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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1986

Alice Terry

frau | geboren 1899 | gestorben 1986 | schauspieler | stummfilmschauspieler | us-amerikaner


Alice Terry (* 24. Juli 1899 in Vincennes, Indiana; † 22. Dezember 1986 in Los Angeles, Kalifornien; eigentlich: Alice Frances Taafe) war eine US-amerikanische Schauspielerin der Stummfilmzeit.

Karriere

Alice Terry begann ihre Karriere beim Film 1916 bei der Gesellschaft Triangle, doch erst nach ihrer Ehe mit dem Regisseur Rex Ingram wurde sie, jetzt unter Vertrag bei den Metro Studios, ein Star. Ihre kühle Schönheit und damenhafte Erscheinung ließ sie besonders gut neben Latin Lovers wie Rudolph Valentino in The Four Horsemen of the Apocalypse und Ramon Novarro, mit dem unter anderem in The Arab, Scaramouche und Lovers? zusammen auftrat, zur Geltung kommen.

Kurt Henkels

bigband-leader | dirigent | geboren 1910 | gestorben 1986


Kurt Henkels (* 17. Dezember 1910 in Solingen; † 12. Juli 1986 in Hamburg) war ein deutscher Musiker und Bandleader.

Er studierte zunächst Violine in Solingen, Wuppertal und Köln. Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte er als Bandleader in Leipzig und erhielt 1947 von der damals sowjetischen Intendanz des Senders Leipzig den Auftrag zur Zusammenstellung einer Big Band. Ab 1. September leitete er das Tanzorchester des Senders Leipzig, das später in Rundfunktanzorchester Leipzig umbenannt wurde. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten solch namhafte Musiker wie Rolf Kühn (cl, sax), Werner Baumgart (tsax), Walter Eichenberg (tp), Günter Oppenheimer (p) und Fips Fleischer (dr), für einige Jahre war auch der Trompeter Horst "Hackel" Fischer Mitglied des Orchesters. Die Leipziger Big Band wurde schnell zu einer der bekanntesten und beliebtesten im Osten Deutschlands, war aber auch im Westen des geteilten Landes populär und machte in Fachkreisen auch international von sich reden.

Géza von Radványi

drehbuchautor | filmregisseur | geboren 1907 | gestorben 1986 | mann | ungar


Géza von Radványi (* 26. September 1907 in Kaschau; † 26. November 1986 in Budapest) war ein ungarischer Filmregisseur und Drehbuchautor.

Der Bruder von Sándor Márai arbeitete zunächst als Journalist. Bereits 1928 war er beim Völkerbund in Genf akkreditiert. Anfang der 30er Jahre wurde er beim deutschen Film Regieassistent und Drehbuchautor. Er hielt sich meist in Berlin auf und kehrte 1939 nach Ungarn zurück. Hier konnte er erstmals selbst Regie führen, wobei seine Ehefrau Maria von Tasnády die Hauptrolle spielte.

Don C. Hoefler

gestorben 1986 | journalist | mann | us-amerikaner


Don C. Hoefler war ein US-amerikanischer Journalist, der durch die Prägung des Begriffs "Silicon Valley" Bekanntheit erlangte. Er schrieb im Jahr 1971 in der Zeitschrift Electronic News eine Reihe von Artikeln mit dem Titel Silicon Valley, USA, in welchen er das rasante Wachstum der Hochtechnologie-Firmen in der früheren Agrarregion Santa Clara beschrieb. Er starb 1986 in San Francisco.

Verena Loewensberg

frau | geboren 1912 | gestorben 1986 | schweizer | schweizer maler


Verena Loewensberg (* 28. Mai 1912 in Zürich; † 27. April 1986 in Zürich) war eine Schweizer Malerin und Vertreterin der Zürcher Schule der Konkreten.

Leben

Verena Loewensberg kam als älteste Tochter einer sechsköpfigen Ärztefamilie in Zürich zur Welt. Nach zwei Jahren Kunstgewerbeschule in Basel (1927-1929) machte sie eine Lehre als textile Weberin in Speicher AR. 1931 heiratete sie den Designer Hans Coray. Es folgten Kunstaufenthalte an der Academie Moderne in Paris, die Zusammenarbeit mit Auguste Herbin und die Trennung von ihren Ehemann. In dieser Zeit begann die lebenslange Freundschaft mit Max Bill und seiner Frau Binia. 1936 malte sie die ersten konkreten Bilder und half 1937 bei der Gründung der Allianz, einer Vereinigung moderner Künstler in Zürich. In deren Zentrum formierten sich die Zürcher Konkreten zu deren Kern Loewensberg mit Max Bill, Camille Graeser und Richard Paul Lohse gehörte. Sie beteiligte sich an deren erfolgreichen Gruppenausstellungen. Daneben liess sie sich vom Werk Vantongerloos und Mondrians inspirieren. Die zweifache Mutter verdiente ihren Lebensunterhalt mit Stoffentwürfen und führte eine Zeit lang ein Musikgeschäft an der Rössligasse in Zürich. Ab den 1970er-Jahren konnte sie von ihrer Kunst leben.

Werke

Loewensbergs Werk fällt durch ihren enormen Einfallsreichtum, die Verweigerung einer eigenen formulierten Theorie und durch das Fehlen jeglichen Kommentars auf, was sich auch in den nicht existierenden Bildtiteln manifestiert. «Ich habe keine Theorie, ich bin darauf angewiesen, dass mir etwas einfällt», pflegte Verena Loewensberg ihre Kunst zu kommentieren. Die späten Werkgruppen sind von der japanischen Askese und fernöstlicher Lebensphilosophie beeinflusst und gelten als Höhepunkte in ihrer Karriere.

Ausstellungen

Yaşar Erkan

geboren 1912 | gestorben 1986 | mann | olympiasieger (ringen) | ringer (türkei) | türke


Yaşar Erkan (* 1912 in Erzincan, † 18. Mai 1986) war ein türkischer Ringer. Er war der erste türkische Ringer, der bei Olympia Gold gewann.

Bei den Olympischen Spielen 1936 in Berlin wurde er im Federgewicht (bis 61 kg) Olympiasieger für die Türkei.

Birgit Dressel

frau | geboren 1960 | gestorben 1986 | leichtathlet (deutschland) | mehrkämpfer (leichtathletik)


Birgit Dressel (* 4. Mai 1960 in Bremen; † 10. April 1987 in Mainz) war eine deutsche Leichtathletin im Siebenkampf.

Im Junioren-Länderwettkampf Polen-Großbritannien-BRD 1976 mit je drei Athleten startete Dressel erstmals im Nationaltrikot (Leichtathletikgemeinschaft Ost). 1977 war sie neben Holger Marten und Andre Cords eine von drei Kadern des Deutscher Leichtathletik-Verbandes und wurde im Folgejahr Deutsche Jugend-Hallenmeisterin im Hochsprung in Sindelfingen und im Juli d.J. in Göttingen mit 1,84 m Deutsche Jugendmeisterin. 1979 wurde Birgit Dressel Deutsche Juniorenmeisterin im Hochsprung. Bei den Deutschen Leichtathletik - Meisterschaften (Mehrkampf - Damen) 1982 belegte sie den dritten Platz, bei den Hallen-Meisterschaften 1983 im Hochsprung den zweiten Platz.

Vincenc Morstadt

geboren 1802 | geboren 1901 | gestorben 1875 | gestorben 1986 | mann | tscheche | tschechischer maler


Vincenc Morstadt (17. April 1802, Kolín19. Februar 1875, Prag) war ein tschechischer Maler und Zeichner. Der größte Teil seines künstlerischen Schaffens ist eng mit Prag verbunden, wohin er im Alter von 11 Jahren kam. Er besuchte das Piaristengymnasium in der Prager Neustadt und studierte anschließend auf der Jura-Fakultät der Karlsuniversität. Ab 1867 widmete er sich ausschließlich der Malerei. Berühmt wurde er durch seine Veduten mit Stadtansichten von Prag.

Der Literaturnobelpreisträger Jaroslav Seifert hat ihm in seinem Gedicht Prager Vedute (in der Sammlung Der Regenschirm von Piccadilly) ein Denkmal gesetzt.

Ruth Kommerell

defa | deutscher | frau | geboren 1923 | gestorben 1986 | schauspieler


Ruth Kommerell (* 9. Mai 1923 in Stuttgart; † 1. September 1986 in Ost-Berlin) war eine deutsche Film- und Theaterschauspielerin.

Nachdem sie ihren Schauspielunterricht bei Emmy Remolt in Stuttgart beendete, debütierte sie 1941 als Schauspielerin an einer Bühne in Heilbronn. Später folgten Stationen in Tübingen, Bielefeld, Halle/Saale und ab 1952 in Berlin am Maxim-Gorki-Theater, wo sie bis 1957 spielte. Danach arbeitete sie freischaffend für Bühne, Funk, und Synchron vor allem aber für Film- und Fernsehtätigkeiten der DEFA und des DFF. Sie spiele unzählige Nebenrollen, aber auch tragende Filmrollen wie in diversen Märchenverfilmungen gegen Ende ihrer Karriere.

Jerzy Putrament

autor | geboren 1910 | gestorben 1986 | mann | pole


Jerzy Putrament (*14. November 1910; † 23. Juni 1986) war ein polnischer Schrifststeller, Dichter und Publizist. Er war seit den 1930er Jahren Mitglied der kommunistischen Partei.

Er hatte sein poetisches Debüt im Jahre 1932 und gehörte der literarischen Gruppe Żagary an. Im Buch Zniewolonym umyśle von Czesław Miłosz wird Putrament unter den Decknamen Gamma beschrieben.

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