselte er zu Einheit Dresden. Der Vierer ohne Steuermann von Einheit Dresden wurde in den nächsten Jahren zu einer Legende. Von 1966 bis 1972 gewannen Frank Forberger, Frank Rühle, Dieter Grahn und Dieter Schubert jeden großen Wettkampf. Die vier Ruderer wurden Weltmeister 1966, Europameister 1967 und Olympiasieger 1968.
Paul Apak Angilirq
drehbuchautor | filmproduzent | geboren 1954 | gestorben 1998 | inuit | kanadier | mannLeben und Leistungen
Er begann 1978, gefördert durch die kanadische Regierung, das Filmhandwerk zu erlernen. Bei der 1981 gegründeten Inuit Broadcasting Corporation wurde er einer der ersten Filmproduzenten seines Volksstammes und erhielt 1992 einen Special Recognition Award dieses Fernsehsenders. Er filmte Expeditionen in Grönland und durch die Beringstraße.René Acht
documenta | geboren 1920 | gestorben 1998 | mann | schweizer malerRené Acht wurde 24. März 1920 in Basel geboren. Er studierte an der Kunst- und Gewerbeschule in Basel Malerei und Bildhauerei. Er erhielt ein erstes Stipendium für sein künstlerisches Schaffen in den Jahren von 1941 bis 1943 als Privatstipendium von einem Kunsthändler.
Alice Faye
frau | geboren 1912 | gestorben 1998 | schauspieler | us-amerikanerAlice Faye begann ihre Karriere als Tänzerin und Revuegirl in den George White's Scandals und wurde dort 1931 vom Entertainer Rudy Vallee entdeckt. Sie trat danach als Sängerin in seiner Band auf und drehte ihren ersten Film 1934 mit einem Vertrag bei den alten Fox-Studios. Als Lilian Harvey die Drehabeiten zu George White's Scandals abbrach, kriegte Faye die Hauptrolle. Das Studio versuchte zunächst, aus Faye ein Sexsymbol im Sinne von Jean Harlow zu machen, doch die Schauspielerin zeigte wenig Begeisterung und am Ende fand sie ihre Nische als Musicalstar.
Krun Kren
Österreicher | filmregisseur | geboren 1929 | gestorben 1998 | mannBiografie
Kurt Kren ist 1929 in einer Familie des jüdischen Vaters (Bankarbeiter) und der deutschen Mutter in Wien geboren. Von 1939 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges lebte Kren in Rotterdam. 1947 reiste er nach Wien zurück, wo ihm sein Vater eine Stelle bei der Nationalbank arrangierte.
Albrecht Heise
deutscher | gestorben 1998 | hochschullehrer (celle) | hochschullehrer (osnabrück) | literaturwissenschaftler | mann | sprachwissenschaftlerHeise studierte in München und Greifswald und wurde 1935 Gymnasiallehrer in Köln, wo er bis 1945 tätig war. In den Jahren 1936 bis 1938 nahm er außerdem eine Tätigkeit als Lektor in Marseille und Glasgow war. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er zunächst Übersetzer für die britischen Besatzungsbehörden, wurde dann Lehrer an der Heimschule in Bad Iburg und wurde als Fachdozent für Didaktik des Englischen an die Adolf-Reichwein-Hochschule in Celle berufen. Als die Hochschule 1953 nach Osnabrück verlegt wurde kam Heise als Professor für Anglistik und Didaktik der englischen Sprache und Literatur dorthin. An dieser Hochschule war er über 20 Jahre tätig und war auch Mitglied im Gründungssenat der Universität Osnabrück, der er bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1974 angehörte.

