gestorben 1987
Jean Hélion
französischer maler | franzose | geboren 1904 | gestorben 1987 | mannEr praktizierte zunächst geometrisch-mathematische Abstrakte Malerei in Anlehnung an die Gruppe de Stijl (Freundschaft mit Theo van Doesburg) bevor er sich freierer Abstraktion zuwandte. 1936 - 1946 (mit abenteuerlicher Unterbrechung Wehrdienst, Kriegsgefangenschaft in Pommern und Flucht 1940) lebte er in New York, wo er zu einer der Gründerfiguren der amerikanischen Abstrakten Schule wurde (Bewunderer: Ad Reinhardt, Robert Motherwell), doch auch dem Werk seines Exilgenossen Fernand Léger gegenüber nicht unempfindlich war. Nach dem Zweiten Weltkrieg wendete er sich einer figurativen Malerei zu, die in ihrer Verwendung von Fläche, Farbe und Atmosphäre Künstler wie Gilles Aillaud und Eduardo Arroyo, aber auch Robert Rauschenberg beeinflusste. Häufig wiederkehrende Themen wurden Zeitungsleser, Kürbisse und Hüte. Hélion geriet eine Zeitlang in Vergessenheit, wurde aber zu Anlass seines 100. Geburtstags im großen Stile geehrt.
Ray Bolger
geboren 1904 | gestorben 1987 | mann | schauspieler | us-amerikanerLeben und Karriere
Punch Imlach
eishockeyfunktionär | eishockeytrainer | geboren 1918 | gestorben 1987 | kanadier | mannKarriere
Anfang in unteren Ligen
In Toronto geboren, spielte er in seiner Jugend bei den Toronto Young Rangers in der OHA und schloss sich später den Toronto Goodyears und den Toronto Marlboros an. Während des Zweiten Weltkrieg hatte er zum ersten Mal die Möglichkeit ein Team zu trainieren, als er in die Armee eingezogen wurde. Nachdem man ihn aus der Armee entlassen hatte, erhielt er eine Einladung zum Trainingscamp der Detroit Red Wings aus der NHL, doch da er der Meinung war, dass er während des Wehrdienstes zu viel an Gewicht zugenommen hatte, sagte er ab.Punch Imlach
eishockeyfunktionär | eishockeytrainer | geboren 1918 | gestorben 1987 | kanadier | mannKarriere
Anfang in unteren Ligen
In Toronto geboren, spielte er in seiner Jugend bei den Toronto Young Rangers in der OHA und schloss sich später den Toronto Goodyears und den Toronto Marlboros an. Während des Zweiten Weltkrieg hatte er zum ersten Mal die Möglichkeit ein Team zu trainieren, als er in die Armee eingezogen wurde. Nachdem man ihn aus der Armee entlassen hatte, erhielt er eine Einladung zum Trainingscamp der Detroit Red Wings aus der NHL, doch da er der Meinung war, dass er während des Wehrdienstes zu viel an Gewicht zugenommen hatte, sagte er ab.Eduard Petiška
autor | Übersetzung (literatur) | geboren 1924 | gestorben 1987 | kinder- und jugendbuch | literatur (20. jahrhundert) | literatur (tschechisch) | lyrik | mann | märchen | sage, legende | tschecheLeben
1943, nach dem Abitur in Brandýs nad Labem, studierte Petiska vergleichende Wissenschaften, Literaturgeschichte und Germanistik an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität Prag. 1949 promovierte er zum Doktor und widmete sich kurze Zeit darauf hauptberuflich der Literatur. 1977 gehörte er zu einem der Unterzeichnern der Anticharta. Er starb als anerkannter und erfolgreicher Autor, der sein literarischen Nachlass seinem Sohn hinterließ, Schriftsteller der unter Pseudonym Eduard Martin publiziert.Eduard Petiška
autor | Übersetzung (literatur) | geboren 1924 | gestorben 1987 | kinder- und jugendbuch | literatur (20. jahrhundert) | literatur (tschechisch) | lyrik | mann | märchen | sage, legende | tschecheLeben
1943, nach dem Abitur in Brandýs nad Labem, studierte Petiska vergleichende Wissenschaften, Literaturgeschichte und Germanistik an der Philosophischen Fakultät der Karls-Universität Prag. 1949 promovierte er zum Doktor und widmete sich kurze Zeit darauf hauptberuflich der Literatur. 1977 gehörte er zu einem der Unterzeichnern der Anticharta. Er starb als anerkannter und erfolgreicher Autor, der sein literarischen Nachlass seinem Sohn hinterließ, Schriftsteller der unter Pseudonym Eduard Martin publiziert.József Kovács (Langstreckler)
geboren 1926 | gestorben 1987 | langstreckenläufer | leichtathlet (ungarn) | mannJózsef Kovács schied bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki im Vorlauf über 5000 Meter aus. Bei der Europameisterschaft 1954 in Bern gewann Kovács nach einem spannenden Finale in 29:25,8 Minuten knapp vor dem Briten Frank Sando die Silbermedaille über 10.000 Meter. Sieger war allerdings mit fast einer halben Minute Vorsprung der Tscheche Emil Zátopek. Vier Tage später gab Kovács im Finale über 5000 Meter auf. Es gewann in Weltrekordzeit der für die Sowjetunion antretende Ukrainer Wolodymyr Kuz.
Walter Abel
geboren 1898 | gestorben 1987 | mann | schauspieler | us-amerikanerWalter Abel erhielt seine Schauspielausbildung an der American Academy of Dramatic Arts in New York City. Er war zunächst ab den 1920er Jahren als Theaterschauspieler am Broadway tätig und kam Anfang der 1930er Jahre zum Film. Frank Borzage besetzte ihn 1930 in seiner Filmadaption von Ferenc Molnárs Stück Liliom, doch erst fünf Jahre später erhielt er seine nächste Filmrolle: in Die drei Musketiere spielte er 1935 den D'Artagnan. Seit dieser Hauptrolle war er nun noch selten auf der Theaterbühne zu sehen. In den 1950er Jahren konzentrierte sich seine Tätigkeit auf Rollen in Fernsehfilmen und Serien.
Maxim Vallentin
deutscher | geboren 1904 | gestorben 1987 | mann | theaterintendant | theaterregisseur | theaterschauspielerMaxim Gerhard Vallentin (* 9. Oktober 1904 in Berlin; † 2. September 1987 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler, Theaterregisseur, SED-ZK-Mitglied und langjähriger Leiter des Berliner Maxim-Gorki-Theaters.
Madeleine Carroll
frau | geboren 1906 | gestorben 1987 | schauspieler | stummfilmschauspieler | us-amerikanerMadeleine Carroll arbeitete nach ihrem Studium eine Zeitlang als Lehrerin für Französisch und hatten den Ruf einer der besten Hockeyspielerinnen ihrer Zeit zu sein. Nebenbei arbeitete sie als Modell und Bühnenschauspielerin, so dass sie fast folgerichtig schließlich erste kleine Filmrollen in britischen Streifen bekam.

