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Die Wikipedia Einträge des Tages

gestorben 1970

Paul Camenisch

architekt | basel | geboren 1893 | gestorben 1970 | maler | mann | schweizer


Paul Camenisch (* 7. November 1893, Zürich; † 13. Februar 1970, Basel) war ein Schweizer Architekt, Zeichner und Maler. Er war Mitbegründer der expressionistischen Künstlergruppen Rot-Blau (auch von Rot-Blau II) sowie der Gruppe 33.

Leben

Von 1912 bis 1916 studierte er Architektur an der ETH Zürich bei Hans Moser. Von 1916 bis 1919 war er Bauführer in Ostpreußen, Danzig und Berlin. Von 1919 bis 1923 war er in verschiedenen Architekturbüros tätig. 1921 bis 1924 malte er Aquarelle mit phantastischen Architekturlandschaften. 1923 siedelte er in den Kanton Tessin über, um Maler zu werden. 1924/25 gründete er die expressionistische Künstlergruppe Rot-Blau mit Albert Müller und Hermann Scherer, später noch Werner Neuhaus. 1926 hielt er sich bei Ernst Ludwig Kirchner in Davos auf.

Johannes Urzidil

autor | Österreicher | geboren 1896 | gestorben 1970 | literatur (20. jahrhundert) | literatur (Österreich) | literatur (deutsch) | mann


Johannes Urzidil, * 3. Februar 1896 in Prag; † 2. November 1970 auf einer Vortragsreise in Rom, österreichisch-tschechischer Schriftsteller.

Leben

Johannes Urzidil entstammt einer alteingesessenen deutschböhmischen Familie. Sein Vater war Eisenbahningenieur und Erfinder, seine Mutter war tschechisch-jüdischer Herkunft und starb kurz vor Urzidils viertem Geburtstag. Der Vater heiratete im Jahre 1903 eine Tschechin, die jedoch nicht minder nationalbewußt war als er selbst. Schon hier deuten sich viele Problemstellungen an, die Urdizils späteres schriftstellerisches Schaffen prägen sollen. Noch während der Schulzeit veröffentlichte Urzidil 1913 pseudonym seine ersten Gedichte im Prager Tagblatt. In dieser Zeit befreundete er sich auch mit den Literaten Max Brod, Franz Kafka oder Franz Werfel. Von 1914 bis 1918 studierte Urzidil an der deutschen Universität in Prag Germanistik, Slawistik und Kunstgeschichte (mit kurzer Unterbrechung durch seinen Kriegsdienst im Jahre 1916). Nach Ende des 1. Weltkriegs wurde Urzidil im November 1918 Übersetzer am deutschen Generalkonsulat (ab 1919: Botschaft) in Prag, und war von 1918 bis 1939 als Korrespondent des Prager Tagblattes, ab 1921 auch für den Berliner Börsen-Courier und ab 1922 auch noch für das Wolffsche Telegraphenbureau.

Sigfrid Siwertz

autor | geboren 1882 | gestorben 1970 | literatur (20. jahrhundert) | literatur (schwedisch) | mann | schwede


Per Sigfrid Siwertz (*24. Januar 1882 in Stockholm, † 26. November 1970 ebenda) war ein schwedischer Schriftsteller.

Er studierte in Uppsala und Paris, unternahm zahlreiche Reisen und wurde 1932 in die schwedische Akademie der Künste und Wissenschaften aufgenommen.

Werk und Wirkung

Siwertz' umfangreiches Werk umfasst alle literarischen Gattungen. Es prägte vor allem die Entwicklung des modernen schwedischen Romans. Seine ersten Arbeiten siedelten noch im pessimistischen Raum des Fin de siècle. Doch unter dem Einfluß der Ideen des französischen Philosophen Henri Bergson (1859-1941) gewann sein Werk an intentionaller Lebensbejahung. Intensive Beobachtung, exakte Milieuschilderungen und gesellschaftskritische Themen traten in den Vordergrund. Bekannt wurde der Autor 1911 mit seinem Jugendbuch Die Mälarpiraten. Es folgte 1920 Die Selambs. In dieser Stockholmer Familiensaga schilderte Siewertz die Unternehmungen von Kriegsgewinnlern des Ersten Weltkriegs.

Sigfrid Siwertz

autor | geboren 1882 | gestorben 1970 | literatur (20. jahrhundert) | literatur (schwedisch) | mann | schwede


Per Sigfrid Siwertz (*24. Januar 1882 in Stockholm, † 26. November 1970 ebenda) war ein schwedischer Schriftsteller.

Er studierte in Uppsala und Paris, unternahm zahlreiche Reisen und wurde 1932 in die schwedische Akademie der Künste und Wissenschaften aufgenommen.

Werk und Wirkung

Siwertz' umfangreiches Werk umfasst alle literarischen Gattungen. Es prägte vor allem die Entwicklung des modernen schwedischen Romans. Seine ersten Arbeiten siedelten noch im pessimistischen Raum des Fin de siècle. Doch unter dem Einfluß der Ideen des französischen Philosophen Henri Bergson (1859-1941) gewann sein Werk an intentionaller Lebensbejahung. Intensive Beobachtung, exakte Milieuschilderungen und gesellschaftskritische Themen traten in den Vordergrund. Bekannt wurde der Autor 1911 mit seinem Jugendbuch Die Mälarpiraten. Es folgte 1920 Die Selambs. In dieser Stockholmer Familiensaga schilderte Siewertz die Unternehmungen von Kriegsgewinnlern des Ersten Weltkriegs.

Willy Huhn

deutscher | geboren 1909 | gestorben 1970 | kommunist | mann


Willy Huhn (* 11. Januar 1909 in Metz; † 17. Februar 1970 in Westberlin) war ein deutscher rätekommunistischer Theoretiker.

Willy Huhn war der Sohn eines deutschnationalen Polizeibeamten. 1919 wurde seine Familie aus Metz ausgewiesen und sie siedelte sich nach Berlin um. 1929 stirbt der Vater und Willy ist kann sich nun politische betätigen, also tritt er dem links-sozialdemokratischen Zentralverband der Angestellten bei. 1930 tritt er der Jungsozialistischen Vereinigung Groß-Berlin und nach dessen Auflösen durch Dekret der SPD 1931 der Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands; dieser gehört er bis Anfang 1933 an. Er ist auch Mitglied der Roten Kämpfer, eine rätekommunistische klandestine Gruppierung.

Hans Süper (sen.)

deutscher | geboren 1907 | gestorben 1970 | künstler (karneval) | kultur (köln) | mann


Hans Süper (sen.) (* 28. August 1907 in Köln; † 5. November 1970 in Köln), Musiker.

Hans Süper (sen.) war Gründungsmitglied und Komponist des Kölner Gesangsquartetts De Vier Botze, das von 1933 bis in die 1960er Jahre existierte und zunächst über den Kölner Karneval bekannt wurde. Hans Süper (sen.) ist der Vater des ebenfalls im Karneval als Mitwirkender im "Colonia Duett" und später im "Süper-Duett" bekannt gewordenen Hans Süper (jun.)

Werner Caskel

deutscher | geboren 1896 | gestorben 1970 | historiker | mann


Werner Caskel (* 5. März 1896 in Danzig - † 28. Januar 1970 in Köln) war ein deutscher Historiker.

Caskels Arbeitsschwerpunkt waren die Muslime. Er lehrte seit 1946 in Berlin und ab 1948 in Köln.

Werke (Auswahl)

  • Lihyan und Lihyanisch, 1953
  • Die Beduinen, zusammen mit Max von Oppenheim, 1939-1944

Anzawa Heijirō

geboren 1887 | gestorben 1970 | japaner | mann


Anzawa Heijirō (* 1887; † 1970) ist ein japanischer Meister des Honda ryū, Schüler von Meister Awa Kenzō. Er war der erste Experte dieser Kunst, der außerhalb Japans Demonstrationen seiner Fertigkeiten veranstaltete.

In Japan hat Anzawa Heijirō einen beträchtlichen Einfluß auf die Entwicklung des modernen Kyūdō, zu dessen Erneuerung und Wiederentdeckung im Sinne des er beträchtlich beitrug. Er wirkt als einer der letzten großen Kyūdō-Meister (10. Dan) und Initiator des Kyūdō auch in Europa, nachdem er diese Disziplin während einer Reise 1969 in England und in Deutschland einführte. Sein Nachfolger in Japan ist Suhara Kuon, ein buddhistischer Mönch aus dem Enkakuji.

Hans Heibach

deutscher | fußballspieler (deutschland) | geboren 1918 | gestorben 1970 | mann


Hans Heibach (* 1. Dezember 1918; † 6. März 1970) war ein deutscher Fußballspieler. Er spielte im Mittelfeld.

Heibach spielte vor dem ersten Weltkrieg für "Düsseldorfer Fortuna SK 1911", einen Vorgängerverein von Fortuna Düsseldorf. Ab 1947 spielte er für ebenjene Fortuna, bei der er 1952 auch seine Karriere beendete, in der Oberliga.

Heinrich Weber (Komponist)

deutscher komponist | geboren 1901 | gestorben 1970 | komponist (klassik) | mann


Heinrich Weber (* 1901; † 1970) war ein deutscher Komponist und Organist.

Leben

Weber wurde im Rheinland geboren. Bekannt wurde er vor allem durch seine Orgelkompositionen. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging er nach Paris, wo er auch starb.

Werke

  • Festmesse in d für Chor und Orgel
  • Ave, Maria zart (op.10)

Quellen

Bonner Münster

Bonner Münsterchor

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