gestorben 1975
Gustinus Ambrosi
Österreicher | bildhauer | geboren 1893 | gestorben 1975 | mannLeben
Geboren wurde Gustinus Ambrosi als Sohn eines k.u.k. Hauptmannes der Infanterie in Eisenstadt, der 1894 nach St. Pölten und 1899 nach Prag versetzt wurde. Als Siebenjähriger erkrankte Gustinus an Gehirnhautentzündung und war daraufhin zeitlebens taub. Nach vier Jahren Aufenthalt in einer Taubstummenanstalt in Prag, erlernte er ab 1908 in Graz das Steinmetz und Goldschmiedehandwerk. Bereits mit seinem erstem Werk 'Der Mann mit dem gebrochenen Genick' hatte er Erfolg. Nach dem Tod seines Vaters übersiedelte er zu seiner Mutter nach Wien, wo er auch seine spätere Frau Beata kennenlernte. 1913 verlieh ihm Kaiser Franz Josef I. ein Staatsatelier auf Lebenszeit. Ambrosi schuf etwa 2300 bildhauerische Werke, meist im Stile Rodins und betätigte auch als Lyriker. 1951 beschloß der Ministerrat für ihn ein Museum zu errichten, das jedoch erst im Herbst 1978 im Wiener Augarten verwirklicht wurde.Theo Schönhöft
fußballspieler (deutschland) | geboren 1932 | gestorben 1975 | mannLaufbahn
Jugend
In der Jugendabteilung vom SV Falke Steinfeld, im südoldenburgischen Münsterland, erlernte Theo Schönhöft das Fußballspiel im Verein. Er durchlief alle Jugendmannschaften und spielte als Ausnahmetalent schon mit 16 Jahren in der Ligaelf von Falke Steinfeld. Als der Dorfverein in der Runde 1950/51 den Aufstieg – nach dem 7:2 Sieg in Diepholz mit sechs Toren von Schönhöft – in die Amateurliga Niedersachsen-West feiern konnte, war der schussgewaltige Linksaußen nicht mehr aus der Elf wegzudenken. Bereits mit 19 Jahren wurde er in die Niedersachsenauswahl berufen. Am 14. Oktober 1951 stürmte der junge Steinfelder an der Seite der Oberliga Nord Spieler Erich Gleixner und Hans Alpert vom VfL Osnabrück beim 4:2 Erfolg gegen Hamburg. In der Amateurliga Niedersachsen brachte es der Torjäger in den Spielen gegen Oldenburg, Nordhorn, Cuxhaven, Wilhelmshaven, Hameln, Delmenhorst und Emden in der Runde 1951/52 auf 28 Treffer. Entdeckt und gefördert wurde Schönhöft von Trainer Hans Pilz. Mit 20 Jahren wechselte er 1952 in die Oberliga Nord zum VfL Osnabrück.Martin Hell
archäologe | Österreicher | geboren 1885 | gestorben 1975 | mann | prähistorikerHell studierte an der Technischen Hochschule in Wien das Bauingenieurfach, betrieb daneben aber auch Studien zur Geologie und Paläonthologie.Von 1920-23 studierte er bei Oswald Menghin Ur- und Frühgeschichte. Nach Abschluß des Studiums trat Hell als Dipl. Ing. in den Dienst der Salzburger Landesregierung, wo er durch mehr als 30 Jahre im Straßen- und Wasserbau tätig war. Seine Freizeit widmete er - gemeinsam mit seiner Frau Lina - der Erforschung der ältesten Geschichte Salzburgs und Nordbayerns. Rund 500 wissenschaftliche Veröffentlichungen liegen von ihm vor. Daneben gibt es noch zahllose Berichte in den verschiedensten fachlichen aber auch populären Organen und auch Arbeiten zur Geologie- und Höhlenkunde sowie zur Volks- und Heimatkunde. Prof. Martin Hell erhielt mehrere Ehrungen, darunter von den Universitäten München und Wien den Dr. phil. honoris causa.
Kyusaku Ogino
geboren 1882 | gestorben 1975 | gynäkologe | japaner | mannSein biologischer Vater hieß Nakamura, aber Kyusaku wurde 1901 von der Familie Ogino adoptiert.
Friedrich Blume
deutscher | geboren 1894 | gestorben 1975 | herausgeber | mann | musikwissenschaftlerFriedrich Blume (* 5. Januar 1893 in Schlüchtern, Hessen; † 22. November 1975 in ebenda) war ein deutscher Musikwissenschaftler.
Leben
Blume studierte in München, Berlin und Leipzig. 1938 wurde er auf den Lehrstuhl für Musikwissenschaft der Christian-Albrechts-Universität Kiel berufen, den er bis 1958 innehatte.
Gösta Andersson
europameister (ringen) | geboren 1917 | gestorben 1975 | olympiasieger (ringen) | ringer (schweden) | schwedeGösta Andersson
Gösta Andersson (*15. Februar 1917 in Selanger, †12. September 1975) war ein schwedischer Ringer und Olympiasieger 1948 in London
Werdegang
Hüseyin Nihal Atsız
geboren 1905 | gestorben 1975 | mann | rassismus | türkeLeben
Atsız wurde am 12. Januar in Kadıköy geboren. Nach seiner schulischen Ausbildung schrieb er sich als Student der militärisch-medizinischen Fakultät ein, wurde aber 1925 ausgeschlossen. Er arbeitete anschließend als Hilfslehrer an einer Schule und als Hilfsschreiber auf einer Fähre. 1926 schrieb er sich an der Literarischen Fakultät Istanbul ein und arbeitete nach Abschluss seines Studiums als Assistent. 1931 heiratete er zum ersten Mal. 1935 erfolgte die Scheidung.Atsız wurde 1933 wegen seiner Beiträge in einer selbst herausgegebenen Zeitschrift von der Universität ausgeschlossen. Anschließend arbeitete er als Türkischlehrer in Malatya. Später unterrichtete er das Fach Literatur an einem Gymnasium in Edirne. Dort gab er die Zeitschrift Orhun heraus, die später verboten wurde. 1934 arbeitete er als Türkischlehrer im Istanbuler Stadteil Kasımpaşa. 1936 heiratete er ein zweites Mal. Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne hervor. Im Jahre 1975, neun Monate vor seinem Tod, trennte Atsız sich auch von seiner zweiten Ehefrau.
Hüseyin Nihal Atsız
geboren 1905 | gestorben 1975 | mann | rassismus | türkeLeben
Atsız wurde am 12. Januar in Kadıköy geboren. Nach seiner schulischen Ausbildung schrieb er sich als Student der militärisch-medizinischen Fakultät ein, wurde aber 1925 ausgeschlossen. Er arbeitete anschließend als Hilfslehrer an einer Schule und als Hilfsschreiber auf einer Fähre. 1926 schrieb er sich an der Literarischen Fakultät Istanbul ein und arbeitete nach Abschluss seines Studiums als Assistent. 1931 heiratete er zum ersten Mal. 1935 erfolgte die Scheidung.Atsız wurde 1933 wegen seiner Beiträge in einer selbst herausgegebenen Zeitschrift von der Universität ausgeschlossen. Anschließend arbeitete er als Türkischlehrer in Malatya. Später unterrichtete er das Fach Literatur an einem Gymnasium in Edirne. Dort gab er die Zeitschrift Orhun heraus, die später verboten wurde. 1934 arbeitete er als Türkischlehrer im Istanbuler Stadteil Kasımpaşa. 1936 heiratete er ein zweites Mal. Aus dieser Ehe gingen zwei Söhne hervor. Im Jahre 1975, neun Monate vor seinem Tod, trennte Atsız sich auch von seiner zweiten Ehefrau.
Franz Marszalek
deutscher | dirigent | geboren 1900 | gestorben 1975 | mannMarszalek studierte in Breslau. Nach ersten Jahren musikalischer Tätigkeit in Schlesien (als Kapellmeister bei der “ Schlesischen Funkstunde AG”, dem Breslauer Rundfunk) war er ab 1933 in Berlin als Dirigent und gefragter Arrangeur (auch für den Tonfilm) tätig. Von 1949 bis 1965 war er der Dirigent des Rundfunkorchesters Köln. Mit diesem Orchester setzte er beim WDR Akzente im Bereich der leichten Klassik und gehobenen Unterhaltungsmusik; so pflegte er beispielsweise das Werk von Eduard Künneke. Auch legte er frühe Gesamtaufnahmen von "Der Zigeunerbaron" und "Karneval in Rom" (Johann Strauß (Sohn)), "Das Land des Lächelns" und "Paganini" (Franz Lehár) sowie "Liebe im Dreiklang" (Walter Wilhelm Goetze) vor. Seine Einspielungen gehören auch heute noch zum Repertoire des Hörfunks.
Marguerite Perey
chemiker | franzose | frau | geboren 1909 | gestorben 1975 | physikerPerey arbeitete von 1929 bis 1946 im Radiuminstitut, in der Zeit bis 1934 als Assistentin von Marie Curie. Sie wurde 1946 an der Sorbonne promoviert. Anschließend war sie drei Jahre Leiterin des Radiuminstituts, bevor sie 1949 auf einen Lehrstuhl für Radiochemie an der Universität Straßburg berufen wurde.

